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Sonntag, 29. Januar 2017

Second Life E-Mail verifizieren

Quelle: SL Brand Center
Beim TPV-Treffen am Freitag, den 27. Januar 2017, gab es einen Punkt, der in Kürze relativ wichtig für Second Life Nutzer wird. Deshalb gibt es mal wieder einen Blogpost von mir, mit einer kleinen Anleitung, was man machen sollte.

Jeder SL-Nutzer muss bei der ersten Anmeldung eine E-Mail Adresse für seinen Account hinterlegen. Seit einigen Monaten ist das mit einer Verifizierung verbunden. Das heißt, ein neuer Nutzer bekommt nach der Anmeldung eine E-Mail an seine hinterlegte Adresse geschickt, in der ein Link anzuklicken ist, um die E-Mail Adresse zu bestätigen.

Mit allen älteren SL-Nutzern wurde das noch nicht gemacht. Und laut Oz Linden, gibt es sehr viele Fake E-Mail Adressen, die gar nicht existieren. Wenn Linden Lab nun IM-Weiterleitungen, Marketplace-Benachrichtigungen oder Aktions-E-Mails an solche Adressen schickt, gibt es Fehlermeldungen, die auch von den Internetprovidern empfangen werden, deren Domain zur Scheinadresse gehört. Und so wird Linden Lab oft als Spam-Versender eingestuft, woran sich sicher noch einige deutschsprachige Nutzer von Gmail erinnern können (siehe auch hier).

In Zukunft will Linden Lab nur noch SL-, Marketplace- und Info-Mails an verifizierte Adressen von SL‑Nutzern verschicken. Das bedeutet, alle älteren SL‑Nutzer, die ihre E-Mail Adresse noch nicht bei der Anmeldung verifiziert haben, müssen dies jetzt nachholen, wenn sie zukünftige Nachrichten von den diversen SL‑Quellen erhalten möchten. Linden Lab wird demnächst einen offiziellen Blogpost dazu veröffentlichen, aber die Möglichkeit der Verifizierung besteht bereits jetzt.

Hier die notwendigen Schritte:

Die eigene SL E-Mail Adresse verifizieren  

Auf die eigene Second Life Dashboard Seite gehen (Anmeldung mit SL-Login erforderlich) und oben links zuerst auf Konto dann auf E-Mail-Adresse ändern klicken. Ist die hinterlegte E-Mail noch nicht verifiziert, steht rechts in der Zeile "Ihre aktuelle E-Mail-Adresse" der Link Bestätigen. Auf diesen Link klicken, um die Verifizierung zu starten.

Hatte man bisher eine Fake-Adresse hinterlegt, dann ändert man diese einfach in eine richtige Adresse. Dies löst den gleichen Verifizierungsvorgang aus, wie der Klick auf den Link.


Nach Anklicken von Bestätigen sollte das folgende grüne Feld angezeigt werden:


Nach etwa einer Minute sollte die Verifizierungs-E-Mail von Linden Lab im eigenen Postfach angekommen sein. Sie sieht so aus wie auf dem folgenden Bild (personenbezogene Daten unkenntlich gemacht^^):


In der Mail von LL klickt man nun auf den Link, der mit "https://accounts.secondlife.com/..." beginnt. Dann sollte sich eine Webseite öffnen und die folgende Meldung anzeigen:


Geht man nun zurück zum Dashboard und aktualisiert die E-Mail Seite, steht dort anstelle von Bestätigen nun das Wort "✓ Bestätigt". Damit ist die Verifizierung abgeschlossen.


Wie gesagt, es wird noch eine offizielle Meldung von Linden Lab zu diesem Thema geben.

Ein paar kurze Anmerkungen zu den anderen Themen auf dem TPV-Treffen, habe ich heute auf meinem Google+ Kanal gepostet:

Links:

Dienstag, 24. Januar 2017

Simtipp: Netherwood 2017

Über Netherwood habe ich vor etwa einem Jahr schon einmal einen Simtipp geschrieben. Seitdem hat Gestalterin Lauren Bentham immer wieder kleine Änderungen an ihrer englischen Seenlandschaft durchgeführt. Doch vor kurzem, nachdem alle Homestead-Regionen von 3.750 auf 5.000 Prims erhöht wurden, gab es einen größeren Umbau.


