Montag, 14. September 2020

[SL Blog] - Musik am Montag: Ein Interview mit Levi Zuzu

Music Mondays
Quelle: Second Life Official / Flickr
Tara Linden am 14.09.2020
um 11:44 AM PDT (20:44 Uhr MESZ)
- Blogübersetzung -

Der in dieser Woche vorgestellte Künstler ist Levi Zuzu, dessen moderne Interpretation von Synth Pop, Rock und Jazz der 80er Jahre der perfekte Soundtrack für einige filmische Träumereien ist.

Bitte schaut euch seinen SoundCloud-Kanal an und seid gespannt auf sein neues Album, das gerade in Arbeit ist.

F: Wann und wie hast du von Second Life erfahren?
A: Es ist schon eine Weile her! Ich suchte nach einem neuen Spiel mit einer realistischeren Note und später fand ich dabei Second Life.

Ich wette, es klingt nicht sehr aufregend, wenn ich sage, dass ich es über Google gefunden habe. Aber wenn man in Deutschland lebt, hat man nicht viele englischsprachige Menschen um sich herum und ich war froh, mit anderen Menschen in Kontakt treten zu können. Auf diese Weise ist auch mein Englisch frisch geblieben!

F: Spielst du alle Instrumente in deinen Aufnahmen selbst oder arbeitest du mit jemandem zusammen? Erzähle uns von den Instrumenten, die in der Musik verwendet wurden, die du veröffentlichst.
A: Oh ja! Mein Ausgangspunkt ist das Klavier, ein Yamaha-Klavier mit senkrechtem Filz und einem sehr nahen Mikrofon, sowie ein absoluter Klassiker, das Fender Rhodes Mark 1 Stage Piano. Was meine Synthesizer-Sounds betrifft, erstelle ich entweder den Sound auf meinem Computer oder mit meinem Roland DX7 Synthesizer. Mehr 80er Jahre geht nicht. Oh, und zum Schluss Schlagzeug, ein Gretsch-Schlagzeug!

Levi Zuzu in The Burrow
F: Ich habe mir auch den Djane Batista Remix von "I can feel myself" angehört und ihn wirklich genossen. Ist dies das erste Mal, dass jemand einen Remix deiner Musik macht? Wie fühlt es sich an, wenn jemand etwas, das du geschaffen hast, neu interpretiert?
A: Das war das erste Mal! Ich war einfach so überrascht. Ich habe das nicht kommen sehen. Ich muss sagen, es hat mich stolz gemacht.

Zu sehen, dass meine Musik jemanden inspiriert und er sich sogar die Mühe macht, sie neu zu mischen, ist für mich als Musiker ein großes Kompliment.

F: Dein Stil verbindet nahtlos Elemente aus verschiedenen Stilen, von einem 80er-Jahre-Synth-Vibe bis zu einem jazzigen Cover von "Roxane" von The Police, sowie einem gedämpften R & B. Wie hast du dir so unterschiedliche Geschmacksrichtungen angeeignet?
A: Gute Frage! Ich denke, mein Musikgeschmack hat damit zu tun, wie ich aufgewachsen bin. Es waren schon immer die 80er Jahre und die Klassiker von damals aus unterschiedlichen Genres. Ich war immer unglaublich neugierig, wenn es um Musik ging, und meine Eltern waren auch immer sehr leidenschaftlich. Ich denke, so kam es dazu. Ich habe ziemlich jung mit Musik angefangen. Ich bekam mein erstes Schlagzeug im Alter von 3 Jahren, kurz darauf folgte Klavier und Gesang. Und später im Leben stand sogar meine Berufswahl im Mittelpunkt der Musik.

Ich habe es immer geliebt, Songs zu covern und ihnen meinen eigenen Twist zu geben. Das mache ich auch so in Second Life. Manchmal schiebe ich meine eigenen Songs ein, aber da mein Album noch nicht fertig ist, versuche ich beides miteinander zu mischen.

F: Was sind einige deiner Lieblingsmusiker?
A: Es gibt so viele gute Musiker, die mich inspiriert haben und dies bis heute tun. Aber meine Top-Liste wäre: Prinz, George Michael, Nat King Cole, D'Angelo, Phil Collins und schließlich Thomas Newman.

F: Was ist für dich der bedeutendste Aspekt der SL-Musikszene?
A: Ich denke die Verbindung zu den Menschen. Es ist wunderbar, jemanden emotional berühren zu können, ihm ein Lächeln oder eine kurze Auszeit vom Alltag durch die Musik zu schenken.

Danke, Levi!

Wenn ihr, oder jemand den ihr kennt, bei Music Mondays vorgestellt werden möchtet, dann füllt bitte dieses Formular aus.

Quelle: Music Mondays: An Interview With Levi Zuzu
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Anm.:
Der im Beitrag erwähnte "Roland DX7" ist ein Fehler. Den gibt es nicht als Synthesizer. Gemeint ist natürlich der "Yamaha DX7". Das war in den 80ern der heilige Gral der Synthesizer. Ich hatte selbst mal einen und ärgere mich heute noch, dass ich den Ende der 90er verkauft habe.

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