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Donnerstag, 31. Dezember 2015

Black Dragon Viewer 2.4.4.6 ist erschienen

Quelle: Black Dragon Viewer
Am Dienstag, den 29. Dezember, wurde der Black Dragon 2.4.4.6 veröffentlicht. Niran schreibt, es sei die letzte Version in diesem Jahr, was ich ihm glatt abkaufe.^^

Die Hauptänderungen im neuen Black Dragon betreffen im Wesentlichen die ganzen Registerkarten in den Einstellungen. In Version 2.4.4.3 wurde ja die Registerkarte für die Grafikeinstellungen überarbeitet, vor allem was das Layout angeht. Die anderen Registerkarten blieben aber weitgehend unverändert. In der aktuellen Version wurden sie jetzt optisch an die Grafikeinstellungen angepasst. Es wurden einige Radio-Buttons eingebaut und viele Einstellungen haben einen Default-Button erhalten, so dass man nach manuellem Verstellen wieder auf den Ausgangswert zurückspringen kann.

Insgesamt beruht das neue Layout in der zeilenweisen Anordnung der einzelnen Einstellung. In den alten Einstellungen gab es in einer Zeile auch mal zwei Checkboxen oder Schieber. In den neuen Registerkarten ist in jeder Zeile nur ein Eintrag. Als Beispiel ist auf den beiden Bildern unten die Kamera-Registerkarte zu sehen, links alt und rechts neu. Die Arbeiten an den Einstellungen sind allerdings noch nicht abgeschlossen. Niran will in Zukunft die gesamten Fenster noch weiter vereinfachen, indem er die Anzahl unterschiedlicher Bedienelemente verringert (Buttons, Schieber, Checkboxen, usw.).

alte Kameraeinstellungenneue Kameraeinstellungen
Eine weitere Änderung ist die Wiedereinführung des Videos auf dem Loginbildschirm. Bei mir war das über die alten Einstellungen noch deaktiviert. Die Musik hört man dann dennoch. Über den Sinn eines Videos im Loginbildschirm kann man sicher geteilter Meinung sein. Ich benutze diesen Bildschirm halt zum Einloggen und dazu ist er selten länger als fünf Sekunden zu sehen. Und ich vermute, dass sich niemand, der gerade in SL einloggen will, erst mal ein acht Minuten langes Video ansehen wird. Wobei das Video selbst ganz gut ist. Man kann es auch hier auf YouTube ansehen.

Und schließlich gibt es noch einige kleinere Änderungen und Fehlerbereinigungen. Das Anklicken von geriggten Meshes mit der rechten Maustaste funktioniert nun wieder. Und der neueste Release Code und Maintenance Code von Linden Lab wurde übernommen, wobei in Letzterem eine Änderung für den Download von Icons enthalten ist, was das Texture Thrashing etwas verringern soll.

Eigentlich wollte Niran auch schon den Code für das neue Bento-Avatarskelett einbauen, aber Linden Lab hatte etwas dagegen. Um nicht den Status eines offiziellen TPV zu verlieren, hat Niran das dann lieber gelassen. Lediglich der Cool VL Viewer hat inzwischen diesen Code (neben dem LL Projekt Viewer), weil Henri Beauchamp keinen offiziellen TPV-Status zu verlieren hat. Solange auf dem Main Grid allerdings das Hochladen von Bento-Avataren eh noch nicht geht, kann man eigentlich auch auf den Code noch verzichten.

Hier noch die sehr grobe Zusammenfassung des Changelog zum Black Dragon 2.4.4.6:
  • Übernahme des Layouts der Grafikeinstellungen für die folgenden anderen Registerkarten in den Viewer-Einstellungen:
    • Notification, Browser, Kamera, Chat, Steuerung, Allgemein, IM & Gruppenchat, Privatsphäre, Restrained Love, Sound & Medien, Farben, Benutzeroberfläche, Viewer.
  • Generelle Änderung am Layout des Benachrichtigungsfensters.
  • Wiederherstellung des Videos im Loginbildschirm.
  • Fixes für Device Settings, Viewer-Start, Anzeige für Gruppenanzahl, Kompilierfehler.
  • Anpassen einiger deutschsprachigen Bezeichnungen an das neue Layout im Einstellungsfenster.
  • Aufnahme des Linden Lab Code vom Release und Maintenance Viewer.
    • Durch den Maintenance Code gibt es viele weitere Fixes und Patches. Die Liste ist am Ende des Changelog in Nirans Blogpost aufgeführt (siehe Quellenlink).

