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Dienstag, 10. Dezember 2013

Die YavaScript Pod Station auf Sansara

Genau vor einem Monat hatte ich darüber berichtet, dass die automatischen Vehikel von AnnMarie Otoole nicht mehr auf den Mainland-Kontinenten unterwegs sind. Was Linden Lab nun genau unternommen hat, um diese Vehikel zu entfernen, habe ich nirgends erfahren können. Eventuell hat ja schon die Beseitigung der bisherigen Lücke beim Autoreturn dafür gesorgt, dass AnnMarie freiwillig ihren "Service" aufgegeben hat.

Pods für Mainland-Touren
Obwohl ich diese Aktion von LL richtig gefunden habe, heißt das nicht, dass ich automatisierte Tour-Vehikel generell negativ sehe. Ich habe am letzten Wochenende zum ersten Mal das relativ neue Pod-System von YavaScript auf den Mainland-Regionen ausprobiert und fand das ziemlich interessant. Inspiriert dazu hat mich Dahlia Jayaram mit ihrer Blog-Serie über die Winterregionen auf dem Sansara Kontinent. Inzwischen hat sie sieben Reiseberichte in ihrem Blog gepostet, von denen die letzten beiden sich um die YavaScript Pod Station auf dem Sim Durango drehten.

Die Infokarten in der Hütte...
...zeigen die Position der Pods in 3D
In Dahlias erstem Bericht zu den Tour-Vehikeln war sie auf der Suche nach einem ganz bestimmten Pod, der sich während seiner Fahrt mehrmals transformiert. In ihrem zweiten Bericht, von dem ich schwer begeistert bin, hat sie dann dieses Pod gefunden und gefahren. Ich liebe solche Berichte und dadurch angespornt, habe ich nun auch ein paar der vorgestellten Touren gemacht. Vor allem auch, weil die Schneelandschaft ganz gut zur meiner aufkommenden Weihnachtsstimmung passt.

Die Fotos hier im Bericht habe ich alle mit dem SL Standard-Windlight gemacht. Ich finde, in Verbindung mit der weißen Landschaft kommt die "original" SL-Umwelt gar nicht so schlecht. Außerdem habe ich so viel Zeit sparen können, weil ich nicht nach passenden Einstellungen suchen musste. :)

Eindrücke von der "S2: Wengen & ONSR-Tour" (1)
Eindrücke von der "S2: Wengen & ONSR-Tour" (2)
Der Unterschied zwischen AnnMaries Trash-Kisten und den Pods ist schnell erklärt. Die Vehikel von AnnMarie sind oft vom Weg abgekommen und durch private Grundstücke und Shops gefahren. Sie haben dabei Krach gemacht und auch Qualm in Form von Partikeln ausgestoßen. Sie hatten aktivierte Physik und haben oft Avatare und andere Vehikel von der Straße geschoben. Und schließlich sind sie häufig an ungünstigen Regionsübergängen liegen geblieben und haben sich zu großen Schrotthaufen angesammelt. All diese Eigenschaften haben die Pods nicht. Sie gleiten lautlos und zielgenau über das Land, bleiben niemals irgendwo liegen, sind phantom und sehr smooth beim Simwechsel. Als Bonus geben die Pods im Chat oft Hinweise zu den Parzellen oder Objekten, die man gerade passiert.

Eindrücke von der "S3: Southeastern Sansara-Tour" (1)
Eindrücke von der "S3: Southeastern Sansara-Tour" (2) - Das Foto finde ich irgendwie geil :)
Auf Durango gibt es auf dem Grundstück der YavaScript Pod Station auch eine Info-Hütte, die ihren Namen wirklich verdient hat. Dort sind interaktive Karten mit 3D-Positionsdaten für alle Pods, die gerade irgendwo auf Tour sind. Zusätzlich informieren Hover-Texte darüber, wieviele Avatare mit den den Pods innerhalb eines Kontinents gerade fahren. Vor der Hütte kann man dann eine von acht verschiedenen Touren über die Winterregionen auf Sansara auswählen. Wie lange eine Tour dauert, steht ebenfalls als Hover-Text über den einzelnen Rezz-Kegeln der Pods.

Bei der "S4: River & Mountain-Tour" verwandelt sich das Pod mehrmals
Ich habe insgesamt drei von den acht Touren ausprobiert. Und zwar einmal die "S2: Wengen & ONSR-Tour", weil davon in Dahlias erstem Bericht viel geschrieben wurde. Die Tour dauert ca. 40 Minuten und führt zu Beginn an den Schienen der Snowlands-Eisenbahn entlang. Später geht es dann auf einen "geheimen" Weg, der an keine öffentliche Mainland-Route angeschlossen ist. Leider wurde ich danach vom Vehikel abgeworfen, weil das Teil wohl in einen neuen Bannzaun reingefahren ist.

"S4: River & Mountain-Tour" - Pod als Schlitten...
...und Pod als Skilift
Als nächstes habe ich die Tour "S3: Southeastern Sansara" genommen. Sie dauert volle 108 Minuten, jedoch bin ich dann irgendwann ausgestiegen, nachdem das Pod die Snowlands verlassen hat und an tropischen Parzellen vorbeigefahren ist. Nach einiger Zeit auf den Winterregionen von Sansara kam mir das normale Mainland fast etwas langweilig vor. Von meinen drei Touren war die S3 die am wenigsten interessante.

