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Dienstag, 23. Dezember 2014

Inworld Diskussion zum Thema SL Go & Firestorm

Quelle: SL Go by OnLive
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Quelle: Firestorm Viewer
Am Sonntag, den 21. Dezember, wurde auf der Firestorm Support Region eine Frage & Antwort Runde durchgeführt, bei der es um den neuen Firestorm Viewer für den OnLive-Dienst SL Go ging. Mehr dazu hatte ich am Samstag hier schon geschrieben.

Anwesend bei der Runde waren Firestorm Projektmanagerin Jessica Lyon, Lette Ponnier, die sich um die eingereichten Fragen kümmerte, OnLive Produktmanager Dennis Harper und jemand, dessen Name ich nicht verstanden habe, weil es da gerade Audioprobleme im Video gibt (irgendwas mit Ed ...). Edit: Es handelt sich um Ed Merryman, Support Team Manager beim Firestorm Viewer. Danke an JogiTE Clip in den Kommentaren.

Die Aufzeichnung dieser Sitzung wurde heute auf SLartist online gestellt. Scheinbar läuft das Video in einer Endlosschleife, denn je nachdem, wann man die Seite aufruft, landet man immer an einer anderen Stelle im Ablauf der Diskussion. War zumindest bei mir so.

Dennis Harper erzählt zu Beginn im Wesentlichen, wie SL Go funktioniert, welche Technik dahinter steckt und wie man sich beim Preismodell immer mehr den Wünschen der Nutzer angenähert hat. Da OnLive aber Server, Bandbreite und Mitarbeiter bezahlen muss, kann SL Go nicht kostenlos angeboten werden. Laut Harper bezahlt man mit SL Go die Nutzung eines Supercomputers, der es so gut wie jedem alten Heim-PC ermöglicht, Second Life laufen zu lassen.

Nach der Auftaktunterhaltung folgen dann die Fragen, die Zuschauer und SL-Nutzer per IM, E-Mail oder als Blogkommentar abgegeben haben. Ich habe mir das Video in erster Linie angehört, weil ich wissen wollte, ob es etwas Neues zur Nichtverfügbarkeit von SL Go in Deutschland gibt. Und die Frage wurde dann auch tatsächlich von jemandem gestellt. Deshalb dieser Punkt zuerst.

Harper antwortet, dass sich OnLive schon bewusst ist, wie groß der potentielle Markt für SL Go in Deutschland ist. Ansonsten sagt er wieder genau das Gleiche, was er schon in der Drax Files Radio Hour gesagt hat. Das komplette Angebot von OnLive darf in Deutschland nicht zugänglich gemacht werden aufgrund gesetzliche Zensurbestimmungen bezüglich Gewalt in Videospielen. Die einzige Möglichkeit wäre ein spezieller OnLive Account, der deutschen Nutzern nur den Zugriff auf SL Go ermöglicht, ohne die ganzen anderen Spiele, in denen Blut spritzt. Man arbeitet wohl daran, aber konkrete Termine wurden nicht genannt.

Quelle: Videoaufzeichnung auf SLartist.com
Da ich mir das Video jetzt komplett angehört habe, gibt es auch noch ein paar andere Infos aus der Diskussion:
  • Die Viewer-Einstellungen eines SL Go Nutzers werden auf einem sicheren Server bei OnLive gespeichert. So ist es möglich, dass man auf unterschiedlichen Geräten beim Zugang über SL Go immer seine persönlichen Viewereinstellungen zur Verfügung hat.
  • OnLive hat ein paar eigene Server im selben Datencenter, in dem auch Linden Lab seine SL-Server stehen hat.
  • Aktuell gibt es ein "paar Tausend" SL Go Nutzer mit Betonung auf "weniger als Zehntausend".
  • Der SL Go Client für einen Nutzer kann auf jedem beliebigen Gerät genutzt werden (PC, Tablet, Mac, Smartphone), jedoch ist es nicht möglich, mehr als einmal gleichzeitig damit eingeloggt zu sein.
  • Es gibt für andere OnLive-Titel eine Funktion, um bei Spielen anderer Nutzer zuschauen zu können. Diese Funktion ist bei Second Life deaktiviert.
  • Man sollte SL Go wirklich nur mit einer schnellen und weitgehend fehlerfreien Internetleitung nutzen. Wer sich unsicher ist, kann SL Go zunächst 7 Tage kostenfrei testen.
  • Die Internetleitung sollte bei SL Go Nutzung nicht mit anderen Computern oder weiteren Downloadprozessen zusammen genutzt werden.
  • Der SL Go Stream wird mit einer Auflösung von 720p (vertikale Auflösung) gesendet. Dazu reicht eine 2 Mbit/s Internetleitung. Für ein Full-HD mit 1080p wäre die Anforderung an die Internetleitung dann schon mindestens 8 Mbit/s.
  • Uploads sind bei der Nutzung von SL Go nicht möglich (Mesh, Textur, Sound, Animationen), weil OnLive das Risiko nicht eingehen will, dass jemand Malware oder anderen gefährlichen Code hochlädt.
  • Der SL Go Dienst auf OnLive verwendet für alle Instanzen immer die gleiche IP-Adresse. Somit ist es für Linden Lab leicht, statistische Daten zur Nutzung zu erheben. Ein verbundener Nutzer hat aber keine Möglichkeit, an IP-Adressen von anderen Nutzern zu gelangen.
  • Die Debug Settings des Firestorm sind in der SL Go Version nicht aufrufbar, weil es Zugriff auf sicherheitsrelevante Optionen ermöglichen würde.
  • Voice steht mit SL Go aktuell nicht zur Verfügung, weder mit dem Firestorm noch mit dem SL Viewer. Es steht aber auf der Arbeitsliste zukünftiger Entwicklungen bei OnLive.
  • OnLive hat inzwischen mehrere Hundert andere Titel in seinem Angebot. Alle werden auf die gleiche Weise gestreamt, wie SL Go. Zudem gibt es noch die Möglichkeit, über Steam (Valve) erworbene Titel ebenfalls durch OnLive streamen zu lassen.
  • Bei jedem Start von SL Go wird der Cache der vorherigen Sitzung automatisch gelöscht.
  • Während einer SL Go Sitzung wird ein Cache von 2 GB angelegt.
  • Der Audiokanal von Second Life wird über SL Go synchronisiert zum Videostream gesendet.
  • Bezüglich Desktop-PCs ist SL Go vor allem für Leute empfehlenswert, bei denen ein normaler Viewer mit der minimalsten Grafikeinstellung den PC schon überfordert. Mit SL Go und einer schnellen Internetleitung, kann man nahezu auf jedem PC Second Life in Ultra-Grafik laufen lassen.
  • Die Server von OnLive rendern den SL Go Stream mit Nvidia Grafikkarten.

Hier geht es zur Videoaufzeichnung:
>> Firestorm & SL Go Diskussion


Quelle: Special Firestorm Q&A

Links:

Kommentare:

  1. Der name denn du nicht verstanden hast ist "Ed Merryman – Support Team Manager, Class Teacher" Der nette mann auf der rechten seite mit Brille und ohne schuhe.

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    1. Danke für die Info. Jetzt wo ich den Namen lese, kommt er mir auch irgendwie bekannt vor. :)

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