Den Black Dragon gibt es nur für Windows Betriebssysteme:

Weitere Links:

Quelle: Black Dragon Viewer - Update 2.4.4.6 "Preferred Preferences"

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Simtipp: Paris je t'aime

Heute gibt es wieder nur einen kleinen Simtipp, weil ich im RL nicht die Kurve bekommen habe und auch gleich noch mal in SL einloggen möchte. Mein Bruder war der Ansicht, weil ich bei der Installation meines eigenen, neuen PCs so viel Spaß hatte, sollte ich doch auch gleich mal seinen sechs Jahre alten Compi mit einem frischen Windows versehen. Ganz toll. (ò_ó)


Zum Simtipp: Die Region "Paris je t'aime", die von anderen Blogs und auf Flickr auch oft unter dem Gridnamen "Pont Mirabeau" vorgestellt wird, ist eigentlich nur eine Shopping Mall Kulisse. Untergebracht sind dort (laut Land-Info) die Labels Kalopsia, Vagabond, La Petite Morte und The Annex. Aber gesehen habe ich nur ein Geschäft, nämlich das von Kalopsia.



Die Kulisse und das ganze Drumherum für den Shop ist aber Extraklasse. Die Pont Mirabeau ist eine Brücke in Paris (RL) und überspannt die Seine zwischen dem 15. und 16. Arrondissement (so heißen die Verwaltungsbezirke in der französischen Hauptstadt). Seit dem 29. April 1975 ist die Pont Mirabeau auch als historisches Monument in Frankreich eingestuft. Ganz so groß wie in Paris, ist die Second Life Version zwar nicht, aber dafür finde ich die virtuelle Brücke optisch besser als das Original. Hier ein paar RL-Fotos auf Google.


Die SL-Region ist ein Fullprim Sim, der noch etwa ein Drittel an Primkapazität frei hat. Vielleicht kommen die anderen Labels ja noch dazu, denn vier leerstehende und begehbare, große Gebäude sind vorhanden. Durch eines bin ich mal durchgelaufen und das sind schöne, elegante Räume im Altbaustil. Der Rest der Häuser ist tatsächlich nur Kulisse, denn deren Türen öffnen sich nicht.



Das Windlight ist auf 6:15 Uhr morgens eingestellt, was einem diesigen Dämmerlicht entspricht. Damit kommen die vielen Laternen, Lichter und beleuchteten Fenster schon ganz gut. Noch besser kommt es allerdings, wenn man eine Nachteinstellung wählt. Denn die lokale Beleuchtung reicht völlig aus, um alles so hell zu machen, dass es auf Fotos gut zu sehen ist. Dennoch, hier mal ein Foto, das ich bei Regionseinstellung gemacht habe (siehe unten).


Auch in "Paris je t'aime" ist leichter Winter, jedoch liegt dort nur partieller Schnee, was aber in der städtischen Umgebung ziemlich real wirkt. Neben der rund um die Region verlaufenden Häuserfassade, gibt es noch ein paar kleinere Gebäude und mehrere Brunnen. Am markantesten ist ein Café, das optisch wirklich gelungen ist.

Rechts das gelbliche Haus ist das Café
Der Shop von Kalopsia ist jetzt nicht unbedingt das, was man in einer Metropole für Fashion erwartet. Es gibt dort ein bisschen von Allem, nur keine Fashion. Ich dachte erst, das sei ein Gacha Yardsale, aber es ist eben einfach ein Krimskrams-Laden. Die letzten drei Fotos sind dann auch diesem Shop gewidmet.


