Donnerstag, 14. Juni 2012

Racing Regionen

Ich stelle hier ja ab und zu Vehikel vor, darunter auch Autos. Meist gehe ich zum Testen dann auf eine der großen Linden Roads auf dem Mainland. Das liegt vor allem daran, weil ich lieber gemütlich durch eine Landschaft fahre, als immer die gleichen Runden auf einer Rennstrecke zu drehen. Wenn ich aber mal austesten will, was ein Fahrskript bezüglich Handling, Lenkung und Geschwindigkeit wirklich drauf hat, dann gehe ich auf eine, von meinen zwei bevorzugten Racing Regionen. Diese stelle ich hier mal kurz vor.


Racers Island

Die Teleporttafel von Racers Island

Racers Island ist sicher die bekannteste Region zum Thema Rennstrecken in SL. Sie ist meist gut besucht, vor allem Abends, und bietet insgesamt 12 verschiedene Kurse, die sich aber nicht alle wirklich lohnen.

Am Landepunkt sind Shops mit Autos, Motorrädern und Zubehör

Der Landepunkt ist auf einer Shop-Ebene, auf der einige Anbieter von Fahrzeugen und Rennkleidung ihre Produkte präsentieren. Direkt neben dem Landepunkt befindet sich die Teleporttafel, auf der alle Strecken als Bild mit TP zu finden sind.

Track "Skyline"
Von jeder Strecke gibt es auch wieder ein TP-Schild zur Shopebene zurück, falls man die Strecke wechseln will. Denn ein direkter Teleport (z.B. über Landmarken) funktioniert auf Racers Island nicht.


Track "Nitro"
Track "Streamline"

Die Bilder hier zeigen nicht alle 12 Strecken, sondern nur die, auf denen ich schon Runden gedreht habe. Der Name ist jeweils unter dem Bild angegeben. Die meisten Strecken sind Fertigbausätze, die es auch auf dem Marketplace zu kaufen gibt. Sie sind nicht unbedingt schlecht, werden aber aufgrund der einfachen Optik schnell langweilig. Von diesen Instantstrecken finde ich vom Kurs her die Streamline gar nicht so übel.


Track "Raceway Oval"
Track "Stock Car Oval"

Für Geschwindigkeitstests eignen sich die drei ovalen Strecken, die allerdings etwas klein sind. Da muss die Lenkung des Fahrskriptes schon ziemlich exakt sein, wenn man nicht permanent an der Mauer schleifen will.

Track "Garage" - zum Größenvergleich: das kleine schwarze Teil links ist mein Lamborghini

"Garage" ist die einzige Indoor-Strecke, mit niedriger Decke, einem mittelschwerem Kurs und einer schönen langezogen Kurve, in der man auch mal die Drift-Funktion einiger Fahrzeuge ausprobieren kann. Noch besser geht das Driften jedoch in den Ovalen.

Track "Tokyo Drift"

Track "Metro City"
Meine beiden Favoriten sind Metro City und Tokyo Drift, denn hier wurde auch etwas Kulisse um die Strecken herum gebaut. Außerdem gehören diese beiden Kurse zu den längsten und beim Tokyo Drift gibt es einen Sprung, für den man schon etwas Tempo braucht, um nicht als Blechhaufen an der Wand zu enden.

>> Teleport zu Racers Island



2Raw Extreme

Der Aufbau von 2Raw

Die zweite Region die ich gerne mal aufsuche, ist 2Raw Extreme. Sie ist vom Konzept komplett anders, als Racers Island und meist auch etwas leerer, so dass hier mit weniger Lag zu rechnen ist. Der Landepunkt ist in einem fast leeren Raum, in dem es erstmal gar nicht nach Rennstrecke aussieht. Geht man raus, steht man in der Mitte einer kleinen Stadt, in der es auch reichlich Shops für Racing- und Zubehör-Artikel gibt. Wer will kann direkt auf der Plattform hinter dem Landepunkt sein Fahrzeug rezzen und dann die Rampe zu den Shops runterfahren.

Der Crosskurs für Geländefahrzeuge ist anspruchsvoll

2Raw vereint insgesamt 14 Strecken, die im Gegensatz zu Racers Island alle miteinander verbunden sind. Dazu gibt es mal längere, mal kürzere Transferstraßen, die vom Stadtkurs zwischen den Häusern hochführen und durchgehend bis zum obersten Kurs in über tausend Metern Höhe verlaufen.

In der Mitte der Stadtkurs, darunter geht es zur Cross Strecke, nach oben zur Grand Route 777

Vom Stadtkurs geht auch eine Transferstraße noch weiter nach unten zu einer Crossstrecke auf dem Simboden, die richtig anspruchsvoll ist, da viele Sprünge eingebaut sind. Um hier eine komplette Runde hinzubekommen, muss man schon etwas üben.

Auf der Transferstraße nach oben

Mir gefällt dieses Konzept mit den Verbindungsstraßen sehr gut. Wenn man von Strecke 1 bis Strecke 14 alles abklappert und dazwischen noch je eine Runde auf den Kursen fährt, kann man hier auf einer einzigen Region gut 50 Kilometer zurücklegen, ohne das selbe Stück zweimal gefahren zu sein. (Muss ich glatt mal mit dem Odometer prüfen, ob das stimmt).

Kurs Nr. 4 mit New York Skyline

Schon um nur bis zum ersten Track über dem Stadtkurs zu kommen, ist man bereits einige Minuten unterwegs. Will man ausschließlich die Verbindungsstrecke fahren, ohne die Rennstrecken zu besuchen, folgt man einfach den Schildern auf denen "Grand Tour Route" draufsteht. Da ist zwar immer ein Motorad mit abgebildet, aber Raw2 ist auf jeden Fall auch für Autos gedacht und geeignet, was man schon an der Auswahl der Shops sehen kann.

Kurs Nr. 5 - voll krass, Alder

Kurs 5 von oben

Die Texturen auf den Strecken sind auf Raw2 wesentlich besser, als auf Racers Island. Hier hat man das Gefühl, auf einem griffigen Asphalt zu fahren und nicht auf einem Wasserfarbenbrett.

Kurs Nr. 9 - Da kann man wenigstens nicht runterfallen^^

Je weiter man die Grand Route hochfährt, umso komplexer scheinen die angegliederten Rundkurse zu werden. Superheftig sind Track Nr. 5 mit einer Kursführung, die einem Spaghettihaufen ähnlich sieht, und Track Nr. 9, der auch ziemlich ineinander verwunden ist und größtenteils von einer Einhausung umgeben wird.

>> Teleport zu 2Raw Extreme

Wer also mal ein neues Fahrzeug ausfahren will, ohne alle paar Augenblicke mit Simwechseln kämpfen zu müssen, sollte sich mal eine der beiden Regionen ansehen. Racers Island ist mehr für die reinen Rundkursfans und Raw2 für diejenigen, die eine längere Fahrt auf einer schier endlosen Strecke bevorzugen. Spaß machen, zumindest mir, beide Regionen.

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