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Mittwoch, 19. November 2014

Ebbe im Interview mit VentureBeat

Quelle: VentureBeat
Am Montag gab es im "Games"-Bereich von VentureBeat einen Artikel zu einem Interview mit Ebbe Altberg, in dem es zum größten Teil um Linden Lab geht. Eigentlich sagt Ebbe darin nicht besonders viel Neues und jeder, der meinen Blog etwas verfolgt, wird die meisten seiner Aussagen schon in anderen Berichten gelesen haben. Deshalb fasse ich mich jetzt auch kurz (hab' eh keine Zeit) und erwähne hauptsächlich nur Dinge, die auch mir noch unbekannt waren.

Der Artikel auf VentureBeat geht über drei Seiten. Wer also das Original in Englisch lesen will, sollte am Ende jeder Seite auf die Seitenlinks achten.

Zunächst einmal ist der Artikel durchweg positiv. In der Einleitung wird kurz zusammengefasst, dass LL seine unter Rod Humble begonnenen Produkte bis auf Blocksworld wieder aufgegeben hat und dass sich LL nun auf die Entwicklung einer virtuellen Welt der nächsten Generation konzentriert.

Quelle: VentureBeat
Der Anlass für das Interview war eigentlich eine Vorführung der Oculus Rift in Verbindung mit dem SL Viewer. Dabei stellte der Autor von VentureBeat dann aber die meisten Fragen zu allen möglichen Themen bezüglich Ebbe und Linden Lab. Auf die erste Frage, was er alles gemacht habe, seit er zu LL kam, antwortet Ebbe ziemlich ausführlich. Kurz kann man das aber zusammenfassen mit "Wir haben unsere Ausrichtung geändert und kümmern uns nur noch um Second Life, Blocksworld und die neue virtuelle Welt."

Die zweite Frage dreht sich um SL2.0. Die erste Idee dazu kam vor etwa einem Jahr noch unter Rod Humble. Richtig intensiv arbeitet man an SL2 nun seit fünf Monaten. Die Leute dazu kommen von den stillgelegten Projekten, ein paar aus dem SL-Umfeld und man hat auch viele neue Mitarbeiter eingestellt. Aktuell arbeiten bei Linden Lab 190 Personen, aber es sollen noch weitere 30 bis 40 Leute eingestellt werden.

Gefragt nach den Zahlen der aktiven SL-Nutzer, sagt Ebbe, dass SL aktuell etwas weniger als eine Millionen monatlich wiederkehrende aktive Nutzer hat. Der Spitzenwert war etwas über eine Millionen Nutzer pro Monat. Ebbe sagt aber auch, dass der Kern von SL vor 13 Jahren entwickelt wurde und dass es immer schwerer wird, mit aktuellen Entwicklungen bezüglich Performance, Skalierbarkeit und Grafik mitzuhalten. Das ist einer der Gründe, nun eine neue virtuelle Welt zu entwickeln.

Die neue Welt wird am Anfang nicht die ganze Bandbreite an Möglichkeiten bieten, die Second Life hat. Aber die Anwendungsfälle, die beim Start schon vorhanden sind, werden SL ziemlich blass aussehen lassen.

Quelle: VentureBeat
Dann hält Ebbe eine lange Abhandlung, was alles in SL möglich ist, das mit anderen Plattformen nicht geht. Danach betont er, dass im Augenblick unglaublich viele Investitionen im Bereich von Virtual Reality gemacht werden. Das sei sehr gut für SL und für Linden Lab. Und es eröffnet sich die Möglichkeit, virtuelle Welten auf ein komplett anderes Level anzuheben. Unterstützt wird das Ganze von den vielen neuen Eingabegeräten, die aktuell auf den Markt kommen oder in Entwicklung sind.

Nun folgt eine Diskussion zur Oculus und dass diese VR-Brille mit SL noch nicht perfekt zusammenarbeitet, aber für eine Welt mit nutzergeneriertem Content doch schon ganz gut funktioniert. Dabei sagt Ebbe auch, dass SL nun etwas mehr als ein Petabyte an Content auf den Servern hätte. (Anm.: 1 Petabyte sind 1000 Terabyte)

Gegen Ende kommt man noch einmal auf Blocksworld zu sprechen. Dabei erwähnt Ebbe, dass diese iPad-App inzwischen 400.000 monatliche Nutzer hätte und dass das Produkt in der Lernsoftware-Kategorie eine Top-Platzierung einnehme. Und das, obwohl es Blocksworld zur Zeit nur in Englisch gibt (was aber wohl bald geändert werden soll). Das durchschnittliche Alter der Blocksworld-Nutzer ist zwischen 6 und 17 Jahre. Inwieweit dieses Produkt Geld einbringt, ist für Ebbe zweitrangig. Für ihn steht das Engagement der Nutzer im Vordergrund.

Blocksworld 




Quelle: Linden Lab explores VR for its next-generation virtual world (interview)

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