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Montag, 18. Januar 2021

Kleines Update zu den Bahnstrecken auf Bellisseria

Vor einem Jahr hatte ich hier von meiner Tour über die damals schon vorhandenen Bahnstrecken auf Bellisseria berichtet. Am Wochenende habe ich mir mal angesehen, was seitdem neu hinzugekommen ist. Eine Karte mit den eingezeichneten Schienen, wie in meinem ersten Bericht, kann ich aktuell nicht anbieten. Denn sowohl die Web-Karte als auch die Anzeige im Viewer funktionieren immer noch nicht. So konnte ich keine Screenshots bei herausgezoomter Ansicht erstellen.

"Palmerston Station" auf Chippewa Junction

Mein Bericht wird heute auch nicht so umfangreich. Dafür ist in den letzten 12 Monaten zu wenig passiert. Starten wollte ich am großen Bahnhof "Palmerston Station" auf Chippewa Junction, der vor einem Jahr noch nicht nutzbar war, weil es keine Rez-Zone dort gab. Und was soll ich sagen - es gibt immer noch keine Rez-Zone dort. Was haben die Moles eigentlich das ganze Jahr über gemacht?

"Palmerston Station" auf Chippewa Junction

Ich habe mir dann mit einem Workaround geholfen. Es gibt in der Nähe des Bahnhofs eine Rez-Zone für Autos auf der Straße. Man kann dort aber auch eine Lok rezzen und dann mit den Bearbeitungspfeilen auf die Schienen ziehen. Ich habe zuerst einen U-Bahnwagon gerezzt, der eigentlich auf den SLRR-Schienen funktionieren soll (siehe beide Fotos unten). Das hat er aber nicht. Danach habe ich eine weitere Lok von Solonia Stenvaag ausprobiert, aber auch die verweigerte den Dienst. Also bin ich wieder mit dem Tegatti Wickham Trolley losgezogen, den ich schon vor einem Jahr benutzt habe.

Zug rezzen auf der Straße...

...und mit dem Editor auf die Schienen ziehen.

Ich bin vom Bahnhof zunächst nach Norden, weil ich ja die Schienen auf den neuen Regionen von Bellisseria befahren wollte. Die Weiche auf Extraordinary funktioniert leider auch nicht. Man wird immer in Richtung der alten Wohnwagen-Regionen geleitet, egal, was man am Stellwerk einstellt. Auch hier habe ich mit dem Objekteditor den Trolley wieder auf die Schienen geschoben, die ich befahren wollte. 

Die erste Weiche nach dem Bahnhof funktioniert schon mal nicht.

Die guten alten Traditional Homes
Als nächstes kam ich zur Weiche auf Quercus Alba. Die hat dann tatsächlich funktioniert. Man kann dort durch Anklicken der roten und grünen Lampen über der Weiche die Richtung bestimmen, in die der Zug fahren soll. Ab diesem Punkt bin ich dann auch durch "Neuland" gefahren, denn die Weiche gab es noch nicht als ich vor 12 Monaten dort durch die Kurve gefahren bin.

Unterwegs auf "Neuland"

Es ging dann zunächst durch viktorianische Häuser, die ja noch im Westen des Blockhaus-Subkontinents errichtet wurden. Ich glaube, das war wegen der großen Nachfrage nach diesen Häusern. Wie schon vor einem Jahr, schließen sich die meisten Schranken an den Bahnübergängen viel zu spät, nämlich nachdem man schon mit der Lok den Übergang passiert hat. Doch einige wenige funktionieren auch korrekt. Irgendwas müssen die Moles im letzten Jahr ja mal hinbekommen haben. Hier ein Foto von einer funktionierenden Schranke beim Passieren der Straße.

Diese Schranken haben sich automatisch geschlossen, bevor ich die Straße passiert habe.

Auf Hawkesblood bin ich an einen Bahnhof vorbeigefahren, der dann auch tatsächlich eine Rez-Zone auf den Schienen hatte. Wer auch mal Zug auf Bellisseria fahren will, kann ihn also dort rezzen. Doch dann kam schon der nächste Dämpfer. Direkt hinter dem Bahnhof befindet sich in Richtung Osten ein "Flip"-Prim auf den Schienen, das den Zug umdreht und ihn nach Westen fahren lässt. Auch hier habe ich wieder mit dem Editor den Zug hinter das Prim gezogen und bin weitergefahren.

Der einzige Bahnhof mit Rez-Zone, den ich auf meiner Tour gefunden habe

Langer Tunnel

Auf SSPE1460 kommt dann die nächste Weiche. Das rechte Gleis führt nach Süden und endet nach drei Regionen. Man sollte also nach links weiterfahren. Das Stellwerk der Weiche hat bei mir funktioniert. Nach einigen Metern kommt man zu einem Abschnitt, auf dem noch die Leitprims auf den Schienen zu sehen sind. Die Weitergabe der Richtungsinformation an die Lok funktioniert aber trotzdem. Die Leitprims sind also bereits aktiv.

