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Samstag, 31. Dezember 2016

Ein Frohes Neues Jahr 2017

Das Winter Wonderland 2016 von Linden Lab / Teleport

Ich wünsche allen meinen Lesern ein gutes neues Jahr 2017!
Viel Gesundheit, wenig Sorgen und das Erreichen der gesteckten Ziele.


Für mich bedeutet der Beginn des neuen Jahres auch gleichzeitig ein Neubeginn meiner bisherigen Freizeitgestaltung. Ich hatte es schon ein paar Mal in den letzten Wochen in meinen Beiträgen angedeutet und wer das mitbekommen hat, wird jetzt wahrscheinlich gar nicht so überrascht sein. Aber ich werde den Blogbetrieb ab heute weitgehend einstellen.

Als ich vor fünfeinhalb Jahren mit diesem Blog begonnen habe, hatte ich eigentlich gar nicht vor, das Ganze so intensiv zu betreiben, wie ich das letztendlich bis heute gemacht habe. Und ich hatte damals auch nicht im Sinn, nun den Rest meines Lebens einen Blog zu betreiben.

In den ersten zwei bis drei Jahren habe ich aber über solche Dinge gar nicht viel nachgedacht, denn in dieser Zeit war für mich Second Life die beste Freizeitbeschäftigung, die ich finden konnte. Und komischerweise habe ich meine Freizeit in den ersten Jahren während des Bloggens auch optimal einteilen können. Ich hatte immer genug Zeit für andere Dinge und mein Blog lief so 'nebenher'. Das klappt heute leider nicht mehr. Der Blog ist für mich zu einer starken Belastung geworden und ich logge inzwischen nur noch in SL ein, damit ich für den nächsten Beitrag neue Fotos erstellen oder etwas recherchieren kann.

Ich kann mir heute selbst nicht erklären, wie ich das vor drei oder vier Jahren alles ohne Stress hinbekommen habe. Zur Zeit fühle ich mich aber komplett ausgebrannt und ich muss etwas an meiner Freizeitgestaltung ändern, um wieder meine geistige Frische aufzubauen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich im Augenblick bei meiner RL-Arbeit wieder häufiger und länger am Computer sitze. An manchen Tagen die vollen acht bis neun Stunden, die ich im Büro bin. Nach so einem Tag fällt mir dann jeder Satz schwer, denn ich für meine Blogbeiträge formulieren will.

Ich werde das Bloggen natürlich nicht ganz einstellen, denn dafür steckt hier viel zu viel Herzblut und Lebenszeit drin. Aber meine Beiträge werden ab jetzt nur noch sehr sporadisch erscheinen. Vielleicht nur ein Posting pro Woche, vielleicht auch mal nur einen Beitrag pro Monat. Ich werde eben etwas schreiben, wenn ich denke, dass es etwas Wichtiges zu sagen gibt. Oder wenn ich von etwas völlig begeistert bin. Die täglichen Nachrichten aus SL, wird es hier auf längere Zeit aber nicht mehr geben.

Auf jeden Fall nehme ich jetzt erst einmal eine Auszeit, in der ich gar nicht blogge. Ich habe noch bis Mitte Januar Urlaub und will das in vollen Zügen genießen. Natürlich gebe ich auch Second Life nicht auf. Ich denke sogar, dass ich nun wieder häufiger eingeloggt sein werde. Aber nicht wegen meinem Blog, sondern weil ich einfach mal wieder ein Live-Konzert besuche, oder etwas Bauen und Skripten werde, oder eine Tagestour über das Mainland und durch die Blake Sea unternehme. Wer will, kann mir gerne IMs schreiben, denn ich habe nun sogar wieder die Zeit, auch darauf zu antworten. :)

