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Sonntag, 20. Dezember 2020

Mehrere EEP-Einstellungen auf derselben Parzelle

25 verschiedene Umwelteinstellungen

Ich hatte gestern in meinem Simtipp geschrieben, dass Firestorm-Nutzer, die bisher auf ihrem Land verschiedene Windlights auf der gleichen Parzelle/Region über den Land-Info Eintrag gesteuert haben, nun auf EEP umstellen sollten. Denn der aktuelle Firestorm mit EEP-Funktion unterstützt das alte Parzellen-Windlight nicht mehr. Zumindest habe ich keine Einstellung mehr im Firestorm dazu gefunden.

Heute habe ich zwei IMs von Leuten bekommen, die meinen Simtipp gelesen hatten und die fragten, wie man denn das alte Parzellen-Windlight im Firestorm mit EEP hinbekommt. Da ich aktuell im Nirgendwo bei meinen Blogthemen stehe, da ich mich zu Beginn meines Weihnachtsurlaubs etwas treiben lassen, dachte ich, dass ich mal eine möglichst kurze Anleitung zu diesem Thema erstelle.

Einleitung und kurze Erklärung

  • Die Anleitung hier wurde mit dem Firestorm Viewer 6.4.12 erstellt.
  • EEP-Umwelteinstellungen sind Inventarobjekte im Ordner "Einstellungen" (siehe Bild unten).
  • Auf jeder Parzelle/Region lassen sich vier unterschiedliche Himmelseinstellungen in verschiedenen Höhen speichern. (0-999 Meter, 1.000-1.999 Meter, 2.000-2.999 Meter und alles über 3.000 Meter.)
  • Man kann seine selbst erstellten alten Windlights von früher als EEP-Objekte importieren.
  • Ich habe die hier gezeigten Änderungen auf meiner Linden Homes Parzelle auf Bellisseria gemacht, da Linden Lab dies für alle LH-Regionen zugelassen hat.

Die neuen EEP-Einstellungen im Inventar

Voraussetzung für das Bearbeiten von EEP-Einstellungen
  • Ein EEP-fähiger Viewer
  • Die Berechtigung für Parzelle oder Region, eine Umwelteinstellung zu überschreiben (Parzellenbesitzer, Regionsbesitzer, Estate-Manager).
  • Im Fall einer Parzelle: Der Regionseigentümer hat Änderungen auf Parzellenebene erlaubt.


Unterschiedliche EEP-Einstellungen auf einer Parzelle/Region erzeugen

Die Anleitung dazu ist kürzer als viele vermuten.

  • Im Menü "Welt > Land-Info" das Land-Info Fenster öffnen und in die Registerkarte "Umgebungen" gehen.
  • Parallel dazu das Inventarfenster öffnen und im Ordner "Einstellungen > Skies" einen beliebigen Unterordner aufklappen.
  • Die gewünschte EEP-Einstellung mit gedrückter linker Maustaste in eines der vier "Himmel"‑Felder im Land-Info Fenster ziehen.
  • Auf gleiche Weise können die drei anderen Himmel-Felder mit Einstellungen belegt werden.

EEP-Einstellung für Parzelle/Region festlegen / (Bild anklicken für größere Darstellung)

Wer will, kann im obigen Fenster auch die Wassereinstellung auf die gleiche Weise ändern. Sichtbar sind die so festgelegten Einstellungen für alle, die im Viewer den folgenden Menüpunkt aktiviert haben. "Welt > Umgebungen > Gemeinsame Umgebung verwenden"

Teleportiert man nun mit dem Avatar in die verschiedenen Höhenbereiche, wird in jedem Bereich die EEP-Einstellung geladen, die man oben festgelegt hat. Ich habe zum Beispiel in meiner Skybox "Annan Adored Optimal Skin" festgelegt, weil ich dort immer an meinem Mesh Body herumbastle.


Importieren einer alten Windlight-Einstellung, um sie mit EEP zu nutzen

Zuerst ein Freebie-Tipp, den ich kürzlich irgendwo gesehen habe. Der neue Firestorm enthält ja bereits 252 Himmelseinstellungen für EEP aus der alten Standard-Windlight-Liste. Wer alle 769 alten Firestorm Windlights als EEP-Objekte im Inventar haben möchte, kann die kostenlos auf dem Marketplace holen. Diese EEP-Einstellungen funktionieren natürlich auch in jedem anderen Viewer.

Wer sich aber im alten Firestorm eigene Windlights erstellt hatte und diese gerne als EEP-Einstellung im Inventar haben möchte, muss sie importieren. Die selbst erstellten Windlights liegen standardmäßig in diesem Verzeichnis (für [USERNAME] den eigenen Windows Profilnamen einsetzen):

  • C:\Users\[USERNAME]\AppData\Roaming\Firestorm_x64\user_settings\windlight\skies

Windlight importieren:

  • Im Menü das Fenster "Welt > Umgebungen > Meine Umgebungen" öffnen.

  • Ich empfehle eine neue Einstellung für den Himmel anzulegen, die man als Startpunkt für jeden Import nutzen kann. Im Fenster "Meine Umgebungen" unten auf das "+" Symbol klicken und "Neuer Himmel" auswählen.
  • Die neue Himmelseinstellung mit rechter Maustaste anklicken und "Öffnen" wählen.


  • Es öffnet sich das Fenster "Festgelegte Umgebung" zum Bearbeiten und Importieren von EEP‑Einstellungen. Aus Platzgründen habe ich unten drei Screenshots in einem Bild vereint.
  • Im Fenster "Festgelegte Umgebung" zuerst  auf den "Importieren" Button klicken.
  • Im Dateiauswahlfenster dann zu diesem Pfad navigieren:
    C:\Users\[USERNAME]\AppData\Roaming\Firestorm_x64\user_settings\windlight\skies
  • Das gewünschte alte Windlight aus dem skies Ordner auswählen.
  • Auf "Öffnen" klicken.
  • Im Fenster "Festgelegte Umgebung" dann unten links auf "Speichern unter" umstellen und auch gleich auswählen.
  • Im Benennungsfenster wird der alte Windlight-Name mit dem Anhang "(neu)" automatisch eingetragen. Ich entferne dann immer das "(neu)", weil ich den ursprünglichen Namen des Windlights haben will.

