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Montag, 1. Juni 2015

Das Gefängnis von Kowloon

Kowloon, die dystopische Stadt, über die ich letztes Jahr schon einmal hier berichtete, hat eine neue Attraktion: Das Kowloon Prison. Und auch wenn ich mich wiederhole, aber erfahren habe ich davon wieder mal über die Schiene Annie Brightstar und Yana Kawanishi. Allerdings hat Yana die Gitterstäbe der Gefängniszellen so schön metallisch hinbekommen. Das ist mir leider nicht gelungen.


Eigentlich ist das Gefängnis eine Kunstausstellung. Verschiedene Bewohner von Kowloon und auch von außerhalb der Region, haben je eine der Zellen gestaltet. Das Gefängnis besteht aus zwei Gängen mit insgesamt 20 Zellen. Am Ende des ersten Gangs weist ein Pfeil darauf hin, dass es in der dunklen Ecke eine Passage zum zweiten Gang gibt.



Ich finde diese Idee einer Ausstellung genial und ich habe mir bei der Besichtigung richtig Zeit gelassen. Die Gestaltung der einzelnen Szenen ist zwar zum Teil mit recht einfachen Mitteln umgesetzt worden, aber es werden auch Mesh-Objekte und Materialtexturen verwendet. Insgesamt gehört das Prison in Kowloon sicher zu den hochwertigsten Gebäuden dieser uralten SL-Stadt.



Viele der Zellentüren lassen sich öffnen und man findet Posebälle oder andere interaktive Objekte in den Räumen. Bei der einen oder anderen Pose gibts auch eine kleine Überraschung. Nicht jede Zelle hat jetzt unbedingt einen hohen künstlerischen Ausdruck, aber die gesamte Varianz über alles gesehen, ist einfach empfehlenswert.


Am Ende der beiden Gänge gibt es noch einen Souvenier Shop mit einigen Objekten, die in den Szenen verbaut sind. Oder man wirft mukuroO, dem Ideengeber dieser Ausstellung, etwas in die Tip Jar Tafel. Genauso kann man auch den einzelnen Gestaltern der Zellen einen Tip zukommen lassen, wenn man die Zellennummer über dem Gitter bezahlt.



Das Windlight in Kowloon ist ja stets Mitternacht. Das ist im Freien manchmal etwas zu dunkel. Im Prison ist das aber egal, da die Szenerie mit lokalen Lichtern ausgeleuchtet wird. Stellt man hier auf ein helles Mittags-Windlight um, geht die Atmosphäre eines schmuddeligen Gefängnisses verloren, da dann alles gleich hell ausgeleuchtet wird.


So, viel mehr fällt mir jetzt nicht mehr ein. Aber immerhin reicht das dünne Textgerüst, um meine Fotos alle unterzubringen. Ich finde das jedenfalls eine wirklich originelle Idee als Thema einer Kunstausstellung.

Achja, ich weiß nicht, ob der Landepunkt auf Kowloon fest eingestellt ist. Hier ein Foto von der Straße am Landepunkt. Das Schild mit dem gelben Pfeil unten links zeigt den Weg.


Von dort sind es nur ein paar Meter nach links und dann noch mal nach links, eine schräge Rampe runter.  Ich gebe aber auch noch den Teleport direkt zum Eingang des Prison an. Zumindest kann man damit ja den roten Beam zur Orientierung anzeigen lassen.


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