![]() |
| Quelle: Second Life Blog |
Teilgenommen haben Patch und Brett Linden, sowie die beiden zukünftigen Betreuer der SLEA, Tansee und Hannington Xeltentat. Moderiert wurde die Show wie immer von Saffia Widdershins und Elrik Merlin.
Das Video dauert 1 Stunde und 20 Minuten, allerdings mit einem sehr langen Rückblick auf die alten LEA-Installationen, die in unzähligen Designing Worlds Shows präsentiert wurden. Das Ganze noch einmal unterteilt in Videoaufnahmen und Fotos von Wildstar Beaumont. Der Videorückblick läuft von Minute 0:15:40 bis 0:49:48 und der Fotorückblick von Minute 0:50:18 bis 1:01:55. Als regelmäßiger LEA-Besucher waren da für mich schon einige schöne Erinnerungen mit dabei.
Ich fasse diese lange Diskussion nicht komplett zusammen. Ich habe seit heute ein größeres Problem mit Blogger (siehe meinen Rant unter dem Beitrag) und ich habe den halben Abend versucht, damit klarzukommen.
Hier nur ein paar Informationen aus dem Video:
- Brett und Patch Linden sind mit Tansee und Hannington als zukünftige Betreuer des SLEA-Programms sehr zufrieden. Sie loben die gute Zusammenarbeit mit den beiden.
- Das neue Programm der SLEA soll in etwa die gleiche Mischung aus 3D- und 2D-Kunst, Machinima, simweiten Themeninstallationen und Live-Performance enthalten, wie es bei der früheren LEA der Fall war. Es sollen aber auch ein paar neue Ideen umgesetzt werden, die es so im LEA-Programm nicht gab. Genaueres wollte Tansee dazu noch nicht erzählen.
- Man will auch Lernkurse im Rahmen der SLEA anbieten und vor allem neuen SL-Nutzern zeigen, welche Möglichkeiten zur Erstellung von Kunst zur Verfügung stehen und wie man diese Werkzeuge anwendet.
- Tansee und Hannington wollen keine Konkurrenz für bestehende Kunst-Kuratoren in SL sein, sondern sie dazu animieren, mit der SLEA gemeinsam Projekte zu starten, die dann auch auf den zur Verfügung gestellten Regionen zu sehen sind. Tansee nennt es "Cross-Collaborations".
- Vieles, was jetzt im SLEA-Programm umgesetzt wird, wurde im letzten Jahr von einer Gruppe von Künstlern im Rahmen der LEA 2.0 Initiative vorgeschlagen. Unter anderem, dass es nicht gut ist, vier zusammenhängende Regionen zu nutzen, weil die Installation der einen Region die Installation auf einer Nachbarregion optisch stört. Deshalb sind nun alle Regionen einzeln im Grid platziert.
- Es wird einen Laufweg von der zentralen Landeregion SLEA7 zur Sandbox auf SLEA5 und der in vier Bereiche aufgeteilten Region SLEA4 geben (siehe Bild oben). Die Wege, die über Wasserregionen verlaufen, dienen gleichzeitig als Galerie mit 2D-Kunst auf beiden Seiten.
- Die zentrale Landeregion wird einen "Artist-Club" enthalten, in dem sich Künstler treffen und austauschen können.
- Die Gebäude und die Einrichtung auf der zentralen Region sollen von Künstlern gebaut und dekoriert werden. Die Moles sind hier nicht involviert.
- Die Sandbox wird wohl eine Mesh-Platte auf dem Wasser sein, so dass man auch unter dieser Platte unter Wasser bauen kann.
- Die Bewerbungen für eine Landzuteilung im SLEA-Programm sollen im Oktober 2020 starten. Bekanntgabe der ausgewählten Künstler ist dann Mitte November. Und bauen kann man auf dem zugeteilten Land ab Dezember. Eröffnet wird die SLEA am 1. Januar 2021.
- Für die Auswahl der Künstler soll ein transparentes Jury-Punktesystem verwendet werden, das bereits im RL bei großen Auswahlverfahren genutzt wird.
- Es wird sowohl eine Webseite als auch die üblichen Social-Media-Kanäle für die SLEA geben. Dort werden Ankündigungen und Informationen geteilt.
DW423 - Launch of the SLEA
DW423 - Launch of the SLEA from Richard Elen on Vimeo.
Links:
- [Designing Worlds] - All About the New Second Life Endowment for the Arts
- [Vimeo] - DW423 - Launch of the SLEA
- [SL Blog] - Vorstellung der SL Endowment for the Arts
..........................................................................................................................
Off-Topic:
Irgendwann im Mai hat Google für Blogger eine neue Verwaltungsseite und einen neuen Blog-Editor eingeführt. Es gab aber die Option, die alte Oberfläche weiter zu nutzen. Das habe ich und wahrscheinlich fast alle anderen Blogger-Nutzer auch gemacht, denn vor allem der neue Editor ist im Grunde nicht nutzbar. Ich habe noch nie einen so schlechten Beitragseditor gesehen.
Heute hat nun Google auf die neue Oberfläche zwangsumgestellt. Ich habe zwar noch den Link, um auf die alte Oberfläche zu wechseln, aber der wird seit heute auf die neue Verwaltungsseite umgeleitet. Ich habe an diesem Beitrag hier jetzt etwa drei Stunden gesessen, damit er einigermaßen sauber aussieht.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich machen soll. Mit diesem Editor blogge ich jedenfalls nicht wie bisher weiter. Es gibt im Google Forum auch schon viele Beschwerden zu dieser Nötigung, aber wie schon beim Spam-Problem, schert sich Google einen Scheiß um den kleinen Retail-Nutzer. Eigentlich wollte ich heute auch noch eine sehr schöne Region vorstellen, aber da würde ich wahrscheinlich bis 6 Uhr morgens dran sitzen.
Aktuell bin ich so schlecht gelaunt, dass ich mit dem Gedanken spiele, das Bloggen einzustellen. Ein Umzug auf Wordpress geht auch nicht, weil die Beitragsexportfunktion von Blogger schon seit Monaten nicht mehr funktioniert. Ich würde knapp 7.000 Beiträge verlieren und auf Wordpress wieder bei Null anfangen. Nein danke.
Mich wundert es immer wieder, wie dämlich die Entwickler bei Google wohl sein müssen. Ich hatte schon 1990 auf dem Amiga einen besseren Webeditor als der, den Google jetzt hier jedem aufzwingt. Dabei war der alte Editor wunderbar. Es gab nichts, was ich damit nicht umsetzen konnte. Die Begründung von Google für die neue Verwaltung und den Editor ist, dass man damit viel besser auf mobilen Geräten arbeiten kann. Klar, ich schreibe meine Blogposts ja auch mit Vorliebe auf einem Smartphone, während ich morgens mit dem Auto an einer Ampel warten muss...
Gute Dinge schlechter zu machen, scheint aber gerade bei vielen Firmen voll hip zu sein. Ich erlebe ähnliche "Verbesserungen" in letzter Zeit häufiger. Ich weiß jetzt noch nicht, wie es weiter geht hier im Blog. Vielleicht erbarmt sich Google doch noch und schaltet die alte Oberfläche wieder frei. Oder sie geben uns einen Editor, mit dem man auch editieren kann. Aber der aktuelle Zustand ist unmöglich.















