Die fünf Schritte, um ein altes Windlight als EEP Einstellung zu importieren / (Bild anklicken für größere Darstellung)

Die neue EEP-Einstellung wird direkt unterhalb des Hauptordners "Einstellungen" gespeichert. Damit man den Überblick bei vielen importierten Windlights behält, empfiehlt es sich, die neuen Einstellungen in den richtigen Unterordner zu ziehen. In meinem Beispiel wäre das "Skies".

Importierte Einstellungen in Unterordner verschieben

Damit hat man nun ein altes Windlight in eine EEP-Einstellung umgewandelt. Bei mir sahen alle importierten Windlights genauso aus wie vor Einführung von EEP. Unterschiede ergeben sich nur durch allgemeine Fehler, die im Rendering der Umwelt noch vorhanden sind. Zum Beispiel falsche Berechnung der Specular Map oder zu helles Darstellen von "ganz hell" Objekten in dunstiger Atmosphäre. Diese Fehler treten aber auch bei neu erstellen EEP-Einstellungen auf und haben nichts mit importierten Windlights zu tun. 

Ich hoffe, dass die Firestorm Nutzer möglichst bald ihre alten Parzellen-Windlights auf EEP umstellen. Damit würden die Einstellungen nicht nur beim aktuellen Firestorm wieder automatisch geladen werden, sondern auch die Nutzer von anderen Viewern würden die Einstellung dann sehen (was ja früher nicht der Fall gewesen war).

Links:


Samstag, 28. März 2020

Second Life Viewer lädt schneller mit Defender-Ausschluss

Der Windows Defender (Viren- & Bedrohungsschutz)
Anfang dieser Woche habe ich irgendeinen Link zu einem Thread auf Reddit angeklickt, den einige SL-Nutzer empfohlen haben. Das was dort vorgeschlagen wird, kannte ich schon, aber vielleicht gibt es ja einige, die das noch nicht kennen. Also gebe ich es hier mal weiter.

Die Anleitung bezieht sich auf Windows 8/10 Nutzer, die als Virenscanner den eingebauten Defender (heutige Bezeichnung "Viren- & Bedrohungsschutz") verwenden. Aber das Verfahren sollte mit jedem Virenscanner funktionieren, der zur Überwachung genutzt wird.

Vom Prinzip wird der Cache-Ordner für den Second Life Viewer (und/oder jeden anderen TPV) als Ausnahme in das Virenprogramm aufgenommen. Damit wird jede Datei, die der Viewer von den Servern in den Cache herunterlädt und jede Datei, die der Viewer vom Cache in den internen Speicher lädt, nicht mehr vom Virenprogramm geprüft. Und das spart sowohl Zeit als auch CPU-Kapazität.

Große Gefahr besteht nicht, wenn man den Cache-Ordner aus der Virenprüfung ausschließt. Im Cache liegen nur Texturen (jpeg2000 Dateien) und einige Asset-Objekte, sowie eine große Datenbankdatei, die sich aus heruntergeladenen Informationen zusammensetzt. Bei diesen Daten ist ein Virus sehr unwahrscheinlich bis fast ausgeschlossen.

Die folgende Anleitung ist auf Windows 10 mit dem hauseigenen Defender zugeschnitten. Sie lässt sich aber leicht auf andere Betriebssysteme und/oder Virenscanner übertragen.

Cache-Ordner für Second Life Viewer ausschließen

  1. Die Windows Einstellungen öffnen und im Suchfeld "defender" eingeben. Dann auf "Viren- & Bedrohungsschutz" klicken.


  2. Im "Viren- & Bedrohungsschutz" Fenster dem folgenden Pfad folgen:
    Einstellungen für Viren- und Bedrohungsschutz > Einstellungen verwalten > Ausschlüsse > Ausschluss hinzufügen oder entfernen.
  3. Auf das Pluszeichen vor "Ausschluss hinzufügen" klicken.


  4. Im Aufklappmenü "Ordner" wählen.
  5. In die Adressleiste des Explorer-Fensters %LOCALAPPDATA% eingeben und Enter drücken. (Sollte man den Cache im eigenen Viewer auf einen anderen Ordner verschoben haben, dann bitte manuell zu diesem Ordner vorarbeiten und nicht %LOCALAPPDATA% eingeben.)
  6. In der nun angezeigten Liste den Ordner des genutzten Viewers auswählen, den man benutzt. Beim offiziellen Viewer heißt der zum Beispiel "SecondLife", beim Firestorm dürfte er "Firestorm_x64" heißen und beim Black Dragon lautet er "Black Dragon".


  7. Das Explorer-Fenster über den Button "Ordner auswählen" schließen.
  8. Eine eventuelle Sicherheitsabfrage von Windows sollte man dann mit "Ja" bestätigen.
    Im folgenden Screenshot habe ich sowohl den offiziellen Viewer als auch den Black Dragon ausgeschlossen.


  9. Das war schon alles. Nutzt man mehrere Viewer, kann man den Vorgang ab Schritt 3 wiederholen und die anderen Ordner auswählen.

Ich habe den Cache für meine Viewer in einen anderen Ordner verschoben. Ich will auf meinen SSDs möglichst wenig Schreibvorgänge auf Laufwerk C: haben, denn dort liegt ja Windows und das soll ungestört laufen. Mein Cache-Ordner liegt deshalb auf Laufwerk E:. Das sieht bei mir dann so aus:


Ob das Ganze aktuell wirklich viel Geschwindigkeit beim Laden von Regionen bringt, kann ich nicht sagen, da ich diese Einstellung schon länger bei mir so habe. Es gibt aber viele Leute, die nach der Änderung mehr Geschwindigkeit bemerkt haben wollen.

Quelle: [Reddit] - Make SL rez faster with this one weird trick!

Mittwoch, 8. Januar 2020

Viertes SL-Tutorial von Strawberry jetzt auf Deutsch

Quelle: Second Life / YouTube
Im Juli, August und Oktober 2019 wurden drei der bisher vier SL-Tutorials von Strawberry Linden in viele unterschiedliche Sprachen übersetzt. Darunter auch Deutsch. Ich berichtete hier, hier und hier darüber.

Am 6. Januar 2020 wurde das vierte Tutorial von Strawberry in insgesamt neun verschiedenen Sprachen veröffentlicht. In diesem Video geht es um das Thema "Wie man Hilfe in Second Life bekommt". Die englische Version hatte ich bereits am 3. Dezember 2019 vorgestellt. Die deutschsprachige Version habe ich hier unten eingebettet.

Das ist der Text aus der YouTube-Beschreibung:
Damit sind erneut alle neuen Einsteiger-Tutorials von Strawberry in die wichtigsten Sprachen übersetzt worden. Leider hat Linden Lab das Bakes on Mesh Tutorial vom Oktober 2019, das sich ja eher an erfahrene Nutzer richtet, noch nicht übersetzt. Wenn ich sehe, wie viele Fragen zu diesem Thema in den Foren und Blogs gestellt werden, wäre ein deutschsprachiges Video zu BOM sicher sehr gefragt.

Alle übersetzten Tutorials kann man sich im Second Life Videokanal auf YouTube ansehen. Das deutschsprachige Video ist hier:

Wie man Hilfe in Second Life bekommt - Second Life Tutorial



Hier ein Screenshot von allen 9 übersetzten Tutorials:

Tutorials in vielen Sprachen / Quelle: Second Life Kanal auf YouTube
Links:

Montag, 30. Dezember 2019

Black Dragon Viewer Guide: Teil 4 bis 6

Quelle: Black Dragon Viewer
NiranV Dean hat am 23. Dezember in sechs kleinen Blogposts die wichtigsten Grafikfunktionen seines Black Dragon Viewers erklärt. Ich vermute, das ist für ein zukünftiges Handbuch, das er in seinem Blog zur Verfügung stellen will.

Da ich auch öfter mal inworld gefragt werde, wie dies oder das im Black Dragon funktioniert, übersetze ich die sechs Kapitel von Niran einfach mal. Gestern hatte ich bereits Teil 1 bis 3 zusammengefasst, heute gibt es Teil 4 bis 6. Die Abschnitte sind nicht besonders umfangreich und erklären im Wesentlichen die Funktion und Auswirkungen bestimmter Grafikeinstellungen. Die richtige Einstellung sollte dann jeder für sich finden, abhängig von der jeweilige Situation.

Sollte Niran noch weitere Kapitel erstellen, werde ich die auch noch übersetzen. Wie gestern, gibt es nach dem ersten Abschnitt einen Link auf die Unterseite.


Black Dragon Viewer Guide: #4 Bildschirmreflexionen

Was ist das?
Bildschirmreflexionen (engl.: "Screen Space Reflections" oder "SSR") ist genau wie die Umgebungsverdeckung eine Funktion, die auf den Bildschirmbereich begrenzt ist. Sie zielt darauf ab, die visuelle Qualität zu verbessern, indem ressourcenschonende Versionen von ansonsten sehr rechenintensiven Funktionen erzeugt werden. In diesem Fall vollständige Reflexionen. Die Funktion sieht nicht perfekt aus und bringt ihre eigenen Probleme mit sich. Sie leistet aber einen guten Beitrag, um besonders metallischen Oberflächen mehr Realismus zu verleihen. Dies geschieht durch einfache Nachberechnungen der Reflexion und durch eine Abschätzung, was und wie viel reflektiert werden soll.

Wie sieht es aus?


Die weiße Linie mit der Maus bewegen. Links ist ohne, rechts mit Bildschirmreflexionen

Man kann sehen, dass die Bildschirmreflexionen nicht besonders realistisch oder korrekt sind, aber sie leisten gute Arbeit, um diesen Metallbalken das gewisse Etwas an metallischem Aussehen zu verleihen. Die Wand auf der linken Seite und die Balken im Dach profitieren auch stark von den Reflexionen des Himmels und anderer Gegenstände im Raum. Im Allgemeinen können Bildschirmreflexionen das Erscheinungsbild von praktisch allem massiv verbessern, wenn die Spiegelung richtig konfiguriert ist und Normal Maps verwendet werden. Sie ergänzen auch die sehr uninteressanten und langweiligen Standardlichtreflexionen.

Wie kann ich es anwenden?
Man kann Bildschirmreflexionen aktivieren, indem man "Einstellungen" öffnet und die Registerkarte "Anzeige" auswählt. Dort navigiert man zum Abschnitt "Deferred Shading (Deferred Rendering)", in dem die Gruppe "Bildschirmreflexionen anzeigen" enthalten ist. In diesem Bereich kann man Bildschirmreflexionen aktivieren oder deaktivieren.


Was kann ich ändern?
"Bildschirmreflexionen anzeigen" bietet nicht viele Optionen außer der Auflösung und der Helligkeit. Beide Optionen befinden sich direkt unter der Funktion. An Bildschirmreflexionen gibt es sowieso nicht viel zu ändern, da es stark von der Umgebung abhängt, in der es verwendet wird.

Warnungen
Der Effekt ist nicht akkurat und auch nicht realistisch. Und da der Bildschirm nur über eine begrenzte Fläche verfügt, können keine Objekte oder Landschaften außerhalb des Bildschirms einbezogen werden. Es wird auch eine GPU-Shader-Funktion mit mittelschwerer Rechenlast genutzt und GPUs, die einer GTX 600 Serie ähneln, werden langsamer, wenn die Auflösung höher als ~13 eingestellt ist.

Bildschirmreflexionen skalieren nicht mit der Auflösung. Dies bedeutet, wenn ihr Fotos mit höherer oder niedrigerer Auflösung als in eurem aktuellen Fenster aufnehmt, dann müsst ihr die Bildschirmreflexionen für diese Auflösungen neu konfigurieren. Die Bildschirmreflexion teilt dieses seltsame Verhalten mit "Weicher Beleuchtung", "Schärfentiefe", "Umgebungsverdeckung" und "Volumetrischer Beleuchtung". Beachtet dies bitte.

Quelle: Black Dragon Viewer Guide: #4 Screen Space Reflections


Die nächsten zwei Abschnitte sind auf der Unterseite zu finden. Bitte den nachfolgenden Link benutzen:

Sonntag, 29. Dezember 2019

Black Dragon Viewer Guide: Teil 1 bis 3

Quelle: Black Dragon Viewer
NiranV Dean hat am 23. Dezember in sechs kleinen Blogposts die wichtigsten Grafikfunktionen seines Black Dragon Viewers erklärt. Ich vermute, das ist für ein zukünftiges Handbuch, das er in seinem Blog zur Verfügung stellen will.