 

So, mehr habe ich dazu eigentlich nicht zu schreiben. Wirklich erkunden braucht man diese Region nicht. Fast von jedem Punkt aus kann man das komplette Stadtviertel sehen. Dennoch fand ich es romantisch, einfach eine Runde entlang der Häuser um die Region zu drehen. Ansonsten ist das halt ein guter Ort für Fashion-Blogger, die Outfits vor einem netten Hintergrund ablichten wollen.

>> Teleport zu Paris je t'aime

LEA 18: "Reflect The Light" von Kiesta Aljon

Bei meinen Vorstellungen von neu eröffneten Regionen in der neunten LEA Artists-in-Residence Runde, ist mir wohl eine Installation durch die Lappen gegangen. Heute lese ich im LEA-Blog, dass am 30. Dezember ab 4pm SLT (1:00 Uhr nachts MEZ) die Abschlussveranstaltung von "Reflect The Light" läuft, bei der auch die Künstlerin Kiesta Aljon anwesend sein wird.


Da mir die Fotos im angesprochenen Blogpost gefallen, präsentiere ich auch noch ein paar eigene dazu. Selbst wenn in zwei Tagen die aktuelle LEA-Runde beendet ist. Aber die Plattformen auf dieser Region kurz zu besichtigen, lohnt sich für jeden, der gerne bunte und animierte Texturen betrachtet. Oder im Falle der Hauptinstallation, kleine Botschaften in Form von einfachen, symbolischen Objekten interpretiert.



Der Landepunkt ist auf einer Plattform in 1000 Metern Höhe. Dort ist die zentrale Installation zu "Reflect The Light", die etwas mit Hilfsbereitschaft, Toleranz und Nächstenliebe zu tun hat. Wenn man vom Startpunkt den roten Pfeilen am Boden folgt, kommt man an allen symbolischen Teilinstallationen vorbei. Einige sind auch schon verständlich, ohne dass man das zugehörige Schild liest.


Der Weg endet vor einem Infobereich, auf dem fünf Anywhere-Türen stehen (einmal klicken öffnet die Tür, der zweite Klick teleportiert dann den Avatar). Sie führen zu fünf weiteren Plattformen mit Skulpturen, Textur- und Partikelobjekten und einer Galerie mit vielen Exponaten. Alles schön bunt und animiert. Man sollte überall das Windlight der Region verwenden oder gleich auf Nacht umstellen.



Beim Abschlussevent am 30. Dezember will Kiesta Aljon dann mit ihren Gästen eine letzte gemeinsame Runde durch ihre Installation drehen und dabei erklären, was ihre Inspiration zu den einzelnen Szenen war und welche Bedeutung sie haben.

Quelle: Linden Endowment for the Arts
Zusammenfassung:

Reflect The Light
  • Abschlussparty am 30. Dezember 2015 um 4pm SLT
    (1:00 Uhr nachts MEZ)
  • Laufzeit: bis 31. Dezember 2015
  • Künstler: Kiesta Aljon
  • Region: LEA 18
  • Teleport zu "Reflect The Light"

Quelle: LEA18 - Reflect The Light - Kiesta Aljon

Montag, 28. Dezember 2015

Firestorm CG Projekt mit neuen SL Werbeseiten

Musik in SL / Quelle: Firestorm Gateway
Canary Beck ist ja seit einiger Zeit Marketing Managerin für das neue Community Gateway (CG) des Firestorm Projekts. In dieser Funktion hatte sie im November und Dezember einige Umfragen gestartet, um zu erfahren, wie hoch unter den Nutzern die Bereitschaft ist, Second Life weiterzuempfehlen. Und vor allem zu welchen Themenbereichen. Ich hatte die Ergebnisse einer dieser Umfragen auch bei mir vorgestellt.

Auf Grundlage der gefundenen Ergebnisse, hat Canary heute sechs neue Werbeseiten für Second Life gestartet, die jeder durch Teilen, Verlinken oder Einbetten an Leute weitergeben kann, die Second Life noch nicht kennen. Diese Seiten sind auf der Homepage des Firestorm Projekts untergebracht und wenn man sich über so eine Seite einen neuen SL-Account anlegt, kommt man mit dem Avatar nach dem ersten Login auf den Firestorm Community Gateway Regionen heraus.

Hier die Liste der sechs verschiedenen Webseiten, die sich thematisch an den meistgenannten Beschäftigungen aus der Umfrage orientieren. Die Listenpunkte sind gleichzeitig der Link auf die entsprechende Seite:

Erstellen in SL / Quelle: Firestorm Gateway
Die Seiten sind recht aufwendig gestaltet. Ganz oben ist ein großes Foto und ein direkter Sign Up Button für Schnellentschlossene. Darunter folgen Logos bekannter Webseiten, die bereits über Second Life berichtet haben. Hier wäre es nicht schlecht, die Namen auf positive SL-Berichte zu verlinken. Dann folgen Fotos, die ebenfalls über einen Aufruf an die Community eingereicht und später dann ausgewählt wurden. Da sind einige schöne Fotos herausgesucht worden, zum Beispiel in der Decorating und Design Kategorie.

Dann folgen ein paar Erklärungen, die Aussagen von SL-Nutzern wiedergeben und die zur entsprechenden Kategorie gehören. Also bei Explorer eben, dass man laufen, fliegen, segeln, autofahren kann und dass es sehr viele Orte gibt, die sich so erkunden lassen. Oder in der Kategorie Musik eben, dass es Livemusik oder Clubs mit DJs gibt und dass man auch selbst aktiv für Unterhaltung sorgen kann. Und so weiter.

Dekorieren in SL / Quelle: Firestorm Gateway
Am Ende der Seiten gibt es dann Zitate von SL-Nutzern, die sich mit einem RL-Foto präsentieren. Auch diese Leute wurden durch einen Aufruf von Canary Beck gefunden. Und im Grunde ist das auch weiterhin anonym, denn man kann die RL-Fotos und Namen ja nicht ohne weiteres einem Avatar zuordnen. Dieser RL-Bereich auf der Gateway-Seite soll wohl einen psychologischen Effekt haben und zeigen, dass da ganz normale Menschen in SL unterwegs sind.

Canary bittet nun darum, eine oder mehrere Seite(n) in sozialen Netzwerken, auf Webseiten, Blogs oder sonstwo im Internet anderen Leuten vorzustellen, die SL noch nicht kennen. Und so wie die Seiten aufgebaut sind, braucht einem das auch nicht peinlich zu sein. Ich bin mal gespannt, ob das Konzept erfolgreich ist und wenn ja, wieviel es an neuen Nutzern bringt. Aktuell beschränkt sich das beim Firestorm Gateway nur auf englischsprachige Seiten. Aber vielleicht wird es ja auch bald wieder ein deutschsprachiges CG geben und wenn sich das Konzept von Canary bewährt, könnte man es durchaus übernehmen.

Hier noch die Einstiegsgrafiken der anderen vier CG-Seiten:

Rollenspiel in SL / Quelle: Firestorm GatewayDekorieren in SL / Quelle: Firestorm Gateway
Kontakte knüpfen in SL / Quelle: Firestorm GatewayErkunden in SL / Quelle: Firestorm Gateway

Links:

Quelle: NEW: Share your love of Second Life with new tools

Simtipp: "Roots" von Cica Ghost

Kurz vor Ende des Jahres hat noch einmal Cica Ghost eine Installation in Second Life eröffnet. Damit dürfte sie zu den fleißigsten Künstlern in SL gehören, denn mir fällt jetzt niemand ein, der mehr simweite Installationen in 2015 erstellt hat als Cica. Ich weiß noch nicht einmal, ob ich wirklich alle in diesem Jahr von ihr besucht habe. Berichtet hatte ich jedenfalls von Ruins (März), Balloons (April), Life in a Bowl (Mai), Dreamers (Juli), Strings (August) und Prison (Oktober). Mein persönlicher Favorit war eindeutig Strings, denn diese der Musik gewidmete Installation, hat gefühlstechnisch genau meinen Nerv getroffen.


