Samstag, 17. September 2016

Simtipp: Arteo

Heute habe ich spontan eine der Regionen aus den Destination Guide Highlights besucht, die Linden Lab jeden Freitag im SL-Blog vorstellt. Die Region heißt Arteo und ist eine Mischung aus Science-Fiction Sim, dystopischer Postapokalypse und Produktschau des Labels ARTEO Architects. Owner der Region und des Labels ist Fran Ghoststar.


In der Land-Info steht:
"Erkundet diesen spärlichen Alien-Lebensraum, der unter bestimmten Lichtverhältnissen an den Mars erinnert. Es gibt einige nette Ecken zu erkunden und lasst euch nicht die sich bewegenden Kunst-Würfel entgehen."
Die Homestead-Region ist unter Adult eingestuft, was wegen dem Content nicht notwendig gewesen wäre. Aber wenn man sich den Flickr-Fotostream von Fran ansieht, wird man schon drauf kommen, warum er Adult gewählt hat.



Das Windlight fand ich besonders gelungen. Auf dieser Region hat es einen großen Anteil daran, dass die Gestaltung so dystopisch wirkt. Der Landepunkt ist in der Nähe eines Gebäudes, das ich mal als Mischung aus Wohnung und Bar bezeichnen würde. Innen ist fast alles mit Mesh-Objekten eingerichtet. Sehenswert ist hier das große Bad, das mit erweitertem Beleuchtungsmodell (inklusive aktivierter Projektoren) fast wie eine RL-Umgebung aussieht.



Auf der Region sind einige fliegende Objekte unterwegs. Deshalb wirkt sie belebt, auch wenn wie bei mir, sonst kein anderer Avatar auf dem Sim ist. Einige dieser Objekte sind fliegende Lampen im Stil des Dune Kinofilms ("Der Wüstenplanet"). Die haben ein Pathfinding-Skript und begleiten den Avatar fast überall hin. Dadurch hat man beim Fotos erstellen meist einen gut ausgeleuchteten Avatar.


Die Geräusche in einigen Bereichen der Region sind etwas unheimlich und erzeugen ein wenig Anspannung, wenn man allein dort ist. Vor allem in der Nähe der beiden sich in der Luft drehenden Würfelstrukturen. Unter einem befindet sich auch so was ähnliches wie ein Altar. Scheinbar sollen dieses Strukturen eine Intelligenz oder Gottheit darstellen, die verehrt wird. Schaut man diesen Strukturen genauer zu, sieht man, dass sie sich ständig verändern.


Das höchste Gebäude auf der Region ist eine Bildergalerie. Und auf der untersten Ebene befindet sich eines der Highlights von Arteo. Denn innerhalb des Gebäudes gibt es einen sehr dichten Mesh-Regen. Das kommt dort ähnlich gut, wie auf den früheren Regionen von Squonk Levenque, der den Mesh-Regen in Second Life ja perfektioniert hatte. Weil ich das so geil fand, gibt es dazu gleich zwei Fotos. (Bild vergrößern, dann kommt der Regen deutlicher rüber.)



Das Hochhaus hat insgesamt zehn Stockwerke. Auf jeder Ebene gibt es Bilder oder SL-Fotos zu sehen. Am besten fand ich die Bilder in der obersten Etage, die animiert sind und zum Teil das Anaglyph 3D Verfahren nutzen, also mit einer Rot-Grün-Brille dreidimensional wirken.


In den zehnten Stock kann man entweder mit einem gut aussehenden Aufzug fahren, bei dem aber die Bedienung etwas knifflig ist. Oder man nimmt ein Flugauto, das alle zwei Minuten am Erdgeschoss vorbeikommt und kurz wartet. Steigt man ein, dreht man zuerst eine kleine Runde über die Region und dann dockt das Vehikel am zehnten Stock an.


Ansonsten gibt es noch zwei Bunker, von denen einer recht gemütlich eingerichtet ist. Dort liegt auch ein Segelboot von Bandit vor Anker. Dieses Boot passt aber leider nicht zum Rest der Gestaltung. Zwischen dem Landepunkt und dem Boot, führt ein langer Weg durch die karge Landschaft.


Insgesamt kann ich diese Region aber allen Anhängern von Science-Fiction oder postapokalyptischen Szenarien empfehlen. Auch wenn der Gesamteindruck zunächst trashig wirkt, hat die Gestaltung doch eine relativ hohe Qualität.

>> Teleport zu Arteo

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