Sichtbare Leitprims auf den Schienen

Danach beginnt dann auch das riesige Gebiet der Blockhäuser (Log Homes). Dabei ist mir aufgefallen, dass viele der Blockhaus-Regionen noch gar nicht veröffentlicht sind, sondern noch die Markierungsprims um die Parzellen haben.

Lange fahrt durch das riesige Gebiet der Blockhäuser

Nach vielen, vielen, vielen Regionen kommt man dann auch durch Randelsham Forest. Das ist ein öffentlicher Community-Park mit einigen Gemeinschaftsgebäuden. Ich hatte darüber im April letztes Jahr einen Bericht geschrieben. Der Bahnhof auf Randelsham Forest hat schon wieder keine Rez-Zone, obwohl diese Region seit neun Monaten für Partys angefragt werden kann.

Der Bahnhof von Randelsham Forest

Auf SSPE1130 kommt dann erneut eine Weiche, diesmal aber ohne Stellwerk. Das linke Gleis führt nach kurzer Fahrt in Richtung Westen dann relativ gerade nach Norden bis zum Rand des Kontinents. Das rechte Gleis verläuft nach Osten und später nach Norden in Richtung der neuen Pfahlbauhäuser. Ab hier haben die Schienen auch kein funktionierendes Leitprim mehr, sodass mein Trolley mich erst abgeworfen hat und dann automatisch derezzt wurde.

Schöne Landschaft in der Nähe von Randelsham Forest

Auf SSPE1119 habe ich an der Küste der Blockhausregionen mehrere Regionen mit Wohnwagen gesehen. Das war mir bisher nicht bekannt. Hier ein Foto von dort. Die grüne Linie auf der linken Seite zeigt den Verlauf der noch nicht funktionierenden Bahnstrecke an.

Noch nicht veröffentlichte Wohnwagen im Blockhaus-Gebiet

Am vorläufigen Ende der Schienen verläuft das Gleis auf den neuen Verbindungsregionen zwischen dem Blockhaus- und dem Pfahlbauhaus-Gebiet. Statt einem toten Gleisende gibt es hier einen Wendekreis für Züge. Das bedeutet meines Erachtens, dass die Gleise nicht durch die Pfahlbauhaus-Regionen weitergeführt werden. Macht ja auch Sinn, denn die Schienen über das Wasser laufen zu lassen, wäre unrealistisch.

Der Wendekreis auf den neuen Verbindungsregionen. Im Hintergrund die Pfahlbauhäuser.

So, das war mein kleines Update. Verglichen mit der Anzahl neuer Linden Homes Regionen und der Veröffentlichung neuer Hausthemen, ist die SLRR auf Bellisseria fast gar nicht vorangekommen. Dass noch nicht einmal der Bahnhof auf Chippewa Junction funktioniert und keine Rez-Zone hat, ist sehr enttäuschend. Haben die Moles das einfach nur vergessen oder gibt es andere Gründe, dass Bahnhöfe und Weichen nicht funktionieren? Und warum platziert man Flip-Prims in Regionen, die schon lange von Leuten bewohnt werden?

SLurls:


Links:

 

Mittwoch, 1. Juli 2020

[Video] - Alle fünf Draxtor-Videos zur Second Life Eisenbahn

Quelle: Marianne McCann / SL Blog
Vor einer Woche gab es im Second Life Blog einen Beitrag zur Second Life Eisenbahn. Ich hatte das hier übersetzt.

Da dieser Blogpost mitten in den "Meet the Lindens" Interviews etwas untergegangen ist, bette ich alle fünf Videos noch mal hier in einem Extrabeitrag ein. Plus ein weiteres Video mit einer Diskussionsrunde, in der die an der Serie beteiligten Leute teilgenommen haben. Darunter auch Athos Murphy, der bis 2017 als Michael Linden die Leitung des Linden Department of Public Works (LDPW) hatte. Nachfolger von Michael wurde dann ja bekanntlich Patch Linden.

Erstellt wurden alle Eisenbahnvideos von Draxtor Despres. Bei den Aufnahmen in fahrenden Zügen hat er zwar den Fehler gemacht, die Kamera auf den eigenen Avatar zu fixieren, was das Ruckeln des Zuges direkt auf die Kamera überträgt. Aber insgesamt bekommt man durch die Videos einen guten Überblick zum Thema Eisenbahnen in Second Life.

Im ersten Teil steht Hrdtop75 Deluxe vom Virtual Railroad Consortium (VRC) im Mittelpunkt. Das VRC kümmert sich hauptsächlich um den Ausbau und die Pflege der SLRR auf dem Heterocera Atoll, auf dem es die längsten Bahnstrecken gibt. Die erste Bahnstrecke überhaupt, gab es in SL aber auf den nördlichen Regionen des Sansara-Kontinents. Sie wurde bereits 2003 gebaut, weil es zu dieser Zeit noch keinen Teleport im SL-Viewer gab, sondern nur Teleport-Hubs, zu denen man laufen musste, um auf eine entfernte Region zu teleportieren.