Ich habe auch Lust, andere Plattformen intensiver auszuprobieren. Ich möchte mir eventuell sogar in Space das Paket mit den drei Regionen für 15 Dollar holen. Dafür werde ich wohl meine Estate Parzelle in Second Life aufgeben. Meinen Premium werde ich aber behalten, genauso wie die damit verbundene Mainland-Parzelle. Jedenfalls bekomme ich in Space die drei Regionen günstiger als meine popelige 3072m² Parzelle aktuell in SL kostet. Ich werde mir aber zuerst mal genauer ansehen, wie das mit dem Content hochladen in Space funktioniert, bevor ich diesen Schritt gehe. Wenn ich dann wirklich damit beginne, eine Region in Space aufzubauen, dann werde ich mich wohl ein paar Monate ausschließlich damit beschäftigen.

Auch bei High Fidelity will ich gelegentlich reinschnuppern und irgendwann startet dann ja auch Sansar. Ich habe zwar keine Oculus Rift, aber ausprobieren will ich Sansar natürlich schon. All diese Dinge will ich aber machen, ohne dass ich meine Erlebnisse permanent aufzeichne und dann stundenlang bebilderte Beiträge dazu schreibe. Wobei ich zum Start von Sansar dann sicher schon einen meiner "sporadischen" Blogposts schreiben werde.

Wer ansonsten noch am Rande verfolgen möchte, was mich interessiert oder was für ein Foto ich irgendwo hochgeladen habe, kann meine beiden Profile auf Flickr und Google+ besuchen, denn dort werde ich sicher öfter etwas hinterlassen als hier im Blog.

Zum Schluss noch ein großes Dankeschön an alle Leser, die meinen Blog besucht haben und auch immer wieder interessante Kommentare geschrieben haben. In den fünfeinhalb Jahren wurde Echt Virtuell knapp 2,5 Millionen mal aufgerufen, was für so einen Nischenblog mit Thema Second Life sicher ganz gut ist. Und wer weiß, vielleicht werde ich als Rentner ja wieder aktiver in die Blogger Welt einsteigen. So lange ist es bis dahin gar nicht mehr...

Simtipp: Iceland (PoH)

Als kleines Abschiedsgeschenk für ein paar meiner treusten Leserinnen, gibt es heute einen Simtipp zu einer Region, die ich schon bei meiner Wintertour besucht habe. Zu diesem Zeitpunkt hatte es aber aus mehreren Gründen nicht gepasst, die Region mit in die Serie aufzunehmen. Da aber "Iceland" viele gute Bereiche und Szenen hat, gibt es dazu nun ein paar Fotos zum Abschluss des Jahres. Wer wissen möchte, was ich mit 'Abschiedsgeschenk' meine, sollte sich meinen Neujahrsgruß durchlesen, der gleich noch kommt.


Bewohnt wird Iceland von Kerstin Randt, Ette Hubbenfluff und Cindy Holmer. Ihr Motto lautet, wir rezzen was uns gefällt. Und so ist auf der Region eine Villa Kunterbunt entstanden, bei der es viel zu erkunden gibt.



Zur Zeit ist auf Iceland noch viel weihnachtliche Dekoration zu finden. Die habe ich auf meinen Fotos weitgehend ausgespart. Obwohl man das wohl bis 6. Januar auch im RL aufgebaut lassen kann (wenn ich mich recht erinnere).


Das Windlight auf der Region ist hell und sonnig. Ich glaube, es ist das "Annan Adored - Realistic Ambient". Jedenfalls werden damit fast alle Motive gut ausgeleuchtet und ich hatte keinen Grund, etwas im Viewer zu verstellen.

Das Sim-Surround ist auch eines von den wirklich guten. Es passt sich nahtlos in das Panorama ein und lässt bei fast jeder Blickrichtung die Region größer wirken als sie ist.



Bei einem Blick nach dem genutzten Land Impact in der Land-Info, war ich dann etwas verwirrt. Da steht, dass die Regionskapazität 3.750 Prims beträgt. Ich dachte aber, die Änderung von Linden Lab auf 5.000 Prims wäre bei allen Homestead Regionen durchgeführt worden. Vielleicht kann Ette das hier im Kommentar kurz erklären.


