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Samstag, 15. Dezember 2012

Das SL Weihnachtsalbum von der Christmas Expo

Vendorbild zur Weihnachts-CD
Ich habe mir Anfang der Woche die Christmas Expo 2012 angesehen, die vom 6. bis 19. Dezember in Second Life stattfindet. Dabei bin ich auf einen Vendor gestoßen, an dem man eine Weihnachts-CD kaufen kann, auf der 40 Musiker aus SL einen Song zum Besten geben. Die CD lässt sich einmal inworld abspielen, was allerdings das Rezzen von drei verschiedenen Prims erfordert. Zum anderen erhält man über das CD-Menü (Viewer Dialog) einen Weblink und einen Identifikationscode. Damit kann man alle Titel auf die Festplatte runterladen. Leider muss man dazu jeden Song einzeln anklicken.

Die 40 Titel haben eine Spieldauer von 2:02:25 (h/m/s) und man kann sie dann entweder auf eine Doppel-CD brennen, oder in einem MP3-Player abspielen. Ich habe mir zwei CDs gebruzelt und jetzt eine Zeit lang im Auto gehört. Obwohl ich ansonsten eher weniger auf Weihnachtslieder stehe, finde ich diese Zusammenstellung doch ziemlich gut. Es ist zwar kein professionelles Mainstream Album aus dem Kaufhaus, aber gerade das gefällt mir daran. Mal sind die Songs recht roh und nur mit Gitarrenbegleitung, mal sind sie mit voller Instrumentierung im Stil der alten Broadway-Sänger. Dabei werden überwiegend die klassischen, amerikanischen Weihnachtslieder vorgetragen. Unter den 40 Interpreten sind auch ein paar für mich bekannte Namen, die ich inworld schon auf Konzerten besucht habe.

Das Album kostet 500 L$ (etwa 2,25 Euro) und der Kaufpreis geht zu 100% an den Relay For Life, dem SL-Ableger der Amerikanischen Krebshilfe. Erhältlich ist sie noch bis zum Silvesterabend, wobei ich aber nicht weiß, wo sie nach dem Ende der Christmas Expo dann angeboten wird. Die Songs wurden vom jeweiligen Künstler selbst aufgezeichnet, wodurch die Soundqualität nicht durchgehend auf einem Niveau ist. Unterm Strich ist es aber akzeptabel. Mitgeliefert wird auch eine Notecard, auf der alle Interpreten mit ihrem zugehörigen Song aufgelistet sind. Die sollte man sich aufheben, da bei den MP3-Downloads in der ID3-Information nur der Titel (ohne Interpret) angezeigt wird.

Hier steht einer von fünf CD-Vendoren auf dem Christmas Expo Gelände:

Für den Download reicht es, nur die CD zu rezzen und per Klick das Menü zu öffnen. Dort klickt man dann zuerst auf "Open". Das Menü schließt sich dann und man muss noch einmal auf die CD klicken. Dann erscheint ein weiteres Menü, das auch einen "Download"-Button enthält. Klickt man nun da drauf, wird im Chat der Download Code und der Weblink ausgegeben. Zusätzlich öffnet auch noch ein Popup Fenster mit dem Weblink.

Links:

Phoenix Firestorm Infoveranstaltung am 15. Dezember

Quelle: Phoenix Jira
Heute wurde im Phoenix/Firestorm Blog eine Veranstaltung angekündigt, die am 15. Dezember 2012 um 1:30pm SLT (22:30 Uhr MEZ) auf der hauseigenen Support-Region in Second Life stattfinden wird. Dauern soll das Treffen etwa eine Stunde und wer inworld daran teilnehmen will, sollte sich mindestens eine halbe Stunde vor dem Start dort einfinden. Sollte man dennoch wegen Überfüllung nicht mehr auf die Region kommen, kann man sich das Treffen auch als Livestream im Webbrowser ansehen. Teleport und Livestream-Link sind am Ende des Beitrags. Das Video wird zusätzlich aufgezeichnet und steht damit auch als Broadcast nach dem morgigen Tag zur Verfügung.