Roots ist nun eine kleine Kompilation aus verschiedenen Installationen von Cica. Und zwar nicht nur aus 2015, sondern aus all ihrem Schaffen in SL. Man findet einige Häuser aus Little Village und Little Town, ein paar Ballons und die orangenen Blumen aus Balloons, die Kopf-Skulpturen aus Dreamers, ein paar menschliche Figuren aus Strings und mehrere kleine Objekte aus weiteren Installationen, wie zum Beispiel die 2D Comic-Figuren aus The Visitors.



In der Land-Info zu Roots steht nur ein Satz. Der lautet übersetzt:
"Die Menschen sind gegangen...die Stadt ist zurückgeblieben und nun leben hier Zeit und Natur..."
Am Landepunkt findet man die üblichen Schilder und den Tip Jar von Cica. Aber wer etwas Geduld hat, kann auch auf einen der drei Ballons warten, die im Kreisverkehr so etwa alle zwei Minuten am Landepunkt kurz anhalten. Aus so einem Ballon sieht die gesamte Region noch einmal etwas anders aus als man das aus der Avatarperspektive am Boden wahrnimmt.

Im Hintergrund sind am Himmel zwei der drei Ballons zu sehen, mit denen man eine Tour machen kann.
Das Windlight ist ein Nacht-Setting, das ziemlich dunkel ist. Aber wie immer bei Cica, habe ich auf meinen Fotos den Ausdruck des Künstlers übernommen (eine Ausnahme war Prison, wo ich einige Sepia Fotos geschossen hatte). Das Licht des Mondes fällt bei Roots immer von der gleichen Seite auf die Region. Wenn man aber mal genau die Teilbereiche der Installation betrachtet, sieht man, dass Cica fast alles so ausgerichtet hat, dass die Hauptflächen vom Mondlicht getroffen werden.



Bei den erwähnten Figuren, die schon in Strings verwendet wurden, ist mir bei Roots aufgefallen, dass Cica ihre Mesh-Kreationen erneut verbessert hat. Zum ersten Mal hat sie ja Mesh-Figuren bei Balloons eingesetzt. Da waren sie noch sehr kantig. Die Figuren bei Strings waren dann schon wesentlich detaillierter und hatten animierte Körperteile. Bei Roots habe ich in einem der Häuser jetzt ein Mädchen gesehen (Foto hier drüber), das ich zunächst für einen Avatar gehalten habe. Erst als ich mit der Kamera rangezoomt hatte, habe ich dann gesehen, dass es eine Skulptur ist. Aber auch hier mit animierten Augenliedern und beweglichem Kopf. Irgendwie cool.


Das genialste Objekt auf Roots ist aber eine große Schnecke, die ein Cica-Haus auf dem Rücken trägt und alle zwei Minuten aus einer Höhle rausgekrochen kommt. Sie kriecht dann so 30 Meter bis zu einer anderen Höhle, wo sie im Dunkeln wieder verschwindet, um dann erneut aus der ersten Höhle rauszukommen. Cica sollte wirklich mal eine Installation bauen, in der ganz viele solcher animierter Menschen und Tiere unterwegs sind. Denn sie versteht es, diesen Objekten mit einfachen Mitteln Leben einzuhauchen.

Wer hier genau hinsieht, wird die Schnecke mit dem etwas anderen Schneckenhaus erkennen
Roots everywhere
Ansonsten gibt es noch viele Bäume mit dicken Wurzeln zu sehen. Das sind die Namensgeber dieser Installation, denn Wurzeln heißt auf Englisch eben Roots. Sie haben im übertragenen Sinn auch die Bedeutung von Ursprung oder Beginn des Lebens, einer Entwicklung, oder einfach einer Kunstform, wie die von Cica Ghost. Und so durchdringen die Wurzeln in Cicas neuer Arbeit fast alle anderen Objekte, vor allem die Häuser. So steht es ja auch in der Land-Info. "Die Natur lebt nun in dieser Stadt."