Da ich auch öfter mal inworld gefragt werde, wie dies oder das im Black Dragon funktioniert, übersetze ich die sechs Kapitel von Niran einfach mal. Allerdings in zwei Blöcken. Heute gibt es Teil 1 bis 3, morgen dann Teil 4 bis 6. Die Abschnitte sind nicht besonders umfangreich und erklären im Wesentlichen die Funktion und Auswirkungen bestimmter Grafikeinstellungen. Die richtige Einstellung sollte dann jeder für sich finden, abhängig von der jeweilige Situation.

Ob Niran noch weitere Kapitel erstellen wird, weiß ich nicht. Nach dem ersten Abschnitt folgt in meinem Beitrag ein Link auf die Unterseite.


Black Dragon Viewer Guide: #1 Deferred Rendering

Was ist das?
Deferred Rendering (auch in Second Life fälschlicherweise als "Erweitertes Beleuchtungsmodell" bekannt) und korrekt bezeichnet als "Deferred Shading", ist eine häufig verwendete Rendertechnik, bei der das tatsächliche Schattieren auf die zweite Berechnung von Vertex- und Pixelshadern verschoben wird, während die erste Berechnung nur verwendet wird, um relevante Informationen zu sammeln, die im zweiten Durchgang zur Berechnung von Licht und Schatten herangezogen werden.

Der größte Vorteil besteht darin, dass die Beleuchtung von der Geometrieberechnung abgekoppelt wird, wodurch zum Beispiel viele Lichter gerendert werden können, ohne dass sich dies auf die Leistung im Vergleich zum normalen Rendering auswirkt. Im Allgemeinen sollte das Deferred Rendering immer aktiviert sein. Das sollte im Grunde die Leistung verbessern. Bei der Deaktivierung des Deferred Rendering wird die Leistung der meisten modernen Hardware tatsächlich negativ beeinträchtigt. Das Deferred Rendering ist auch die Grundlage für andere erweiterte Rendering-Funktionen wie Umgebungsverdeckung, Schärfentiefe und gerenderte Schatten.

Wie sieht es aus?


Die weiße Linie mit der Maus bewegen. Links ist ohne, rechts mit Deferred Rendering

Der Unterschied, abgesehen von einem insgesamt helleren Bild, liegt hier in den Details. Die Wände im Bild oben, haben Normal- und Specular-Maps. Wenn die Option "Deferred Rendering" aktiviert ist, werden sie sichtbar. Man kann auch die metallische Reflexion etwas besser sehen, da sie nun korrekt das Licht reflektiert. Denkt daran, dass dies ohne Schatten dargestellt ist und es sollte auch kein direktes Sonnenlicht darauf fallen. Insgesamt ist es eine leichte Verbesserung gegenüber dem Legacy-Rendering und nur die Grundlage für alle anderen Funktionen.

Wie kann ich es anwenden?
Ihr könnt Deferred Rendering aktivieren, indem ihr "Einstellungen" öffnet und die Registerkarte "Anzeige" auswählt. Hier findet ihr ein Kontrollkästchen in einer der Hauptregisterkarten mit der Bezeichnung "Deferred Shading (Deferred Rendering)".


Was kann ich ändern?
Wenn keine zusätzlichen Funktionen aktiviert sind, bleibt "Deferred" weitgehend statisch. Ihr findet alle Optionen im Abschnitt "Deferred Shading (Deferred Rendering)" unter "Anzeige". Dazu gehören Kantenglättung, eine Reihe von Lichtoptionen und die Frage, ob das Licht geglättet werden soll oder nicht.

Warnungen
Beim Deferred Rendering wird etwas mehr Texturspeicher benötigt, zusätzlich zu der möglicherweise bereits sehr begrenzten Menge, die ihr nur noch habt. Beachtet dies bitte.

Quelle: Black Dragon Viewer Guide: #1 Deferred Rendering


Die nächsten zwei Abschnitte sind auf der Unterseite zu finden. Bitte den nachfolgenden Link benutzen:

Dienstag, 3. Dezember 2019

Viertes SL-Tutorial Video von Strawberry Linden

Quelle: Second Life / YouTube
Heute gibt es noch ein zweites Video in meinem Blog. Strawberry Linden hat am 2. Dezember ihr inzwischen viertes Second Life Tutorial auf YouTube veröffentlicht. Diesmal lautet das Thema "Wie man Hilfe in Second Life bekommt".

Gemeint ist damit die von Linden Lab zur Verfügung gestellte Hilfe, wie zum Beispiel einen Abuse Report schreiben, ein Support Ticket eröffnen oder ein Thema in der Knowledge Base finden. Bis auf den Abuse Report sind alle anderen Anlaufstellen über Webseiten zu erreichen. Der Abuse Report ist dagegen nur inworld über den Viewer verfügbar.

Wie bei den drei Tutorials zuvor, wurde Teil vier zunächst nur auf Englisch erstellt. Die anderen drei Teile wurden dann aber einige Wochen später auch in viele andere Sprachen übersetzt. Ich vermute, dass dies mit Teil vier auch gemacht wird. Siehe dazu auch meinen internen Link unter dem Video.

Zunächst die Liste der Anlaufstellen für Hilfe aus der YouTube Beschreibung:

How to Get Help in Second Life - Second Life Tutorial



Links:

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Drittes SL-Tutorial von Strawberry jetzt auf Deutsch

Quelle: Second Life / YouTube
Im Juli und August wurden zwei der bisher drei SL-Tutorials von Strawberry Linden in viele unterschiedliche Sprachen übersetzt. Darunter auch Deutsch. Ich berichtete hier und hier darüber.

Am 15. Oktober wurde nun auch das dritte Tutorial von Strawberry in insgesamt neun verschiedenen Sprachen veröffentlicht. In diesem Video geht es um das Erstellen und Anpassen eines neuen Shape, sowie das Entpacken und Anziehen eines gekauften Shape. Die deutschsprachige Version habe ich hier unten eingebettet.

Hier der Text aus der YouTube-Beschreibung:
In diesem Tutorial zeigt Strawberry Linden dir, wie du in Second Life den Avatar individuell gestalten kannst, einschließlich folgender Themen:
  • Erstellen einer neuen Form.
  • Entpacken und Tragen einer gekauften Form.
  • Bearbeiten der Avatarform.
  • Verwendung der Slider für die Darstellung.

Weitere Informationen zum Anpassen deines Avatars findest du unter:


Damit sind nun erst einmal alle neuen Beginner-Tutorials von Strawberry übersetzt. Vielleicht könnte Linden Lab auch noch das Bakes on Mesh Tutorial übersetzen, das sich ja eher an erfahrene Nutzer wendet. Außerdem sind Erklärungen zu BoM aktuelle sehr gefragt.

Alle übersetzten Tutorials kann man sich im Second Life Videokanal auf YouTube ansehen. Das deutschsprachige Video ist hier:

Verändere die Form deines Avatars - Second Life Neues Benutzer-Tutorial



Hier ein Screenshot von allen 9 übersetzten Tutorials:


Tutorials in vielen Sprachen / Quelle: Second Life Kanal auf YouTube

Links:

Donnerstag, 10. Oktober 2019

[Video] - Bakes on Mesh Tutorial von Strawberry Linden

Quelle: Second Life / YouTube
Am 9. Oktober hat Linden Lab auf dem Second Life YouTube-Kanal ein kurzes Video-Tutorial von Strawberry Linden zu Bakes on Mesh veröffentlicht. Es gibt zwar schon viele Videos von SL-Vloggern zu diesem Thema, aber das Video von Strawberry dauert nur siebeneinhalb Minuten und zeigt die groben Grundlagen.

Es wäre von Linden Lab sicher sinnvoll, dieses Tutorial in die wichtigsten Sprachen zu übersetzen. Denn beim Thema Bakes on Mesh (BoM) gibt es immer noch viel Konfusion in SL. Und dass Linden Lab seine Tutorials übersetzt, haben wir ja bei den vorherigen Videos von Strawberry schon gesehen.

Hier die einzelnen Punkte aus dem Tutorial kurz zusammengefasst:

Allgemein
  • Für BoM eignen sich Texturen für Skins, Tattoos, Kosmetik und Kleidung, die auch für den klassischen SL-Avatar verwendet werden können.
  • Die Texturen können für Mesh Körperteile verwendet werden, die vom Ersteller auf BoM-Nutzung angepasst wurden.
  • Für die Anzeige von BoM-Texturen ist ein kompatibler Viewer notwendig. Der offizielle SL-Viewer, Firestorm, Black Dragon und Kokua haben bereits die Mesh-Unterstützung eingebaut.
  • Die Grundlagen zu BoM werden in der SL Knowledge Base erklärt. Unter anderem auch in Deutsch mit diesem Artikel: Gebackene Texturen für Netze. Weitere Informationen gibt es im Bakes on Mesh Bereich des SL-Forums.
  • Viele Anbieter von Mesh Body Zubehör bieten bereits kompatible Produkte für BoM an. Dies wird meist mit "System Layer enthalten" oder "Für Klassik-Avatare und BoM geeignet" gekennzeichnet.
  • Shops für Mesh Body Zubehör findet man im SL Destination Guide in dieser Liste.

Anwendung
  • Für ältere Mesh-Körperteile, die BoM verwenden sollen, benötigt man einen BoM-Alpha-Layer, welcher vorzugsweise vom Hersteller des Attachments zur Verfügung gestellt wurde. Im Video beim Lelutka Kopf zu sehen.
  • Für neue Mesh-Körperteile, die bereits volle BoM-Kompatibilität haben, benötigt man keinen Alpha-Layer und kann BoM-Texturen direkt nutzen. Im Video beim Slink Physics Redux Body zu sehen.
  • Im Fall der älteren Mesh-Körperteile muss man im zugehörigen HUD den BoM-Layer über den entsprechenden Button aktivieren. Dann aber keinen Skin über das HUD anziehen, sondern im Inventar einen System Skin benutzen.
  • Zusätzlich zum Skin Layer lassen sich weitere Texturen hinzufügen, wie im Video bei den Make-up Texturen zu sehen ist. Es lassen sich bis zu 62 Layer gleichzeitig nutzen.
  • BoM-Texturen, die modifizierbar sind, lassen sich im "Tattoo bearbeiten" Fenster umfärben. Im Video bei den Augenbrauen zu sehen.
  • Beim BoM-kompatiblen Mesh Body im Video, lassen sich direkt verschiedene Texturen anlegen, die dann nach einem kurzen Bake Vorgang (der Avatar wird grau) auf dem Mesh Body dargestellt werden. Im Video bei dem Arm-Tattoos zu sehen.
  • Zum Schluss zeigt Strawberry noch, wie sie verschiedene Layer-Texturen für Kleidung auf ihrem Body aktiviert.

Getting Started with Bakes on Mesh in Second Life



Insgesamt ist Bakes on Mesh eine gute Neuerung in Second Life. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass wirklich alle Hersteller von bekannten Mesh-Körperteilen möglichst bald auch BoM unterstützen.

Links:

Samstag, 24. August 2019

Das zweite SL-Tutorial wurde in andere Sprachen übersetzt

Quelle: Second Life / YouTube
Vor einem Monat hatte ich hier darüber berichtet, dass aus der neuen Serie von Video‑Tutorials zu Second Life das erste Video in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Unter anderem auch in Deutsch.

Am 20. August wurde nun auch das zweite Tutorial von Strawberry Linden in insgesamt neun verschiedenen Sprachen veröffentlicht. In diesem Video geht es um Einkaufen auf dem SL-Marketplace und Linden Dollar kaufen im Viewer bzw. auf der Webseite. Die deutschsprachige Version habe ich hier unten eingebettet.

Hier der Text aus der YouTube-Beschreibung:
Gehe auf https://secondlife.com/?lang=de-DE, um loszulegen!

In diesem einführenden Tutorial zeigt Strawberry Linden dir die Grundlagen des Shoppings in Second Life. Und zwar:

  • Wie man im Internet bzw. in der "Welt" von Second Life shoppen geht.
  • Wie der Second Life Marktplatz funktioniert.
  • Wie man Linden Dollars kauft.
  • Wie Du Deine gekauften Artikel in Second Life wiederfindest.