Mein Interesse, diese Region erneut zu besuchen, wurde dann durch eine ganze Menge an Fotos auf Flickr geweckt, die aktuell von Netherwood dort hochgeladen werden. Darauf war zu erkennen, dass sich seit meinem letzten Bericht einiges getan hat. Und nachdem Lauren zu Halloween ihr ziemlich düsteres Arranmore präsentierte, ist Netherwood das genaue Gegenteil. Ein freundlicher und heller Ort.



Das aktuelle Netherwood ist in etwa eine 50/50 Mischung aus der alten Gestaltung, die es zur Eröffnung vor einem Jahr gegeben hat, und den Änderungen bzw. den zusätzlichen Objekten, die seitdem hinzugekommen sind.


Die Region ist mit einem langgezogenen Felsen in zwei Hälften geteilt. In der einen Hälfte ist der Landepunkt vor einem Tunnel, aus dem gerade eine Dampflok herauskommt. Die Schienen führen an einem Bahnhofsgebäude vorbei und verlaufen durch die einzige Lücke im Felsen, durch die man zur anderen Simhälfte gelangt. Rechts und links von den Schienen, gibt es einen Wald und mehrere Objekte, wie zum Beispiel einen alten Pick-Up oder ein Pferd.



Die zweite Hälfte entspricht dann von der Grundgestaltung der englischen Landschaft, die Lauren auf ihrer Region nachempfunden hat. Im RL heißt dieses Gebiet Lake District. Allerdings hat Lauren nun durch die Primerhöhung im Dezember, so viele neue Objekte und Häuser in die Landschaft gepackt, dass sie für mich die idyllische Ruhe aus dem letzten Jahr verloren hat. Aber auch die jetzige Gestaltung hat ihre Reize.


Das Windlight auf Netherwood ist ein etwas diesiger Sommertag. Das ist hell genug, um gute Fotos zu machen, ohne etwas am Viewer verstellen zu müssen. Umgeben ist die Region immer noch von einem sehr massiven Sim-Surround, das sogar ein wenig den RL-Bergen im englischen Lake Destrict ähnelt. Lauren schreibt übrigens in der Notecard, die man am Landepunkt erhält, dass sie ihre komplette RL-Kindheit im Lake Destrict verbracht hat.



Bei einem Rundgang fällt vor allem auf, dass Lauren auch ein Anhänger der Gacha Events ist, denn viele Objekte (und auch einige Gebäude) sind Rares aus verschiedenen Gachas. Was mich am meisten an die alte Gestaltung auf Netherwood erinnert hat, war der Fischreiher, der an einem kleinen See auf einem Felsen sitzt. Deshalb gibt es von ihm jetzt noch einmal ein Foto. (So sah der Reiher vor einem Jahr aus.)


Über der Lake Destrict Hälfte schwebt ein Ballon, der ein paar eingebaute Posen und Animationen hat. Wie beim Sim Devin 2, muss man vom Boden aus einfach den Ballon anklicken und schon ist man drin. Ich habe dort dann eine etwas halsbrecherische Animation gewählt (nächstes Foto).



Auch die Anzahl der Tiere ist ziemlich gestiegen. Neben vielen Pferden, gibt es noch allerlei Bauernhoftiere, wie Hühner, Gänse, Ziegen, Schafe, Hunde und Katzen. Die Häuser sind dann zum Teil nur spartanisch, zum Teil etwas üppiger eingerichtet. Ich war allerdings nicht in allen Häusern drin.


Komischerweise sind die meisten Besucher in der Landepunkthälfte geblieben, mit der Dampflok, dem Bahnhof und den Schienen. Scheinbar sind diese Motive auf Flickr mehr angesagt als das Landleben in der anderen Hälfte. Ich fand beides gut. Deshalb gibt es zum Abschluss noch einmal ein Foto vom Wald entlang der Schienen.


Wenn man am Landepunkt der Netherwood Inworld-Gruppe beitritt, erhält man Rez-Rechte auf der Region. Das kostet jedoch einmalig 150 L$. Da ich bei Sim-Besuchen keine Rez-Rechte brauche, habe ich einfach so etwas in den Tip Jar geworfen.

