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Dienstag, 8. Dezember 2015

Ebbe Altberg bei Bloomberg West

Ebbe Altberg und Eric RomoQuelle: Blomberg West
Am 7. Dezember nahm Ebbe Altberg an einem kurzen Interview in der TV Show Bloomberg West teil, die vom Fernsehsender Bloomberg täglich in den USA ausgestrahlt wird. Linden Lab hatte nach der Show mit einer Info auf seinem Twitterkanal darauf hingewiesen.

Der Titel des kurzen Beitrags lautete "How to Find Realistic Timeline for Virtual Reality?" (in deutsch so etwa: "Wie lässt sich ein realistischer Zeitplan für Virtual Reality finden?"). Neben Ebbe war auch noch Eric Romo, der CEO von AltspaceVR dabei.

Zu Beginn des Interviews wird eine Prognose von TrendForce gezeigt, die bis 2020 den Marktwert von Virtual Reality auf das Zehnfache gegenüber heute anwachsen sieht. In 2015 wurden etwa 6 Milliarden US-Dollar für VR ausgegeben und in fünf Jahren sollen es 60 Milliarden US-Dollar sein. Und während heute noch fast das ganze Geld in die Hardware-Anschaffung fließt, soll es 2020 zu zwei Drittel für VR-Software ausgegeben werden.

Eric Romo hält diese Prognose für sehr wahrscheinlich, denn er hält VR für ein Paradigma in der Entwicklung der Gesellschaft, so wie es bereits mit PCs und Mobiltelefonen gelaufen ist. Auch Ebbe hält die Zahlen für realistisch. Er sagt, es wird ein paar Jahre dauern, bis die VR-Hardware großflächig verfügbar ist, aber die Stärke dieser Technik ist unbestreitbar, wie man es bereits an der seit 12 Jahren erfolgreich laufenden Plattform Second Life sehen könne.

Dann wird eine Statistik eingeblendet, die zeigt, wie die Anzahl von VR Firmen in den letzten sieben Jahren angewachsen ist. 2008 waren es nur 20 Firmen, 2015 sind es 162. Nachdem Ebbe dann seinen "60 Millionen Dollar Gewinn pro Jahr durch SL-Ersteller"-Standardsatz erwähnt hat, wird ein kurzes Statement von Brendan Iribe eingeblendet, dem CEO von Oculus VR. Er meint, dass der Massenmarkt mittels der Early Adopters (Leute, die gern alles Neue ausprobieren) schnell erreicht werden könne. Um aber auf das Ausmaß eines Marktes zu kommen, wie er heute von Nutzern mobiler Geräte definiert wird, würde es noch viele Jahre dauern.

Dann stellt Moderatorin Emily Chang eine gute Frage. Sie sagt, VR-Brillen wie die Oculus Rift und Sony Morpheus, seien ja ziemlich teuer. Wer würde sich solche Geräte eigentlich kaufen wollen?. Ebbe sagt darauf, das wären Gamer, Spezialisten (z.B. Architekten) und Firmen, die VR-Meetings abhalten wollen. Eric Runo wird dann gefragt, ob das Erscheinen der Oculus Rift der Wendepunkt in der Akzeptanz von VR in der Masse werde. Eric hält das noch für zu früh, denn zusammen mit der Oculus und ähnlichen Brillen, bräuchte man auch noch einen teuren High End PC, den die breite Masse sich nicht kaufen werde. Erst wenn die gesamte Hardware für VR auf ein akzeptables Preisniveau sinkt, wird sowas wie ein Wendepunkt eintreten.

Dann sagt Emily, dass Linden Lab mit seiner ersten Plattform ja so etwas wie ein VR-System entwickelt hätte, das aber kein vernünftiges kommerzielles Einsatzgebiet abdecken konnte. Was ist diesmal [mit Sansar] anders? Ebbe sagt, die Hardware und die Immersion wäre viel fortschrittlicher und die Erfahrungen von Linden Lab, sowie der Einsatz vieler verschiedener Technologien, bieten neue Möglichkeiten, die es vor zehn Jahren noch nicht gegeben hätte.

Die letzte Frage geht dann an Erik. Welche Art von VR-Hardware werden die Leute in Zukunft mehr kaufen. Teure VR-Brillen oder mobile Geräte, wie z.B. Google Cardboards? Eric meint, der Markt würde sich in den nächsten 18 Monaten in Richtung mobile Geräte entwickeln, weil einfach schon fast jeder ein Smartphone hat und man dieses in günstige Boxen stecken könne. Aber es wird eben auch die Gruppe von Gamern geben, die sich die teuren Geräte zulegen wird.

Hier ist das Video zur TV Sendung (läuft bei mir aber nur auf Google Chrome, da ich keinen Flash Player habe):



Quelle: [Blomberg West] - How to Find Realistic Timeline for Virtual Reality

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