Hier findest du weitere Informationen dazu:


Von den bisher neu gedrehten Tutorials mit Strawberry fehlt jetzt nur noch das dritte, dann sind alle übersetzt. Das dritte Tut zeigt, wie man seinen Shape ändern kann. Insgesamt macht Strawberry aber für meinen Geschmack noch zu wenig für eine "Marketing Spezialistin". Denn unter dieser Bezeichnung wurde sie bei Linden Lab eingestellt.

Alle Tutorials kann man sich im Second Life Videokanal auf YouTube ansehen. Das deutschsprachige Video ist hier:

Shoppen mit & Erwerben von Linden Dollar in Second Life - Neues Benutzer-Tutorial




Hier ein Screenshot von acht der neun übersetzten Tutorials:

Tutorials in vielen Sprachen / Quelle: Second Life Kanal auf YouTube
Links:

Samstag, 27. Juli 2019

Drittes SL-Tutorial Video von Strawberry Linden

Quelle: Second Life / YouTube
Joh, ich bin immer noch im Slow Motion Modus. Da kommt ein neues Tutorial von Strawberry Linden genau richtig für einen banalen Blogpost.

Nachdem Strawberry am 13. Mai ein Start-Tutorial und am 6. Juni ein Shopping und Linden Dollar Guide veröffentlicht hat, gibt es seit dem 25. Juli eine Anleitung, wie man den Körper (Shape) eines Avatars bearbeiten kann.

Unter dem neuen Video steht der folgende Text:
In diesem Tutorial führt Strawberry Linden die Bewohner durch die Grundlagen der Avatar-Körperanpassung in Second Life, einschließlich:
  • Erstellen einer neuen Körperform (Shape).
  • Entpacken und Tragen einer gekauften Körperform.
  • Bearbeiten eurer Avatar-Körperform.
  • Verwenden der Aussehen-Schieber.

Für weitere Informationen zur Anpassung eures Avatars besucht bitte diese Seiten:

Für SL-Nutzer, die schon mindestens ein paar Monate in Second Life unterwegs sind, ist dieses Tutorial eigentlich zu einfach aufgebaut. Es werden keine Tipps und Tricks für bestimmte Resultate gegeben. Für Neulinge ist das aber soweit okay.

Customizing Your Avatar Shape - Second Life Tutorial



Vor einigen Tagen wurde auch das erste der drei Tutorials in vielen Sprachen veröffentlicht. Unter anderem auch in Deutsch.

Ich denke aber nicht, dass Linden Lab auch die anderen Tutorials übersetzen lässt. Während die englische Version vom ersten Teil 8.720 mal aufgerufen wurde, hat es die deutsche Version bis jetzt gerade mal auf 232 Aufrufe gebracht. Da lohnt sich der Aufwand und die Kosten für eine Übersetzung nicht.

Links:

Sonntag, 21. Juli 2019

Neues Second Life Tutorial jetzt in vielen Sprachen

Quelle: Second Life / YouTube
Heute gibt es nur einige Quickies von mir. Ich war wohl tagsüber etwas zu lang in der Sonne und hänge gerade sehr träge im Stuhl. Also, kurze Infos und wenig Text.

Am 19. Mai hatte ich hier das erste Video-Tutorial von Strawberry Linden vorgestellt. Gefolgt von einem zweiten Tutorial vier Wochen später. Bei meinem zweiten Beitrag hatte ich unter anderem geschrieben:
Gut würde ich es finden, wenn LL diese Anleitungen auch in anderen Sprachen veröffentlichen würde. Früher haben sie das gelegentlich gemacht. Entweder mit Untertiteln oder sogar synchronisiert. Denn immerhin ist etwa die Hälfte aller SL-Nutzer nicht aus englischsprachigen Ländern.
Genau das hat Linden Lab jetzt gemacht. Und zwar haben sie das erste englischsprachige Tutorial von Strawberry in neun verschiedene Sprachen synchronisiert. Auf meinem Screenshot ganz unten sind nur acht dieser Videos zu sehen. Die japanische Version wurde schon drei Wochen früher veröffentlicht und ist in der Videoliste an einer anderen Stelle.

Alle Tutorials kann man sich im Second Life Videokanal auf YouTube ansehen. Das deutschsprachige Video habe ich hier unten eingebettet.

Wie man mit Second Life beginnt - Tutorial für den Einstieg




Hier sind acht der neun zusätzlichen Sprachen neben Englisch:

Tutorials in vielen Sprachen / Quelle: Second Life Kanal auf YouTube
Links:

Mittwoch, 12. Juni 2019

Zweites SL-Tutorial Video von Strawberry Linden

Quelle: Second Life / YouTube
Bereits am 6. Juni wurde das zweite Turorial Video von Strawberry Linden in ihrer neuen Funktion als Marketing Spezialistin bei Linden Lab veröffentlicht. Die erste Ausgabe hatte ich hier vorgestellt.

Im zweiten Teil geht es um die Themen "Linden Dollar kaufen" und "Linden Dollar ausgeben". Neben der Anmeldung neuer Nutzer, sind das die beiden zweitliebsten Themen von Linden Lab. Denn das steigert den Umsatz nicht nur bei den SL-Händlern, sondern auch bei LL. Strawberry widmet sich dabei vor allem der Erklärung, welche Informationen man auf einer Artikelseite im SL-Marketplace herauslesen kann.

Danach gibt es noch ein Beispiel, wie man inworld etwas suchen, dorthin teleportieren und es im Shop kaufen kann. Für erfahrene SL-Nutzer ist das natürlich ein alter Hut, aber ich finde es eben interessant, wie Linden Lab seine Tutorials für neue Nutzer gestaltet. Denn das ist zum Teil auch das Bild, das SL nach außen hin abgibt.

Gut würde ich es finden, wenn LL diese Anleitungen auch in anderen Sprachen veröffentlichen würde. Früher haben sie das gelegentlich gemacht. Entweder mit Untertiteln oder sogar synchronisiert. Denn immerhin ist etwa die Hälfte aller SL-Nutzer nicht aus englischsprachigen Ländern.

Shopping & Buying Linden Dollars in Second Life - New User Tutorial



Im dritten Tutorial will Strawberry dann das Erstellen und Anpassen von Shapes erklären.