>> Teleport zu Netherwood

Links:

Sonntag, 15. Januar 2017

Simtipp: Devin 2

Ich habe mir heute gedacht, dass ich fünfzehn Tage nach der Umstellung meiner Blog-Gewohnheiten eigentlich mal den zweiten Beitrag schreiben könnte. So in etwa will ich ja auch meine zukünftige Frequenz einpendeln.

Zum Sim: Neben Hell's Heaven 2.0 und Le Sixieme Sens, ist zur Zeit auch die Region Devin 2 auf Flickr ein großer Renner. Ich war sie am Samstag besuchen und fand sie wirklich gut. Deshalb gibt es nun ein paar Fotos von dort.


Eigentlich handelt es sich bei der Landschaft um eine Plattform in 2.500 Meter Höhe. Die ist aber genauso groß, wie die gesamte Region. Oder besser gesagt, noch viel größer. Denn mit einem rundum nahtlosen Sim-Surround, hat die Wüstenlandschaft eine Tiefe, die man in Second Life nur selten so sieht. Das erinnert fast an AM Radios legendäre Region "The Quiet".


Erstaunlich ist erneut, dass Devin nur eine Homestead-Region ist und die Plattform nur ein Teil der gesamten Bebauung ausmacht. Denn auch am Simboden gibt es eine Landschaft. Und allein mit der Anzahl der Tiere auf der Plattform, hätte man vor fünf Jahren noch eine Fullprim Region in SL füllen können.


Gestaltet ist die Plattform als afrikanische Savanne. Etwas Wasser, ein paar Bäume und Sträucher, und jede Menge Wüstensand. Dazu gibt es eine wirklich große Anzahl von Tieren, die zwar nicht komplett animiert sind, aber einige von ihnen wechseln zwischen verschiedenen Posen hin und her.


Obwohl die Landschaft insgesamt gesehen ziemlich karg wirkt, findet man bei einem Rundgang viele Motive für Fotos. Dazu kommen Perspektiven über die sandigen Dünen hinweg, die für SL‑Verhältnisse einfach ungewöhnlich sind. Sim Owner Roy Mildor zeigt hier, wie man mit relativ wenig Prims etwas höchst immersives erzeugen kann.


Es gibt einen kleinen Bereich auf der Plattform, der durch einen Orb geschützt wird. Er liegt rund um ein Zelt hinter der Düne mit den zwei Kamelen. Betritt man diesen Bereich, sollte man innerhalb von 10 Sekunden wieder herauslaufen, denn sonst wird man nach Hause geschickt. Ich finde das bei dieser Plattform allerdings etwas überflüssig, denn sie ist ja eigentlich für Besucher gedacht.


Die Partikel-Wolken, die als leichter Sandsturm über die Wüste wehen, tragen auch zur Erhöhung der Immersion bei. Dazu kommt noch der Sound mit Tier- und Windgeräuschen, der das Gesamterlebnis zusätzlich unterstützt.


Das Windlight auf der Region ist nah am SL-Standard und unterliegt auch dem Tag- und Nachtwechsel. Das habe ich irgendwann beim Fotografieren gemerkt, denn plötzlich erschien mir das Motiv zu dunkel. Aber gerade die letzten Minuten des Sonnenuntergangs, kommen in dieser Landschaft besonders reizvoll. Als es dann dunkel war, habe ich das Standard-Windlight aus SL einfach auf 16:40 Uhr gestellt und damit die restlichen Fotos geschossen.


Es gibt auch einen Ballon, der über der Plattform schwebt. Das ist allerdings kein Tour-Vehikel, sondern ein Dekorationsobjekt. Dennoch kann man mit Rechtsklick und "Hier sitzen" in den Ballon einsteigen. Selbst aus dieser Höhe sieht die Landschaft auf der Plattform immer noch glaubwürdig aus.


Wenn man mit verschiedenen Windlights spielt, kann man noch wesentlich mehr aus der Landschaft herausholen als das auf meinen Fotos der Fall ist. Das zeigt Owner Roy Mildor in sein Flickr-Fotostream gleich selbst. Er verwendet nicht nur andere Windlights, sondern auch verschiedene Wolkentexturen. Beispiele kann man sich hier und hier ansehen.


Eigentlich hat man fast alle Tiere auf Devin 2 schon mal irgendwo in Second Life gesehen. Aber nirgends wurden sie so gut in Szene gesetzt, wie dort. Gerade für Fotografen, die Interesse an afrikanischen Landschaften haben, ist diese Plattform sehr zu empfehlen.

>> Teleport zu Devin 2

Links:

Mittwoch, 11. Januar 2017

64-Bit Second Life Project Viewer erschienen

Sohoo, ich hatte ja gesagt, dass ich nicht ganz aufhöre zu bloggen, nur eben wesentlich weniger und nur noch, wenn es wichtige Ereignisse gibt. Das ist heute passiert. Am 10. Januar hat Linden Lab unter dem Decknamen Second Life Alex Ivy Viewer 5.1.0 den ersten echten 64-Bit Viewer für Second Life veröffentlicht.

Da die Entwicklung fast ein Jahr gedauert hat und mit der 64-Bit Unterstützung die Stabilität des SL Viewers ein gutes Stück verbessert werden soll, ist mir das heute eine Meldung wert.

Aktuell hat der neue Projekt Viewer immer noch ein paar Macken. Bei meinem einstündigen Test lief er eben aber sehr gut. Ich wollte bei dem Test versuchen, den Speicherverbrauch des Viewers über die bei 32-Bit Software übliche 3,75 GB RAM Grenze hinaus zu erhöhen (wird auch 4 GB Grenze genannt). Das ist mir aber nicht gelungen. Und das, obwohl ich im Ultra Modus, mit deaktiviertem ARC und höchster Sichtweite, zuerst über den halben Sansara Kontinent geflogen bin und anschließend noch auf der Region "Pro Street Cars" war. Dort habe ich mit einem 32-Bit Viewer nach etwa 15 Minuten entweder einen Crash oder so um die 4 FPS. Beides passierte mit dem 64-Bit Viewer jedoch nicht.

Ich habe anschließend eine ähnliche Aktion mit dem 32-Bit Viewer von Linden Lab durchgeführt und dort dann ziemlich schnell die Speichergrenze erreicht. Prompt gingen die FPS dann auch extrem nach unten, da der Viewer dann scheinbar beginnt, Grafikdaten in die Auslagerungsdatei zu schreiben. Einen Crash hatte ich aber auch mit dem alten Viewer nicht.

Hier der belegte Speicher bei etwa gleicher Belastung der beiden Viewer:



Zu den Macken des neuen Viewers gehört unter anderem ein Konsolenfenster, das im Hintergrund nach dem Start geöffnet bleibt und die Aktionen des Viewers protokolliert. Weitere Einschränkungen betreffen das Fehlen einer Linux Version für 64-Bit und für den Mac gibt es aktuell noch keine 64-Bit Havok Version. Deshalb kann man beim Mac weder Meshes hochladen noch die Oberflächenanalyse für Pathfinding vornehmen. Zusätzlich können im Mac auch keine Medien abgespielt werden, die QuickTime benötigen.

Für Windows 10 Nutzer gibt es die Einschränkung, dass der neue 64-Bit Viewer nicht mit Intel HD 2000/3000 Grafikchips funktioniert. Alle die genannten Probleme sollen aber behoben werden, bevor der 64-Bit Viewer in den offiziellen SL Viewer aufgenommen wird.

Als Downloads gibt es neben dem 64-Bit Windows Viewer auch einen 32-Bit Windows Viewer, der aber den Hauptcode für die 64-Bit Architektur enthält. Dieser Viewer ist für Leute gedacht, die noch einen 32-Bit PC benutzen und ausprobieren wollen, ob der geänderte Code noch ohne Probleme auf ihrer Hardware läuft. In den Release Notes schreibt Linden Lab, dass sie davon ausgehen, dass der 32-Bit Viewer mehr oder weniger so gut läuft, wie der aktuelle SL Viewer.

Downloads für den Second Life Alex Ivy Project Viewer 5.1.0 (501863):
Windows 64-Bit | Windows 32-Bit | Macintosh 64-Bit


Release Notes: