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Samstag, 14. Oktober 2017

[Sansar] - "Paranormal Investigation" von Abramelin Wolfe

Da heute Freitag, der 13. war, gibt es noch zwei kurze Postings zu virtuellen Grusel- bzw. Halloween-Locations. Eine aus Sansar und eine aus Second Life. Ich fange mal mit der aus Sansar an. Den Tipp habe ich mal wieder aus einem Blogpost von Ryan Schultz.


"Paranormal Investigation" ist eine Sansar Experience von Abramelin Wolfe, dem Owner des Second Life Labels "Abranimations". Die Experience ist keine blutüberströmte Splatter-Umgebung, sondern eher ein gediegenes, leicht gruseliges Erlebnis. Das aber in sehr hoher Qualität. Die Lichtverhältnisse sind recht dunkel, doch das macht genau den Reiz in dieser Experience aus.


Man landet in einem Haus mit drei Stockwerken, vielen Zimmern und Hunderten von Laternen, die den Räumen gerade ausreichend Licht geben, um alles zu sehen, aber nicht alles genau zu erkennen. Abramelin schreibt selbst zu seiner Experience:
Schließt euch den "Ghost Catchers" an und nehmt an diesem Halloween an einer paranormalen Erkundung teil, indem ihr ein Geisterhaus untersucht. Viele Räume mit vielen Geistern. Einige sind nett, andere...nicht so nett!


Mit Geistern sind in der Experience viele verschiedene Erscheinungsformen gemeint. Das reicht vom klassischen Bettlakengespenst, über ein im Ballettstil tanzendes Skelett,  bis hin zu temporären Erscheinungen und kleinen, fliegenden Irrlichtern. Auch Objekte, die sich von alleine bewegen, gibt es einige in diesem Haus. Was mich dabei erstaunt hat, sind die vielen unterschiedlichen Animationen, die von den Objekten ausgeführt werden. Vor allem das Skelett bewegt sich so geschmeidig als wäre es selbst ein Avatar, der eine Animation von Abranimations verwendet.


Auch die Geräusche in diesem Haus sind intensiv. Man hört die Schritte des eigenen Avatars. Und zwar realistisch. Bleibt man stehen, hören auch die Schrittgeräusche auf. Rennt man, anstatt zu gehen, passt sich ebenfalls das Geräusch an. Als ich im Mouselook durch die engen Flure gelaufen bin, kam bei mir dann fast etwas Klaustrophobie auf.


Nach ein paar Minuten habe ich dann auch laute Musik gehört. Ich weiß nicht, ob es so lange gebraucht hat, um sie zu laden, oder ob die Musik in bestimmten Zeitintervallen gespielt wird.


Ich habe dann auch ein bisschen die Gegenstände und Objekte in den Zimmern betrachtet. In den beiden Haupträumen am Landepunkt sieht es danach aus, als ob in diesem Haus ein Geisterjäger sein Equipment abgestellt hat, um den ganzen Erscheinungen auf den Grund zu gehen.


Insgesamt hat diese Experience die dichteste Atmosphäre, die ich bisher in Sansar erlebt habe. Man merkt halt, das Abramelin schon zwölf Jahre Erfahrung mit virtueller Gestaltung in Second Life gesammelt hat. Wobei mir jetzt keine Installation von ihm in SL einfällt, die eine ähnlich hohe Qualität hatte. Vielleicht ist das durch den viel zitierten Unterschied bedingt, den eine neue virtuelle Plattform gegenüber dem 14 Jahre alten SL hat.

>> Link zur Experience "Paranormal Investigation"

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