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Sonntag, 25. März 2018

Mimi Carpenter Konzert in Sansar

Gestern hatte ich ein paar Events aus einer E-Mail von Linden Lab vorgestellt, die an diesem Wochenende in Sansar stattfinden. Ein Event war das Live-Konzert von Mimi Carpenter.

Da Mania in ihrem Kommentar geschrieben hat, dass sie auf einen Erfahrungsbericht gespannt ist, werde ich ihr mal behilflich sein.

Mimi auf der Bühne
Los ging es erst einmal mit einer planungstechnischen Panne. In der E-Mail und auf der gestrigen Event-Seite war das Konzert von 12 PM bis 1 PM PDT angekündigt (also 20 bis 21 Uhr MEZ). Mimi, ich und sieben andere Besucher waren dann auch um 20 Uhr da, nur der Experience-Owner Alfy nicht. Denn der hatte über Nacht das Konzert einfach eine Stunde nach hinten verschoben.

Also haben wir alle gewartet und Mimi hat mit einigen anderen ein paar Infos per Voice ausgetauscht. Zum Beispiel zu den neuen Emotes, die den Avatar animieren. Um 20:30 Uhr kam dann Alfy und kuirz darauf begann Mimi auch schon mit dem Konzert, so dass diejenigen, die schon anwesend waren, insgesamt 90 Minuten Live Musik hatten.


Als ich mein erstes Foto machen wollte, stürzte der Sansar Viewer ohne Warnfenster ab. Nachdem ich mich dann gleich wieder eingeloggt hatte, stand mein gecrashter Avatar immer noch an der Position, an der er vor dem Crash gestanden hatte. Mit meinem neu eingeloggten Avatar bin ich dann zu ihm hingelaufen und habe erst mal ein Gruppenfoto gemacht (nächstes Bild). Dieser Zustand hielt ungefähr für eine Minute an und dann verschwand der alte Ava. Da das auch mit anderen Besuchern während dem Konzert passierte, ist das wohl ein aktuelles Problem, das Sansar hat.

Der doppelte Maddy
Das eigentliche Konzert von Mimi war allerdings sehr gut. Sie sang ihre gewohnt melancholischen Stücke, teils Coverversionen bekannter Künstler, teils eigene Songs. Das Ganze in fünf verschiedenen Sprachen (Französisch, Englisch, Spanisch, Deutsch und Japanisch). Mimi wohnt inzwischen auch nicht mehr in Deutschland, sondern in Toronto (Kanada). Dennoch hatte ihr Stream keine Aussetzer und war klar zu hören.


Ich fand die Qualität des Streams insgesamt etwas besser als in Second Life. Ob das an einer besseren Übertragungstechnik liegt, kann ich nicht sagen. Ich kenne mich mit den Möglichkeiten beim Audiostream in Sansar nicht aus. Der Stream läuft jedenfalls nicht wie in SL überall gleich laut auf der Parzelle oder Region, sondern je weiter man mit der Kamera von der Sängerin entfernt ist, um so leiser wird die Musik. Zudem lässt sich anhand der Richtung des Sounds immer bestimmen, wo sich die Musikquelle befindet.

Mimi hat reichlich Piercing
Zu meiner Überraschung ist dann Ebbe Altberg auch kurz erschienen und hat über Voice hallo gesagt. Sein Avatar hatte ein buntes Regenbogen Shirt an und er stellte sich in die Nähe von meinem Avatar. Also habe ich über einen Desktop Screenshot diesen Moment mit Namenseinblendung festgehalten. Auf den Fotos über die Viewer Funktion, sieht man die Namen der Avatare nämlich nicht.

Dem CEO über die Schulter geschaut...
Ebenso kam auch Torley Linden vorbei. Er hörte sich im Gegensatz zu Ebbe aber fast das komplette Konzert an. Torleys weiblicher Avatar sah etwas schräg aus und hatte einen Wassermelonenkopf oder so was in der Art. Auf dem nächsten Foto ist der Avatar ganz links zu sehen.

Torley Linden (links)
Es kam auch bei einigen vor, dass sie die Voice von Mimi nicht mehr hörten. Das konnte durch einen Relog oder durch Aufrufen und wieder Schließen des Lookbook (Outfit Editor) behoben werden. Weitere Probleme, die Sansar in der Beta noch hat, sind die fehlenden Animationen für Avatare. Mimi trug zwar eine gut modellierte Gitarre um den Hals, aber ihre Hände hingen einfach nur runter. Außer den fünf Emotes, gibt es aktuell keine anderen Animationen für Avatare in Sansar.


Ein weiteres Problem für Live-Konzerte ist die fehlende Möglichkeit, den Voice-Kanal nur für den Interpreten zu aktivieren und für alle anderen zu deaktivieren. Es gibt nichts nervigeres als einen laut atmenden Avatar (mit weiteren Hintergrundgeräuschen) neben der eigentlichen Musik hören zu müssen. Das passierte bei Mimis Konzert gleich mehrfach. Bei einem Avatar, der auch nach wiederholter Aufforderung sein Mikro nicht ausgeschaltet hatte, nutzte Torley seine Adminrechte und kickte den Avatar aus der Experience heraus.

Ein Osterhäschen war auch schon da...^^
Von der Anzahl der Besucher wurde es während dem Konzert immer voller. Allerdings noch weit entfernt von einem gut besuchten SL-Konzert. Maximal hatte ich 20 Avatare in meiner People-Liste. Ich glaube aber, dass Linden Lab das Instancing auf das Limit von 20 Avataren eingestellt hat. Es kann also gut sein, dass noch mehr Avatar dort waren, nur eben auf einer anderen Instanz. Lediglich Mimi dürfte in beiden Instanzen zu sehen und zu hören gewesen sein. Die Besucher verschiedener Instanzen sehen sich dagegen nicht gegenseitig.

Zum Schluss noch etwas zur Location. Farblich fand ich das gar nicht so schlecht. Es überwiegt Violett, was bei Event Stages passt. Aber es gibt in dieser Arena zu viel Bling Bling. Dazu noch mehrere hüpfende Bälle mit Gesicht und Armen. Das ist mir zu unruhig und nervt nach einiger Zeit auch. Der Interpret geht bei so viel Ablenkung einfach unter. Aber das ist eigentlich nicht das Problem von Sansar, sondern liegt am Ersteller dieser Stage.


Insgesamt fand ich das Konzert von der Akustik gut. Ich werde mir sicher wieder einen Musik-Event in Sansar ansehen. Es ist auch stark damit zu rechnen, dass Linden Lab diese Art von Sansar Experience noch wesentlich verbessern wird. Denn zu Beginn von Project Sansar träumte Ebbe ja von "tausenden Besuchern" auf einem Live-Event innerhalb von Sansar. Dazu müssten sie aber dann auch mal Ozzy Osbourne oder so, für einen Gig buchen.^^

>> Link zur Experience "Arena Live Music Stage"

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