Talfahrt von der oberen Liftstation
Und schließlich habe ich die Tour "S4: River & Mountain" genommen, die ich mit 48 Minuten dann auch komplett durchgefahren bin. Bleibt man bis zum Ende im Pod sitzen, wird man genau dort wieder abgesetzt, wo man die Tour begonnen hat - nämlich in der YavaScript Pod Station. Die S4-Tour ist die, über die Dahlia in ihrem zweiten Pod-Bericht geschrieben hat. Und dieses Pod ist das besagte Teil, das sich während der Reise mehrmals in ein anderes Vehikel verwandelt.

Weitere Eindrücke von der S4-Tour, bei der lange Passagen auf dem Boot zurücklegt werden
 

Zu Beginn startete ich mit einem normalen, schwebenden Pod, der dann an einem Fluß zum Boot mutierte und die Fahrt auf dem Wasser fortsetzte. Dann folgte wieder ein Stück mit dem Standard-Pod bis zu einem großen, zugefrorenen See. Dort bekommt das Vehikel dann Kufen und es geht mit dem Schlitten weiter. Und irgendwann kommt man dann auch zu einem Skilift, wo das Pod sich zur passenden Gondel verwandelt und sich automatisch am Liftseil anhängt.

Im letzten Teil der S4-Tour geht es über waghalsige Passstraßen
Nach dem Lift ändert das Pod noch ein paar Mal seine Form. Es gibt eine Talfahrt mit dem Schlitten und später einen längeren Ausflug mit Boot auf einem großen See am Rand der Snowlands. Die "S4: River & Mountain"-Tour ist unterm Strich ziemlich abwechslungsreich und ganz gut geeignet, sich mal automatisiert ein paar Winterregionen auf Sansara zeigen zu lassen. Aber auch meine erste Tour ("S2: Wengen & ONSR") war interessant. In meinem Weihnachtsurlaub werde ich auch noch die anderen Pods probieren.

Nach 48 Minuten wurde ich am Start wieder abgesetzt
Insgesamt finde ich das Mainland auf den Sansara Snowlands wirklich schön, Es gibt dort nur ganz selten eine lieblose Plywood-Attacke. Das Fahren mit den Pods ist ziemlich smooth und die Simwechsel sind kaum wahrzunehmen. Allenfalls mal ein kleines und kurzes Ruckeln. Die Teile haben für meinen Geschmack auch genau das richtige Tempo. Bei mir rezzte selbst bei 250 Meter Sichtweite immer alles rechtzeitig, so dass ich alle Fotos machen konnte, ohne anzuhalten. Und schließlich wird von den Pods an verschiedenen Stellen noch Wissenswertes über das Mainland im Chat ausgegeben. Im Vergleich zu AnnMarie Otooles Trash-Vehikel sind die Pods ein richtiges Erlebnis.

>> Teleport zur YavaScript Pod Station
>> Teleport in die Pod Info-Hütte

Kommentare:

  1. Die Pods sind ja auch von den SL...B Events bekannt und haben sich dort gut bewährt. Sie führen über zwei unterschiedliche Touren durch das Ausstellungsgelände der großen Geburtstagsparty und werden auch gern in Anspruch genommen.

    Die Erstellerin (leider habe ich den Namen vergessen) hatte auch einen eigenen Stand auf der diesjährigen SL10B, auf dem sie die §D Karte auch mit ausstellte. In Vorbereitung auf unsere Greeter-Tätigkeit bekamen wir dort auch vor Eröffnung des Events eine ausführliche Einweisung in die Pods.

    Die Niki

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    1. Ah, du hast Recht. Ich habe eben noch einmal meine Berichte vom SL10B durchgesehen und im letzten Teil habe ich auch die Pod Station abgelichtet. Ist hier das siebte Foto:
      >> Besuch auf der SL10B - Teil 7

      Der Name der Erstellerin lautet Yavanna Llanfair und ihr System bietet sie auf dem Marketplace und im inworld Shop an. (z.B. hier)

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  2. Hello Maddy. I'm so happy to read your blog about automated pod vehicles in the Snowlands region of the Sansara continent. Riding along in automated pod vehicles has made sight-seeing convenient to continue moving forward while looking around at the scenery as it passes by. I see from your mention of AnnMarie Otoole that you know some of the history of automated vehicle service on the mainlands. For more information and an additional perspective, please contact Susie Chaffe who for many years operated "Susie's Little Ferry Service" on multiple continents. It is her service that I first discovered while writing my sailing adventure book, "The Great Sailing Adventure 2009" where I circumnavigated Second Life's five continents surrounded by a common body of water.

    You'll see from a few of my blog posts ( http://dahliasweet.blogspot.com ) and book mentions ( www.issuu.com/dahliasweet ) that automated vehicles are not without occasional challenges--sim crossing errors resulting in stalled, rubber-banding movement, or even rocketing completely away into the off-grid sims, for example. Once, while looking behind me to take pictures during an automated tour boating in Corsica some years ago, I turned around just in time to run my nose into a lowered draw bridge (and turned around just in time to capture a photo of it too). That was quite embarrassing, however, overall automated tour vehicles offer unique, convenient experiences and modes of transportation for people who aren't as capable or interested in driving themselves. I think it is nice to offer such options to the residents of Second Life. Thanks again for all your reporting! I enjoy seeing your blog.

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    1. Hi Dahlia.
      Thank you for the link to your publications on issuu. Now I have a lot to read in my current holiday. The idea to balloon slowly over the mainland within the range of the drawing distance is another good inspiration. I will also try to do so in the near future. My only excursion like this, was my trip over The Sea of Fables.

      For the pods I think they made a big progress relating to sim crossing. Sometimes they are so soft that I don't notice it. Only if the pod touches a (new) "no entry" area, then it kicks me out of the vehicle.

      I wish you a Merry Christmas and a Happy New Year 2014.

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