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Donnerstag, 7. Januar 2016

High Fidelity: Meldungen aus dem Januar Newsletter

Quelle: High Fidelity
Im September und Oktober 2015 gab es im High Fidelity Blog zwei gute Newsletter, die über die jeweils neuesten Entwicklungen der virtuellen Welt berichteten. Eigentlich wollte man diesen Newsletter jeden Monat posten, aber seit Oktober kam dann nichts mehr.

Letzte Woche wurde dann zunächst in einer kleinen Meldung die Aufnahme von Stephen Wolfram als Berater bekanntgegeben. Und am 5. Januar ist nun wieder ein allgemeiner Newsletter erschienen. Da ich mich trotz der bisher eher schlecht nutzbaren Plattform weiterhin für HiFi interessiere, gibt es diese Meldungen auch wieder bei mir.

Wie immer, wurde auch ein Video veröffentlicht, in dem kurze Beispiele zu den einzelnen Themen gezeigt werden. Dieses Video ist hier im Beitrag am Ende eingebettet.
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Aufzeichnungen des Avatar-Datenstroms

Die erste Meldung betrifft die neue Möglichkeit in HiFi, den Datenstrom des Avatars aufzeichnen zu können. Die Audiosignale, der Gesichtsausdruck und die Körperbewegungen, lassen sich in einem Dateiformat speichern, das sich später mit einem JavaScript-Programm auf dem eigenen Server wieder abspielen lässt. Eigentlich wurde dieses Programm nur für Performance-Tests geschrieben, weil man eine größere Anzahl sich normal verhaltender Avatare benötigte. Aber es wird nun allen zur Verfügung gestellt, da man damit auch Non-Player Character (NPCs oder Bots) Leben einhauchen kann. Denn fertige Motion Capture Animationen für solche Zwecke sind teuer und schwer zu erstellen. Die Aufzeichnung der eigenen Bewegungen lässt sich dagegen einfach über Kopf- und Hand-Controller-Tracking bewältigen.

Die fertige Aufzeichnung wird dann per JavaScript einfach einem Avatar-Charakter zugewiesen. Als Beispiele werden im Newsletter Dinge genannt, wie in einen Raum reinlaufen oder ein Objekt anklicken. Und das evtl. auch mehrmals am Tag. Im Video ist das von 0:18 bis 0:33 zu sehen (alle drei Avatare sind NPCs).

Ein NPC in High Fidelity / Quelle: High Fidelity

Echo und Hall

Die nächste Funktion im Newsletter nennt sich "Reverb", was übersetzt "Hall" bedeutet. Gemeint ist damit die Reflektion der Schallwellen an Oberflächen, so dass ein Echo entsteht (oder bei vielen Oberflächen eben ein Hall mit mehreren sich überlagernden Echos). Die Reverb-Funktion gibt es zwar schon länger in HiFi, aber sie wurde im letzten Monat stark verbessert. Außerdem gibt es ein paar neue JavaScript-Befehle, mit denen sich der Hall vielfach manipulieren lässt. Zum Testen kann man das Skript reverbtest.js im HiFi Viewer starten. Es erscheinen ein paar Schieber, mit denen der Sound manipuliert werden kann.

Im Übersichtsvideo ganz unten, sind diese Schieber von 0:34 bis 0:50 zu sehen. Es gibt auch ein zusätzliches Video dazu, bei dem die Auswirkungen zu hören sind. Das bette ich hier driekt ein:

High Fidelity Inc - Example of audio reverb on an entity




Partikel

Beim Erstellen von VR-Inhalten ist den HiFi Entwicklern aufgefallen, dass Partikel wesentlich interessanter wirken, wenn sie als Attachment an Avataren befestigt sind, die über Hand-Contoller gesteuert werden. Im animierten Bild unten sind die "rave gloves" zu sehen. Wer die selbst am eigenen Avatar ausprobieren will, startet im Viewer das Skript Flowarthut. Die Entwickler sind gerade dabei, die Performance von Partikeln so weit es geht zu verbessern, damit sie auch bei vielfacher Nutzung innerhalb einer HiFi Umgebung keinen Lag verursachen.