Links:

Sonntag, 19. Mai 2019

Erstes SL-Tutorial Video von Strawberry Linden

Quelle: Second Life / YouTube
Vor zwei Wochen hatte ich hier über ein Take‑out Video von Strawberry und Xiola Linden gebloggt, bei dem Pannenszenen gezeigt wurden, die beim Dreh von Strawberrys erstem Tutorial Video entstanden sind.

Das Tutorial Video ist inzwischen fertig und wurde ohne öffentliche Ankündigung in den offiziellen Second Life Kanal auf YouTube hochgeladen. Ich nehme an, dass neue SL‑Nutzer irgendwann nach ihrer Anmeldung einen Link zu diesem Video erhalten. Zum Beispiel über ein Schild auf den Learning Islands, von denen eine im Video auch zu sehen ist.

Besonders gelungen finde ich das Video nicht. Es erfüllt aber seinen Zweck. Die alten Tut-Videos von Torley fand ich irgendwie sympathischer. Immerhin sieht man aber im Video, wie es aktuell auf einer Learning Island aussieht.

How To Get Started in Second Life New User Tutorial



Noch eine Info, da ich irgendwo gelesen hatte, dass der Avatar "Strawberry Singh" durch Umbenennen des Nachnamens in "Strawberry Linden" geändert wird. Dem ist nicht so. Es gibt jetzt sowohl den Avatar Strawberry Singh als auch Strawberry Linden. Der Linden Account wurde am 15. April 2019 angelegt.

Links:

Montag, 7. Januar 2019

[Video] - Kleidung erstellen mit dem Marvelous Designer

Quelle: Lacie Linden / YouTube
Über einen Blogpost von Ryan Schultz bin ich auf ein Video-Tutorial von Lacie Linden aufmerksam geworden. Sie erklärt in drei Teilen (und auf Englisch), wie man mit dem Marvelous Designer (kurz MD) Kleidung für Avatare erstellt.

Die Tutorials sind für Sansar gedacht, da MD schon das passende Exportformat anbietet. Jedoch lässt sich mit einem zusätzlichen Programm wie Blender oder 3ds Max, die erstellte Kleidung auch nach Second Life konvertieren. Das ist allerdings fast so aufwendig, wie die Kleidung gleich im erwähnten zusätzlichen Programm zu erstellen.

Dennoch dachte ich mir, dass ich auf die Tutorials aufmerksam mache. Vielleicht sind ja einige in Sansar oder wollen im Sansar Store Kleidung anbieten. Denn mit dem MD ist das Erstellen von Kleidung (verglichen mit Blender) ziemlich einfach. Das dreiteilige Tutorial von Lacie Linden läuft zusammen nur etwas mehr als 27 Minuten.

Hier ist Teil 1, der mit 19 Minuten auch am längsten ist.



Hier die Links zu allen drei Videos:

In Teil 3 wird leider das Exportfenster nicht im Video angezeigt, obwohl Lacie die Maus so bewegt als wäre es zu sehen. Wenn man zuhört was sie sagt, findet man die Einträge aber auch so im Exportfenster.

Bis 18. Februar 2019 gibt es die zeitlich uneingeschränkte Version vom Marvelous Designer zum halben Preis (240 US$ oder ca. 210 Euro). Oder man kann auch einfach eine kostenlose Testversion für 30 Tage ausprobieren.

Link:

Montag, 11. Juni 2018

Anleitung für Projektorspiegel in Second Life

Grundlage dieser Anleitung sind zwei Blogposts, die ich im April und Mai hier im Blog geschrieben habe. Im ersten Post hatte Adeon Writer in einem Video gezeigt, wie man mit Hilfe eines normalen Projektors und einer flachen Oberfläche einen Portal-Effekt erzeugt, der sich aber im Grunde wie ein Spiegel verhält.

Im zweiten Post einen Monat später, wurde dann von Loki Eliot gezeigt, wie man mit einem invertierten Projektorwürfel einen 360 Grad Spiegeleffekt erzeugt. Loki erklärt allerdings nur, wie der Projektor funktioniert und nicht, wie man die Spiegelobjekte erzeugt. Meine Anleitung vereint jetzt einfach beide Erklärungen, weil ich das in den letzten Tagen selbst einmal ausprobiert habe.

Meine Garage im Spiegel betrachtet
Das wichtigste Objekt ist dabei dieser invertierte Projektorwürfel. Den gibt es bei Loki auf Escapades Islands. Dieser Teleport sollte direkt zu einer Demoszene führen, in der auch eine Box mit dem Würfel und einer englischen Anleitung steht. Das kann man sich dort kostenlos abholen

Das zweite, was man für den 360 Grad Spiegeleffekt braucht, ist ein 360 Grad Panoramafoto, das mit dem Second Life Project 360 Snapshot Viewer aufgenommen wurde. Wie man mit diesem Viewer so ein Panoramafoto erstellt, hatte ich zuletzt hier erklärt.

Das erstellte 360 Grad Foto sollte etwa von dort gemacht werden, wo später der Spiegel steht. Denn die Panoramaaufnahme wird durch den Projektor auf die Oberfläche des Spiegels projiziert. Und zwar so, dass sie sich mit der Kamera auch perspektivisch ändert.

Das gespeicherte 360 Grad Foto aus dem Viewer, muss dann für den Einsatz im Projektorwürfel aufbereitet werden. Dazu den Cubemap and TOAST map Generator aufrufen und das 360 Grad Foto auf das kreuzförmige Feld ziehen. Man braucht von diesem Generator nur die Cubemap und nicht die TOAST map. Die Auflösung habe ich bei mir dann auf 512 eingestellt. Für einen Spiegel bis etwa zwei Meter Kantenlänge reicht das aus. Zum Schluss auf "Download Cubemap (.zip)" klicken, um das Ergebnis auf Festplatte abzuspeichern.

Der Cubemap Generator
Die sechs einzelnen Bilder
aus dem Cubemap Generator
Als letzte Vorbereitungsarbeit das ZIP-Archiv entpacken (es sind sechs Einzelbilder; siehe rechts). Dann jedes einzelne Bild in einem Bildbearbeitungsprogramm öffnen (z.B. IrfanView) und das Bild vertikal spiegeln.

