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Dienstag, 26. Mai 2015

Die Medici University auf LEA 23

Zu dieser Region hatte ich schon einen Blogpost geschrieben, als sie Anfang Februar 2015 eröffnet wurde. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine nicht akkreditierte Kunst-Universität, die auf LEA 23 einen Campus errichtet hat. Jeder der wollte, konnte sich bei Isabella Medici melden und hat mit etwas Glück eine von über 90 Parzellen erhalten Dort konnte man dann sein eigenes Kunstprojekt, eine Präsentation, etwas Kulturelles, oder irgendetwas anderes errichten, was in den weitgesteckten Rahmen dieses Campus-Projekts passte.

Blick auf die Region vom Landepunkt aus
Als ich das im Februar vorgestellt hatte, dachte ich nicht, dass dieses Projekt bis zum Ende der LEA-Runde noch weiter wachsen würde. Aber da habe ich mich ganz schön getäuscht. Nachdem ich gestern auf ein Video gestoßen bin, das ein Besichtigungsvehikel für die LEA-Region vogestellt hat, habe ich dort auch gelesen, dass sich mehr als 72 SL-Bewohner an diesem Projekt beteiligen. Laut der Parzellenbelegungsliste sind es sogar 93 Teilnehmer. Also war ich heute noch einmal auf dem Campus und das war eine interessante Tour.


Fast alle angedachten Parzellen sind inzwischen bebaut. Inhalt und Themen der Arbeiten sind dabei so unterschiedlich, wie die Leute, die sich an diesem Projekt beteiligen. Gut, man stößt hier und da auch auf ein paar banale Dinge, aber im Großen und Ganzen ist das eine sehr interessante Kunstausstellung, die fast für jeden Geschmack etwas bietet.


Was mich auch überrascht hat ist, dass auf der zum Projekt gehörenden Webseite sehr viel Aktivität herrscht. Zu fast jeder Installation oder jedem Event, gibt es eine kleine Meldung. Der Eventkalender ist gut gefüllt und die Artikel stammen größtenteils von den Teilnehmern und nicht von Isabella Medici. Ebenso gibt es Videos, die einige der Installationen in bewegten Bildern festgehalten haben (zum Beispiel hier).



Nachdem ich einige Zeit durch die etwas wirre Anordnung der Installationen gelaufen bin, kam plötzlich so ein Neko-Rail vorbeigeflogen (Foto direkt hier drüber). Damit können bis zu drei Avatare eine Tour über die Region machen und das in einem Tempo, bei dem man wirklich in aller Ruhe mit der Kamera rechts und links von der Route schauen kann. Nur das Ein- und Aussteigen ist etwas schwierig. Zum Einsteigen mit der Kamera in das Vehikel reinzoomen und auf einen der drei Sitze klicken. Steht man dann irgendwann wieder auf, wird man dennoch weiterhin vom Vehikel mitgenommen, denn es ist physisch und verwendet llSetKeyframedMotion. Also hilft nur, mit der Kamera einen Stuhl oder etwas Ähnliches außerhalb zu suchen und den Avatar dann da draufzusetzen.


Was ich bei meinem Rundgang auch entdeckt habe, ist eine Skulptur von Michael Green. Das ist dieser Künstler, der für seine animierten Balloon Dogs bekannt wurde. Ich hatte über ihn hier schon berichtet, weil er gerade sein 365-Tage-Projekt in Second Life vollzieht. Immerhin hat er jetzt schon 145 Tage durchgehalten. Jedenfalls zeigt seine Skulptur sowohl den Balloon Dog als auch nackte Tatsachen, die ich mit meinem Foto etwas entschärft habe. Aber der Zipfel unterm Klavier ist das Ende genau dessen, wonach es aussieht.^^ Hoffentlich sieht das keiner aus dem LEA-Komitee, denn für solche Primformen wurden andere schon von den LEA-Regionen gebannt. :)

Auf den Stuhl setzen und in den Mouselook gehen...

Insgesamt eine toller Sim, den sich Kunstinteressierte noch ansehen sollten, bevor er Ende Juni im Linden Ozean versinkt. Den Teilnehmern bleibt aber sicher die Erinnerung an ein schönes Projekt, das wohl alle Aspekte und Vorzüge von Second Life auf nur einer Region vereinen konnte.

>> Teleport zur Medici University

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