Ich kann mir kaum vorstellen, dass Cica auch nächstes Jahr mit diesem Tempo weitere Installationen aufbauen wird. Natürlich lasse ich mich gerne überraschen, denn diese Art von Kunst trifft so ziemlich meinen Geschmack, allen voran das geniale Strings, das auch der Auslöser dazu war, dass ich mir von der Gruppe Vitamin String Quartet eine Sammlung von annähernd 120 Stücken zugelegt habe. Cica ist für mich eine Künstlerin, deren ganzes Potential scheinbar erst durch Second Life freigelegt wurde. Ich hoffe, dass irgendwann einmal auch virtuelle Kunst das Ansehen erlangen wird, wie es seit Jahrhunderten bei einigen großen Künstlern im RL der Fall ist. Von der Kreativität sehe ich da nicht viele Unterschiede.

>> Teleport zu "Roots"

Links:

Sonntag, 27. Dezember 2015

[Video] - "Minions Jingle Bells" von Erythro Asimov

Quelle: Erythro Asimov / YouTube
Eigentlich ist Weihnachten ja vorüber, aber das Video wünscht auch ein gutes neues Jahr und das kommt ja erst noch. Deshalb gibt es heute noch mal einen nachweihnachtlichen Gruß, der auch erst gestern von Erythro Asimov auf YouTube hochgeladen wurde.

Ich fand es einfach witzig, dass es in Second Life auch die Minions als Avatare gibt. Die sind ja zum ersten Mal 2010 beim Animationsfilm "Ich – Einfach unverbesserlich" aufgetaucht (lief auch gerade die Tage wieder irgendwo bei uns im TV). Dann gab es 2013 mit "Ich – Einfach unverbesserlich 2" eine Fortsetzung und in diesem Jahr haben die gelben Eierköppe dann ihren eigenen Kinofilm bekommen. Seitdem sind sie fast allgegenwärtig, ob nun auf der Cornflakes-Packung im Supermarkt oder als Figur im Überraschungsei von Ferrero.

Die Region im Video ist Icewater Village von Spinnetje Jewell. Diese Region ist ein weiteres Beispiel für private Estates, die eine direkte Verbindung zu einem Mainland Kontinent haben, ähnlich wie in der Blake Sea. Linden Lab hat scheinbar die strikte Trennung von privatem Estate und Mainland weiter aufgeweicht. Jetzt müssten sie nur noch mit dem Preis ebenfalls in Richtung Mainland-Sim runtergehen, dann könnten die verschiedenen Kontinente irgendwann mal zu einem Superkontinent zusammenwachsen. Sozusagen ein virtuelles Pangaea.

Links und Teleports sind unter dem Video zu finden.

Minions Jingle Bells




Links:

Simtipp: Blue Lotus Okiya

Obwohl es schon ziemlich spät ist, will ich noch einen kleinen Simtipp schreiben. Eigentlich wollte ich heute ja meinen 'normalen' Blogbetrieb wieder aufnehmen, aber ich habe mir zu Weihnachten selbst einen neuen Computer geschenkt. Natürlich in erster Linie für SL und deshalb hat er auch von allem das Neueste drin. Naja, und da ich meinen alten PC in den letzten fünf Jahren Stück für Stück so eingerichtet hatte, dass ich mich damit wohlgefühlt habe, musste der Neue natürlich mindestens auch wieder so eingerichtet werden. Und wer das schon mal selbst gemacht hat, wird wissen, dass da schnell der ganze Tag draufgeht, bis wieder jedes Programm, jede Einstellung und jedes Icon so ist, wie man es gewohnt war. :)


Natürlich war eine der ersten Aktionen mit dem PC, einen Viewer runterzuladen und damit in SL einzuloggen. Und seitdem habe ich ein breites Grinsen im Gesicht. Eine Nvidia Geforce GTX 970 4GB, zusammen mit einem Intel Core i7, scheint nun endlich stark genug zu sein, damit man mit Ultra-Grafik und bei einer vollen Region, nicht das leiseste Lüftergeräusch hört. So hatte ich mir das immer gewünscht.


Ok, ich habe meine Bildwiederholrate im Viewer auf 30 FPS begrenzt, aber das hatte ich mit dem alten PC auch schon gemacht. Dennoch hatte ich damit dann in vielen Situationen einen Heißluftfön unterm Tisch. Aber die 970 interessiert das alles gar nicht. Eine Temperaturanzeige der Grafikkarte steigt beim Einloggen in SL gerade mal um fünf Grad an. Da reicht dann wohl noch ein gemächliches vor sich Hindrehen des Graka-Lüfters. Und soweit ich gelesen habe, ist diese Karte auch für die Spezifikationen der Oculus Rift geeignet.

