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Sonntag, 30. Dezember 2018

Ein Überblick zu Star Citizen und ein paar Impressionen

Quelle: Pressekit Star Citizen
Ich habe lange überlegt, was ich in einen Bericht über meine ersten fünf Wochen als Nutzer von Star Citizen schreiben könnte. Denn viele meiner Leser dürften diese Plattform ja noch nicht kennen.

Aber zu beschreiben, was Star Citizen aktuell ist und was es in einigen Jahren mal sein wird, würde ein Buch füllen. Also schreibe ich einfach unstrukturiert und frei drauf los, aufgelockert mit einigen Bildern, die ich bisher in SC gemacht habe. Ich hoffe, es wird nicht zu konfus, denn jetzt kommt eine ganze Menge an Informationen. Nach etwa der Hälfte des Beitrags, geht es nach Klick auf einen Link dann auf der Unterseite weiter.

Erfinder und Hauptentwickler von Star Citizen ist Chris Roberts. Wer wie ich, bereits in den frühen 1990er Jahren auf einem Amiga oder PC Spiele gezockt hat, wird diesen Namen vielleicht schon einmal gehört haben. Denn Chris Roberts hat genau im Jahr 1990 das Spiel "Wing Commander" entwickelt und veröffentlicht. Und auf der zugrundeliegenden Story aus Wing Commander baut auch die Geschichte von Star Citizen auf.

Als Engine wird für Star Citizen das kostenlose Lumberyard von Amazon Web Services (AWS) verwendet. Das ist eine sogenannte AAA (oder auch "Tripple-A") Game Engine, die auf der Architektur der CryEngine basiert. Als Lumberyard 2016 veröffentlicht wurde, war mir das sogar wichtig genug, um dazu einen Beitrag hier im Blog zu schreiben.

Der Startbildschirm zum virtuellen Universum von Star Citizen
Laut Wikipedia ist Star Citizen (englischer Begriff für "Sternenbürger") eine Online-Weltraum-Flugsimulation mit Kampf- und Handelselementen für Windows. Das ist aus meiner Sicht viel zu vereinfacht beschrieben. Für mich ist SC ein virtuelles Universum, in dem man eigentlich alles machen kann, wozu man Lust hat. Man kann natürlich auch Raumschiffe fliegen, kämpfen und Handel treiben. Man muss es aber nicht. Man könnte sich zum Beispiel auch einfach auf einem Planeten niederlassen. Oder auf einer Raumstation. Oder man loggt nur ein, um sich mit anderen per Chat oder Voice zu unterhalten.

Begonnen wurde die Entwicklung von Star Citizen schon im Oktober 2012 mit einer Crowdfunding-Kampagne. Die brachte innerhalb von nur fünf Wochen 6.238.563 US-Dollar ein. Damit wurden alle gesteckten Ziele übertroffen und man legte sofort mit der Entwicklung los. Chris Roberts behielt auch das Prinzip des Crowdfunding zur Finanzierung der Entwicklung bis heute bei. Es gab weder einen Investor noch einen Distributor für Star Citizen, sondern wie bei Linden Lab, wurde die Plattform direkt von den Entwicklern geführt und vermarktet. Und zwar unter dem Firmennamen Cloud Imperium Games.

Maddy auf Levski
Aktuell wird für das Crowdfunding allerdings keine der bekannten Sammeldienste mehr verwendet, sondern nur noch die Einnahmen aus den Starterpaketen, aus dem Verkauf von Schiffen, von UEC und von Merchandise-Artikeln, sowie von Abonnements für einen exklusiven Testzugang (so etwas wie ein Premium-Nutzer in Second Life). Im November 2018 wurde mit dieser Vorgehensweise die Summe von 200 Millionen US-Dollar an Finanzierungsgeldern überschritten.

Am Freitag vor Weihnachten hat Chris Roberts dann allerdings zum ersten Mal einen Investor zugelassen. Und zwar wurden 10% der Firma Cloud Imperium Games für 46 Millionen US-Dollar an Clive Calder abgegeben, einem Milliadär, dem früher das Musiklabel "Zomba Records" gehörte. Dieses Extrageld soll nun dazu verwendet werden, einen Seitenableger von Star Citizen zu entwickeln. Das ist ein Shooter mit dem Namen Squadron 42. Dieser Titel soll ein Standalone-Spiel werden und die dort durchgeführten Handlungen sollen keine Auswirkungen auf das Universum von Star Citizen haben.

Individuelles Aussehen für den Avatar ist nur sehr beschränkt möglich.
Es gibt aktuell zum Beispiel nur neun verschiedene Gesichtsformen.
Das Besondere an Squadron 42 sind die Avatare einiger AI Hauptcharaktere. Für sie wurden 3D‑Scans von Schauspielern wie Gary Oldman, Mark Hamill, Gillian Anderson, Mark Strong, John Rhys-Davies, Jack Huston und noch einigen anderen verwendet. Dabei wurde nicht nur ihr Aussehen für die Avatare übernommen, sondern man hat über Gesichtstracking und Motion Capture auch Mimik und Bewegung der Schauspieler auf die digitalen Doppelgänger übertragen.

Hier der letzte Trailer von der Citizencon 2018. Einige der genannten Schauspieler sind unschwer zu erkennen. Und die Grafik in diesem Video entspricht im Grunde auch der aus dem persistenten Universum von Star Citizen. Die Handlung in Squadron 42 dreht sich um einen interstellaren Krieg der Menschheit gegen die Vanduul, eine außerirdische und aggressive Rasse.



Obwohl Star Citizen nun schon sechs Jahre entwickelt wird, befindet sich die Plattform immer noch in der Alpha-Phase. So richtig nutzbar ist SC allerdings erst seit Ende 2017. Wann genau die Entwicklung der Alpha abgeschlossen sein soll (oder wann der endgültige Release geplant ist), habe ich bisher noch nirgends nachlesen können. Der Ableger Squadron 42 soll jedoch im ersten Quartal 2020 als Alpha, im zweiten Quartal 2020 als Beta und bis Ende 2020 als Vollversion erscheinen. Für beide Plattformen gibt es auch eine Roadmap, in der man sich ansehen kann, wie der aktuelle Stand ist und was als nächstes an Neuerungen ansteht. Siehe Roadmap Star Citizen und Roadmap Squadron 42.

Start vom Eismond Yela nach einem erfolgreichen Auftrag
Star Citizen läuft aktuell in der Version Alpha 3.4.1 Updates gibt es recht häufig. Ich habe jedenfalls schon zwei miterlebt in den vergangenen fünf Wochen. In der Roadmap sind nur die großen Versionssprünge aufgelistet. Dazwischen gibt es viele kleinere Patches, um Fehler zu beheben und Anpassungen zu machen. Die Entwickler sind dabei sehr informativ.

Chris Roberts schreibt zum Beispiel regelmäßig Berichte an die Community, zuletzt am 20. Dezember. Unter anderem mit einer Aufstellung aller Kosten, die für Star Citizen von 2012 bis 2017 angefallen sind. Das ist beispielhaft. Parallel dazu veröffentlicht Chris auch regelmäßig eine Nachrichtensendung auf YouTube, meist zusammen mit seiner Ehefrau Sandi Gardiner (zum Beispiel am 20.12.2018). Diese Berichte sind so beliebt, dass sie sogar von deutschsprachigen Nutzern übersetzt werden.

Nach getaner Arbeit gibts ein Bier
So, nun komme ich mal zu den eigentlichen Details und Infos zu Star Citizen. Ein Starterpaket kostet zur Zeit 48,73 Euro. Dafür erhält man den Zugang zur Plattform, den Download von etwa 50GB Software, ein Raumschiff mit einer dreimonatigen Versicherung, einen Hangar und Startgeld von 1.000 UEC (United Earth Credits > die Inworld-Währung). So steht es zumindest auf der Homepage. Ich habe bei meiner Anmeldung im November 5.000 UEC Startgeld bekommen (plus 5.000 UEC über einen Referral Code > dazu mehr weiter unten).

Man kann auf der Star Citizen Webseite unter zwei Grundpaketen wählen. Eines mit dem Schiff "Mustang Alpha" (geeignet für Kämpfe) und eines mit dem Schiff "Aurora MR" (geeignet für Frachtmissionen). Abseits davon gibt es noch andere Pakete zu höheren Preisen und mit besseren Schiffen. Oder zeitlich begrenzt auch Pakete mit Sonderaktionen (zum Beispiel gibt es bis 31.12.2018 das Starterpaket dort für 37,90 Euro). Den Ableger Squadron 42 muss man sich extra kaufen, wenn man das später auch spielen möchte. Das ist aber für die Nutzung des virtuellen Universums nicht notwendig.

Unterhaltung mit einem NPC. Der nimmt zum Beispiel Lieferungen entgegen, die ich von woanders mitgebracht habe.
Die Hardwareanforderungen für Star Citizen sind sehr hoch. Auf der Homepage ist das Folgende angegeben:
  • Betriebssystem: Windows 7 (64bit) mit Service Pack 1, Windows 8 (64bit), Windows 10 - Anniversary Update (64bit)
  • DirectX 11
  • Grafikkarte mit mind. 2GB RAM (4GB dringend empfohlen)
  • Quad Core CPU
  • 16GB+ RAM
  • SSD dringend empfohlen.

Und hier die Spezifikation von meinem Computer, mit dem ich Star Citizen wirklich sehr flüssig nutzen kann:
  • Betriebssystem: Windows 10 Pro
  • DirectX 12
  • Nvidia GTX 1070 mit 8GB GDDR5 RAM
  • Intel Core i7-8700
  • 32GB RAM
  • Zwei SSDs Samsung 860 Pro 1TB (eine für Windows, die andere für Programme).
Wobei es aber wie bei jeder Mehrspielerplattform, trotz toller Hardware immer mal zu kleinen Lag-Hängern kommen kann.