Aber ob nun der Land Impact 3.750 oder 5.000 beträgt, in beiden Fällen ist es wieder erstaunlich, was man heute alles auf einer Homestead unterbringen kann. Allein schon die Anzahl der Gebäude, die alle mehr oder weniger auch eingerichtet sind, ist für eine Homestead beachtlich.



Das große Haus auf dem höchsten Berg, ist von der Idee her ebenfalls gut gemacht. Denn unter dem Haus fließt ein Fluss hindurch, der dann auf der anderen Seite als Wasserfall herabstürzt. Ich war zwar nicht mit dem Avatar im Haus, habe aber mal kurz die Kamera reingehalten. Wenn man aus dem Fenster auf den Fluss und die umgebende Landschaft schaut, sieht das schon ziemlich cool aus.


Eine weitere Besonderheit von Iceland, sind verschiedene Objekte von Cica Ghost. Ich weiß jetzt nicht, ob Ette die in Cicas Shop erstanden hat, oder ob das Geschenke sind, die Cica ihr bei Besuchen ihrer eigenen Installationen überreicht hat. Aber in die helle Winterlandschaft passen die Skulpturen alle recht gut hinein. Deshalb gibt es nun drei Fotos mit Referenzen zu Cicas Arbeiten am Stück.




Die ganzen Winterregionen, die ich im Dezember vorgestellt habe, wurden in erster Linie mit Blick auf die Besucher gestaltet. Dabei wurde meistens auf eine einheitliche Linie beim Design geachtet. Auf Iceland haben die Bewohner dagegen all das gerezzt, was ihnen in ihrer Rolle als SL-Kids mehr Spaß bringt. Und wenn man ohne bestimmte Erwartungen die Region besucht, kann man auf jeden Fall auch selbst Spaß haben.


Zum Schluss noch die Empfehlung, alle Objekte auf der Region auszuprobieren, bei denen die Maus ein Aktionssymbol anzeigt. Einige eingebaute Posen und Animationen sind normal, abndere recht witzig. Ich war insgesamt zwei Mal auf Iceland. Einmal Mitte Dezember und einmal gestern. Deshalb kann es sein, dass auf dem einen oder anderen Bild etwas zu sehen ist, das inzwischen geändert wurde.

>> Teleport zu Iceland (PoH)

Link:

Simtipp: Basilique

Fast ein ganzes Jahr lang gab es von Canary Beck und ihrer Second Life Region "Basilique" kein Lebenszeichen. Doch am 28. November hat Canary ihre Auszeit beendet und einen langen Blogpost geschrieben. Der Inhalt deutet darauf hin, dass sie sich in den letzten Monaten viel mit Umweltschutz und alternativen Energien beschäftigt hat. Bezogen auf ihre früheren Aktivitäten in Second Life, würde ich sogar behaupten, dass sie einen kompletten Lebenswandel in diesen zehn Monaten Pause vollführt hat.


Ich kam auf die Idee, nun auch mal Canarys Sim Basilique hier vorzustellen, weil mich vor ihrer Rückkehr zwei meiner Leser angeschrieben haben, um mich darauf hinzuweisen, dass sie eben seit Anfang 2016 aus Second Life verschwunden war. Zuvor war Canary eigentlich ziemlich aktiv und gehörte zu den bekannteren Bewohnern von SL. Vor allem wegen ihrer aufwendigen Tanz-Performance Paradise Lost, die erst im Basilique Theater aufgeführt wurde und danach als Video angesehen werden konnte. Mein Link hier öffnet eine Seite, auf der man das Video durch Anklicken des Pfeil-Buttons am rechten Bildschirmrand starten kann.


Neben den Aktivitäten rund um das Basilique Theater, machte Canary auch noch durch ihre Arbeit als Managerin des Firestorm Community Gateways auf sich aufmerksam. Diese Arbeit beendete sie jedoch im Januar 2016, ohne dazu irgendwie Stellung zu nehmen. Selbst engere SL-Freunde von ihr wussten nicht, warum sie so plötzlich untergetaucht war.


Was Canary nun in ihrem neuen Blogpost schreibt, kann ich hier nicht annähernd wiedergeben. Wie für sie üblich, hat sie einen sehr langen Beitrag geschrieben. Aber ich kann ihre Einleitung und den TL;DR Absatz grob zusammenfassen. Der Titel ihres Themas lautet Basilique goes green.

Sie schreibt, dass sie in den letzten Monaten alles über den Klimawandel gelernt habe und das sei entsprechend zeitaufwendig gewesen, was ihre Aktivitäten in Second Life sehr eingeschränkt hätte. Außerdem arbeitet sie jetzt auch als freiwillige Helferin in einer Non-Profit Organisation, für etwa 20 Stunden pro Woche, um das Thema Klimawandel auch denen näherzubringen, die davon noch nichts gehört haben. Aktuell nimmt Canary dann auch noch an einem Universitätskurs teil, der sich mit der wissenschaftlichen Seite des Klimawandels auseinandersetzt.


All ihre neu gewonnenen Erkenntnisse zum Klimawandel, haben Canary dazu gebracht, Second Life nicht mehr als wichtigste Beschäftigung in ihrem Leben zu sehen, sondern sie will sich nun aktiv daran beteiligen, die aus ihrer Sicht kommende Klimakatastrophe doch noch irgendwie zu verhindern. Sie schreibt, wenn das nicht gelingt, dann würden Milliarden von Menschen sterben. Und zwar früher als es ohne diese Katastrophe der Fall wäre.


Ein Mittel, um dem Klimawandel entgegenzuwirken, ist der Umstieg auf die Nutzung alternativer Energien. Und anhand ihres gelernten Wissens zum Thema, hat nun Canary auf der Basilique Region virtuell die Infrastruktur installiert, die notwendig wäre, um eben genau diese Region zu 100% mit alternativer Energie zu versorgen.

Sie geht dabei von 12 Haushalten mit 30 bis 40 Bewohnern aus. Dazu noch die notwendige Energie für Straßenbeleuchtung, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen. Bei den Bewohnern rechnet Canary zum Beispiel einen jährlichen Verbrauch von 5.159 kWh pro Person, was sehr hoch ist. Allerdings sind diese Daten von der Weltbankgruppe, die für fast alle Länder solche Statistiken sammelt.


In ihrem TL;DR Absatz fasst Canary nur kurz zusammen, was sie anschließend noch ausführlicher beschreibt. Insgesamt würde ihre SL-Region etwa 61.908 kWh pro Jahr verbrauchen. Das würde bei einem Energieanbieter etwa 17.334 US-Dollar kosten (oder auch 0,28 US-Dollar pro kWh).

Um die gleiche Menge an Solarenergie zu erzeugen, wären eigentlich nur etwa 300 m² Solarzellen notwendig gewesen. Canary hat aber alle in Frage kommenden Dachflächen ihrer Gebäude genutzt, was dann 794 m² Solarzellen ergeben hat. Wie das aussieht, ist auf dem nächsten Foto zu sehen. Und die Solarzellen gibt es hier auf dem Marketplace.


Ausgehend vom (virtuellen) Standort der Basilique Region, die einen Ort am Gardasee in Norditalien darstellen soll, könnte man mit den installierten Solarzellen nun 145.565 kWh pro Jahr erzeugen. Auch wieder basierend auf der durchschnittlichen Sonnenscheindauer in der erwähnten RL-Region in Norditalien.

Die Kosten für die Solarzellen wären nach etwa fünf Jahren amortisiert, da man den Strom ja nicht mehr von einem Anbieter kaufen muss. Diagramme und Rechenbeispiele dazu, hat Canary dann in ihrem ausführlichen Teil des Blogpost aufgeführt.