Im Video ganz unten ist das von 0:52 bis 1:06 zu sehen.

Partikel mit Flowarthut / Quelle: High Fidelity

Gescannte 3D-Avatare

Wer die Entwicklung von High Fidelity verfolgt hat, wird wissen, dass die Entwickler bevorzugt Avatare mit Comic-Look eingesetzt haben. Es wurde aber auch damit experimentiert, Avatare aus 3D Scans von realen Leuten zu erstellen. Als Test haben die Entwickler nun das komplette HiFi-Team mit zwei verschiedenen 3D-Scannern eingescannt (einer war für die Haare zuständig, der andere für das Gesicht). Dann hat man mit Methoden, die nicht genauer erklärt werden, dafür gesorgt, dass die Avatare nicht zu sehr den Uncanny Valley-Effekt aufweisen. Und schließlich haben sich alle Avatare kurz vor Weihnachten zu einem Gruppenfoto in HiFi getroffen. Dieses Foto ist hier unten zu sehen.

Im Newsletter heißt es, dass man nach den Scans weniger als zwei Stunden benötigt hat, um die Avatare so aussehen zu lassen. Und es sei eine überwältigende Erfahrung gewesen, bei einem inworld Team-Meeting die Mitarbeiter nicht an ihrem Namens Tag zu erkennen, sondern einfach an ihrem realen Aussehen.

Etwas komisch sehen die Avatare ja schon aus. Aber ich finde es ok, dass man auch andere Möglichkeiten nutzen kann, denn die bisherigen Comic-Avatare sind irgendwie so Larry Laffer mäßig. Beim Foto ist vor allem Philip Rosedale (Fünfter von oben links) gut zu erkennen. Im Video unten auch zu sehen von 1:06 bis 1:19.

Die HiFi Entwickler mit ihren gescannten Realavataren / Quelle: High Fidelity

Unterstützung von großen Avatargruppen

Die HiFi Plattform versucht ja in zwei Bereichen eine hohe Skalierbarkeit zu erreichen. Einmal in der Anzahl von Avataren, die auf einem einzelnen Server gleichzeitig aktiv sein können. Und zum zweiten beim Zusammenschalten verschiedener Server, um eine noch größere Einzelumgebung zu ermöglichen. Diesbezüglich wurden nun Verbesserungen bei der möglichen Anzahl der Avatare auf einem einzelnen Server gemacht. Inzwischen können mehrere hundert Avatare gleichzeitig auf einer einzelnen Region anwesend sein. Die etwa 40 dem Betrachter am nächsten befindlichen Avatare, werden dabei in 75Hz gerendert, so dass sie in einer Oculus Rift detailliert dargestellt werden. Das Betrifft die Berechnung der Bewegungen und der Gesichtsanimationen.

Im Video von 1:20 bis 1:32 zu sehen (oder hier im Bild unten).

Mehr Avatare auf einer Region / Quelle: High Fidelity

Mini-Spiel

Mit Hilfe der bisherigen Alpha-Nutzer von HiFi, haben die Entwickler ein Mini-Spiel gebastelt, das verschiedene Funktionen nutzt, die bereits in HiFi zur Verfügung stehen. Das Spiel heißt Winter Smashup und lässt sich am besten mit einer VR-Brille und Hand-Controllern spielen. Auch dazu wurde ein kurzes Video gedreht, das man über den Link zum Spiel ansehen kann. Im Gesamtvideo ist es von 1:33 bis zum Ende zu sehen.

Und dieses Video folgt jetzt:

Video Update - Recording, Reverb, Particles, Avatars, Mini Game




Quelle: [High Fidelity] - NEWSLETTER


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