Eine Bergungsmission im Asteroidengürtel von Aaron Halo
Beim Login in SC hat man die Auswahl von mehreren Modulen.

Das "Universe" ist die persistente Welt, die immer weiter entwickelt wird und in der es im Grunde keine Beschränkungen gibt, was Tätigkeiten und die Bewegungsfreiheit angeht. Hier kann man machen was man will. Das Universe ist das virtuelle Universum von Star Citizen.

Startet man das Modul "Star Marine", kann man sowohl in Raumschiffen als auch nur mit seinem Avatar gegen andere Spieler kämpfen. Das Ganze geht in Richtung Ego-Shooter. Siege oder Niederlagen haben keine Auswirkungen auf das Universe.

Im "Arena Commander" kann man seine eigenen Raumschiffe im Kampf gegen andere Nutzer oder gegen NPCs ausprobieren. Hat man nur das Starterpaket, steht natürlich auch nur ein Raumschiff zur Verfügung. Ansonsten kann man jedes Schiff nutzen, das man zuvor erworben hat und das auf der eigenen Account-Seite im Web angezeigt wird.

Und schließlich gibt es noch das "Hangar" Modul. So einen Hangar gibt es zum Starterpaket dazu. Kauft man sich noch weitere Schiffe und erhöht damit seinen Beitrag zum Crowdfunding, werden weitere Hangars freigeschaltet. Ich bin inzwischen im Besitz von vier Hangars. Der Hangar ist so etwas wie eine private Skybox in Second Life. Man kann dort seine Schiffe rezzen und sie mit Zubehör ausstatten (Waffen, Antriebe, andere Lackierung, usw.). Außerdem kann man auch noch andere Dinge aus seinem Inventar in diesen Hangars rezzen.

Hier vier Fotos von den Hangars, die ich bisher habe (anklicken für größere Ansicht):

Self-Land Hangar (beim Starterpaket dabei)Aeroview Hangar
Revel & York HangarVFG Industrial Hangar
Ich habe die beiden oben erwähnten Kampfmodule nur jeweils einmal ausprobiert. Das "Arena Commander" Modul, mit dem Kampfmodus gegen NPCs, kann ganz nützlich sein. Wenn man sich von der Kampfzone fernhält, eignet sich dieses Modul gut dazu, sich mit dem eigenen Schiff vertraut zu machen. Denn jeder der meint, Second Life wäre kompliziert und hätte eine steile Lernkurve, der war noch nicht in Star Citizen unterwegs. Ich lerne auch nach fünf Wochen noch viel Neues dazu und habe bis jetzt bei Weitem noch nicht alle Möglichkeiten im Universe ausprobiert.

Loggt man sich zum ersten Mal im Universe Modul ein, wacht man in einem Bett auf, in einer kleinen Kabine auf der Raumstation "Port Olisar". Ein durchschnittlicher Pilotenanzug mit Helm, ist in der Grundausstattung jedes Newbies bereits enthalten. Man kann also direkt sein Schiff auf einer der vielen Hangar-Plattformen rezzen lassen und gleich losfliegen. Eine grobe Übersicht der Tastatur- und Mausbefehle findet man hier. Manchmal stelle ich mich auch einfach nur vor den Hangars an ein Fenster und schaue den anderen Newbies bei ihren ersten Flugversuchen zu. Wenn einer statt nach oben gleich vorwärts fliegend startet, knallt er meistens gegen die rotierenden Wohnbereiche des Habitats, was dann wunderbare, metallisch klingende Schallwellen in der gesamten Raumstation erzeugt.^^

Anflug auf Port Olisar mit einer Cutlass Black
Überhaupt sind Grafik, Sound und Steuerung in Star Citizen allererste Sahne. Die Entwickler sind zwar langsam, aber sie arbeiten an einem Thema eben auch so lange, bis es wirklich gut funktioniert. Und die Sachen, die bereits ausgereift entwickelt sind, machen wahnsinnig Spaß. Zum Beispiel das Laufen mit dem Avatar. Das lässt sich vom ganz langsamen Schlendern bis zum schnellen Rennen über das Mausrad stufenlos ändern. Und zwar ganz innovativ. Und auch der Umgang mit der Kamera ist mir nach etwas Übung sehr leicht von der Hand gegangen.

Da sich die SC-Entwickler aktuell aber immer noch hauptsächlich mit den Grundlagen der Spielmechanik beschäftigen (im ersten Release 2019 sollen z.B. weibliche Avatare eingeführt werden), ist das eigentliche SC-Universum inhaltlich noch nicht wirklich umfangreich ausgebaut. Es gibt zwar inzwischen 90 verschiedene Sonnensysteme, aber sinnvolle Aufgaben durchführen, kann man bis jetzt nur im Sonnensystem "Stanton", in dem sich auch Port Olisar befindet (die Raumstation, auf der man beim ersten Login ankommt).

