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Mittwoch, 2. April 2014

The Drax Files: World Makers [Episode 18: Paradise Lost]

Heute, am 2. April, ist eine neue Folge der Drax Files World Makers Episoden erschienen. Entgegen der sonstigen Freitags-Veröffentlichungen, diesmal an einem Mittwoch.

In Folge 18 stehen die beiden Betreiber der Basilique Performing Arts Company im Mittelpunkt: Canary Beck und Harvey Crabsticks. Am Samstag, den 5. April, startet ihre neue SL-Performance mit dem Namen "Paradise Lost", was im aktuellen Drax Files Video ausführlich vorgestellt wird. Auch ich hatte schon zwei Blogposts mit Trailer-Videos zu dieser Show hier gepostet. Die Links habe ich ganz unten mit aufgeführt.

Paradise Lost dreht sich um die Geschichte von Adam und Eva und ihrer sogenannten Erbsünde. Dazu gibt es Mozarts Requiem in vierzehn Sätzen. Als Vorlage dient ein von John Milton im Jahr 1667 veröffentlichtes Gedicht, in dem die biblische Genesis-Geschichte über das erste Liebespaar mit etwas Rahmenhandlung versehen wurde.

Die Aufführung in SL wird mit einigen kurzen Pausen 70 Minuten dauern und ein Ticket kostet 1000 L$. Davon gehen 50% an das WWF Adopt-A-Gorilla Programm. Die andere Hälfte dient zur Deckung der hohen Produktionskosten von Paradise Lost. Laut Basilique Blog wird die Show von 43 Charakteren aufgeführt und man hat über 1000 Stunden in das Konzept und die Proben gesteckt. Als Produktionskosten werden mehr als 200.000 L$ genannt.

Pro Aufführung werden nur 40 Avatare auf die Region gelassen. Von den 12 geplanten Shows sind die zwei am kommenden Samstag und Sonntag bereits ausverkauft. Tickets für die noch freien Shows gibt es auf dem Marketplace. Den Link dorthin habe ich ebenfalls unten aufgeführt.





Übersetzung zur YouTube-Beschreibung:
"Wir haben vergessen, wie man spielt, wie man Spaß haben kann!" sagt Canary Beck und erläutert, warum das Metaverse der Ort ist, um genau das zu tun: "Second Life ist wie die Verschmelzung von Photoshop mit einem Holodeck", sagt sie und ihr Partner Harvey Crabsticks fügt hinzu: "...es ist ein Spielplatz zum Experimentieren, bei dem alle Elemente programmierbar sind!"

Und klar: diese Art von immersiver Show, welche die Beiden produziert haben, geht bis an die Grenzen für Theater-Präsentationen in virtuellen Welten, durch die Schaffung eines spannenden neuen Beispiels, wie digitales Theater aussehen und sich anfühlen kann.

In John Miltons "Paradise Lost", begleitet von Mozarts Requiem in D-Moll und mit Avataren in 43 Rollen besetzt, wird das globale Publikum in Echtzeit zu einem Teil der Geschichte. Denn sie befinden sich mitten in den sich ständig verändernden Bühnenbildern, erleben die Flut, Evas Versuchung, Gottes Zorn, sie lachen, sie weinen, und tanzen mit den Protagonisten, während sie selbst ihre Kostüme ändern, magisch, von Engeln zu Teufeln und zurück zu ihrer wahren Avatar-Identität.

Und es gibt eine noch tiefere Verbindung zwischen dem Second Life Erlebnis und dem so genannten "echten" Leben: Die Hälfte aller Ticketverkäufe von Paradies Lost gehen an den World Wildlife Fund zur Unterstützung der Adoption von Ihoho , einem Berggorilla-Baby aus Ruanda, das sein Paradies in der Wildnis verloren hat.
Eines ist klar: so etwas wie das hier ist am Broadway bestimmt nicht machbar!


Quelle YouTube

Links:

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