Mittwoch, 15. Januar 2020

Xiola Linden arbeitet jetzt für Ubiquity6

Quelle: Homepage Ubiquity6
Kurz vor Weihnachten hatte ich hier berichtet, dass Xiola Linden Anfang Januar 2020 Linden Lab verlassen wird. Bis zu dieser Zeit war sie die Community Managerin von Second Life. Xiola wollte nach acht Jahren Linden Lab mit etwas Neuem beginnen.

Gestern hat nun Wagner James Au auf New World Notes ein paar Informationen zu Xiolas neuem Arbeitgeber veröffentlicht. Demnach arbeitet sie jetzt für die Firma Ubiquity6. Und die entwickeln gerade eine Mixed Reality App mit dem Namen Display.land für Smartphones und Tablets. Ein Kurzes Video zu dieser App ist hier unten eingebettet.

Das Büro von Ubiquity6 ist wie das von Linden Lab in San Francisco. So musste Xiola für ihren neuen Job nicht umziehen. Interessant finde ich, dass der Mitgründer von Ubiquity6 Bing Gordon heißt. Er sitzt auch im Aufsichtsrat von Linden Lab. Sehr wahrscheinlich hat er Xiola persönlich angesprochen, ob sie nicht bei diesem Startup mitarbeiten möchte.

Wagner James Au gegenüber sagte Xiola das Folgende:
"Bei meinen Erlebnissen mit Communities, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, habe ich mit vielen Erstellern gesprochen, die mir die Schmerzpunkte der alten Fotogrammetrie erklärt haben. Zu sehen, wie die Displayland-App mithilfe eines Smartphones eine 3D‑Darstellung physischer Räume und Objekte erstellen kann, ist für mich sehr aufregend.
 

Quelle: Display.land Homepage
Ich denke über die Möglichkeiten für soziale Erlebnisse in diesen Räumen nach und dabei wird mir etwas schwindlig. Als ich die Demo sah, war ich beeindruckt von der Idee, dass Künstler und Profis ihre Arbeitsabläufe mit dieser App neu beleben können.

Nachdem ich mit der App gespielt hatte, überlegte ich, was dies für die Kreativ- und Gestalter-Community bedeuten könnte: Sie können ihre Fotoaufnahmen bereits aus Display.land als 3D-Modell exportieren und in kompatibler 3D-Software verwenden, was für Ersteller sehr aufregend ist.

Jetzt bin ich besessen von der Idee, Vignetten meines Lebens festzuhalten und wie unglaublich es sein wird, diese Erinnerungen dreidimensional zu erleben... Ich habe bereits einige Leute aus der Second Life Community gesehen, die das ausprobiert haben - was eine große Freude für mich. Ich freue mich sehr auf das was noch kommt!"

Diese Display.land-App ist also ein Objektscanner, der aus den eingescannten Objekten ein 3D‑Modell errechnet. Das kann man dann in 3D‑Programmen wie Blender importieren.

Hier noch das Demovideo zur Display.land App:

Welcome to Display.land



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