Lieferung einer Frachtkiste an einen Außenposten auf Yela
Das Stanton-System hat eine Sonne, vier Planeten und zwölf Monde. Dazu noch einen Asteroidengürtel und insgesamt sieben Raumstationen (inkl. Port Olisar). Auf allen Stationen, Monden und Planeten kann man mit einem Schiff landen. Auf den Planeten und Monden gibt es gleich mehrere Stationen mit unterschiedlichen Funktionen. Und vor kurzem wurde auf dem Planeten Hurston die riesige Stadt Lorville eröffnet. Zusätzlich gibt es auf Hurston auch noch verschiedene Klimazonen und einen Ozean.

Hier mal ein Foto, auf dem ich mit einem Tumbler durch einen Vegetationsbereich fahre.

Mal eine ganz andere Optik als im Weltall.
So, nun mache ich hier einen Umbruch auf die Unterseite. Den Rest gibt es nach einem Klick auf den nachfolgenden Link:


Die Entfernungen in Star Citizen sind riesig. Annähernd so groß wie in der Realität. Mit normalem Schiffsantrieb würde man allein zum Durchqueren des Stanton-Systems einige (reale) Monate benötigen. Damit es nicht ganz so lange dauert, haben alle Schiffe einen "Quantum Drive". Damit fliegt man im Schnitt mit 0,2-facher Lichtgeschwindigkeit. Große Schiffe etwas schneller, kleine etwas langsamer. Aber auch damit braucht man zum Beispiel von der Station Port Olisar zum Planten Hurston etwa 10 Minuten. Dazu dann weitere 10 Minuten Landeanflug bis zur Planetenoberfläche. Teleportieren wie in Second Life, kann man in Star Citizen nicht. Man muss also alle Wege physisch zurücklegen.

Die Story zu Star Citizen spielt aktuell im Jahr 2948. Wenn bei uns am 1. Januar das Jahr 2019 beginnt, wechselt auch in SC das Jahr auf 2949. Es ist also mit der Realzeit gekoppelt. In der Story zum SC-Universum wird auch der Quantum Drive fortwährend weiterentwickelt. Es kann also gut sein, dass man irgendwann auch mit Lichtgeschwindigkeit durch SC reisen kann. Das Reisen mit dem Quantum Drive ist jedenfalls eines der optischen Highlights in Star Citizen. Inklusive vorherigem Kalibrieren der Route (man will ja nicht gegen einen einsamen Meteor prallen) und dem Knorzen des Schiffsrumpfs, der sich unter der Belastung des Antriebs leicht verwindet. Das ist alles sehr geil gemacht.

Reisen mit dem Quantum Drive:



Auch die Instrumente und Bildschirme in allen Raumschiffen sind voll funktionsfähig. Sie zeigen nicht nur aktuelle Informationen an, sondern man kann sogar alles mit der Maus bedienen. Also Schieber auf Monitoren bewegen oder Schalter im Cockpit umlegen.

Das Cockpit der Cutlass Black
Navigiert wird im Sonnensystem (und später auch mal in der gesamten Galaxie) mit der "ARK Starmap". Ein weiteres Juwel von Star Citizen. Diese Starmap kann man sogar als Webseite aufrufen und die Galaxie im Browser erkunden. Hier mal zwei Systeme: Sonnensystem Stanton (das Ausgangssystem in SC) und das Sol System. Alte Trekkies werden wissen, dass es sich dabei um unser Sonnensystem mit der Erde handelt.

Verbunden sind alle Sonnensysteme in SC über sogenannte Jump Points (so etwas wie künstliche Wurmlöcher). Über diese Jump Points wird man später einmal zu anderen Sonnensystemen in SC reisen können. Wer Lust hat, kann ja mal über den "Routes"-Button in der Web-Starmap eine Route von Port Olisar zur Erde berechnen lassen. Die Entfernung beträgt etwa 72 Astronomische Einheiten und es sind mindestens fünf Sprünge über Jump Points notwendig.

Die Starmap lässt sich mit gedrückter linker Maustaste drehen und ein Klick auf ein Objekt zoomt dieses heran. Mit dem Mausrad kann man raus- und reinzoomen. Klickt man auf einen Jump Point, fliegt man hindurch. So kann man die Route in der Starmap Stück für Stück abfliegen.

In Lorville bei Nacht
Wenn man in Star Citizen mehr machen will als nur die Galaxie erkunden, dann gibt es viele Möglichkeiten dazu. Ein paar davon liste ich jetzt mal auf:

Feste Aufträge annehmen - Im MobiGlas, ein Hologramm-Monitor am Handgelenk des Avatars, kann man sich Aufträge heraussuchen, für die unterschiedliche UEC-Beträge gezahlt werden. Die Aufträge können Abholen und Zustellen von Paketen sein, Bergen von wertvoller Fracht aus havarierten Schiffen, Angreifen anderer Raumschiffe, Entsorgen einer Leiche oder von illegaler Fracht, usw. Da sich die Inhalte der Aufträge fast bei jedem Server-Update ändern, ist im Grunde alles denkbar. Ich habe mich bei den festen Aufträgen auf das Abholen und Zustellen von Paketen fokussiert. Aktuell gibt es für ein zugestelltes Paket so um die 1.180 UEC.

Mit Waren handeln - In fast jeder Station (Raumstationen, Außenposten auf Monden, Stadt auf Planeten) gibt es ein Handelsterminal. Dort kann man das Schiff, mit dem man diese Station angeflogen hat, mit Fracht füllen. Wichtig ist, dass man die Fracht günstiger kauft und teurer verkauft, damit man auch etwas daran verdient. Ich nutze dazu eine Excel Tabelle von NooM auf Google Docs. Denn dort kann man in der Spalte "Profits" sehr gut sehen, wie hoch der Gewinn ausfällt, wenn man die optimale Abnahmestation anfliegt. Mit Abstand am besten verdient man mit Widow (Drogen), doch die gibt es nur im Drogenlabor auf Jump Town. Ein Angriff von Piraten auf das eigene Frachtschiff ist da schon vorprogrammiert.

An Weihnachten habe ich in Lorville auch Geschenke zugestellt. Jedes Paket brachte mir 2013 UEC.
Auf dem Foto fahre ich übrigens gerade mit der Schnellbahn. Das ist technisch einfach supergut gemacht.
Weiter geht es mit den Tätigkeiten, für die man Geld bekommt:

Rohstoffe abbauen und verkaufen - Einige der Waren, die man in den Handelsterminals kaufen kann, kann man auch selbst mit seinem Schiff abbauen. Das ist allerdings eine knifflige Sache. Wie das geht, zeigt dieses Video der CrashAcademy ganz gut. Abbauen kann man auf allen Außenposten, die im Namen das Wort "Mining" haben. Verkaufen kann man die Rohstoffe dann an jedem Handelsterminal.

Schiffe oder Fracht stehlen - Diese Aktionen sind mehr für die Outlaws geeignet. Ich selbst habe das noch nicht gemacht. Und aktuell funktioniert es nur teilweise, da an dieser Mechanik noch herumgefeilt wird. Auf jeden Fall wurde mir selbst schon ein Schiff gestohlen. Als ich auf einem Außenposten mein Schiff verlassen wollte, wurde ich noch auf der Heckklappe von einem Sniper erschossen. Danach wachte ich auf Port Olisar im Bett auf. Der Schütze kann sich dann mein Schiff aneignen und die Fracht verkaufen. Allerdings bekommt man weniger Geld dafür, weil dies "heiße Ware" ist. Da für mein Schiff noch die dreimonatige Versicherung lief, konnte ich es auf Port Olisar wieder im Werkszustand neu rezzen lassen. Deshalb werde ich diese Versicherung auf jeden Fall für meine Schiffe immer wieder verlängern. Denn das kostet nicht viel und kann mit dem Gewinn aus einem einzelnen Auftrag bezahlt werden.

Geleitschutz für andere Schiffe durchführen - Gelegentlich erscheint auf dem Bildschirm eine sogenannte ECN Meldung. Das sind Anfragen für eine Eskorte zum Schutz eines anderen Schiffes. Nimmt man den Auftrag an, muss man das zu schützende Schiff suchen (grüne Markierung) und gegen die Bösen verteidigen (rote Markierungen). Im Allgemeinen hat man den Auftrag erfüllt, wenn man drei Gegner abgeschossen hat.

Es gibt wohl noch weitere Möglichkeiten, in SC ein paar UECs zu verdienen. Aber wie ich eingangs schon erwähnte, bin ich noch ein ziemlicher Newbie und habe noch nicht alles ausprobiert.

Meine neueste Errungenschaft: Die MISC Freelancer. Ein Frachtschiff mit mittlerer Ladekapazität.
Am Ende meines ersten Star Citizen Berichts folgen jetzt noch ein paar weitere ungeordnete Informationen. Nach Stand vom 29. Dezember, gibt es 2.211.692 angemeldete Nutzer in SC. Wie viele davon gleichzeitig eingeloggt sind, wird nirgends angezeigt. Allerdings läuft SC auf vielen parallelen Server-Instanzen. Das bedeutet, es sind immer nur so 30 bis 50 Avatare in einer Instanz. Man kann aber jederzeit einen anderen Avatar aus seiner Kontaktliste in die eigene Instanz holen, indem man ihn über "Join the Party" einlädt. Dann kann man zum Beispiel auch zu zweit irgendwohin fliegen.

In jeder größeren Station und in Lorville, laufen zudem jede Menge NPCs herum. Soldaten, Arbeiter, Geschäftsleute oder auch Junkies. Aktuell gibt es keine Möglichkeit, fremde Avatare von NPCs zu unterscheiden. Meist erkennt man das aber an der Laufgeschwindigkeit. NPCs laufen gemütlich wie normale Menschen und Avatare von SC-Nutzern rennen wie bekloppt durch die Gegend. Avatare, die man in der eigenen Kontaktliste hat, tragen aber ihren Namen über dem Kopf, ähnlich wie in Second Life. Man kann sie also gut erkennen.

Warten auf die Bahn in Lorville. Die anderen Avatare sind NPCs.
Ich habe mir neben dem Starterpaket noch zwei weitere Schiffe gekauft. Allerdings mit echten Euros, denn das Geld für einen Schiffskauf inworld zu verdienen, ist nur über illegale Handlungen machbar. Und das liegt mir nicht. Jedenfalls habe ich mir noch zwei weitere Frachtschiffe gekauft. Einmal die Cutlass Black und einmal die Freelancer. Die Cutlass ist sehr robust und lässt sich super steuern. Die Freelancer hat dagegen einen großen Laderaum und eignet sich gut für reine Frachtflüge. Beide Schiffe sind auch akzeptabel bewaffnet (für den Notfall).

Bei diesen beiden zusätzlichen Schiffen soll es dann auch erst einmal bleiben, denn die Preise für solche virtuellen Mesh-Modelle in Star Citizen sind abartig hoch. Ich habe für jedes Schiff so um die 100 Euro bezahlt. Das ist in SC allerdings eher noch die Einsteigerklasse. Demnächst wird die Javelin veröffentlicht, die dann für 3.000 US-Dollar angeboten wird. Oder wie wäre es mit einem Multi-Ship Package, das fast alle aktuellen Schiffe aus SC enthält, für 30.000 US-Dollar?

Oft stößt man auf kleine Details, die ein SC-Entwickler an ungewöhnlichen Stellen platziert hat.
Wie hier zwischen den Kisten in einem Lagerraum.
Es gibt noch einen weiteren Grund, warum ich meine Schiffe mit echten Euros gekauft habe. In der Alpha sind alle Schiffe, die man mit inworld verdientem Geld kauft, nach dem nächsten Update wieder weg. Genauso, wie auch das inworld verdiente Geld selbst. Ebenso ist auch die mit solchem Geld gekaufte Kleidung wieder weg. Nur gekaufte Waffen bleiben offenbar erhalten. Zumindest war das bei mir so.

Es gibt nämlich zwei Sorten von inworld Geld. Einmal die richtigen UEC. Die liegen auf dem Web-Account des SC-Kontos und bilden sich aus dem Startgeld, dem Anmeldebonus und den mit echten Euros zugekauften UECs (für 9,52 Euro gibt es zum Beispiel 10.000 UEC). Den Anmeldebonus erhält man übrigens, wenn man sich mit dem Referral Code eines anderen Nutzers in Star Citizen anmeldet. Sollte jemand durch meinen Bericht dazu Lust bekommen haben, dann bei der Anmeldung bitte STAR-6CCM-WPQ9 als Referral Code eingeben. Das bringt euch 5.000 zusätzliche UECs und ich bekomme Recruit-Punkte, für die ich mir inworld Objekte kaufen kann. :)

In den dunklen Gängen von GrimHex. Die Bronx im Stanton-System
Die rein temporäre Währung heißt dann aUEC und bildet sich aus den inworld verdienten Beträgen. Dies ist nur während der Alpha so. Sobald die Alpha beendet ist, wird es nur noch UEC geben. Und der Betrag, den man dann auf seinem Web-Account hat, wird praktisch das Startkapital in der Vollversion von SC sein. Da in der Alpha die aUEC bei jedem Update (nicht bei einem Patch) zurückgesetzt werden, empfiehlt es sich, nicht zu viel davon anzusparen und stattdessen ein paar Waffen zu kaufen, denn die behält man nach einem Update.

Als Ausflugsziele im Stanton System möchte ich noch zwei Stationen empfehlen, die wirklich sehenswert sind. Einmal Levski auf dem Mond Delamar. Das ist eine Bergbau Anlage, die Kilometer tief in den Mond hinunterführt. Über Aufzüge und Treppen kann man die riesige Struktur erkunden. Je tiefer man kommt, um so abgefahrener sieht alles aus. Nichts für Klaustrophoben.

Anflug auf Levski. Die Stadt liegt in einem Krater, der tief in den Mond hinein geht.
Die andere Station heißt GrimHex und befindet sich in einem großen Asteroiden im Gürtel rund um den Mond Yela. Das ist der Slum von Star Citizen. Dort wohnen und arbeiten die ärmsten Bewohner des Stanton Systems und die Optik ist ähnlich wie im zweiten Teil von Mad Max. Dort habe ich auch mein fieses Outfit gekauft, das hier auf einigen Fotos zu sehen ist. In einigen Bereichen auf GrimHex sollte man den Helm besser aufbehalten, denn die Luft ist so schlecht, dass der Avatar zu röcheln beginnt.

Brutales Outfit, das ich auf GrimHex gekauft habe.
Neben diesen beiden Stationen ist natürlich auch Lorville immer eine Reise wert. Allerdings ist der kurz vor Weihnachten eröffnete Stadtteil "Business Destrict" eher langweilig geworden. Der Stadtteil "Leavesden" ist dagegen sehr interessant. Dort ist der Hauptbahnhof für die Züge, die durch die Stadt fahren und es gibt eine große Baustelle mit einigen Geschäften drumherum.

Irgendwann werden in SC dann auch weitere Sonnensysteme eröffnet. Zu den meisten Planeten in den geplanten Sonnensystemen gibt es auf der SC-Homepage bereits eine Einführungsseite. Dort kann man unter anderem lesen, dass es für die Erde zunächst drei Landebereiche geben soll. Und zwar New York, Moskau und Shanghai. Auf die Eröffnung freue ich mich schon. Es gibt auch Vermutungen, dass man die Hangars, die man durch den Kauf von Schiffen erhält, irgendwann einmal in dafür vorgesehenen Bereichen im All rezzen kann, um dann so etwas wie ein Eigenheim für sich und seine Raumschiffe zu haben. Das wäre genial und ich hoffe, dass das nicht nur ein Gerücht ist.

Grubenarbeiter Denkmal auf Levski
Zum Schluss noch der Hinweis, dass sich der größte Teil der SC-Community auf Reddit austauscht. Ein gutes deutschsprachiges Forum habe ich zu SC noch nicht gefunden. Reddit mag ich nämlich nicht besonders. Aber aktuell habe ich fast alle Infos, die ich recherchiert habe, von dort. Den Link zur Subreddit Startseite habe ich unten in der Linkliste aufgeführt. Ich hoffe, ich konnte allen, die Star Citizen noch nicht kennen, mit diesem Bericht einen kleinen Überblick verschaffen, was den aktuellen Stand dieser Plattform angeht.

Links:

Kommentare:

  1. Das liest sich ja ziemlich speziell aber interessant. Für mich wird es interessant, wenn man noch mehr Möglichkeiten hätte, seinen Avatar noch stärker seinen Wünschen anzupassen und auch in der Outfitwahl umfangreiche Möglichkeiten hat. So hattest Du ja geschrieben, dass es zur Zeit nur männliche Avatare gibt. Hier würde ich natürlich einen weiblichen bevorzugen :-)

    Außerdem müsste ich auch einen neuen Rechner haben.

    Die Niki

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    1. Weibliche Avatare sollen im ersten Quartal 2019 eingeführt werden. Shops mit Kleidung gibt es im Grunde auch schon ziemlich viele (aktuell eben nur für Männer). Aber die Anpassung von Shape und Skin des Avatars ist leider so gut wie gar nicht vorhanden. Vielleicht ändert sich das ja, wenn demnächst die Mädels in SC erscheinen. :)

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  2. Danke für diesen ausführlichen Bericht Maddy!

    Mich würde aber natürlich schon mal interessieren, wie nun eigentlich Dein Standpunkt zur Vaporware-Diskussion rund um Star Citizen aussieht, gerade weil Du Dich ja offenbar intensiver mit dem Spiel beschäftigt hast.

    Zu "meiner Zeit" gab es diesen berühmten Running Gag um "Duke Nukem Forever", weil das ja lange Zeit als Musterbeispiel eines nie fertig werdenden Computerspiels galt -- bis es 14 Jahre nach der ersten Ankündigung dann 2011 doch noch kam.

    Nun krankt natürlich der Vergleich, Star Citizen ist ein weitgehend offenes, mit Crowdfunding finanziertes Projekt, bei dem jeder der Geld reinsteckt auch beobachten kann, wo es Fortschritte gibt und wo nicht. Man kann sozusagen live miterleben, wie die Entwicklung verläuft und hat ja jetzt zumindest auch eine spielbare Alpha. All das gab es ja damals bei Duke Nukem Forever nicht.

    Dennoch gibt es aber ja im Netz eine fast schon religiös geführte Diskussion um Star Citizen, ob es nun nur einfach seine Zeit braucht bis es doch noch mal fertig wird oder das Unterfangen aussichtslos und das Projekt nüchtern betrachtet eine einzige Geld-Verbrennungsmaschine ist. In einem Beitrag von GameStar auf YouTube ist sogar von einem "Krieg" zwischen Befürwortern und Gegnern die Rede.

    Klar, als jemand der schon als Kind "Elite" und als Teenager "Wing Commander" gezockt hat, würde es mich freuen zu sehen, dass ein MMO wie Star Citizen den Durchbruch schafft.

    Wenn ich mir die bisherige Entwicklungsgeschichte durchlese, habe ich allerdings die Befürchtung, dass die Entwickler rund um Chris Roberts sich zu verzetteln drohen und es hier womöglich wirklich nie ein fertiges Endprodukt mit Marktreife geben wird. Ich meine, wenn am Ende nur so etwas wie "Squadron 42" übrig bleibt, wäre das vielleicht auch nicht schlecht, mir persönlich aber zu wenig.

    Wie ist denn Dein Eindruck hinsichtlich der Frage, ob es wirklich nochmal fertig wird bzw. ob es dann wirklich geworden sein wird, was es werden sollte? Ich meine, Du hast ja offenbar nicht nur viel Zeit ins Probezocken sondern auch schon nicht wenig Geld in Deine Ausrüstung gesteckt ("für jedes Schiff so um die 100 Euro"), bist Du also überzeugt?

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    1. Also zunächst will ich noch mal betonen, dass ich ein Star Citizen Newbie bin. Ich hatte 2013 zwar mitbekommen, dass so ein Projekt gestartet wurde, aber ich habe es dann nicht weiter verfolgt, weil es eben lange Zeit keine interessanten Meldungen zu dieser Plattform gab.

      Ich halte Star Citizen mit meinem aktuellen Kenntnisstand nicht für Vaporware. In der kurzen Zeit, in der ich jetzt Nutzer dieser Plattform bin, gab es mehrfach Updates und die waren alle umfangreich und funktionell in Ordnung. Auch was die Entwickler an Informationen auf der SC-Webseite, auf YouTube und über Presseberichte veröffentlichen, hat für mein Empfinden Hand und Fuß.

      Im Jahr 2011 hatte Chris Roberts mit einem Freund quasi in einer Garage die Entwicklung von SC begonnen. Heute arbeiten über 500 Menschen an dieser Plattform. Es gibt Entwicklerbüros in Los Angeles und Austin (USA), Manchester und Wilmslow (England), sowie in Frankfurt (Deutschland). Unter den vielen Partnern, die mit ihrer Hardware die Entwicklung unterstützen, gehören unter anderem Amazon und Intel. So ein Projekt muss einfach etwas Brauchbares abliefern. Außerdem sind die ganzen (gut bezahlten) Entwickler den Crowdfundern das einfach schuldig.

      Auch der Fakt, dass Cloud Imperium Games aktuell 100 neue Entwickler sucht, ist für mich ein Zeichen, dass Roberts das Projekt weiterhin ernsthaft verfolgt. Allein in Frankfurt werden zur Zeit 26 Jobs angeboten.

      Dass SC bereits so weit über den ursprünglichen Release-Termin hinaus weiterentwickelt wird, liegt meines Erachtens an der enormen Beteiligung der Community, thematisch und finanziell. Roberts wollte am Anfang sicher nicht so ein Mega-Projekt durchziehen. Aber mit nun einer viertel Milliarde US-Dollar an Kapital durch Crowdfunding und dem neuen Investor, kann man dann schon mal die Plattform in Bereiche führen, die noch nie zuvor eine Plattform erreicht hat.^^

      Ich persönlich bin ja schon absolut begeistert von dem, was es in der aktuellen Alpha gibt. Und mit jedem Update kommt nun etwas Neues dazu. Selbst wenn SC niemals als Endprodukt veröffentlicht wird, hat sich aus meiner Sicht das Geld schon gelohnt, das ich in diese Plattform investiert habe. Verglichen mit Second Life ist das auch gar nicht so viel Geld. Für das Starterpaket und meine zwei Schiffe habe ich insgesamt 250 Euro bezahlt. Dafür bekomme ich in SL gerade mal eine Full-Region für einen Monat. Doch im Vergleich zur Region, habe ich meine Schiffe nun dauerhaft, ohne weitere Kosten (okay, die Versicherung gegen Abschuss werde ich zahlen müssen, aber das begleiche ich mit virtuell verdientem Geld).

      Auf Reddit sind einige der Ansicht, dass man SC noch bis 2026 weiterentwickelt, bevor es zu einer Vollversion wird. Ich denke aber, dass mit dem Release von Squadron 42 in 2020 auch die grundlegende Spielmechanik von Star Citizen zur Verfügung steht. Die nachfolgende Entwicklung wird dann hauptsächlich die Expansion der Infrastruktur in die anderen Sonnensysteme beinhalten.

      Und selbst wenn die bisher geplante Roadmap mal abgeschlossen ist - sollte SC finanziell weiter so erfolgreich sein, wird Roberts sicher auch über zusätzliche Galaxien nachdenken. Oder nutzergenerierten Content (was in SC ein Hammer wäre). Es kann also gut sein, dass die Entwicklung von SC nie abgeschlossen wird. So wie eben auch Second Life immer weiterentwickelt wird. Wobei Linden Lab bei der Entwicklungsgeschwindigkeit für SL wie ein Rentnerverein im Vergleich zu SC wirkt. Leider hat LL seine Prioritäten auf das (aus meiner Sicht) völlig beknackte Sansar gesetzt.

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  3. Okay, Deiner Beschreibung nach sind sie ja schon ziemlich weit und das Ganze scheint auch Hand und Fuß zu haben. Insofern scheint das Potential hier wirklich immens zu sein.

    Und ja, schade, dass LL nicht einen ähnlichen Weg mit Sansar gegangen ist...

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