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Sonntag, 22. September 2019

[Sim-Klassiker] - Erinnerungen an...Ciudad de Mexico

Letzten Juni hatte ich eine kleine Serie über Sim-Klassiker begonnen, die für mich auch viele Jahre nach ihrem Verschwinden aus Second Life immer noch gut in Erinnerung sind. Deshalb erinnere ich über den Sommer hinweg immer mal wieder an solche Regionen, wenn nicht gerade andere interessante Themen anstehen.

Etwas mehr dazu, hatte ich in meinem ersten Blogpost geschrieben. Lange Beiträge will ich in dieser Serie aber vermeiden. Deshalb gibt es auch immer nur ein Foto pro Rückblick.

Heute gibt es nur ein Notprogramm, da ich eben erst nach Hause gekommen bin. Außerdem ist morgen Herbstbeginn. Ich wollte die Erinnerungen an Klassiker ja nur über den Sommer durchziehen. Also ist das hier vorläufig mein letzter Beitrag dazu. Vielleicht führe ich die Serie aber irgendwann mal weiter.

11. Ciudad de Mexico

Meine heutige Erinnerung an eine geniale SL-Region wird kaum jemand kennen. Denn sie existierte nur etwa für zweieinhalb Jahre in Second Life. Voll ausgeschrieben hieß sie "Ciudad de Mexico: Distrito Federal". Erstellt wurde sie von Patch Thibaud, einem RL-Architekt, Planer und Landschaftsdesigner.

Patch war in den Jahren 2009 bis 2011 für viele sehenswerte Regionen in Second Life verantwortlich. Ich habe unten ein Flickr-Album mit über 380 Fotos seiner Kreationen verlinkt. Für Ciudad de Mexico hatte Patch eine zweigeteilte Stadt gebaut. Unter der Erde gab es das alte Mexiko mit klassischen Gebäuden, wie es sie heute auch im RL-Mexiko gibt.

Und auf das Dach des alten Mexiko baute Patch eine Stadt der Zukunft mit viel Glas, Metall und Lichtinstallationen. Deshalb gibt es heute mal zwei Fotos, um den Unterschied der beiden Welten zu zeigen.

Das alte Mexiko unter der Erde
Das neue Mexiko unter freiem Himmel
Was mich bei der unterirdischen Stadt so faszinierte, waren die kreisförmigen Öffnungen in der Decke, die Licht aus der Oberwelt in die riesigen Hallen fallen ließ. In einer der Hallen wuchsen dann in diesem Lichtschein jede Menge Pflanzen.

Genutzt wurde diese Region für Rollenspiele im Fantasy-Bereich. Besucher waren aber willkommen, auch ohne irgendwelche Tags tragen zu müssen. Geöffnet wurde die Region am 3. Dezember 2009 und geschlossen am 14. Juni 2012.

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  7. Nemo II
  8. Privateer Space
  9. Forgotten City
  10. Pteron

Mittwoch, 11. September 2019

[Sim-Klassiker] - Erinnerungen an...Pteron

Letzten Juni hatte ich eine kleine Serie über Sim-Klassiker begonnen, die für mich auch viele Jahre nach ihrem Verschwinden aus Second Life immer noch gut in Erinnerung sind. Deshalb erinnere ich über den Sommer hinweg immer mal wieder an solche Regionen, wenn nicht gerade andere interessante Themen anstehen.

Etwas mehr dazu, hatte ich in meinem ersten Blogpost geschrieben. Lange Beiträge will ich in dieser Serie aber vermeiden. Deshalb gibt es auch immer nur ein Foto pro Rückblick.

10. Pteron

Zu Pteron kann ich gar nicht viel schreiben, weil es auf dieser Region nicht so viel zu erkunden gab. Aber die grüne Stadt von Kei514 Flow hatte enorme symbolische Kraft. Pteron war eine meiner ersten Regionen, die ich 2007 nach meiner Anmeldung in Second Life besucht hatte. Wie lange es sie vorher schon gab, habe ich nicht herausgefunden. Geschlossen wurde sie am 6. Mai 2013.