So, genug Technikkram. Eigentlich will ich ja einen netten japanischen Wintersim vorstellen. Gerade bei den Winterregionen finde ich die japanischen immer besonders angenehm, weil meistens auch etwas fernöstliche Kultur mit eingebaut wird. Und das ist bei Blue Lotus Okiya sogar sehr stark der Fall. Im Mittelpunkt steht das Leben der Geishas und die Tradition japanischer Teehäuser. In der Land-Info steht, dass es diese Region schon seit 2007 in Second Life gibt.



Die Region ist eine Homestead mit vielen separaten Bereichen, die alle über beleuchtete Wege verbunden sind. Einige der Wege sind Sackgassen, aber es gibt auch einen Rundweg, zu dem man immer wieder zurückkommt, wenn man in einer Sackgasse umdreht. Der Landepunkt ist in einem sehr langen, offenen Holzhaus, das man in drei verschiedene Himmelsrichtung verlassen kann. Das Regions-Windlight ist etwas milchig und wirft kaum Schatten. Dehalb habe ich viele Fotos mit anderen Einstellungen gemacht.



Umgeben ist Blue Lotus Okiya von einem riesigen Sim-Surround in alpiner Optik. Und darüber wabert eine Aurora Borealis. Allerdings ist die nicht hoch genug. Sie durchdringt zum Teil die Offsim-Berge und gelegentlich sieht es auch so aus, als würde sie sogar durch einige Bäume durchgehen. Ich konnte jedenfalls kaum ein Foto machen, auf der die Aurora nicht mit drauf ist.



Es gibt überall leichten Schneefall, aber mit megadicken Flocken. Eigentlich sind es keine Flocken, sondern Schneekristalltexturen auf flachen 2D-Scheiben. Geht aber, wenn man sich daran gewöhnt hat. Was mir bei den japanischen Regionen immer ganz gut gefällt ist, dass es auch ein paar Pflanzen gibt, die nicht mit Schnee bedeckt sind. Meistens ist das der Bambus und die Lotusblume. Etwas Grün kann nämlich in einer Schneelandschaft auch ganz reizvoll sein.


Es gibt in der Nähe des Landepunkts drei kleine Shops mit japanischen Produkten. Ich habe nicht genau nachgesehen, aber ich glaube es war Geisha-Zubehör, Lampen, kleine Teetische und sowas in der Art. Was sich beim Spazieren auf den Verbindungswegen auf jeden Fall lohnt, ist mal eine dunkle Umwelteinstellung auszuprobieren. Es gibt einige Stellen, an denen sehr viele kleine Lichter an den Brücken, Stegen und Holzhäusern befestigt sind. Das sieht im Dunkeln besonders gut aus.


Und schließlich gibt es auch noch eine größere Höhle mit zwei Zugängen über das Wasser. Ich habe mir deshalb das Ruderboot geschnappt, das an einem Fischerhaus nahe vom Landepunkt zu finden ist. Die Ruder werden beim Reinsetzen als Attachments übergeben. In der Höhle gibt es dann noch eine Abzweigung zu einem Steg, an dem man aussteigen kann. Nach ein paar Schritten steht man dann in einer großen Kuppel, in der aber eigentlich nichts weiter drin ist. Sieht trotzdem gut aus. Am besten das kleine Foto unten rechts anklicken für eine größere Ansicht.

Einfahrt in die Höhle
Der AnlegestegDas große Gewölbe
So, nun habe ich doch mehr geschrieben als ich wollte. Gut, wenn man Urlaub hat. Mal sehen, wie lange ich noch Lust auf Winterregionen habe. Meistens suche ich nach Silvester schon wieder die ersten Frühlingsregionen. Da wir aber im RL eigentlich noch gar keinen Winter hatten, bleibt mein Interesse an Schnee vielleicht auch noch im Januar bestehen.

>> Teleport zu Blue Lotus Okiya

Links: