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Sonntag, 24. Januar 2016

[Vehikel] - Die Mako v1.0 von E-Tech

Ich hatte mir kurz vor Silvester in Second Life das Powerboot "Stingray" von E-Tech besorgt, um beim Jahreswechsel damit durch die Blake Sea zu cruisen. Dieses Boot ist mit 1.299 L$ vergleichsweise günstig für das, was man dafür bekommt. Einen Bericht meiner Silvestertour mit Fotos von dem Boot, kann man sich hier ansehen.

Als ich das Boot im Shop am Second Norway Airport gekauft habe, fiel mir noch ein anderes, wesentlich größeres Boot von E-Tech auf. Die Yacht "Mako v1.0". Sie kostet 2.799 L$ und für diesen Preis bekommt man wirklich sehr viel geboten. Bei anderen Anbietern kosten ähnliche Boote zwischen 6.000 und 12.000 L$. Und da ich in SL schon lange mit dem Gedanken gespielt habe, mir auch mal so eine große Yacht zuzulegen, habe ich mir das Teil geholt. (Nach dem Motto mein Haus, mein Auto, mein Boot ^^)

Die Mako v1.0
Die Mako ist ein vollwertiges SL-Vehikel. Man kann also damit überall rumfahren. Das Fahrskript ist dabei das gleiche, wie bei der kleineren Stingray. Man kann das Verhalten vielfältig anpassen, allerdings ist das ein Baukastenskript, also keine eigene Entwicklung von E-Tech. Generell sollte man bei diesem Dickschiff am besten immer mit der niedrigsten Geschwindigkeit fahren, damit Regionswechsel nicht zum Katapultflug werden. Benutzt man die Mako als Vehikel, geht das nur, wenn das gesamte Unterdeck nicht gerezzt ist. Und auch auf dem oberen Deck sind einige Extras im Vehikelmodus nicht vorhanden.


Geht man dann vor Anker oder will man das Boot generell nur als Wohnstätte auf seinem eigenen Land nutzen, kann man über Menüs stufenweise die Inneneinrichtung rezzen. Das beginnt mit dem oberen Deck, für das es ein "Detail" Add-on gibt. Damit werden Utensilien auf dem Tisch, dem Schrank und für das TV-Regal gerezzt. Beim Unterdeck kann man die Räume in zwei Schritten rezzen. Einmal das Wohnzimmer, mit Küche, Bar und Bad. Und einmal das Schlafzimmer und ein kleines Arbeitszimmer. In einem weiteren Schritt kann man dann noch das Gedeck auf dem großen Wohnzimmertisch rezzen. Da gibt es von Frühstück bis Dinner insgesamt vier verschiedene Dekorationen.



Neben der optisch gut gemachten Ausstattung, gibt es auch noch viele geskriptete Details. Insgesamt zwei große TV-Geräte und einen PC, beides mit Media-on-a-Prim Funktion. Dann gibt es ein Menü zum Ändern der Lichtstärke von insgesamt mehr als 50 Lampen im Boot. In der Küche gibt es einen gefüllten Kühlschrank und in der Mikrowelle befindet sich Popcorn mit Giver-Skript. Verschiedene Zigarrenkisten übergeben per Klick eine Havanna und Getränkeflaschen überreichen ein Glas mit Trinkanimation. Im Bad gibt es eine funktionierende Dusche und die beiden Aquarien enthalten 3D-Fische, die dort ihre Kreise ziehen. Dazu sind im gesamten Schiff unzählige Sitz- und Liegeposen mit Animationen eingebaut.



Auf dem Dach der Yacht befindet sich ein kleiner Pool, den man über eine Leiter erreicht. Die Luke darüber lässt sich öffnen und schließen. Man kann sogar einstellen, dass ein Alarm losgeht, wenn unbefugte Avatare das Schiff betreten. Und hinten am Heck ist eine Vehikel-Garage, in der man zum Beispiel einen Jetski verstauen kann. Envy Melody, die Ownerin von E-Tech, will dazu ein passendes Vehikel entwickeln und dann als Add-on anbieten, genauso wie einen optionalen Hubschrauberlandeplatz.



Geliefert wird die Mako in den Farben Schwarz und Weiß. Und das jeweils als reine Rez- oder als Attachment-Version. Laut Envy Melody soll das Boot zukünftig auch noch weitere Updates erhalten. Sie schreibt in ihrer Notecard, dass zum Beispiel andere Inneneinrichtungen in Arbeit sind. Denn das Menüsystem lässt beliebige Erweiterungen der zu rezzenden Objekte zu.

Hier der Land Impact der Mako und für die verschiedenen Ausbaustufen (Rez-Version):

  • Die eigentliche Yacht:
  • Details auf dem oberen Deck:
  • Wohnzimmer, Küche, Bad:
  • Schlaf- & Arbeitszimmer:
  • Esstisch-Dekoration:
  • Gesamte Yacht mit allem:
  • 282 Prims
  •   45 Prims
  • 158 Prims
  • 145 Prims
  •   20 Prims
  • 650 Prims

Beim Fahren kann die Yacht insgesamt 7 Avatare befördern. Wenn sie steht, können natürlich beliebig viele Avas drauf rumlaufen. Bevor man losfährt, sollte man alle gerezzten Extras per Menü löschen, da sie sonst einfach an der Stelle zurückbleiben, an der das Schiff gestanden hat. Dafür reicht ein Klick auf den "Clear"-Button.



Etwa gleichzeitig mit dem Kauf der Mako, habe ich Tests mit dem kostenlosen Video-Aufnahmeprogramm Open Broadcaster Software (OBS) gemacht. Bisher habe ich immer CamStudio verwendet, aber damit sind die Möglichkeiten doch sehr eingeschränkt. Mit OBS geht da wesentlich mehr. Vor allem ist schon ein guter H264 Codec mit eingebaut, der hochkomprimiertes Speichern der Videoaufnahme zulässt. Ich habe dieses Programm dann mit der Mako getestet und viele Schnippsel erzeugt. Dabei hatte ich eigentlich nicht im Sinn, ein Video zu veröffentlichen. Da ich das Schiff aber jetzt hier vorstelle, habe ich ein paar dieser Schnippsel zusammengefügt. Das gesamte Videomaterial hat dabei nicht mehr als 400 MB an Speicherplatz benötigt. Die Qualität ist zwar nicht so gut, wie bei unkomprimiertem Material, aber für mich reicht das. :)

Mako v1.0 von E-Tech - Second Life



Was mir bei der Mako am besten gefällt, ist die geniale Raumaufteilung im unteren Deck. Wenn man mit dem Avatar durchläuft, kommt es einem viel größer vor als das Boot von außen aussieht. Die Inneneinrichtung ist zwar nicht so luxuriös wie zum Beispiel bei einer Habana von Cigar Yachts, aber dafür ist sie eben praktisch und alltagstauglich.

Links:

Ich hatte meine ganzen Tests auf einer Premium Sandbox, direkt neben einem Linden Homes Kontinent gemacht. Beim Cruisen habe ich dann einen sehr interessanten Abschnitt der Linden Homes Landschaft entdeckt. Deshalb am Schluss hier noch ein Foto, das etwa vier Regionen zeigt:

Ein Teil des "Elderglen"-Kontinents der Linden Homes

Kommentare:

  1. Anidusa Carolina25. Januar 2016 um 16:14

    na DAS ist ja mal n cooles Teil! Wow!

    Und je mehr Filmchen ich mir angucke desto mehr denke ich übers Anschaffen einer Flycam nach :). Schön gemacht!

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    1. Oh ha, mit den Funktionen dieses erwähnten Aufnahmeprogramms habe ich mich inzwischen gut vertraut gemacht. Aber was mir fehlt, ist die richtige Einstellung für die Flycam (SpaceNavigator). Die Empfindlichkeit der 6 Achsen ist bei mir noch viel zu hoch. Deswegen wackelt das Bild oft seitlich hin und her. Ebenso fehlt mir auch noch Übung, da ich das Teil nicht wirklich oft benutze.

      Mal sehen, in meinem nächsten langen Urlaub versuche ich mal etwas Qualitatives zu produzieren. Wo ich mir dann auch beim Schneiden und in der Nachbearbeitung Zeit lasse, damit das Ergebnis professionell aussieht. Zwei Ideen für ein Thema habe ich schon. Ich weiß nur noch nicht, welches ich machen soll.

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    2. Anidusa Carolina26. Januar 2016 um 12:04

      na du bist ja kein Machinima Experte. Und für jemanden der eigentlich nur eine neue Software ausprobieren wollte, Schnipsel erzeugte, und die dann zusammenschnitt, finde ich das durchaus gelungen.
      Klar, grins, "Besser geht immer".........
      Ich würde schrecklich gern Machinimas machen, das hat aber mit meiner vorhandenen Hardware keinen Zopf.
      Und ja, aufs Schneiden und "zusammenstückeln" mitsamt schönen Übergängen oder Titeln oder was auch immer man machen möchte bei der Bearbeitung, ist das ein sehr zeitaufwändiges Ding.

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