Pteron (Aufnahme von 2011)
Neben der Stadt auf dem Simboden gab es noch weitere vier Bereiche auf höheren Ebenen. Diese waren dann filigraner und beinhalteten meistens nur eine zusammengehörige Szene, wie zum Beispiel eine Kugel, um die sich einige grün leuchtende Partikelformen drehten. Und unten in der Stadt gab es natürlich den geheimen Raum mit einem fantastischen Universum grüner Planeten. Warum ich in den ersten zwei Jahren dieses Blogs die Region nicht als Simtipp vorgestellt habe, ist mit ein Rätsel.

Hier noch ein Video von SaRo aus dem Jahr 2010:

Journey to Pteron in Second Life



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  9. Forgotten City

Sonntag, 1. September 2019

[Sim-Klassiker] - Erinnerungen an...Forgotten City

Letzten Juni hatte ich eine kleine Serie über Sim-Klassiker begonnen, die für mich auch viele Jahre nach ihrem Verschwinden aus Second Life immer noch gut in Erinnerung sind. Deshalb erinnere ich über den Sommer hinweg immer mal wieder an solche Regionen, wenn nicht gerade andere interessante Themen anstehen.

Etwas mehr dazu, hatte ich in meinem ersten Blogpost geschrieben. Lange Beiträge will ich in dieser Serie aber vermeiden. Deshalb gibt es auch immer nur ein Foto pro Rückblick.

9. Forgotten City

Forgotten City war eine Steampunk Stadt von Jenne Dibou und Mandy Marseille. Die Region gab es in Second Life von März 2011 bis September 2015. Die Region war auch gleichzeitig Heimat der Mechanical Toy Factory, dem Shop von Jenne und Mandy.

Die Stadt auf dem Simboden erstreckte sich über verschiedene vertikale Ebenen und es wurden viele Produkte verbaut, die man auch im Shop kaufen konnte. Auf der Full-Region gab es bei meinen Besichtigungen noch weitere Sky-Ebenen über der Stadt. Der Shop schwebte zum Beispiel ein paar hundert Meter hoch und wurde mit Zeppelinen in der Luft gehalten.

Weiter oben gab es eine Plattform mit Rennstrecke, eine Plattform mit einer schönen Winterlandschaft, sowie einem Ballroom. Und darüber gab es noch die beiden Plattformen "Post Office" und "Automaton Circus".

Forgotten City (August 2015)
Eigentlich wollten sich Jenne und Mandy nach der Schließung von Forgotten City eine Homestead holen und dort ihren Shop weiterführen. Soweit ich weiß, wurde das aber dann doch nicht gemacht. Heute hat Jenne eine kleine Parzelle auf dem Mainland. Dort steht ihr Haus mit dem Mühlenrad, eines ihrer letzten Produkte, das sie für den Shop erstellt hatte. Auch ein paar Schilder erinnern noch an die Mechanical Toy Factory. Die Parzelle wirkt allerdings verlassen.

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  8. Privateer Space

Sonntag, 25. August 2019

[Sim-Klassiker] - Erinnerungen an...Privateer Space

Letzten Juni hatte ich eine kleine Serie über Sim-Klassiker begonnen, die für mich auch viele Jahre nach ihrem Verschwinden aus Second Life immer noch gut in Erinnerung sind. Deshalb erinnere ich über den Sommer hinweg immer mal wieder an solche Regionen, wenn nicht gerade andere interessante Themen anstehen.

Etwas mehr dazu, hatte ich in meinem ersten Blogpost geschrieben. Lange Beiträge will ich in dieser Serie aber vermeiden. Deshalb gibt es auch immer nur ein Foto pro Rückblick.

8. Privateer Space

Von Mitte 2007 bis Mitte 2008 hatte Aley Arai eine Region mit dem Namen "Privateer Space" in Second Life. Aley Aray war die zweite Inkarnation von Arcadia Asylum. Und nach der Schließung ihrer Region, die auch das Ende von Aleys Account war, kam sie dann als Aley Resident wieder. Ich habe unten einen Link zu einem Blogpost von mir eingefügt, der diese Zusammenhänge etwas ausführlicher erklärt.

Privateer Space war damals absolut einmalig in Second Life und ist es auch bis heute geblieben, denn dieses Konzept habe bisher nirgendwo mehr gesehen. Aley stapelte etwa 12 Würfel mit einer Kantenlänge von 256 Meter übereinander auf dem Simboden. Das Ganze türmte sich also etwa 3.000 Meter in den Himmel.

Innen waren die Würfel mit Weltall-Texturen versehen und an den Berührungsflächen gab es runde Durchgänge, die als Weltraumwirbel und Schwarze Löcher gestaltet waren. Unten auf dem Simboden war eine Mondoberfläche. In jedem darüberliegenden Würfel folgten dann verschiedene Weltraumszenen mit Raumstationen, Asteroidenfeldern, Raumschiffflotten, einer Weltraumbar und vielem mehr.

Einer der Würfel enthielt sogar eine Ringwelt. Auf der Innenseite eines simgroßen Rings um eine Sonne herum, gab es üppige Natur und Wohnungen für Menschen. Man konnte den Ring auf beiden Seiten soweit hochlaufen, bis der Boden zu steil wurde und der Avatar wieder heruntergefallen ist.

Privateer Space / Quelle: Lemon SL [not Lem On SL]
Ich war auf dieser Region in meinem ersten SL-Jahr fast jede Woche. Denn Aley stellte alle ihre Raumschiffe und Shuttles als Freebies zur Verfügung. Ich habe noch heute den Ordner mit den ganzen Vehikeln in meinem Inventar. Mein Favorit ist der Space-Bug, der eines der besten Flugskripte hat, die es damals in SL gab.

Am 30. Juni 2008 meldete dann Bettina Tizzy in ihrem NPIRL-Blog, dass die Region von Aley gesperrt wurde bis auf einen kleinen Landepunkt. Dort war auf einem Schild zu lesen, dass die Region wegen einem Streit mit Linden Lab geschlossen wurde. Linden Lab soll dabei eine Klärung mit Aley abgelehnt haben. Das Ganze wurde danach im Second Life Forum noch ausführlich diskutiert. Die Region wurde dann kurze Zeit später ganz aus dem SL-Grid entfernt.

Ich hatte damals jede Menge Fotos auf Privateer Space gemacht. Aber die habe ich bei irgendeinem PC-Wechsel leider alle verloren. Deshalb habe ich das Foto hier oben aus dem Blog von Lem Skall entliehen.

Hier noch ein Video vom November 2008, das BuckFlintlock erstellt hat. Zu diesem Zeitpunkt war die Region bereits verschwunden. Das Video ist auch nur in 480p aufgenommen worden. Das war 2008 ein verbreitetes Format für Machinima. Deshalb sieht es ziemlich unscharf aus.

Privateer Space




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Freitag, 16. August 2019

[Sim-Klassiker] - Erinnerungen an...Nemo II

Letzten Juni hatte ich eine kleine Serie über Sim-Klassiker begonnen, die für mich auch viele Jahre nach ihrem Verschwinden aus Second Life immer noch gut in Erinnerung sind. Deshalb erinnere ich über den Sommer hinweg immer mal wieder an solche Regionen, wenn nicht gerade andere interessante Themen anstehen.

Etwas mehr dazu, hatte ich in meinem ersten Blogpost geschrieben. Lange Beiträge will ich in dieser Serie aber vermeiden. Deshalb gibt es auch immer nur ein Foto pro Rückblick.

7. Nemo II

Zwischen März und Oktober 2010 hatte Sextan Shepherd in Second Life auf einer Full-Sim eine dreiteilige Steampunk-Installation mit dem Namen "Nemo" aufgebaut. Alle drei Teile waren damals absolut sehenswert und die Region zog Tausende von Besuchern an.