Zusätzlich gibt es auch noch sechs Windturbinen auf Basilique. Auch die würden für sich allein schon den Energiebedarf der Region mit 40 Einwohnern decken. Windturbinen sind jedoch in der Anschaffung und Wartung teurer als Solarzellen, was im Beispiel von Basilique neun Jahre brauchen würde, um die Anschaffungs- und Unterhaltskosten zu amortisieren.


Okay, jetzt habe ich doch wesentlich mehr aus Canarys Beitrag zusammengefasst als ich wollte. Die Region zu erkunden, macht auch ganz ohne dieses Energieprojekt Spaß. Die Gebäude sind detailliert eingerichtet. Es gibt verschiedene Bars und Cafés. Eine Bar heißt zum Beispiel "Bar Moderna Apertura!" und ist eine gute Designstudie. Ein Foto kann man hier über diesem Absatz sehen.

Die Basilique Kathedrale ist ebenfalls sehenswert. Zwar etwas zu viele Prim-Lichtstrahlen, aber das Gesamtbild ist schon beeindruckend. Zu sehen auf dem letzten Foto.


Zum Schluss noch die Info, dass der Basilique Sim unter Adult eingestuft ist. Nicht nur wegen den nackten Tänzern bei der Paradise Lost Aufführung, sondern es gibt auch einige Akt Kunstwerke in 2D und 3D. Und aktuell ist es auf der Region Winter, wie man sicher unschwer auf meinen Fotos erkennen konnte.

>> Teleport zu Basilique

Links:

Freitag, 30. Dezember 2016

Simtipp-Update: One Caress Japan

Anfang Dezember hatte ich hier die neue Regen Region von Squonk Levenque und Miuccia Klaar vorgestellt. Man landet in einer Skybox und konnte sich mit Klick auf ein Bild runter auf den Simboden teleportieren. Und dort gibt es eine Regenlandschaft vom Feinsten.

Vor zwei Tagen hat mich Squonk nun angeschrieben, dass er zwischen der Skybox und der Installation unten auf dem Boden, noch eine kleine, neue Plattform erstellt hat. Dies war möglich, weil es im Dezember bei den Homesteads ja die bekannte Erhöhung auf einen Land Impact von 5.000 Prims gab.


Genutzt hat Squonk die 5.000 Prims immer noch nicht vollständig. Bei meinem Besuch waren noch gut 700 Prims frei. Das ist erstaunlich, denn es gibt nun drei Ebenen auf seiner Homestead, die alle nicht gerade primsparend aussehen. Die neue Installation befindet sich auf 1.850 Metern Höhe, beinhaltet einen kleinen Bereich aus einer japanischen Stadt und es gibt dort erneut wieder den Starkregen, der in allen Installationen von Squonk zu finden ist.


Der Teleport zur neuen Plattform befindet sich in der Skybox am Landepunkt, links neben dem Teleport-Bild zum Boden (das mit den Gummistiefeln). Das Bild zur Japan Plattform zeigt hingegen einen Manga Avatar.

Im japanischen Stadtteil, kommt man zunächst in einem stockdunklen Tunnel an. Am besten, man dreht sich mit dem Avatar so lange auf der Stelle, bis man einen leichten Lichtschimmer wahrnimmt. In diese Richtung geht man dann los. Sobald man den Tunnel verlassen hat, bekommt man einen regelrechten Flash vom Anblick der verregneten Straße. Das ist echt gut gemacht.


Die Plattform ist ziemlich klein. Ich schätze etwa ein Viertel einer Region. Trotzdem findet man schnell ein paar Fotomotive, die man ablichten will. Vor allem, wenn man wie ich diesen Regen von Squonk mag, dann ist die neue Plattform auch mal etwas anderes als alle seine bisherigen Regen-Installationen.


Aus einem der dreirädrigen Autos auf der Straße, kommt über den inworld Sound auch ein seltsames Geräusch, gepaart mit einem mantraartigen, japanischen Ausruf. Das klingt nach einiger Zeit etwas unheimlich und und zugleich auch wieder beruhigend. Zumindest bei mir hat dieses Geräusch für eine andere Wahrnehmung der Szene gesorgt als wenn es nicht zu hören gewesen wäre. Örgs - schwer zu beschreiben, was ich meine. Ist wohl die Uhrzeit...


Es gibt auch noch einen japanischen Koi Teich, den ich zwar fotografiert habe, aber hier nicht zeige. Er ist einfach zu sehr am Rand an die 2D-Fotowand gequetscht worden, was zu schäbig aussieht. Um dorthin zu kommen, muss man in das Haus laufen, in dem rechts und links vom Eingang stilisierte Schaufensterpuppen als Lampen stehen.


Insgesamt hat man die Japan Plattform aber in etwa 10 Minuten komplett durch. Es ist halt nur ein kleines Update. Dennoch gut genug, um es auch hier als Update vorzustellen.


Ich war dann noch einmal kurz auf dem Sim unten. Dort wurde auch ein wenig umgebaut seit meinem Simtipp vom 4. Dezember. Allerdings ist das meiste stehengeblieben. Aber zum Beispiel der riesige Bär ist nicht mehr dort. Da bei Mesh der Land Impact bekanntlich mit zunehmender Größe ansteigt, hat der Bär sicher schon den halben Primverbrauch für die neue Japan-Installation freigesetzt.


Okay, mehr fällt mir nun auch nicht mehr ein. Ich finde Regen in Second Life halt immer beruhigend und den von Squonk ganz besonders.

>> Teleport zu One Caress

Links:

Neue Alice Quest von den Space Entwicklern

Am 27. Dezember wurde im Space Blog die erste Quest vorgestellt, die von den Entwicklern selbst zusammengestellt wurde. Sie heißt "Alice In Venice Beach" und ist eigentlich nichts herausragendes. Aber ich fand es ganz spaßig und man kann dabei auch noch ein paar Silver Coins verdienen.

Zum Start der Quest muss man dieses Schild anklicken
Silver Coins kann man zum Kauf vieler inworld Waren und auf dem Marketplace verwenden, aber man kann sie nicht in echtes Geld umtauschen. Dafür gibt es die sogenannten Gold Coins, die sich wie Linden Dollar auch, in US-Dollar oder Euro umtauschen lassen.

Die Quest startet auf der Region Venice Beach. Zum Start dann das Schild anklicken, das auf meinem ersten Foto zu sehen ist. Es werden drei Aufgaben gestellt, die alle das Einsammeln von Cocktail-Gläsern innerhalb einer bestimmten Zeit betreffen. Zuerst zu Fuß, dann zwei Mal mit einem Auto. Hat man die Aufgaben geschafft, gibt es 100 Silber Coins und es geht zur nächsten Region weiter, wo die Quest fortgesetzt wird.


Gestellt werden die Aufgaben von Alice, die 140 Jahre nach den Wunderland Abenteuern als Bedienung in einer Strandbar arbeitet. Zudem ist sie auch noch völlig durchgeknallt und führt ziemlich schräge Dialoge.

Die Unterhaltungen mit Alice, und später auch mit anderen Charakteren, sind mit dem neuen Quest-System von Space erstellt worden. Dabei sind die Charaktere animiert und die Kamera wechselt für die einzelnen Dialoge permanent hin und her. Auch wenn es auf meinen Fotos nicht so aussieht, diese Sequenzen sind zum Teil interessant gemacht.


Nach der Strandbar geht es dann zuerst in die Stadt Albuquerque, wo man in zwei Runden mit dem Auto wieder Objekte einsammeln muss. Die dritte Region ist dann sehr surreal, mit einem Schachbrettmuster und hunderten von Schachfiguren. Hier muss man mit dem Auto ebenfalls viele dieser Figuren einsammeln und es wird dann auch schon deutlich schwieriger. Der abschließende Dialog mit der roten Herzkönigin ist erneut nicht schlecht gemacht.

In Albuquerque
Hat man das Schachbrett geschafft, geht es weiter, indem man auf einen schwarzen Kreis im Boden läuft, der wohl den Kaninchenbau aus der Alice-Geschichte symbolisieren soll. Dann kommt man zur letzten Station in Form eines riesigen Friedhofs. Auch hier müssen zwei Mal knapp 120 Grabsteine eingesammelt werden. Und es ist eine fiese Stelle eingebaut, die man nur schafft, wenn man mit dem Auto über einen Graben springt.

Im Dialog mit "Walter White Rabbit"
Insgesamt ist die Quest nur etwas für Vehikel Fans, die nach kurzer Lernphase ein Auto zielgenau steuern können. Macht man beim Einsammeln ein paar Schleifen zu viel, schafft man die Zeit für die einzelnen Quest Aufgaben nicht. Kommt man aber durch, hat man am Ende 300 Silber Coins und ein Muscle Car im Inventar als Preisgeld. Zum Schluss sollte man noch das Angebot annehmen, zur Startregion von Space zu teleportieren. Nur dann zählt die Quest auch als abgeschlossen. Und wer das normale Tutorial von Space noch nicht durchgespielt hat, kann dann auf der Startregion noch einmal gut 500 Silber Coins verdienen, indem man alle Hinweise befolgt

Die rote Königin ist ziemlich exzentrisch
Die Regionen zur Quest sind alle schlicht und kaum vergleichbar zu den neuen Regionen, die gerade in Space entstehen. Ich schätze, dass diese Orte schon vorher in der alten Gojiyo Plattform vorhanden waren.

Hier geht es zum Start der Quest
Die Quest läuft sowohl im Browser als auch im Viewer. Wenn ich den Blogpost von Sine Wave richtig verstanden habe, wird dieses Spiel auch zum Jahreswechsel auf über 100 Browser Game Webseiten angeboten. Keine schlechte Art, um auf eine virtuelle Welt aufmerksam zu machen.

Ach ja, wem der "Walter White Rabbit" Charakter aus der Quest bekannt vorkommt, beschäftigt sich wahrscheinlich mit Blender. Denn die Blender Foundation hat diesen Charakter als Big Buck Bunny unter Creative Commons Lizenz gestellt. Den darf also jeder für nicht-kommerzielle Projekte verwenden.

Alternativ kann man im "Explore"-Fenster auch einfach "Venice Beach" suchen und den "Enter"-Button drücken (siehe Bild rechts).

Links:

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Update 30.12.2016:
Letzte Nacht hat Sine Wave ein Trailer Video zu Alice in Venice Beach auf YouTube hochgeladen. Ich hänge es einfach noch hier unten dran.

Alice In Venice Beach - Trailer



Donnerstag, 29. Dezember 2016

Furillen - Der Waldmond Endor

Serene Footman hat es schon wieder getan. Nach Furillen - Hoth ("Das Imperium schlägt zurück") und Furillen - Tatooine ("Krieg der Sterne"), gibt es nun auf Furillen den Waldmond Endor ("Die Rückkehr der Jedi-Ritter"). Gleichzeitig hat Serene auch ein kleines Memorial für Carrie Fisher (Prinzessin Leia) aufgestellt, die ja vor wenigen Tagen verstorben ist.


Damit Endor auf Furillen Platz hat, musste die grandiose Installation vom Eisplaneten Hoth weichen. Jedoch sind die zwei Wochen, in der die Installation aufgebaut war, in hunderten von Fotos auf Flickr und anderswo festgehalten worden.

Mit Endor hat sich Serene aber noch einmal selbst übertroffen. Was er da so in ein paar Tagen Aufbauarbeit wieder hingezaubert hat, ist großes SL-Kino. Bei den Skripten für die Türen und Leitern, hatte Serene diesmal KT Syakumi als Helferin. KT ist die Entwicklerin des Second Life IntelliBook Systems und sie gestaltet auch oft eine Region auf der Fantasy Faire oder dem RFL Relay Weekend.