In IrfanViewer ist das z.B. unter dem Menü  > Bild > Vertikal spiegeln zu finden (siehe Screenshot unten). Das Bild sollte danach auf dem Kopf stehen. Anschließend das Bild speichern. Hat man das mit allen sechs Bildern gemacht, kann man sie im SL Viewer in das Inventar hochladen (das kostet 60 L$). Dabei die Benennung der Bilder nicht ändern, denn die ist wichtig.

Bild vertikal spiegeln in IrfanView
Ich habe bei mir für einen ersten Test ein vorhandenes 360 Grad Foto genommen, das ich schon 2016 auf Hangars Liquides gemacht hatte. Zusätzlich habe ich dann in meiner Mainland-Garage ein weiteres 360 Grad Foto mit dem neuesten SL Viewer erstellt. In meinem Video hier unten sind beide Beispiele zu sehen. Der richtige Spiegeleffekt wird aber nur in der Garage erzeugt, da dort eben auch die Umgebung gespiegelt wird, in der sich der Spiegel befindet. Beim Experimentieren mit dem Hangars Liquides Foto war ich in einem Würfel auf meiner Sky-Plattform. Man sieht also nur die Spiegelung und nicht die Umgebung.

Den Rest der Anleitung gibt es jetzt in Listenform.

Projektor einrichten

  1. Den invertierten Projektorwürfel von Loki dort rezzen, wo man einen Spiegel erzeugen will. Der Würfel ist transparent und auf phantom gesetzt (man kann durch ihn durchlaufen). Um ihn zu sehen, sollte man Strg + Alt + T drücken. Damit wird der Würfel mit roten Flächen dargestellt. Anschließend mit der rechten Maustaste auf den Würfel klicken und in den Bearbeitungsmodus gehen. Wenn man möchte, kann mit dann mit erneutem Drücken von Strg + Alt + T die rote Hervorhebung wieder abschalten.

    Den Würfel so verschieben, dass er den Aufstellort des späteren Spiegels umschließt. Also der Spiegel muss sich später zwingend innerhalb des Projektorwürfels befinden. Man sollte die Größe des Würfels auf 10x10x10 Meter belassen. Loki schreibt zwar, dass man bis 20 Meter gehen kann, aber ich habe das versucht und der Spiegeleffekt wird dann perspektivisch ungenauer.

    Projektorwürfel mit Strg + Alt + T sichtbar machen
  2. Nun im Baufenster im oberen Bereich die beiden Optionen "Fläche auswählen" und "Verlinktes bearbeiten" aktivieren. So heißt es bei mir im Black Dragon. Keine Ahnung, wie es in anderen Viewern heißt. Mit diesen Optionen kann man innerhalb der verlinkten Gruppe des Projektorwürfels sowohl ein einzelnes Prim als auch die angeklickte Fläche dieses Prims auswählen.

    Auswahl für Fläche und Verlinktes / Buchstaben im Namen merken
  3. Jetzt wählt man eine von den sechs Würfelseiten aus, indem man auf die innere Fläche des Würfels klickt. Dann schaut man in der Registerkarte "Allgemein" auf die letzten beiden Buchstaben im Namen des Würfelprims. Im Bild hier oben lauten die Buchstaben "px".

  4. Anschließend wechselt man zur Registerkarte "Eigenschaften" (in meinem Viewer heißt sie "Merkmale"). Dort klickt man unten auf das linke Texturfeld für Projektoren und wählt im Texturauswahlfenster die Textur mit dem Namen aus, die den letzten beiden Buchstaben aus dem Namen der Würfelfläche entspricht. Also hier im Beispiel "px".

    Auswahl der Projektortextur für jede Fläche
  5. Das macht man jetzt noch mit den anderen fünf Flächen des Projektorwürfels. Also Prim/Fläche auswählen, Buchstaben im Namen merken, Projektortextur mit gleichem Namen laden. Am Ende sollten alle sechs Texturen auf je einer Fläche des Würfels zugewiesen sein.

Der Projektor ist nun fertig. Jetzt noch die kurze Anleitung, wie man die Prim-Eigenschaften für den Spiegel einstellt.


Spiegel einrichten

  1. Ein Prim rezzen und in die Form bringen, die man für den Spiegel haben möchte. Es funktioniert im Grunde jede Form (flache Platte, Würfel, Kugel, usw.).

  2. In die Registerkarte "Textur" wechseln, die vorhandene Textur vom Prim entfernen und die Farbe des Prims auf Schwarz ändern (über die Farbauswahl neben der Textur)..

  3. Für den Würfel "Ganz hell" (Full Bright) aktivieren.

  4. Das Texturfeld für "Shininess" (Glanzlicht) aktivieren (Checkbox anklicken).

  5. Als Textur für Shininess ein weißes Quadrat laden (z.B. in der Größe 128 x 128 Pixel).

  6. Die Farbe der weißen Shininess-Textur auf "Schwarz" ändern (erneut über die Farbauswahl neben der Textur).

  7. Die Werte für "Glossiness" und "Environment" ("Glanz" und "Umgebung") auf 255 ändern.

  8. Alle Anpassungen habe ich im nächsten Bild in gelb eingerahmt.

Die Eigenschaften für Spiegelprims
Damit man den Spiegeleffekt sehen kann, muss das "Erweiterte Beleuchtungsmodell" aktiviert sein. Was ich aber festgestellt habe ist, dass der Spiegeleffekt auf gekrümmten Flächen (z.B. einer Kugel) wesentlich klarer aussieht, wenn man für "Schatten" nur "Sonne & Mond" aktiviert, die "Projektoren" (lokalen Lichter) aber deaktiviert.

Meine Einstellung zum Betrachten des Spiegels

Zum Schluss noch ein kurzes Video mit den beiden Versuchen, die ich unternommen habe. In der ersten Hälfte sind meine Experimente mit der Hangars Liquides Textur auf meiner Sky-Plattform zu sehen. In der zweiten Hälfte dann meine Garage. Eigentlich hätte ein Clip mit der Garage gereicht, denn das vorher wirkt etwas surreal. Aber das wurde mir erst bewusst als das Video schon auf YouTube hochgeladen war. Und jetzt habe ich keinen Bock mehr, das zu ändern. Es soll ja nur einen ungefähren Eindruck vermitteln, was mit Projektorspiegel gemeint ist.

Projector Mirrors in Second Life




Links:


Inworld kommt das wirklich surreal.