Mein persönlicher Favorit war der zweite Teil die Trilogie, eben "Nemo II". Der erste Teil war ein Unterwasserhabitat mit vielen Referenzen zur Forschung von Nikola Tesla. Der zweite Teil befand sich dann über Wasser und bestand aus einer kleinen Stadt mit einem Observatorium, einer Mine mit vielen Maschinen und einer unglaublich schönen Version der Nautilus aus dem Roman von Jules Verne.

Der dritte Teil bestand dann aus einer fliegenden Stadt über der Region. Alle drei Teile waren additiv. Die vorherigen Installationen wurden also nicht abgebaut, sondern konnten weiter besucht werden. Was Sextan Shepherd bis Oktober 2010 da kreierte, gilt auch heute noch als eine der besten Regionen, die Second Life bisher hatte.

"Nemo II" von Sextan Shepherd
Im September 2010 war die Region so beliebt, dass sogar Linden Lab ein langes Interview mit Sextan im SL-Blog veröffentlichte. Außerdem hatte Linden Lab auch noch ein Video zur gesamten Trilogie erstellt, das zwar nicht öffentlich gelistet ist, aber dafür mit über 35.000 Aufrufen ziemlich oft gesehen wurde. Ich habe es unten eingebettet.

Nach Nemo beteiligte sich Sextan noch an mehreren anderen Projekten, wie zum Beispiel eine Installation auf dem SL8B im Jahr 2011. Und auf der Region, auf der Nemo aufgebaut war, öffnete er einen Shopping Park, in dem man seine Kreationen besichtigen und auch gleich kaufen konnte. Im September 2011 kündigte Sextan dann an, dass er sich aus Second Life zurückzieht, um an einem RL‑Projekt zu arbeiten.

Nemo Trilogy - Second Life Destination Guide




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  6. The Quiet

Samstag, 3. August 2019

[Sim-Klassiker] - Erinnerungen an...The Quiet

Vor einigen Wochen hatte ich eine kleine Serie über Sim-Klassiker begonnen, die für mich auch viele Jahre nach ihrem Verschwinden aus Second Life immer noch gut in Erinnerung sind. Deshalb erinnere ich über den Sommer hinweg immer mal wieder an solche Regionen, wenn nicht gerade andere interessante Themen anstehen.

Etwas mehr dazu, hatte ich in meinem ersten Blogpost geschrieben. Lange Beiträge will ich in dieser Serie aber vermeiden. Deshalb gibt es auch immer nur ein Foto pro Rückblick.

6. The Quiet

"The Quiet" ist eine der Installationen von AM Radio in Second Life gewesen. Der hatte zwischen 2008 und 2011 auf vielen Regionen viele Installationen. Die meisten davon auf Regionen, die von den IDIA Laboratories der Ball State University (Indiana/USA) gesponsert wurden.

Ich hätte als Sim-Klassiker eigentlich jede Installation von AM Radio auswählen können, denn die waren alle gut. Am Ende dieses Beitrags habe ich ein Video von Ziki Questi eingefügt, das einige von diesen Regionen zeigt, beginnend mit "The Quiet".

Weitere Installationen von AM Radio waren "The Far Away", "Marat", "Superdyne", "Surface", "The Ferry" und "A Little Further Than Before".

"The Quiet" von AM Radio
The Quiet war eine minimalistische Installation. Eine Region komplett mit Schnee bedeckt und mit nur wenigen Objekten. Dennoch hatte AM dort einige innovative Techniken für den damaligen Stand von SL verwendet. Soweit ich weiß, war The Quiet eine der ersten Regionen, die ein Sim-Surround in Second Life nutzte. Damit wurde eine endlose Schneedecke simuliert. In der Zeit vor der Einführung von Mesh, musste sich AM für den Surround an den Megaprims von Gene Replacement bedienen.

Eine weitere Innovation war der leichte Schneefall, der auf der gesamten Region herunter rieselte, ohne Lag zu erzeugen. Wie er das gemacht hat, weiß ich bis heute nicht. Denn das waren keine Partikelemitter.

AM veränderte The Quiet auch mehrfach und vergab dann immer neue Namenszusätze. Mein Foto hier oben und das Video unten, kommen von der Version "The Quiet: Further Away and Further Apart". Leider wurden alle AM Regionen geschlossen. Und zwar nur ein paar Wochen bevor ich meinen Blog hier gestartet habe. Ansonsten hätte ich bestimmt einen Simtipp dazu geschrieben.

Eine Installation von AM Radio gibt es allerdings noch in Second Life. Das ist "The Far Away" (Teleport). Soweit ich weiß, wird das Land seit dem Ende von IDIA Lab von Ziki Questi bezahlt, damit diese letzte Reminiszenz an den SL-Künstler erhalten bleibt. Wer die Parzelle besucht, sollte unbedingt die Sichtweite auf 150 Meter oder höher stellen, damit die Fotowände um die Parzelle geladen und angezeigt werden.

Hier das gute Video von Ziki Questi, in dem einige Installationen von AM Radio zu sehen sind. Gleich am Anfang sind Aufnahmen von "The Quiet".

AM Radio at IDIA Laboratories

AM Radio at IDIA Laboratories from Ziki Questi on Vimeo.


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  5. Greenies Home

Dienstag, 30. Juli 2019

[Sim-Klassiker] - Erinnerungen an...Greenies Home

Vor einigen Wochen hatte ich eine kleine Serie über Sim-Klassiker begonnen, die für mich auch viele Jahre nach ihrem Verschwinden aus Second Life immer noch gut in Erinnerung sind. Deshalb erinnere ich über den Sommer hinweg immer mal wieder an solche Regionen, wenn nicht gerade andere interessante Themen anstehen.

Etwas mehr dazu, hatte ich in meinem ersten Blogpost geschrieben. Lange Beiträge will ich in dieser Serie aber vermeiden. Deshalb gibt es auch immer nur ein Foto pro Rückblick.

5. Greenies Home

Wer meine bisherige Klassiker-Serie verfolgt hat und schon 2008 in Second Life war, hat bestimmt selbst schon mal kurz an die Region "Greenies Home" gedacht. Dieses von der Rezzables Gruppe erstellte Riesenhaus mit den grünen Aliens, ist auch heute immer noch Kult in Second Life und an vielen Orten findet man noch Objekte und Szenen aus dieser Installation.

Wer die Greenies nicht mehr kennenlernen durfte: Die Rezzables hatten auf Greenies Home ein riesiges Zimmer und einen Garten in der Größe einer gesamten Region geschaffen. Neben der gigantischen Inneneinrichtung gab es viele Szenen mit kleinen grünen Aliens (eben die "Greenies"), die sich in dem Riesenzimmer amüsierten. Die Greenies und die Szenen wurden überwiegend von Starax Statosky (alias Light Waves) erstellt.

Greenies - HOME
Greenies Home / Quelle: Daniel Voyager / Flickr
Als ich das erste Mal das Greenies Zimmer mit meinem Avatar durch das Puppenhaus betreten habe, war das ein surreales Gefühl. Genauso surreal war es, mit dem Avatar zum Beispiel vom Bügelbrett zum Kühlschrank zu fliegen. Und wer die Region genauer erkundete, konnte viele versteckte Plätze entdecken. Unterm Kühlschrank, in der Schrankschublade oder im Mausloch in der Wand.

Eröffnet wurde Greenies Home im August 2007 und geschlossen wurde die Region am 23. Juni 2010. Soweit ich weiß, war das auch die letzte der Rezzables Regionen, die in Second Life verschwunden ist. Da ich kein eigenes Bild mehr auf meiner Festplatte von den Greenies gefunden habe, muss ich mich in der Flickr-Gruppe bedienen. Daniel Voyager hat beim schnellen Durchsehen das Foto mit der besten Gesamtansicht des Zimmers erstellt.

Video
Es gibt ein offizielles Video von der Greenies Region, das von Rezzables in Auftrag gegeben wurde. Das ist mir aber etwas zu theatralisch und man sieht auch nicht so viel von der Installation. Kurz bevor die Greenies aus Second Life verschwanden, erstellte Adeon Writer ein gutes Video mit der Flycam, in dem man so gut wie jede Ecke gezeigt bekommt. Hier ist es.

Flying around Greenies in Second Life (RIP Greenies)



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Sonntag, 28. Juli 2019

[Sim-Klassiker] - Erinnerungen an...BladeRunner City

Vor einigen Wochen hatte ich eine kleine Serie über Sim-Klassiker begonnen, die für mich auch viele Jahre nach ihrem Verschwinden aus Second Life immer noch gut in Erinnerung sind. Deshalb erinnere ich über den Sommer hinweg immer mal wieder an solche Regionen, wenn nicht gerade andere interessante Themen anstehen.

Etwas mehr dazu, hatte ich in meinem ersten Blogpost geschrieben. Lange Beiträge will ich in dieser Serie aber vermeiden. Deshalb gibt es auch immer nur ein Foto pro Rückblick.

4. BladeRunner City

Mein heutiger Klassiker ist ein ganz persönlicher, den viele Second Life Nutzer wahrscheinlich gar nicht kennen. Dieser Ort war aber in den acht Jahren seines SL-Daseins einer meiner Favoriten. Erschienen ist er am 29. April 2008 und geschlossen wurde er am 17. April 2016.

Ich war in dieser Zeit sehr oft auf den (später) zwei Regionen, weil die Stadt aus so vielen Ebenen und Gängen bestand, dass ich sie wohl nie ganz erkundet habe. Außerdem gab es mehrere gute Galerien, die sehenswerte Kunst aus den Bereichen Sci-Fi, Cyberpunk und Mistery ausstellten. Vollständig hieß dieser Ort übrigens "BladeRunner City - The Offworld Colonies"

BladeRunner City
Dass ich heute diesen Klassiker gewählt habe, hat aber einen bestimmten Grund. Am 19. Juli 2019 ist Rutger Hauer verstorben (wobei das erst am 23. Juli der Öffentlichkeit bekanntgegeben wurde). Er spielte den Replikanten Roy Batty in Ridley Scotts Kinofilm "Blade Runner". Das ist einer meiner All-Time-Favoriten aus dem Sci-Fi Genre.

Seit ich von Hauers Tod gehört habe, geht mir seine finale Szene aus Blade Runner nicht mehr aus dem Kopf. Ich habe sie bereits drei Mal auf YouTube angesehen. Die Ironie daran ist, dass der 1982 erschienene Film in der Zukunft des Jahres 2019 spielte. Hauer ist also in dem Jahr gestorben, in dem auch sein bekanntester Filmcharakter dran glauben musste.

Da es mich gewundert hat, dass es in der Tagesschau keinen Nachruf zu Hauers Tod gegeben hat (wo ansonsten das Ableben jedes noch so unbekannten Seppels gemeldet wird), gibt es nun einen kleinen Nachruf von mir, mit einer der besten Filmszenen aller Zeiten. Natürlich in der erzählerischen Original-Kinoversion, in der die Gedanken von Rick Deckard (Harrison Ford) zu hören sind. Die spätere kastrierte Version war ein Vergehen an diesem Kultfilm.

R.I.P. Rutger Hauer!



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Mittwoch, 24. Juli 2019

[Sim-Klassiker] - Erinnerungen an...Spencer Museum of Art

Vor einigen Wochen hatte ich eine kleine Serie über Sim-Klassiker begonnen, die für mich auch viele Jahre nach ihrem Verschwinden aus Second Life immer noch gut in Erinnerung sind. Deshalb erinnere ich über den Sommer hinweg immer mal wieder an solche Regionen, wenn nicht gerade andere interessante Themen anstehen.

Etwas mehr dazu, hatte ich in meinem ersten Blogpost geschrieben. Lange Beiträge will ich in dieser Serie aber vermeiden. Deshalb gibt es auch immer nur ein Foto pro Rückblick.

3. Spencer Museum of Art

Diese Region ist noch gar nicht so lange aus Second Life verschwunden. Laut Grid Survey Datenbank, wurde sie am 13. November 2016 abgeschaltet. Da es aber keine Ankündigung für die Schließung gab, hat es auch kaum jemand mitbekommen. Erst Wochen oder Monate später haben einige Blogs darüber berichtet, wie zum Beispiel New World Notes im April 2017.

Die Region "Spencer Museum of Art" wurde von der Universität aus Kansas (USA) bezahlt. Gestaltet wurde die Region von den beiden SL-Bewohnern Blotto Epsilon und Cutea Benelli. Sie haben 2009 dort ein Gebilde mit dem Namen "a Petrovsky Flux" erschaffen, das eine Weiterentwicklung ihres 2008 kreierten Bogon Flux darstellte. Das Petrovsky Flux ist für mich bis heute das beste geskriptete Gesamtkunstwerk, das es bisher in Second Life gegeben hat.

Spencer Museum of Art
Das Flux war eine Struktur von Apparaturen, die sich selbst durch Hinzufügen von modularen Einheiten immer weiter vergrößert hat, bis sie schließlich wieder in sich zusammengefallen ist. Danach wurde der Prozess erneut gestartet und das Gebilde durchlief einen endlosen Zyklus von Aufbau und Zerstörung. Dabei entstanden bei jedem Zyklus immer wieder neue Strukturen, denn die Logik für die Anordnung der Module beruhte auf einem Zufallsprinzip.

2014 stand das Spencer Museum of Art schon einmal kurz vor der Schließung, weil die Universität die Zahlungen einstellen wollte. Durch Initiativen einiger SL-Nutzer konnte die Uni aber überredet werden, die Landkosten noch eine Zeit lang weiter zu tragen. Bis eben September 2016. Manchmal wünsche ich mir heute noch, das Petrovsky Flux wäre noch da.

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Sonntag, 7. Juli 2019

[Sim-Klassiker] - Erinnerungen an...Alpha & Omega Point

Vor drei Wochen hatte ich eine kleine Serie über Sim-Klassiker begonnen, die für mich auch viele Jahre nach ihrem Verschwinden aus Second Life immer noch gut in Erinnerung sind. Deshalb erinnere ich über den Sommer hinweg immer mal wieder an solche Regionen, wenn nicht gerade andere interessante Themen anstehen.

Mein Vorwort aus dem ersten Beitrag kopiere ich hier nicht noch einmal rein. Ich will eigentlich lange Beiträge in dieser Serie vermeiden. Deshalb gibt es auch immer nur ein Foto pro Rückblick. Heute allerdings zwei, da es sich um eine Doppelregion handelt.

2. Alpha Point und Omega Point

Diese Doppelregion wurde von Sweetlemon Jewell und Masoon Ringo erstellt. Das Sim-Duo bestand aus einer Full-Region (Alpha) und einer Homestead (Omega). Beide Regionen waren von November 2008 bis zum 21. Mai 2013 in Second Life vorhanden. Das Ende kam dann ohne Ankündigung. Plötzlich waren sie aus dem Grid verschwunden.

Alpha Point war eine düstere Megacity mit brachialen Türmen, die alle begehbar waren. Diese Stadt erstreckte sich nicht nur horizontal über die gesamte Region, sondern auch vertikal in einem Bereich von gut 500 Metern. In der letzten Gestaltung vor der Schließung, sausten auch permanent Blitze durch die Stadt und es gab überall Plasma-Entladungen.

Alpha Point
Omega Point war wesentlich heller als Alpha Point. Und es war im Grunde auch keine Fortsetzung der Stadt von der Nachbarregion, sondern ein riesiger Palastkomplex, in dem die Farbe Gold vorherrschte. Irgendwo in einem der Untergeschosse dieses Komplexes, gab es auch einen Mainstore der Simbetreiber, in dem man die Produkte kaufen konnte, die auf beiden Regionen verbaut waren.

Omega Point
Am Landepunkt gab es zusätzliche Teleports auf drei unterschiedliche Plattformen mit weiteren guten Installationen. Die größte war Village to Heaven. Eine fremdartige Welt im Tentakel-Design. Ich habe 2012 mal einen Simtipp zu den beiden Regionen geschrieben. Der zeigt aber nur einen Bruchteil von dem, was es insgesamt zu sehen gab. Ich war bestimmt so an die zehn Mal auf diesen Regionen, um sie zu erkunden.

Falls jemand eine Rot-Grün-Brille für 3D-Filme zu Hause rumliegen hat, dann kann man sich von Chantal Harvey ein kleines 3D-Video von Alpha Point ansehen. Ohne Brille sieht es nicht so gut aus.

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  1. Black Swan

Freitag, 14. Juni 2019

[Sim-Klassiker] - Erinnerungen an...Black Swan

Wenn ich Second Life Regionen besuche, muss ich öfter mal an alte Sim-Klassiker denken. Meistens, weil mich eine Szene oder ein Panorama daran erinnert. Oder auch ein Gefühl, dass sich beim Besichtigen der aktuellen Region einstellt. Klassiker sind das natürlich nur für mich, denn jeder hat andere Präferenzen und Ansichten.

Ich starte heute mal eine kleine Serie, in der ich mit jeweils einem Foto an Regionen erinnere, die mir in Second Life etwas bedeutet haben. Das können Regionen sein, die schon vor langer Zeit im Linden Ozean versunken sind, oder die erst in den letzten zwei, drei Jahren das Zeitliche segneten. Vielleicht erinnert sich ja auch der eine oder andere SL-Oldbie an diese Orte und verbindet damit (so wie ich) ein paar schöne Erlebnisse.

1. Black Swan

Diese Region ist so etwas wie eine Legende in Second Life. Sie war nur von 2007 bis Juli 2009 im Grid geöffnet. Betrieben wurde sie von der Rezzable-Gruppe, die insgesamt mehr als 40 Regionen zu dieser Zeit in Second Life hatte.

Auf Black Swan wurden viele Installationen, Skulpturen und Objekte der besten Content Ersteller von SL ausgestellt. Am bekanntesten waren die Werke von Starax Statosky (alias Light Waves), sowie Seifert Surface und Art Laxness.

Da ich selbst keine Fotos von Black Swan mehr habe (zu dieser Zeit habe ich noch nichts ins Web hochgeladen), habe ich ein Foto von Strawberry Singh ausgewählt, dass die gesamte Region zeigt.

Black Swan
Black Swan / Quelle: Strawberry Singh / Flickr
Von der Gestaltung war Black Swan ein Geschicklichkeitskurs, der über Felsen, Brücken und diverse Fallen einmal um die Region herumführte. Dabei ist man an den ganzen Skulpturen von Light Waves vorbeigekommen. Beispiele dieser Skulpturen sind Angel, Ballerina, Night Dreaming, Eagle and Shark oder auch Lovers Rock. Light Waves hatte damals die Anwendung von Sculpties in Second Life nahezu perfektioniert.

Über der Region befand sich die simweite Installation "Noobility" von Seifert Surface and Art Laxness, die mit vielen Skripten einen fortwährenden Zyklus von Aufbau und Zerfall durchlaufen hat. Dazu habe ich unten ein Video von Nitwacket eingebettet. Dieser Installation haben wir auch den Noob Prim-Avatar zu verdanken, den sicher jeder schon mal in SL irgendwo gesehen hat.

Rezzable's "Black Swan" - Second Life™®© 2009




Ich bin auch der Ansicht, dass Linden Lab die Region Black Swan nicht gänzlich aus dem Grid gelöscht hat, nachdem die Rezzable-Gruppe Second Life verlassen hatte. Bis 2012 war die Region, weit entfernt von jeder anderen Region, immer noch auf der SL-Karte sichtbar. Und selbst wenn ich heute die SLurl aufrufe, kommt kein rotes Fenster mit der Meldung "Region nicht gefunden", sondern es wird der leere Ozean angezeigt. Für mich ist die Region immer noch dort, nur nicht für uns sichtbar.

Okay, ich habe bestimmt so an die 20 Regionen, die ich persönlich als Klassiker aus Second Life bezeichnen würde. Über den Sommer hinweg werde ich an diese Regionen mit einem kurzen Beitrag noch einmal erinnern. Sozusagen als Lückenfüller für das Sommerloch... :)

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