Landepunkt ist in einer Station, die so ähnlich aussieht, wie die in der Eiswüste von Hoth. Sobald man jedoch durch den Ausgang geht, sieht man sofort, was mit "Waldmond" gemeint ist. Einen so geilen Wald habe ich selten in SL gesehen. Serene hat bei den Bäumen auf eine Vielzahl von Herstellern zurückgegriffen und alles in ein gedämpftes, leicht nebliges Windlight getaucht. Dazu gibt es Naturgeräusche, die nicht zu aufdringlich die Immersion eines Waldes noch unterstützen. Apropos Immersion: Auch ich habe wieder meinen C-3PO Avatar angelegt, denn auf Endor hatte er ja als Gottheit der Ewoks seinen großen Auftritt.^^


Serene schreibt in seinem Ankündigungsbeitrag, dass er für Endor nicht nur einfach die Bäume gerezzt hätte, sondern er hat sich Szene für Szene des Kinofilms angesehen und zusätzlich den Endor-Abschnitt des Videospiels "Star Wars Battlefront" ausgiebig gespielt. Und basierend auf der tatsächlichen Umgebung, wurde dann Endor auf Furillen (natürlich in kleinerem Maßstab) aufgebaut.



Wenn man eine Runde durch den Wald dreht, kommt man an mehreren kleinen und drei großen Szenen vorbei. Erste große Szene war auf meiner Runde einer der Schildgeneratoren, die den benachbarten Todesstern schützen und den die Rebellen in der Endor Episode ja dann zerstören. Die zugehörige Antenne ist wirklich ein Riesending. Im nächsten Foto ist mein Avatar am unteren Rand leicht links zu sehen (als Größenvergleich).


Das zweite Highlight ist eine kleine Baumsiedlung der Ewoks, inklusive Hängebrücken, begehbaren Häusern, Seilrutsche und Versammlungsplatz. Da die Häuser oben in den Bäumen sind, fallen sie zunächst gar nicht so auf, wenn man auf dem Boden entlangläuft. Aus technischen Gründen, hatte ich zwei Fotos dazu schon weiter oben gepostet.



Läuft man dann von den Ewoks Hütten noch ein paar Meter weiter, kommt man zur großen, imperialen Landeplattform für Raumschiffe. Gut bewacht von Sturmtruppen, gibt es zwei Schächte, in denen man mit dem Avatar auf die mittlere und die obere Plattform hochklettern kann. Da Fliegen mit dem Avatar auf Furillen nicht erlaubt ist, ist das der einzige Weg nach oben.

Im Kopf eines AT-AT
Von der mittleren Ebene aus, gelangt man auch ins Innere des AT-AT (Walker). Der ist in dieser Version voll ausgebaut, mit Truppensitzen, Cockpit und Schlafräumen auf dem oberen Deck. Aber schon allein die Struktur mit den Laufstegen zwischen den Plattform-Pfeilern ist, mit dem Wald im Hintergrund, ein super Fotomotiv.



Auf der oberen Plattform gibt es nur eine kleine Landefähre mit zwei imperialen Gesellen. Ich empfehle aber bis zur Ecke der Plattform zu laufen, die in Richtung des Schildgenerators zeigt. Aus fast 100 Meter Entfernung und halb im Dunst verborgen, sieht das Teil einfach umwerfend gut aus. Ich dachte echt, mein Avatar ist Teil des Films. :)


Das dürfte nun die letzte Installation zum Thema Star Wars auf Furillen gewesen sein. Und ich schätze auch, dass Serene kurz nach Silvester alles wieder abbauen wird. Bis dahin kann man sich aber noch Endor auf dem Simboden und Tatooine auf der Sky-Plattform (Teleport-Schild am Landepunkt) weiterhin ansehen.

>> Teleport zu Furillen "Endor"

Links: