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Samstag, 28. September 2013

Infos von Linden Lab zur Oculus Rift Unterstützung

Quelle: Oculus Rift auf KickStarter
Gestern hat Jo Yardley in ihrem Blog ein paar Aussagen von Linden Lab veröffentlicht, die sie auf ihre Anfrage nach dem Stand der Entwicklung zur Oculus Rift Brille erhalten hatte.

Insbesondere hatte sie danach gefragt, was an dem Gerücht dran sei, dass LL an schwebenden Menüs arbeitet, die bei Nutzung der Oculus einen Teil der Benutzeroberfläche des normalen Viewers ersetzen sollen. Linden Lab hat zwar recht wenig dazu gesagt, aber immerhin haben sie geantwortet (vermutlich über Pressesprecher Peter Gray).

Hier die Antwort zur Frage nach den Schwebemenüs:
"Da hast du richtig gehört. In unserer aktuellen Entwicklung schweben die Menüs etwas außerhalb des Benutzersichtfeldes und das funktioniert ganz gut. Die Benutzeroberfläche bietet auch einen Anker bzw. Bezugspunkt, der ein wenig die Übelkeit reduzieren soll, die einige Leute manchmal erleben, wenn sie die Oculus Rift benutzen."
Jo Yardley vermutet, dass man diese Schwebemenüs dann mit der Maus bedienen kann, denn das sollte auch mit getragener Brille funktionieren. Denkbar wäre aber auch über eine Bewegungsabfrage der Arme oder Hände das Menü direkt durch Gesten zu bedienen (z.B. über eine Schnittstelle, wie die Leap Motion.

Auf die Frage, wie Linden Lab das Chatten mit der Oculus Rift lösen will, kam folgende Antwort:
"Was den den Chat angeht: Text-Chat funktioniert weiterhin genauso gut wie Voice. Wir nehmen an, dass Voice die bevorzugte Methode werden wird, mit der Rift Nutzer in SL kommunizieren, aufgrund der Tatsache, dass sie nicht in der Lage sein werden, ihre Tastaturen zu sehen (aus offensichtlichen Gründen)."
Darauf schrieb Jo, dass sie es nicht besonders immersiv findet, wenn bei Voice-Nutzung im Hintergrund ein TV-Gerät läuft oder ein Hund bellt. Allerdings sind das Faktoren, die vom Nutzer beeinflussbar sind und nicht von LL. Der Text-Chat ist aber auch keine wirklich gute Lösung, denn er setzt voraus, dass man seine Tastatur auch ohne Blickkontakt bedienen kann, um verständlich zu schreiben. Das ist aber nicht jedem gegeben (mir übrigens auch nicht^^).

Eine weitere kurze Aussage von LL, die Jo in ihrem Beitrag zitiert:
"Bisher sind die Ergebnisse unglaublich ermutigend. Selbst die banalsten inworld Inhalte erwachen mit der Rift zum Leben."
Die letzte Frage von Jo dreht sich dann um den Veröffentlichungstermin des Oculus Viewers. Ursprünglich hatte Rod Humble mal erwähnt, dass dies gegen Ende des Sommers angepeilt ist.
"Wir können noch kein konkretes Datum für die Veröffentlichung bekanntgeben, aber das Projekt kommt gut voran und wir werden euch mit Sicherheit auf dem Laufenden halten.
Ich glaube nicht, dass jemand überrascht ist, dass der "Ende des Sommers"-Termin ein bisschen optimistisch war, aber um ehrlich zu sein, Rod hatte nie erwähnt, in welchem Sommer...
So oder so, es bewegt sich vorwärts und alles scheint gut zu laufen."
Insgesamt hat LL hier nicht viel Neues erzählt. Interessant ist lediglich die Aussage zu den Schwebemenüs, die für minimale Interaktionen ohne ein Viewer-UI fast unabdingbar sind. Diese Menüs werden bei Bedarf einfach in den dreidimensionalen Raum eingeblendet und das in einer Größe, die mit der Oculus leicht lesbar ist. Wie das aussehen könnte, hat Jo Yardley in einem anderen Blogpost anhand eines Fotos aus dem Sixense STEM System gezeigt.

Quelle: Linden Lab update on Oculus Rift Progress

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