Der Themenschwerpunk des Treffens dreht sich um den Phoenix Viewer. Man will dort einiges klarstellen, was die Zukunft des codemäßig veralteten Viewers angeht. Jessica Lyon spricht in ihrer Ankündigung speziell die verärgerten Phoenix-Nutzer an, die sich in den Blogkommentaren der letzten Wochen sehr negativ über die Pläne des Entwicklerteams ausgelassen haben. Aufgrund der veralteten Codebasis des Phoenix, wird dieser nicht mehr um neue Funktionen erweitert und in naher Zukunft soll auch die Wartung und der Support des Viewers eingestellt werden. Jessica betont, dass dieses Treffen für alle eingefleischten Phoenix-Nutzer von Interesse sein wird.

Phoenix Firestorm Office Hour:
  • Samstag, 15. Dezember 2012, von 1:30pm bis 2:30pm (22:30 Uhr bis 23:30 Uhr MEZ)

SLURL:

Link:

Quelle: Phoenix Firestorm Office Hour - Dec 15.



Neue Installationen auf den LEA-Regionen

Ich liege etwas zurück mit meinen Hinweisen zu Eröffnungen neuer Installationen auf den LEA-Sims. Das liegt hauptsächlich an meinem chronischen Zeitmangel im Dezember. Deshalb gibt es jetzt eine kurze Zusammenfassung der Ankündigungen aus der letzten Woche.


Quelle: Linden Endowment for the Arts
Eupalinos Ugajin:
"You are the music while the music lasts"
"There is a hole in my inventory"

Am 5. Dezember wurde der Start von Eupalinos Ugajins Installation auf LEA 25 angekündigt. Hier handelt es sich um zwei unterschiedliche Themenbereiche auf einer Region. Auf dem Simboden befindet sich mit "You are the music while the music lasts" eine Sammlung verschiedener Ideen, die Eupalinos in der letzten Zeit so in den Sinn gekommen sind. Zusätzlich sind hier auch einige "Instant Kulissen" von Kikas und Marmaduke gerezzt worden. Dort kommt man am einfachsten hin, wenn man sich in der Mitte des Sim in die große Röhre fallen lässt.

Am Landepunkt selbst befindet sich dann die Installation "There is a hole in my inventory". Hier werden Objekte oder Szenen präsentiert, die von unterschiedlichen Leuten stammen und die Eupalinos in seinem Inventar gefunden hat. Sieht alles etwas durcheinander aus, aber genau das macht eine Besichtigung interessant. Laufen ist hier eher nicht angesagt. Entweder fliegen oder einen der Teleporter verwenden. Es gibt hier viele Sachen zum Anklicken und Ausprobieren.

Die beiden Ausstellungen wurden am 5. Dezember eröffnet und können hier besichtigt werden:
>> Teleport zu LEA 25

Link:

Quelle: Eupalinos Ugajin: "You are the music while the music lasts"...


Seraph Kegel: "Dazed Entelechy"

Quelle: Linden Endowment for the Arts
Dieses Projekt von Seraph Kegel wirft die Frage auf, welche "Persönlichkeit" eigentlich realer ist. Der Mensch hinter der Tastatur, der einen Avatar in einer virtuellen Welt kontrolliert. Oder vielleicht der Avatar selbst, der vielen Menschen im Schutz einer Maskierung die Freiheit gibt, so zu sein oder das zu machen, was man aufgrund von Beschränkungen und Zwängen im realen Leben so nicht machen würde bzw. kann. Diese Gedanken führen Seraph zu der Überlegung, ob Leute ihren Avatar als fiktive Person verwenden, um damit ihr reales Ich verbergen zu können, oder ob der Wegfall von Beschränkungen und die sichere Umgebung einer virtuellen Welt dazu führt, dass die Nutzer hinter den Avataren ihre Hemmungen ablegen und ihrem wahren Selbst über den Avatar näher kommen, als es die physische Realität oder die Gesellschaft zulassen würden.