Was ich auch erst beim zweiten Mal ansehen mitbekommen habe: Ab Minute 3:28 im ersten Teil der Serie, sieht man kurz einen Ausschnitt eines Videos von Joshua Philgarlic, mit der ich früher öfter in Second Life unterwegs war und die auch im früheren SLinside-Forum sehr aktiv gewesen ist. Sie ist vor 12 Jahren einfach die Schienen der SLRR auf dem Mainland abgelaufen und hat dazu ein Zeitraffer-Video erstellt.

Railroads Made in Second Life - Part 1



Im zweiten Video wird im Wesentlichen die kurze Bahnstrecke von Bay City vorgestellt. Deshalb ist auch das Video recht kurz. Die Schienen verlaufen nicht mal durch ganz Bay City hindurch, sondern nur durch den industriellen Bereich. Selbst Draxtor fragt im Video, ob das schon alles war.^^ Gebaut wurde die Bay City Short Line unter Anleitung von Athos Murphy (Michael Linden).

Railroads Made in Second Life - Part 2



In Folge drei wird die ONSR (Okemo Nakiska & Southern Railway) vorgestellt. Das ist eine Strecke in den Schneeregionen von Sansara. Ich persönlich mag diese Strecke und bin sie auch schon oft gefahren, obwohl sie nicht besonders lang ist. Sie geht über 13 Regionen und hat 10 Haltestellen. Ein automatisierter Wagon kommt etwa alle 10 Minuten vorbei. Die Optik der schneebedeckten Regionen ist gerade in heißen Sommernächten ziemlich cool. :)

Railroads Made in Second Life - Part 3



Im vierten Teil wird die kleine Schmalspurbahn ZZR (Zany Zen Railway) vorgestellt. Sie wird privat von Zen Swords-Galway betrieben, die dafür sehr viele kleine Parzellen kaufen musste. Okay, im Video hört man, dass hinter der Avatar-Dame ein Mann an der Tastatur sitzt, aber ich behalte meinen Stil bei, das Personalpronomen nach dem Geschlecht des Avatars zu verwenden.

Die ZZR verläuft zwar auch nur über vier Regionen, aber für ein Privatprojekt ist das schon ordentlich. Eine der Anwohnerinnen entlang der Strecke ist Flora Sperling, die schon oft in meinem Blog etwas kommentiert hat und auch auf SLinfo aktiv ist. Sie wird von Drax im Video erwähnt (sie betreibt das kleine Kino an der Strecke). Was auch noch hervorzuheben ist: Die ZZR wurde ausschließlich mit Prims und dem Baumenü im Viewer erstellt. Nix mit Google Warehouse Mesh-Modell und so...

Railroads Made in Second Life - Part 4



Im letzten Teil steht Patch Linden und die Bellisseria Eisenbahn im Mittelpunkt. Er spricht dann nicht nur über Eisenbahnen. Zum Beispiel sagt er, dass die alten Linden Homes mit dem Gedanken entworfen wurden, so viele Wohnparzellen wie möglich auf eine Region zu packen und das Ganze so schnell wie möglich fertig zu bekommen. Mit Bellisseria hat man nun alles anders gemacht. Viel Infrastruktur mit Straßen, Seen, Flüssen, Bergen und eben auch einer Eisenbahn.

Draxtor sagt, dass man auf Bellisseria auch ganz gut sehen kann, wie der Ausbau der Infrastruktur und der Eisenbahn vorangeht, da ja meist schon bewohnte Regionen und Regionen, die noch gestaltet werden, eng beieinander liegen.

Zum Schluss sieht man einen kurzen Ausschnitt von Patch Lindens RL-Modellbahn der Spurweite G (Maßstab 1:22,5), die er in seinem Garten aufgebaut hat. Das ist eine ziemlich kostspielige Modellbauserie.

Railroads Made in Second Life - Part 5



Das Video von der einstündigen Diskussionsrunde zu den fünf Episoden bette ich nur der Vollständigkeit halber ein. Eine Zusammenfassung würde mich jetzt zeitlich killen. Ich fand es nett, dass Ex-Linden Michael auch dabei war. Er hat 13 Jahre lang sehr viel für das Mainland von Second Life getan.

Railroads Made in Second Life - Special at SL17B



Insgesamt hätte diese Serie einen besseren Veröffentlichungstermin verdient gehabt als in der letzten Woche, wo sich alle auf die Interviews mit den Lindens beim SL17B konzentriert haben.

Links:

Dienstag, 23. Juni 2020

[SL Blog] - Eisenbahnen Made in Second Life - Eine fünfteilige Mini-Serie & eine Live-Veranstaltung

Quelle: Marianne McCann / SL Blog
Linden Lab am 23.06.2020
um 9:58 AM PST (18:58 Uhr MESZ)
- Blogübersetzung -

Das diesjährige Thema für unsere SL17B-Feierlichkeiten lautet "Urlaub und Ausflüge" - und in diesem Sinne freuen wir uns, heute eine fünfteilige Miniserie zu veröffentlichen, die sich der einzigartigen Geschichte, Kultur und den Communities rund um eine der beliebtesten Formen des Reisens in unserer virtuellen Welt widmet - Eisenbahnen in Second Life.

Unser virtueller Journalist Draxtor Despres ist kürzlich auf den Schienen von SL gefahren, um über kilometerlange virtuelle Eisenbahnlinien zu reisen, die sich über das Grid erstrecken. Unterwegs legte er mehrere Stopps ein, um eine Vielzahl von farbenfrohen Charakteren und kreativen Communities kennenzulernen.



In der ersten Folge gibt Hrdtop75 Deluxe vom Virtual Railroad Consortium zusammen mit Drax einen Rückblick auf die Ursprünge und die Geschichte des Second Life Railroad-Systems (SLRR), das 2003 im nordwestlichen Teil des Sansara-Kontinents entstanden ist, bevor es schließlich auf über 80 Regionen erweitert wurde, einschließlich Heterocera (oder den Atoll-Kontinent).

Die zweite Folge konzentriert sich auf die Bay City Short Line und den Trolley, die unter der Anleitung von SLRR-Mitbegründer Athos Murphy (früher bekannt als Michael Linden) entwickelt wurden.

In der dritten Folge erkunden sowohl Drax als auch Hrdtop75 die ONSR (Okemo Nakiska & Southern Railway) in den Schneeregionen des Sansara-Kontinents. Die ONSR erstreckt sich über 13 Regionen und fährt 10 Stationen an, was eine durchschnittliche Reisedauer von 22 Minuten ergibt.

In der vierten Folge werden die Communities rund um die ZZR (Zany Zen Railway) vorgestellt, die von Zen Swords-Galway gebaut wurde. Während ihr die ZZR befahrt, werdet ihr eine Vielzahl von skurrilen Gemeinschaften und einzigartigen Attraktionen entdecken, darunter die kleine walisische Küstenstadt Little Coverston.

Die Serie endet mit der fünften Folge und einem Interview mit Patch Linden, dem Leiter der Produkt Operations, der die wichtige Rolle der Eisenbahnen in der expansiven Infrastruktur der riesigen Bellisseria-Kontinente (in denen Tausende von Einwohnern in Linden Homes leben) erörtert.

Drax wird von vielen der in der Serie vorgestellten Interview-Teilnehmer während eines speziellen SL17B-Fragen-und-Antworten-Screening-Events begleitet, das am 23. Juni um 12:00 PM SLT (21:00 Uhr MESZ) inworld stattfindet. Ihr könnt die Veranstaltung auch live oder aufgezeichnet auf YouTube verfolgen.



Danksagungen:
  • Videoproduktion: Draxtor Despres
  • Bericht & Nachforschung: Hardtop75 Deluxe
  • Kulissen und Logo: Marianne McCann
  • Besonderer Dank an Patch Linden, Squeaky Mole und Joshua Philgarlic
  • Verwendete Züge von Hardtop75 Deluxe, Zen Swords-Galway, Atomic Infinity und Brit Balogh

Quelle: Railroads Made in Second Life - A Five-Part Mini-Series & Live Event
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Anm.:
Wenn sich jemand fragt, wo die Zusammenfassung von Ebbe Altbergs Interview von gestern ist: Ja, ich bin dran. Aber fast zwei Stunden Videomaterial ist auch bei einer groben Zusammenfassung recht umfangreich. Da vor einigen Minuten der Blogpost hier oben erschienen ist, habe ich mal einen kleinen Break gemacht, um dieses Thema weiterzugeben. Wer sich für die SLRR interessiert, will vielleicht heute um 21 Uhr auf dem SL17B oder im Livestream zuhören.

Dienstag, 26. Mai 2020

Neue Karte zu den SLRR-Strecken auf dem Mainland

Quelle: Rydia Lacombe / Yuriko Kimura und weitere
Vor einer Woche oder so, bin ich irgendwo auf Twitter auf den Hinweis gestoßen, dass Rydia Lacombe, Yuriko Kimura und ein paar weitere SL-Bewohner eine neue Karte zu den Strecken der Second Life Railroad (SLRR) erstellt haben. Diese neue Karte ist ein Update für eine sechs Jahre alte Karte, die ebenfalls von Rydia Lacombe erstellt wurde.

Man bekommt die neue Karte kostenlos inworld auf der Mainland-Region Bedstraw oder auf dem SL-Marketplace. Diese beiden Versionen haben technisch bedingt eine Auflösung von 1024 x 1024 Pixel. Denn größer geht in Second Life nicht. Wer eine höhere Auflösung für die Festplatte gebrauchen kann (z.B. zum Ausdrucken), findet hier auf Imgur eine Version mit 3756 x 3756 Pixel.

Zu sehen sind auf der Karte Zugstrecken und Bahnhöfe auf den Kontinenten Heterocera Atoll, Sansara und Bellisseria. Wobei sich Bellisseria im Augenblick so schnell ändert, dass die Karte von Rydia in diesem Bereich schon wieder leicht veraltet ist, obwohl sie erst im Mai 2020 erstellt wurde. Zusätzlich gibt es auf der Karte auch noch Verbindungsrouten von Fähren. Sie sind als blaue Strichlinien eingezeichnet.

