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Montag, 13. April 2015

Simtipp: Miyagawacho Hanamachi

Zu dieser Region mit dem etwas komplizierten Namen, wollte ich schon lange einen Simtipp schreiben. Vielleicht kennen ja einige diesen Sim unter dem Gridnamen "Nadine". Nachdem ich in den letzten Jahren schon öfter dort zu Besuch war, habe ich am vergangenen Wochenende die Region endlich mal bis in den letzten Winkel erkundet. Und sie ist einfach nur fantastisch. Den letzten Anstoß für meinen Besuch lieferte eigentlich Yana in ihrem Blog, denn sie zeigte dort vor einer Woche ein paar gute Fotos.

Und da ich seit langem mal wieder einen richtig umfangreichen Simtipp geschrieben habe, geht es nach den ersten neun Fotos auf der Unterseite weiter.


Wie ich ja schon letzten Montag geschrieben hatte, läuft in Japan gerade das Kirschblütenfest. Und natürlich haben die japanischen Betreiber dieser Region dazu ein paar extra Kirschbäume gepflanzt, die man aber auf Anhieb gar nicht so wahrnimmt. Bei mir war es auch so, dass ich erst durch meine ausgiebige Erkundung viele Dinge auf Miyagawacho Hanamachi entdeckt habe, die ich bei meinen vorherigen Besuchen übersehen hatte. Und nach etwa zweieinhalb Stunden war ich sehr beeindruckt, was man aus einer Fullprim-Region alles herausholen kann.



Der Landepunkt ist auf einer Brücke, die über einen breiten Fluß führt, der schnurgerade durch die Region verläuft. Er teilt die Landmasse in zwei Bereiche im Verhältnis von etwa 2/3 zu 1/3. Es gibt auf beiden Seiten sehenswerte Dinge, deswegen ist es fast egal, welchen Bereich man zuerst besucht. Das Windlight ist SL-Standard und folgt dem Tag- und Nacht-Rhythmus. Für eigene Spielereien geht fast jede Umwelteinstellung. Ich habe bevorzugt helles Tageslicht genommen, aber durch die vielen Laternen eignen sich auch Nachteinstellungen.


Auf der größeren Seite der Region gibt es eine kleine Stadt in typischem japanischen Stil. Besonders die Hauptstraße, mit dem großen Holztempel als Abschlussgebäude, ist eines der Touristenziele des Sim. Laut der Land-Info wurde mit diesem Mix aus traditionellen und modernen Gebäuden ein Teil der Kyōto-Provinz in Second Life nachempfunden. Und ganz traditionell gibt es hier auch virtuelle Unterhaltung aus dem Umfeld der Geisha-, Geiko- und Maiko-Kulturen. Das war bei meinem Besuch an einer Theaterbühne zu sehen, die über dem Theaterhaus schwebte. Scheinbar wird sie bei Aufführungen für einen schnellen Szenewechsel einfach ins Haus runtergezogen. Auch Schulungen für japanische Unterhaltungskunst werden wohl auf dieser Region angeboten. Wie interessant die fernöstlichen Unterhalterinnen in Second Life aussehen können, zeigt ein aktueller Beitrag im Blog zur hier vorgestellten Region.



Von der erwähnten Hauptstraße gibt es ein paar schmale Gassen, die zwischen den Häusern in Richtung Westen verlaufen. Im Nordwesten der Region trifft man dann auf einen kleinen Park. Der ist wirklich sehr nett, nicht nur, weil dort ein paar blühende Kirschbäume stehen, sondern weil die Gestaltung und die eingebauten Naturgeräusche gut miteinander harmonieren. Hier Empfehle ich, bis wirklich ganz in die Sim-Ecke zu gehen, wo es einen kleinen Bambuswald gibt. Dort fliegen einige bunte Libellen durch die Gegend, die einen brummigen Sound erzeugen und echt lustig sind. Im folgenden Foto habe ich mal versucht, eine von diesen schnellfliegenden Insekten abzulichten. Das ist gar nicht so einfach.


