Freitag, 23. Dezember 2016

Vier deutschsprachige Artikel zu Sansar und High Fidelity

Da ich so langsam in den Weihnachtsmodus fahre, gibt es heute ein paar Links zu deutschsprachigen Artikeln über Linden Lab, Sansar, Philip Rosedale und High Fidelity. Da brauche ich nicht so viel zu recherchieren und auch nichts zu übersetzen. :)

Die vier Artikel teilen sich auf in zwei über Sansar und zwei über High Fidelity. Wobei der Inhalt zum jeweiligen Thema der gleiche ist, denn es handelt sich um übersetzte Meldungen zu je einem Artikel aus dem englischsprachigen Raum.

Sansar Screenshot 2
Quelle: Linden Lab / Flickr
Sansar

Ich beginne mit Sansar. Ursprünglich sollte Linden Labs neue virtuelle Welt ja "Ende Dezember 2016 / Anfang Januar 2017" starten. Das wurde aber schon vor einiger Zeit umformuliert auf "Anfang 2017". Das kann dann auch noch Mitte März werden, denn soweit ich weiß, bezeichnet man das erste Quartal eines Jahres als Anfang.

Der erste Artikel erschien am 22. Dezember auf Engadget. Das ist ein Online-Magazin, das nach eigener Aussage über "elektronische Lebensaspekte" berichtet. Der Sansar Artikel heißt Second-Life-Erfinder will ein "Wordpress für VR" entwickeln und bezieht sich auf eine Aussage von Ebbe Altberg, in der er sagte, dass man mit Sansar einmal die Stellung für Virtual Reality im Internet einnehmen will, die WordPress heute bei den Blogs habe.

Der Artikel von Engadget, der sich auf diesen Artikel der englischsprachigen Mutterseite bezieht, gibt inhaltlich nur einen ganz groben Überblick zum Inhalt des Originalartikels. Deshalb gehe ich darauf hier nicht weiter ein.

Der zweite Artikel zum Thema Sansar, wurde auf t3n veröffentlicht, ebenfalls am 22. Dezember. Dort geht man dann etwas genauer auf den Inhalt im englischen Engadget ein. Das t3n ist ein Magazin der digitalen Wirtschaft und berichtet online, sowie vierteljährlich auch als gedruckte Ausgabe, über aktuelle Entwicklungen und Trends der Internetbranche.

Sansar Screenshot 4
Quelle: Linden Lab / Flickr
Im Sansar Artikel von t3n, wird dann genau das Dilemma angesprochen, wegen dem der VR-Hype gerade etwas ins Stocken gerät. Es gibt jetzt zwar eine ganze Reihe unterschiedlicher VR-Brillen, die von 20 Euro bis knapp 800 Euro reichen, aber es fehlen wirkliche Killer-Apps, wegen denen sich eine größere Anzahl von Menschen solche Brillen auch kaufen würde.

Ob Sansar nun diese Killer-App ist, wird im Artikel nicht prognostiziert. Zumal Sansar Geld kostet, verglichen mit dem kostenlosen WordPress. Schon aus diesem Grund wird wohl die Verbreitung der Software nicht das gleiche Ausmaß erreichen. Auf der anderen Seite lassen sich die Kosten für Sansar auch wieder mindern, wenn man Eintritt von Besuchern verlangt oder erstellten Content verkauft.

Im englischen Originalartikel wurde noch einiges mehr geschrieben, aber nichts, was ich hier nicht schon in früheren Postings zu Sansar erwähnt hätte. Außer vielleicht, dass Ebbe davon träumt, dass Firmen wie die NASA oder SpaceX in Sansar Simulationen erstellen, um Dinge wie den Mars oder Weltraumflüge interessierten Menschen näher zu bringen.

Ich denke, wir werden bereits im Januar einen konkreten Termin von Linden Lab genannt bekommen, wann nun Sansar offiziell starten wird.

Links:

Maddy in der HQ Sandbox von High Fidelity
High Fidelity

Die beiden High Fidelity Artikel sind schon etwas älter und beziehen sich auf einen englischen Artikel von Road To VR. Zuerst berichtete am 13. Dezember die Seite von VR-Nerds darüber.

Es geht darum, dass es eine weitere Investorenrunde für High Fidelity gegeben hat. Bisher hatte die Firma von Philip Rosedale 17,45 Millionen US-Dollar an Investorengeldern erhalten. Nun haben die beiden Risikokapitalunternehmen IDG Capital und Breyer Capital noch einmal 22 Millionen US-Dollar zusätzlich bereitgestellt.

Das ist insofern interessant, weil Second Life in seinen Anfangsjahren bis zum großen Hype, lediglich 19 Millionen US-Dollar an Investorengeldern erhalten hat. High Fidelity hat jetzt also mit knapp 40 Millionen schon mehr als doppelt so viel Kapital erhalten. Allerdings ist heute auch vieles um einiges teurer als noch 2001 bis 2005, vor allem die Gehälter von fest angestellten Mitarbeitern.

Maddy in der "Gotham"-Region von High Fidelity
Einen Tag nach VR-Nerds, hat dann auch VRODO über das Thema berichtet. Inhaltlich wird in etwa das selbe geschrieben. Hier wird zusätzlich noch auf die Kuriosität hingewiesen, dass Linden Lab mit Sansar und Philip Rosedale mit High Fidelity, gleichzeitig an zwei Plattformen arbeiten, die eine ähnliche Zielsetzung haben. Nämlich VR-Nutzern möglichst leicht zu erlernende Möglichkeiten zu geben, virtuelle Umgebungen zu erschaffen.

Außerdem wird auf VRODO noch darauf hingewiesen, dass High Fidelity seit einigen Wochen auch auf Steam verfügbar ist. Diesen Umstand sollte man bei 125 Millionen aktiven Nutzern auf Steam nicht unterschätzen. Unter CEO Rod Humble, wollte Linden Lab auch Second Life über Steam zugänglich machen, ist aber an irgendwelchen technischen Hürden gescheitert.

Links:

1 Kommentar:

  1. Wichtig ist m.E. dass die VR-Brillen leichter und einfacher zu handeln sind (Plug & Play) und dass es natürlich entsprechende Software/Welten gibt.

    Die Niki

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