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Sonntag, 4. September 2016

LEA 22: "Immaculate Perception - Immaculate Reflection" von Krystali Rabeni

Da wir inzwischen September haben und im LEA-Blog kaum noch jemand den tatsächlichen Stand zur aktuellen Runde auf den 20 Artists-in-Residence Regionen dokumentiert, habe ich wieder begonnen, die bereits eröffneten Installationen auch ohne Ankündigung zu besuchen.


Den Anfang mache ich mit LEA 22, denn zur Installation "Immaculate Perception - Immaculate Reflection" von Krystali Rabeni, hat bereits Ziki Questi vor einer Woche berichtet, dass die Region eröffnet wurde.


In der Land-Info auf LEA 22 stehen diese beiden Sätze:
"Es gibt keine Wahrheit, es gibt nur die Wahrnehmung...makellose Wahrnehmung. Was ihr seht, ist was ihr dachtet, bevor ihr es gesehen habt."
Krystali hat keine zusammenhängende Installation auf ihrer Region gebaut, sondern viele kleine Szenen erstellt, die bei genauer Betrachtung und etwas Nachdenken, meist auch noch einen tieferen Sinn ergeben. Also eigentlich das Gegenteil von dem, was in der Land-Info steht. Aber vielleicht ist es ja auch so gemeint, dasss man über Bedeutung und Aussage der Szenen, gar nicht lange nachdenken soll, sondern eben nur den ersten Eindruck auf sich wirken lässt.


Bisher hat Krystali erst 2.500 Prims von den 15.000 verfügbaren genutzt. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass sie noch weitere Szenen bis zum Ende der elften Runde (bis 31. Dezember 2016) aufbauen wird.

Das Windlight ist hell und hat kräftige Farben. Für mich gab es deshalb kaum ein Grund, etwas anderes zu probieren. Es gibt vielleicht Einstellungen, die manche Motive besser aussehen lassen, aber für mich ist das Windlight, gerade auf den LEA-Regionen, auch ein Teil des künstlerischen Ausdrucks des Erstellers. Es zu ändern ist für mich in etwa so, wie Picasso Bilder in einem schwarzweiß Katalog zu zeigen. Dennoch habe ich es bei einem Motiv dann doch gemacht (letztes Foto hier).


Wenn man Fotos einzelner Szenen machen will, dann entweder mit dem offenen Ozean im Hintergrund, oder man zieht den Sichtweitenregler langsam nach unten, bis die weiter entfernten Szenen ausgeblendet werden. Denn ansonsten wirkt es zu unruhig drumherum. Die meisten Szenen sind sowieso entlang am äußeren Rand der Region platziert.


Wenn man sich alle Szenen bewusst ansehen will, kann man schon eine Weile auf LEA 22 verbringen. Bei einigen Szenen habe ich, inklusive Fotos schießen, gut fünf Minuten verbracht, bei anderen bin ich nur daran vorbeigelaufen. Aber egal ob so oder so, für einen an surrealer Kunst interessierten SL-Bewohner, dürfte auf jeden Fall etwas dabei sein, wo man mal kurz verweilt.


Da ich die Region von meinem Teleport-Landepunkt im Uhrzeigersinn abgelaufen bin, war die letzte Szene vor Ende der Runde, die mit den drei Wölfen, denen Bäume auf dem Rücken wachsen. Bei denen sieht das Fell mit dem vorgegebenen Windlight nicht sehr fellig aus. Deshalb habe ich dort dann doch noch für ein Foto das Windlight geändert.


Die obige Szene mit den Wölfen, war auch mein persönlicher Favorit. Insgesamt gibt es aber noch sehr viel mehr auf LEA 22 zu sehen als ich hier auf Fotos zeigen konnte.

Zusammenfassung:

Immaculate Perception - Immaculate Reflection

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