Überhaupt sollte man von diesem Park aus dann die gesamte Westseite hinter den Häusern der Hauptstraße erkunden. Da gibt es viel zu sehen, und vieles davon mit Bezug zur japanischen Kultur. Es gibt Schreine, an denen man auch für die Region eine Donation spenden kann. Dann habe ich Gestelle gesehen, die voll mit kleinen Symboltafeln behängt waren (siehe zweites Foto unten). Es gibt mehrere japanische Straßengrills. Und etwa in der Mitte der westlichen Simseite ist ein großer Spielplatz, der je nach Windlight sehr real wirkt (nächstes Fotos).



Nun der erwähnte Sprung auf die Unterseite. Bitte den nachfolgenden Link anklicken:


In den Häusern befinden sich auch einige Shops, die gar nicht sofort als solche erkennbar sind. Ein kleiner Laden mit japanischen Wandteppichen, ein etwas größerer Shop mit japanischen Paravents und in einem Geschäft habe ich Bilder von Geishas gesehen. Vendorschilder mit Preisen drauf, gibt es aber nicht. Man muss schon mit der Maus über das Produkt fahren, um den Preis angezeigt zu bekommen.

Hier zwei Fotos von solchen Shops:



Viele der Häuser, bzw. einzelne Räume in den Häusern, stehen auch leer. Da aber auf diesem Fullprim-Sim nur noch etwa 500 Prims frei sind, gibt es leider keinen Spielraum mehr, um noch weitere neue Mieter aufzunehmen. Und wie schon erwähnt, insgesamt ist die Menge aller Objekte auf der Region selbst für eine Fullprim ein kleines Wunder. Ich hoffe, das kommt durch die Vielfalt meiner Fotomotive hier einigermaßen rüber.


Als Letztes habe ich auf dem größeren der beiden Landabschnitte den Bereich um die Pagode besichtigt. Dort fand ich vor allem die Architektur der Holzgebäude sehr interessant. In der großen Pagode befindet sich ein weiterer Schrein, in den kleineren Häusern war ich nicht drin, weil sie eher privat aussehen. Geht man von der Straße, die vor dem Tempel endet, einen kleinen Weg in Richtung Fluss, gelangt man zu einer weiteren kleinen Parkanlage, die man wahrscheinlich auch am Landepunkt schon gesehen hat, nur von der anderen Seite.



Nun bin ich über die Brücke auf den kleineren Teil der Region gelaufen. Geht man nach der Brücke links, kommt man zu einem sehr verspielt ausgestatteten Café. Da sollte man sich die Innengestaltung in Ruhe ansehen, denn auch dort gibt es viele Bezüge zu japanischer Kultur.

Dieses Café habe ich aber nur von außen fotografiert, weil ich gleich noch ein anderes Café von innen zeige. Und zu viel Kaffee ist ungesund.^^



Geht man von der Brücke aus nach rechts, kommt man erst an einer Reihe von Häusern vorbei, die alle zu einem japanischen Bad gehören. Dort war ich nicht drin, weil mir das mit meiner Straßenkleidung nicht angemessen erschien. Jedenfalls befinden sich hinter den Häusern kleine Wasserbecken, die wohl wie im RL, über heiße Quellen gespeist werden.


Zum Schluss geht es eine Treppe ein paar Meter weiter runter und es folgt noch ein Straßenabschnitt mit einem Schnellimbiss und einem weiteren Café. Beide Einrichtungen sind sehenswert und es gibt viele Objekte zum untersuchen. Die beiden letzten Fotos hier sind vom Café, das mir gut gefallen hat. Etwas aus der Reihe fällt dann eine kleine Farm mit Windrad und Gartenbeeten am Ende der Straße. Aber auch hier findet man im Haus japanische Gestaltung.


Unterm Strich ist Miyagawacho Hanamachi für mich eine der Perlen von Second Life. Ich kannte die Region schon längere Zeit, aber am Samstag habe ich sie noch einmal neu kennengelernt. Ihren vollen Charme entfaltet diese Region erst, wenn man sich Zeit lässt und mehr auf die Details achtet. Für Leute, die gerne auf ausführliche Erkundung gehen und sich vielleicht noch ein wenig für japanische Kultur interessieren, ist diese Region fast unerschöpflich.

>> Teleport zu Miyagawacho Hanamachi

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