Die Hiraya Station auf Bedstraw. Links an der Wand bekommt man die neue Karte inworld (einfach anklicken)
Interessant finde ich auf dem Heterocera Atoll ganz im Westen die "WARR-Yucca"-Strecke. Die kenne ich noch nicht und die muss ich mir mal ansehen, sobald meine Zeit das zulässt. Sie verbindet die West Atoll Line mit der Nothern Line. Wenn diese Strecke befahrbar ist, wäre das eine weitaus längere Tour als die "SLRR Main Line", die auf der Karte in Rot eingezeichnet ist.

Links:

Dienstag, 7. Januar 2020

Eine SLRR-Tour auf Bellisseria

Eine Sache, die ich mir für meinen Urlaub vorgenommen hatte, war eine Tour über den Bellisseria-Kontinent auf den Schienen der Second Life Railroad (SLRR). Ich mache daraus jetzt aber keinen episch langen Blogpost, sondern schreibe einfach drauf los. Mal sehen, wie lang es wird. Hier erst einmal eine Karte, auf der ich die aktuellen Strecken der SLRR auf Bellisseria eingezeichnet habe. Diese Karte dient auch zur Orientierung im weiteren Verlauf meines Beitrags.

Schienennetz auf Bellisseria

Für meine Tour habe ich im Viewer die folgenden Einstellungen vorgenommen: Wasserreflexionen und Projektorlichter ausgeschaltet, die Sichtweite auf 256 Meter eingestellt und das Level of Detail (LOD) auf den Wert 3 gesetzt. ALM und Schatten habe ich aktiviert gelassen. Dennoch sehen die Fotos nicht ganz so gut aus, weil das Wasser ohne Reflexionen künstlich wirkt.


Nach meinen Recherchen gibt es entlang der gesamten Schienen auf Bellisseria nur zwei Rez-Zonen. Eine ist westlich vom Trailer Park an einem Doppelgleis auf der Region Pugwash (Teleport). Die andere ist am südlichsten Zipfel von South Bellisseria an einem Gleisabschluss mit Prellbock auf der Region Red Hook (Teleport). Dort befindet sich auch ein Bahnhof der Moles, der auf meinen nächsten beiden Fotos zu sehen ist.

Palmerston Station
Palmerston Station
Ich habe meine Tour im Süden begonnen, weil das Endgleis ein guter Punkt zum Starten ist. Das Gleis mit Bahnhof hat von den Moles den Namen "Palmerston Station" bekommen. Von dort führen die Schienen fast durch den gesamten viktorianischen Subkontinent kerzengerade nach Norden. Dennoch scheint der Weg endlos lang zu sein. Bei so einer Tour bekommt man mal ein Gefühl dafür, wie groß Bellisseria inzwischen ist.


Kleine Vorgeschichte: Bei den Vorbereitungen zu dieser Tour hatte ich einige Probleme zu lösen. In meinem Inventar befanden sich nur ältere Schienenfahrzeuge, darunter auch welche von Solonia Stenvaag und Followmeimthe Piedpiper. Beide waren so vor sechs bis acht Jahren die Marktführer im SLRR Vehikelbau.

Leider funktionieren diese Vehikel auf den Bellisseria Schienen nicht, obwohl die eigentlich SLRR‑kompatibel sein sollten. Bei einigen Loks erhalte ich Skriptfehler, andere sind einfach zu lang. Denn die Schienen im Bellisseria Trailer Park haben zum Teil einen sehr engen Radius bei den Kurven. Es scheint so, dass da einige Loks den Kontakt zum Leitprim verlieren.



Also habe ich mich auf dem Marketplace umgesehen, was es aktuell so an Loks oder Zügen für die SLRR gibt. Dort scheint aktuell Bibians's Train von Brit Balogh ziemlich verbreitet zu sein. Aber die Züge sind überwiegend ziemlich lang und zudem auch zu teuer. Ich habe mir diese Züge auch auf der Demo Region des Anbieters angesehen. Manche sehen ganz gut aus, aber wie gesagt, sie sind zu lang für die engen Kurven auf Bellisseria.


Nach langem Hin und Her habe ich mir dann den Tegatti Wickham Trolley gekauft. Der sieht zwar kacke aus, ist aber für eine Fahrt über die SLRR-Schienen auf Bellisseria fast perfekt. Warum, erkläre ich nach den nächsten beiden Fotos.



Der Wickham Trolley hat die folgenden Vorzüge für eine stressfreie Fahrt über Bellisseria:
  • Er ist sehr klein und kommt deshalb auch durch die engsten Kurven.
  • Es können bis zu acht Avatare mitfahren.
  • Der günstige Preis von nur 199 L$.
  • Nur 30 Prims Land Impact, was einen Regionswechsel fast unbemerkt ablaufen lässt.
  • Eine Skript-Funktion sorgt zusätzlich beim Regionswechsel für noch glattere Übergänge. Wie das funktioniert, erkläre ich hier nicht. Dieses Vehikel zeigt eindrucksvoll, dass es funktioniert.
  • Einfache, schnell erlernbare Steuerung:
    • Bild hoch Taste = Starten. Jede weitere Betätigung der Taste erhöht die Geschwindigkeit um 10%.
    • Bild runter Taste = Jede Betätigung verringert die Geschwindigkeit um 10%. Steht man bereits, wird damit der Motor ausgeschaltet.
    • Ein Klick auf den Trolley öffnet ein Dialog-Menü. Dort kann man ebenfalls starten, stoppen, die Geschwindigkeit um 10% erhöhen oder verringern, sowie den Trolley um 180 Grad wenden (Flip). Also in die entgegengesetzte Richtung fahren lassen.
  • Das Kamera-Handling vom Wickham Trolley ist unschlagbar. Man kann die Kamera frei bewegen und in eine bestimmte Position bringen, die dann beibehalten wird. Will man zurück zur Überkopfkamera, drückt man einfach kurz die Esc-Taste.


Ich habe gestern und heute mit dem Trolley etwa 160 Regionen durchquert, ohne einen Crash oder Hänger zu haben. Es gab nicht einen einzigen problematischen Regionswechsel. Keine Ahnung, ob das mit mehr Avataren dann kritischer verlaufen würde. Aber ich habe ein so stabiles Vehikelverhalten in meinen knapp dreizehn Jahren SL noch nie erlebt. Dementsprechend schön war meine Tour. Mit der eingestellten Reisegeschwindigkeit von 10% kann man wunderbar mit der Kamera die Umgebung betrachten und das Tempo ist auch langsam genug, damit alle Texturen rechtzeitig geladen werden.

Auf dem nächsten Foto habe ich übrigens den viktorianischen Bereich bereits verlassen und ich befinde mich in dem auf meiner Karte eingezeichneten blauen Bereich.

Verlassen des viktorianischen Bereichs (South Bellisseria)
Kurz vor dem großen Bahnhof auf SSPE359
Es gibt nur zwei Stellen, an denen das gesamte Bellisseria-Schienennetz aktuell noch nicht passierbar ist. Eine Stelle ist an der nördlichsten Straße auf dem Subkontinent South Bellisseria (dem viktorianischen Bereich). Dort gibt es an einem Doppelgleisabschnitt ein Flip-Prim. Das heißt, das Vehikel dreht selbstständig um und fährt in die entgegengesetzte Richtung. Hier habe ich dann gestoppt, den Motor ausgeschaltet und mit der Maus im Bearbeitungsfenster den Trolley einfach auf das benachbarte Gleis gezogen. Dort ist kein Flip-Prim und ich konnte weiterfahren.

Der große Bahnhof auf SSPE359. Hier geht es nicht mehr weiter.
Der zweite Abschnitt, in dem dann die Fahrt tatsächlich ein Ende findet, ist der große Bahnhof auf SSPE359 (siehe Foto oben). Über den hatte ich auch schon mal letzten November berichtet. Die gelben, sichtbaren Leitprims auf den Schienen signalisieren schon, dass hier noch gebaut wird. Allerdings kann man die gelben Warnschilder, die eine Region vorher schon aufgestellt sind, getrost missachten (siehe zwei Fotos weiter oben). Da fährt der Trolley dank Phantom-Body einfach durch. Jedenfalls ist beim großen Bahnhof erst mal Schluss. Und mangels Rez-Zone in der Nähe, habe ich mich dann zur eingangs von mir erwähnten Rez-Zone im Trailer Park teleportiert.

Ab hier bin ich unterwegs im Trailer Park
Vom Rezpunkt im Trailer Park bin ich dann zu meiner zweiten Tour in Richtung Norden losgefahren. Dieses Gleis ist eine Rundstrecke, bei der man nach etwa 40 Minuten wieder am Startpunkt ankommt (bei 10% Geschwindigkeit mit dem Trolley). Auch die fast geradlinige Tour über South Bellisseria hat etwa 40 Minuten gedauert.

Auf dem nächsten Foto ist mal eine der engen Kurven zu sehen, bei denen längere Loks oder Züge Probleme bekommen.



Eigentlich sind ja die Strecken vom Trailer Park und South Bellisseria miteinander verbunden, aber von Süden aus ist da eben der Bahnhof als Stopper, von Norden ist es die Weiche, die vom Rundkurs im Trailer Park nach Süden führt. Diese Weiche ist so eingestellt, dass die Lok geradeaus fährt und auf dem Rundkurs bleibt. Später wird man einmal mit Klick auf den Stellmotor neben der Weiche die Richtung auswählen können, in die man fahren will.

Vorbei an der Campwich Lodge
Die Runde durch den Trailer Park verläuft nicht nur an Wohnwagen vorbei. Im südlichen Bereich gibt es viele Regionen mit traditionellen Häusern. Diese sind erst zusammen mit South Bellisseria erschienen und sie sind aktuell auch noch nicht freigegeben, was die Häuser betrifft. Die Bahnfahrt durch dieses Neubaugebiet verläuft aber reibungslos (siehe zweites Foto unten).


Hier wird noch gebaut
Insgesamt sieht man erst mit so einer Tour, was für eine Arbeit in der Erstellung von Bellisseria steckt. Und man sieht auch gut die unterschiedlichen Stile. Der viktorianische Bereich ist vom Look & Feel komplett anders als der Trailer Park. Und der ist wieder anders als die traditionellen Häuser. Mir persönlich hat alles gefallen. Ich kannte solche Touren bisher nur vom Mainland auf dem Heterocera Atoll. Aber Bellisseria ist noch einmal eine Klasse besser, weil es hier eben keine Regionen gibt, auf denen ein Nutzer mit geschmackloser Gestaltung die Landschaft versaut.


Was mir sonst noch aufgefallen ist: Die Bahnschranken an den Straßen gehen erst 20 Sekunden nach dem Vorbeifahren mit einem Zug herunter. Das Ganze noch mit dem bekannten Schrankenklingeln, deshalb habe ich das auch immer mitbekommen, obwohl ich schon vorbei war. Für die Immersion sollten die Moles hier ihre Skripte mal nachbessern. Und im viktorianischen South Bellisseria gibt es viele Vogel- und Heuschreckengeräusche. Es klingt fast ein wenig nach einem Sumpfgebiet. Aber im Grunde passt es zu diesen Häusern ganz gut, die ja auch in Gegenden entlang des Mississippi oft anzutreffen sind.


Zum Schluss noch einmal ein Lob an den Wickham Trolley. Auf gerader Strecke fährt das Teil sehr geschmeidig und Regionsübergänge sind kaum zu merken. In Kurven ruckelt es etwas stärker, da das Skript dem Radius nur in Drehsprüngen folgt. Hat man aber mit Alt+Maustaste die Kamera irgendwohin platziert, ruckelt nichts mehr. Das ist nur in der Standardansicht zu merken. Mit 10% Fahrtempo hat man genau die richtige Geschwindigkeit für eine Bellisseria-Besichtigungstour. Dabei hat man die Hände frei für die Bedienung der Kamera oder zum Chatten.

SLurls:

Mittwoch, 10. Juli 2019

Das Bedstraw Projekt auf Heterocera

Jetzt gibt es eine kleine Fotoserie aus der Konserve. Die Fotos habe ich schon länger, weil ich einen angedachten Simtipp wieder verworfen hatte. Da mir heute die Zeit für einen frischen Reisebericht fehlt, gibt es jetzt ein paar Fotos vom Heterocera Mainland-Kontinent.


Auf dem Heterocera-Kontinent befindet sich die Heimat der Second Life Railroad (SLRR). Das ist ein Eisenbahn- und Gleissystem, das sich auf geschütztem Linden Land befindet. Den Mainland-Bewohnern mit Grundstücken, die an ein SLRR-Bahngleis angrenzen, ist es erlaubt, eigene Kurzstrecken vom Hauptgleis abzuzweigen. Das hat Claire (Atomic Infinity), die Ownerin von Bedstraw, bei ihrem Projekt dann auch reichlich genutzt.


Die Region Bedstraw befindet sich in direkter Nachbarschaft von D-LAB, dem bekannten Shop für lustige Sachen.


Auf Bedstraw gibt es ein Teleportsystem mit neun Zielen. Wenn man glaubt, alles besichtigt zu haben, sollte man ruhig mal das Menü des Teleporters ansehen, denn ein paar Ziele sind nicht so leicht zu finden.


In der Land-Info steht dieser Text:
Das Bedstraw-Projekt ist eine Zusammenarbeit, die einen einfachen Zugang zum Reisen in Second Life auf Schiene, Straße, Luft und See bietet, sowie die Möglichkeit, Bewohner zusammenzubringen. Es stehen verschiedene Mietobjekte zur Verfügung, die sowohl für private als auch für kommerzielle Zwecke genutzt werden können. Fragt einfach.


Die Bedstraw-Region verbindet auch die Linden Route 3, die durch das Inland von Heterocera führt, mit der Route 5, die an der Küste entlang verläuft. Eine Verbindung dieser beiden Straßen, gibt es ansonsten nur noch wesentlich weiter im Norden.


Die Hauptnutzer dieser Region dürften wohl die Teilnehmer des HUD-basierten SL-Spiels Get The Freight Out! (GTFO!) sein. Dabei geht es um Warentransport mit allen möglichen Vehikeln, die in Second Life zur Verfügung stehen.


Zum Schluss meiner kleinen Bilderserie hier noch eine Übersichtskarte, was man wo auf der Region findet.


Inzwischen ist das zusammenhängende Gelände des Bedstraw-Projekts über die Regionsgrenzen hinausgewachsen. Es gibt verschiedene Bereiche, die sich schon auf einer der Nachbarregionen befinden. Ich finde solche Projekte auf dem Mainland einfach gut. Deshalb stelle ich es hier auch vor.

>> Teleport zu Bedstraw

Link:

Sonntag, 6. Oktober 2013

Die SLRR, Solonia, Petra, Markus und noch mehr...

Das wird heute mal kein üblicher Simtipp, sondern eine Mischung aus sehenswerten Stationen entlang der SL-Eisenbahn (SLRR), einem Reisebericht und der Vorstellung einiger deutschsprachigen Entwickler für Loks, Straßenbahnen und SLRR-Ausstattung. Dazu gibt es viele Fotos, die ich in den letzten Tagen rund um die SLRR gemacht habe. Dieser Artikel ist deshalb etwas lang geworden, so dass es nach ein paar Abschnitten auf der Unterseite weitergeht.