Um diese Gedanken dreht sich dann auch die Geschichte zu Seraphs Installation (etwas frei übersetzt, da konfuses Englisch):

Quelle: Linden Endowment for the Arts
"Amelia ist verschwunden. Niemand weiß genau, wo sie abgeblieben ist, obwohl einige sie gesehen haben.

Folgt Amelias verwirrendem Bestreben auf der Suche nach ihrem wahren Selbst. Sie weiß, dass sie ein menschliches Wesen hinter einem Avatar ist. Aber zu entscheiden, ob ihre reale Person mehr oder weniger real ist, als ihr virtuelles Gegenstück, wird für sie zu einem Problem, das es zu lösen gilt. Dies ist jedoch viel schwieriger, als sie zu träumen gewagt hatte, innerhalb ihrer vielen Gedanken darüber, was einen Menschen ausmacht, welche Mauern wir zwischen uns und anderen Menschen aufbauen, und die Masken die wir tragen - sowohl jene, die dem Leben am nächsten kommen, als auch jene, die nur aus Pappe bestehen, doch sogar die komplett falschen Masken können wieder die Geburt eines eigenen Lebens hervorrufen.

Es gibt so viel mehr über eine Person zu erfahren, als das, was wir tatsächlich sehen. Und viel mehr als das, was andere sehen. So viel, dass es unmöglich ist, es in Worten oder Bildern zu zeigen."


Wissenwertes für einen Besuch:
  • Viewer auf Umwelteinstellung der Region setzen.
  • Das HUD am Eingang holen und tragen.
  • Es gibt eine Bühne, die Teil der Ausstellung ist. Dort können Veranstaltungen durchgeführt werden. Bei Interesse an Seraph Kegel wenden.
  • Es gibt einen versteckten Teleport, der in eine Skybox führt, in der das Ursprungsprojekt der aktuellen Installation besichtigt werden kann.

"Dazed Entelechy" wurde am 9. Dezember eröffnet und kann hier besichtigt werden:

>> Teleport zu LEA 22

Quelle: 'Dazed Entelechy' at LEA 22


Quelle: Linden Endowment for the Arts
Marx Catteneo: "Konnected Piano"

Morgen, am 15. Dezember um 21 Uhr MEZ (12pm SLT), startet auf LEA 18 die Installation "Konnected Piano" von Marx Catteneo. Diese Arbeit beruht auf einem Projekt vom diesjährigen MetaMeets-Treffen in den Niederlanden, das sich mit Kunst in Second Life mithilfe der Kinect Konsole von Microsoft beschäftigt hat. Einzelheiten dazu gibt es hier.

Die Mitwirkenden des Projektes waren Martijn Verhallen (Kurator des Nerdlab), Philippe Moroux (Artistide Despres in SL) und Marc Cuppens (Marx Catteneo in SL). Nach einigen Schwierigkeiten wurde die Idee des Konnected Piano geboren. Diese Installation hat die Größe einer kompletten Region und beinhaltet eine Menge stabförmiger Prims. Ein Besucher der RL-Ausstellung konnte nun über die Kinect-Konsole mit Bewegungen der Arme durch die Installation fliegen. Bei jeder Berührung mit einem Stabprim wird dann einer von 92 Piano-Klängen abgespielt. Die RL-Hardware dazu war vom 23.11.2012 bis zum 02.12.2012 im Nerdlab in Den Bosch aufgebaut.

Ein kurzes Video dazu gibt es hier:

Quelle: Linden Endowment for the Arts
Auf LEA 18 haben die Besucher natürlich keine Kinect zur Verfügung. Deshalb kann man sich auch einfach so auf diese roten Halbkugel-Vehikel stellen und durch den Stangenwald fliegen. Die Klänge werden dann ebenfalls auf diese Weise abgespielt. Am Landepunkt gibt es eine Tafel mit Erklärung der optimalen Viewer-Einstellungen für diese Installation, unter anderem sollte Schatten aktiviert sein. Wenn dadurch die Framerate zu weit nach unten geht, kann man aber auch ohne Schatten und ggf. mit reduzierter Sichtweite durch das Konnected Piano fliegen.

"Konnected Piano" wird am 15. Dezember eröffnet und kann dann hier besichtigt werden:

>> Teleport zu LEA 18

Quelle: Konnected Piano - by Marx Catteneo

Dolphin Viewer 3.4.6.26773 veröffentlicht

Quelle: Dolphin Viewer
Am 11. Dezember wurde der Dolphin 3.4.6 veröffentlicht. Mit nur vier Änderungen ist es diesmal ein eher kleines Viewer-Update.

Neu ist die Funktion, per Menü oder Tastaturkürzel auf den Simboden zu teleportieren. Als Fix wurde zum einen die Beseitigung des Kacheleffekts bei Hires-Fotos von Runatai Linden übernommen. Und zum anderen das verbesserte SSAO und der reparierte atmosphärische Nebel von Tofu Buzzard.

Die Änderungen in Listenform:
  • Mit "Teleport to ground level" kann man sich von jeder Höhe auf den Simboden teleportieren. Das geht über den Menüpunkt "> Me > My Movements" oder über das Tastaturkürzel "Strg+Umschalt+Ende".
  • Behoben: Die Ränder zwischen den vier Quadranten bei Fotos mit doppelter Auflösung und aktiviertem Schatten.
  • Einige Fixes und Verbesserungen für die Bildqualität bei aktiviertem SSAO, sowie für Umgebungsnebel über LL-Wasser bei aktiviertem Schatten.
  • Einige Windlight-Voreinstellungen wurden umbenannt, da sich herausgestellt hat, dass Benennungen mit einem Strich (Minuszeichen) einige Dinge durcheinander bringen können. Wer aktuell eine solche Voreinstellung im Tageszyklus genutzt hat, muss das mit dieser Dolphin Version erneut einstellen.

Den Download für Windows, Mac und Linux gibt es hier:
>> Downloadseite für den Dolphin Viewer

Der Dolphin wird standardmäßig mit englischer Benutzeroberfläche installiert. Man kann ihn aber auch auf Deutsch umstellen. Nur sind dann alle zusätzlichen Funktionen des Dolphin weiterhin in Englisch. Die Standard-Funktionen, die auch im LL Viewer vorhanden sind, werden aber in Deutsch angezeigt.

Quelle: Dolphin Viewer 3 – 3.4.6.26773

Dienstag, 11. Dezember 2012

Nirans Viewer 2.0.5 wurde veröffentlicht

Quelle: sourceforge.net
Letzte Nacht ist der Nirans Viewer 2.0.5 erschienen. Als größte Neuerung wurde sowohl das SSAO (Screen Space Ambient Occlusion), als auch das SSR (Screen Space Reflections) von Tofu Buzzard in den Viewer aufgenommen. Dazu hatte ich auch schon am Freitag ein Video gepostet, in dem die Wirkung von SSR zu sehen ist. Das "Screen Space" in beiden Bezeichnungen bedeutet, dass die Umgebungsverdeckungen und Reflektionen nur im sichtbaren Bildschirmbereich berechnet werden. Die Grafik außerhalb des Bildschirms jedoch nicht. Beim SSR handelt es sich im Augenblick noch um eine Art Beta Version, die noch nicht sauber optimiert ist. Laut Tofu arbeitet der Code fünf mal ineffizienter, als es machbar wäre. Deshalb kann es beim Testen dieser Funktion zu starken Leistungseinbußen kommen. In der Voreinstellung nach der Installation ist SSR deaktiviert und es lässt sich optional über die Machinima-Sidebar oder in den Grafikeinstellungen einschalten. Und um SSR sehen zu können, muss auch Deferred Rendering aktiviert sein.

Ebenfalls von Tufu stammt ein Fix für atmosphärischen Nebel, der bisher unter Deferred Rendering nicht funktionierte. Ist das aktiv, wird die Umgebung mit zunehmender Entfernung durch den Dunst in der Atmosphäre immer undeutlicher. Ein Effekt, den man bei Tiefdruck-Wetterlage auch im RL beobachten kann. Hier ein Beispiel aus Nirans Blogpost. Auf beiden Fotos ist atmosphärischer Nebel aktiviert, rechts jedoch mit dem Fix von Tofu:

Atmosphärischer Nebel geht nichtAtmosphärischer Nebel geht


Weitere Änderungen in Version 2.0.5:
  • Der Code wurde auf den aktuellen Stand der Viewerentwicklung gebracht und hat unter anderem Verbesserungen zum HTTP-Projekt von LL und die Crashfixes vom Firestorm erhalten.
  • Möglichkeit zum Einstellen der Farbe des Auswahlrahmens beim Bearbeiten von Objekten.
  • Einloggen über Enter-Taste möglich (der Passwort-Eintrag muss dazu angewählt sein).
  • Der Fix von Runatai Linden zum Beseitigen des Kacheleffekts bei hochauflösenden Fotos, wurde übernommen.
    • Maximale Auflösungen sind abhängig von der Leistung der Grafikkarte. Sieht man auf seinen Fotos schwarze Bereiche, sollte man die max. Auflösung solange reduzieren, bis das nicht mehr auftritt.
  • Die Voreinstellungen für SSAO, DoF, Glow und Schatten wurden angepasst. Dies sieht man jedoch nur, wenn man nicht schon selbst an diesen Einstellungen geschraubt hat. In dem Fall hilft ein Löschen der Viewer-Settings.
  • Option zum Kopieren einer SLURL bei Rechtsklick auf Landmarken.
  • Verbesserungen an der deutschsprachigen Übersetzung.
  • Anzahl der möglichen Curls auf 386 erhöht, um die Fehleranfälligkeit zu verringern.
  • Einige Windlight-Einstellungen wurden zum besseren Verständnis umbenannt.

Die komplette Änderungsliste ist am Ende von Nirans Blogpost aufgeführt (siehe Quellenlink).

Insgesamt rückt der Nirans Viewer mit den Änderungen am Rendering ein Stück weiter in Richtung Highend-Grafik, was entsprechend die Hardware stärker fordert. Für alte und/oder leistungsschwache PCs ist er deshalb nicht mehr wirklich geeignet. Wer ihn aber unter akzeptablen FPS-Raten laufen lassen kann, wird meiner Ansicht nach mit der besten Grafik in SL belohnt. :)

Wenn jemand den SSR-Effekt mal sehen will, aber keinen Ort kennt, wo genügend Glanz-Flächen vorhanden sind (Shiny), der kann einfach mal in Nirans Bunker vorbeischauen:
>> Nirans Bunker auf Hippo Hollow

Ich habe das eben auch mal kurz ausprobiert. So ganz überzeugt bin ich davon noch nicht. Ich finde die Reflektionen sehr grobkörnig und diffus. Für die Reflektionsfläche habe ich starken Glanz ohne Bump-Map genommen, um eine möglichst glatte Fläche zu erhalten. Dennoch streut die Reflektion ziemlich stark. Aber es wurde ja gesagt, dass da noch reichlich Verbesserungspotential drinsteckt. Mal sehen, was in Zukunft noch kommt.

Die Performance ging dagegen mit aktivem SSR bei mir fast gar nicht runter (ein paar FPS, die aber außer auf der Anzeige sonst nicht bemerkbar waren).  Ich habe jetzt auch nicht wirklich viel Zeit gehabt, das zu testen. Hier mal ein Bild im Freien, wo ich einfach eine Glanzplatte auf den Holzsteg gelegt habe:


Und hier ein direkter Vergleich mit und ohne SSR. Am besten anklicken und in groß öffnen. Dann unten in der Thumbnail-Leiste hin und her springen (die beiden Thumbs ganz rechts):

Mit SSROhne SSR


Viewer Download für Windows:
>> Download Nirans Viewer 2.0.5

Weitere Links:
>> Nirans Blog
>> Nirans Forum
>> Code Repository - (Änderungsverlauf)
>> Info-Thread auf SLUniverse - (aktuelle Seite)

Quelle: Release 2.0.5

SL-Server: Aufspielungen für die Woche vom 10.12.2012

Das Main Grid
In dieser Woche gibt es zum zweiten Mal hintereinander keine Aufspielungen auf den Hauptkanal. Denn der Code, der sich seit letzten Mittwoch auf den drei RC-Kanälen befindet, hat einen Fehler in Bezug auf die Skriptfunktion llInstantMessage().

Dadurch werden IMs eines Objektes, das diese Skriptfunktion verwendet, nicht per Email an den Eigentümer des Objekts weitergeleitet, wenn dieser sich offline befindet.

Eine solche Funktion wird vor allem von Shopbesitzern verwendet, die sich informieren lassen, wenn jemand z.B. eine Notecard in der Feedbackbox im Shop hinterlassen hat. Also, heute gibt es keine Rolling Restarts.

Bei den RC-Kanälen behalten BlueSteel und LeTigre ihren Code aus der letzten Woche, jedoch werden am Mittwoch zwei Fehlerbereinigungen für die erkannten Probleme dazugebracht. Magnum bekommt ein Maint-Server Projekt, das zum einen aus den Änderungen der beiden anderen RC-Kanäle besteht und zum anderen aus weiteren Fehlerbereinigungen, Optimierungen und Anpassungen. Darunter ist ein Fix für ein Speicherleck. Das könnte für den Fehler sein, der bei einigen Regionen den Speicher immer weiter füllt, bis es zu Rezproblemen kommt und die FPS in den Keller fallen. Zu den Optimierungen gehört ein Erhöhen der erlaubten Größe für Animationen. Damit sollten zukünftig längere Animationszyklen möglich sein, was sicher den Clubbesuchern in SL gut gefallen wird. :)

Alle Inhalte und Termine zu den Serveraufspielungen gibt es nach dem folgenden Link:

Sonntag, 9. Dezember 2012

Dies und Das aus dem Web (KW 49 / 2012)

Wie ich letzte Woche schon angekündigt hatte, gibt es heute etwas weniger Text in meinem Wochenrückblick. Es sieht zwar optisch danach aus, als sei es genauso viel wie immer, ist es aber nicht.^^  Ich habe weit weniger für die heutige Ausgabe recherchiert. Und nach einem üppigem Adventsessen hatte ich heute auch keine Lust und Zeit mehr, das noch groß aufzubereiten. Deshalb bitte nicht so auf Grammatik und Rechtschreibung achten. :)

Und es geht auch gleich los:

Kalenderwoche 49 / 2012



Quelle: Orca's World
Fizz Cup 2012

Gestern, am 8. Dezember, fanden die finalen Rennen des diesjährigen Fizz Cup in Second Life statt. Die sechs Finalisten wurden bereits in den vergangenen Wochen über verschiedene Ausscheidungsrennen ermittelt. Der Fizz Cup gilt wohl als der bekannteste Segelwettbewerb in SL und wer hier gewinnt, darf sich zu den besten SL-Seglern zählen.

Das Finale begann am Samstag bereits um 7am SLT (16 Uhr MEZ) in der Blake Sea. Es wurden vier Rennen in Folge durchgeführt und als Boot musste die Flying Fizz verwendet werden. Gesegelt wurde mit SL Racing Wind auf insgesamt zwei verschiedenen Kursen (siehe: 1 / 2).

Gewonnen hat den Cup mit großem Vorsprung Silber Sands, die bei drei von den vier Rennen als Erste über die Ziellinie kam. Hier alle Platzierungen:
  1. Silber Sands
  2. Ralf80 Titanium
  3. Ronin Zane
  4. Ayahoshi Resident
  5. Krysha Lundqvist
  6. Kris Hollysharp
Die ersten beiden Plätze sind übrigens Mitglieder der deutschsprachigen Schiffsratten.

>> Homepage Flying Fizz World Cup 2012

Quellen:
>> Silber Sands wins 2012 FIZZ CUP
>> Fizz Cup 2012 finals




Weitere Meldungen gibt es nach dem Link:

Samstag, 8. Dezember 2012

Rokuro 4.20 - Einfaches Sculpty- und Mesh-Programm für SL

Am 29. November ist die Version 4.20 von Rokuru erschienen. Dies ist ein sehr einfaches Programm zum Erstellen von symetrischen Objekten für Second Life. Bisher konnte Rokuro diese Objekte nur als Sculpty-Map in Form von TGA-Texturen speichern. In der neuen Version wird nun auch das Speichern als Collada-Datei unterstützt. Damit lassen sich die in Rokuro erstellten Objekte als Mesh in Second Life hochladen. Alternativ kann man seine Objekte auch im OBJ-Format abspeichern, um sie mit anderen 3D-Programmen zu öffnen und weiter zu bearbeiten.

Der Bildschirm von Rokuro
Die Möglichkeiten zum Erstellen eines Objektes sind sehr begrenzt, dafür hat man aber auch sehr schnell etwas gebastelt. Für die beiden Beispielobjekte hier im Beitrag, habe ich etwa 10 Minuten benötigt. Verfügbar ist Rokuro für Windows 32- und 64-Bit, sowie für Mac OSX. Der Download kommt als Zip-Archiv und benötigt keine Installation. Einfach irgendwohin entpacken und dann Doppelklick auf "ROKURO.exe". Auf diese Weise lässt es sich sogar auf einem USB-Stick starten und ist damit überall einsatzbereit.

Das Prinzip zum Erstellen von Objekten beruht auf der Rotation einer Profilkontur um eine mittlere Drehachse herum. Es gibt verschiedene Grundprofile in der Schnellauswahl (Menü "Shape"), die man dann durch Ziehen und Verschieben der Verbindungspunkte verändern kann. Der gewählte Körper bestimmt dann auch, ob das fertige Objekt rund oder kantig ist. Das heißt, wenn ich z.B. "Cylinder" auswähle, dann wird das Profil in 16 Teilabschnitten um die Drehachse kopiert und das Ergebnis sieht annähernd rund aus. Nehme ich dagegen als Grundkörper ein "Prism", wird das Profil nur dreimal um die Drehachse kopiert und die Form ist dann ein Prisma. Im Shape-Menü des Programms sind einige Grundformen enthalten und was damit alles möglich ist, findet man am besten durch Ausprobieren heraus.

Ein einfacher Pilz
Ich habe für einen schnellen Test mal zwei Objekte erstellt. Einmal eine quadratische Säule mit Rippen (Grundkörper "Pillar") und einmal einen Pilz (Grundkörper "Ball"). Die beiden von mir veränderten Profile dazu, sind auf den Bildern oben zu sehen. Die Änderungen am Profil werden immer direkt in der 3D-Ansicht auf der linken Seite angezeigt. Drehen kann man das 3D-Objekt durch Klicken und gedrückt halten der linken Maustaste im Objektfenster und entsprechenden Bewegungen mit der Maus. Zoomen geht mit dem Mausrad. Beide Objekte habe ich dann einmal im Collada-Format (Mesh) und einmal als TGA-Format (Sculpty) abgespeichert. Bei Collada kann man im Speichern-Dialog noch ein paar nützliche Einstellungen machen.

Einstellungen beim Speichern von Collada:
  • Save .dae and .obj File - Ist das aktiv, wird neben dem Collada-Format auch noch das OBJ-Format abgespeichert.
  • Save lowest/low/medium/high LoD - Ist das aktiv, speichert Rokuro das Objekt in vier verschiedenen LoD-Stufen, die man dann alle separat im Mesh-Upload Fenster des SL-Viewers auswählen kann.
  • Save Cube Phisics Shape - Ist das aktiv, wird eine zusätzliche Datei erzeugt, die man im Mesh-Upload Fenster als Physikkörper auswählen kann.

Sowohl LoD-Stufen, als auch Physikkörper, lassen sich jedoch vom Mesh-Upload Fenster im Viewer auch automatisch berechnen. Wer bei so vielen Dateien durcheinander kommt, deaktiviert die unteren beiden Checkboxen im Speichern-Dialog. Ich habe zum Ausprobieren alles genommen, was angeboten wird und das Ergebnis für ein einziges Objekt sieht dann so aus:


Das Speichern im TGA-Format ist dagegen einfach, da nur eine einzige Datei geschrieben wird. Unter > File > Setup kann man vorher noch einstellen, ob die Sculpty-Map mit 64x64 oder mit 128x128 Bildpunkten gespeichert werden soll. Ich empfehle es auf 64x64 zu lassen, da das Sculpty dann in SL schneller rezzt. Eine komplette Erklärung der Optionen von Rokuro ist auf der Homepage des Programms unterhalb der Downloads zu finden (englisch).

Im SL-Viewer holt man sich dann die Sculpty-Map über > Hochladen > Textur ins Inventar und das Mesh-Objekt über > Hochladen > Modell. Wie man aus einer Sculpty-Map ein Sculpty macht, oder wie man ein Mesh hochlädt, erkläre ich jetzt nicht. Das soll ja nur ein kurzes Review zum neuen Rokuro sein. Das Hochladen meines Pilzes sieht im Modell-Upload jedenfalls so aus:

Mesh-Upload Fenster

Und so sehen die beiden Rokuro-Objekte dann in Second Life aus:

Von links nach rechts: Mesh-Säule, Sculpty-Säule, Mesh-Pilz, Sculpty-Pilz
Das jeweils linke Objekt ist ein Mesh, das rechte ein Sculpty. Beide Sculpties belegen 1 Prim Land Impact. Die grüne Mesh-Säule benötigt 2 Prims und der Mesh-Pilz sogar 8 Prims. Bei den Säulen ist klar die Mesh-Methode besser, denn sie erzeugt gerade, scharfe Kanten und das Modell sieht exakt so aus, wie in Rokuro. Beim Pilz ist dagegen das typisch verbeulte Aussehen der Sculpties ganz vorteilhaft. Zumindest finde ich den etwas windschiefen Pilz netter, als den glatten.

Mit Texturen habe ich mich nicht beschäftigt. Die Objekte auf den Bildern habe ich einfach nur eingefärbt. In der Übersicht meiner Dateien (Bild weiter oben) sieht man ganz unten eine "Test_4-tx.png". Das ist die UV Map der Objekte. Nimmt man diese Textur als Vorlage und färbt z.B. das Quadrat Nr. 33 grün ein, dann wird diese Textur auf dem Objekt in SL genau an der Stelle einen grünen Bereich erzeugen, auf der in Rokuro das Quadrat Nr. 33 zu sehen ist.

Hier noch ein Bild meiner Testobjekte:


Es gibt von Kanae neben Rokuro noch eine Reihe weiterer Programme, die aber kostenpflichtig sind. Wenn man sich ansehen will, wie die damit erstellten Objekte aussehen, kann man in SL zum Shop von Kanae teleportieren. Den Teleport und eine Webseite mit Infos zu diesen Programmen, habe ich unten in die Linkliste gepackt.

Rokuro ist natürlich für jeden halbwegs erfahrenen Content-Ersteller in SL indiskutabel. Für Anfänger oder für Leute wie mich, die das einfach mal ausprobieren wollen, ist das Programm aber einen Blick wert, zumal es ja kostenlos ist. Und da Rokuro jetzt auch das Collada-Format beherrscht, ist es für Leute ganz gut geeignet, die einfach mal ein eigenes Mesh hochladen wollen und denen Blender und Co. (noch) zu kompliziert sind.

Download Rokuro :
>> Rokuro Windows 32-Bit
>> Rokuro Windows 64-Bit
>> Rokuro Mac OSX

Links:
>> Homepage Rokuro
>> Teleport zum Shop von Kanae in Second Life
>> Beispielbilder von Rokuro-Objekten
>> Weitere 3D-Programme von Kanae - (die Links befinden sich in der blauen Leiste)