Busiris
Die Idee zu diesem Reisebericht hatte Lokomotiven-Entwicklerin Solonia van der Stenvaag, die mit einigen anderen SL-Entwicklern aus Deutschland nicht nur an Fahrzeugen für die SLRR arbeitet, sondern auch an der Gestaltung einiger Regionen entlang der Strecken beteiligt ist. Zum Schluss mache ich dann noch einen Abstecher auf eine Region abseits der SLRR, auf der aber auch ein Schienenfahrzeug in Form einer historischen Straßenbahn gefahren werden kann.

Bhaga
Bei meiner Tour bin ich die Hauptstrecke der SLRR vom Endbahnhof in Bhaga bis zum Endbahnhof in Tuliptree abgefahren. Die Route befindet sich auf dem Mainland des Heterocera Atoll und ist auf dieser Karte in Rot eingezeichnet. Das letzte Mal bin ich vor etwa zwei Jahren diese Strecke abgefahren. Damals hatte ich keine Zwischenfälle, bei denen ich von der Lok geworfen wurde. Aktuell gibt es aber zwei Stellen auf der Hauptroute, bei der die Lok einfach in mein Inventar zurückgeschickt wurde. Ich nehme an, dass hier private Parzellengrenzen in die Strecke hineinragen.

German SLRR Harbor auf Busiris
Anfangen möchte ich mit Busiris, einer Nachbarregion von Bhaga. Im dortigen "German SLRR Harbor" gibt es einige Wagons, Kleinloks und Triebwagen von SLRR-Entwickler Markus Mekanic zu sehen. Gleich das erste Foto in meinem Bericht, sowie das hier drüber und das Folgende gehören zu dieser Parzelle.

Busiris
Ein Hafenkran ist mit dem Sortieren von Schiffskontainern beschäftigt und eine zeitgesteuerte Klappbrücke verbindet die Hafenplattform mit der Region Bhaga.
>> Teleport nach Busiris - German SLRR Harbor

S. & O. Bessemer Steel Co. auf Bhaga (und Forest Gump auf der Bank^^)
Nach diesem kleinen Abstecher habe ich dann, immer noch zu Fuß, zum ersten Mal in meiner SL-Zeit die große Fabrik am Kopfbahnhof von Bhaga in aller Ruhe angesehen. Und ich war wirklich baff, wie interessant diese Region inzwischen gestaltet wurde.

Stahlgießerei
Die Fabrik auf Bhaga ist ein Nachbau einer Stahproduktion nach dem Bessemer Prozess, dem ersten Verfahren für massenhafte Produktion von Stahl. Geht man hinein, kann man dem Bessemer Konverter bei der Arbeit zusehen.

Dat is'n Dampfmaschin
Aber auch alles andere in dieser Fabrik sieht einfach cool aus, vor allem mit einer geeigneten Windlight-Einstellung. Denn es gibt viele lokale Lichtquellen, die in der großen Halle ein sehr immersives Erlebnis erzeugen.


Genauso macht es auch Spaß, diese Fabrik von außen aus allen Lagen und Winkeln zu fotografieren. Vor allem hinter dem Gebäude gibt es weitere industrielle Einrichtungen. Eine Verladestation, ein großer Wasserturm und eine Kaimauer zum Anlegen für Schiffe. Hier habe ich auch einen Newbie aufgesammelt, der eine Rezz-Zone für seine neue Lok gesucht hat. Ich habe ihn dann zum Bahnhofsgleis geführt, wo man wie bei allen Stationen entlang der SLRR seine Fahrzeuge rezzen kann.


Die Heusinger-Steuerung
In dem Stahlwerk ist auch ein Raum, in dem historische Informationen zum Lokomotivenbau und zwei Antriebsmechaniken von dampfgetriebenen Lokomotiven ausgestellt werden. Solonia Stenvaag schrieb mir, dass nach vielen Jahren Entwicklung, und mit den neuen Mesh-Loks, nun erstmals ein korrekt bewegter Antrieb mit zugehöriger Steuerung möglich ist. Die Loks, die auf dem Stellwerk vor der Bhaga-Fabrik gezeigt werden, sind jedoch noch aus Prims und Sculpties. Ein paar Vendorwürfel mit den neuen Mesh-Loks befinden sich auf dem Dach der Fabrikhalle.

Eine der vielen Display-Loks vor dem Stahlwerk
Ich habe gut eine Stunde damit verbracht, die Region Bhaga zu erkunden. Die Fabrik ist großartig und sollte auch die Herzen von Steampunk-Freunden höher schlagen lassen. Nun wollte ich aber meine Preußische T 3 aus Mesh ausprobieren, die den oben erwähnten, realistischen Antrieb schon hat. Diese Lok ist ein Geschenk und der Grund meines Reiseberichtes hier.
>> Teleport nach Bhaga

Die Prussian Class T 3
Also schnell zum Bahnhof und ab auf die Schienen. Da mich Bhaga so begeistert hat, habe ich natürlich auch während der Fahrt noch weiter fotografiert.

Ok, ab jetzt geht es wegen Überlänge auf der Unterseite weiter: