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Donnerstag, 23. Februar 2012

Second Life ist auch Free-to-Play

Quelle: massively.joystick.com
Auf Massively ist am 22. Februar ein längerer Artikel erschienen, der zu einer Serie gehört, in der Free-to-Play MMOs bewertet werden. Gestern hat man dort Second Life mit Pocket Legends verglichen (wobei eigentlich beide eher einer Einzelbewertung unterzogen wurden). Dass Second Life bei dieser Betrachtung als "Spiel" bezeichnet wird, hat laut Autor Beau Hindman keine große Bedeutung. Der Wortgebrauch "Spiel" sei bei Gamern nur eine Art Referenz für unterhaltende Beschäftigungen. Es wird auch für sogenannte "Welten" als Schlagwort benutzt.

Second Life wird eigentlich eher selten in Zusammenhang mit dem Begriff Free-to-Play genannt, was für den Autor darin begründet liegt, dass einer der Schwerpunkte in SL der Besitz von Land ist und sich viele Medienberichte in der Vergangenheit deshalb auf Landhandel (und Sex) fokusierten. Und der Besitz von Land ist eben in Second Life mit Kosten verbunden.

Dennoch sieht Beau Hindman Second Life auch in der Gruppe der Free-to-Play Plattformen. Er nennt es einen brillianten Mix aus kostenlos und extrem teuer. Und selbst der Besitz von Land kann Free-to-Play sein, wenn man durch Verkauf von selbst hergestellten Dingen, durch bezahlte Auftragsarbeiten, oder über Vermieten von Land (Shops), die Tier für das eigene Grundstück komplett inworld erwitschaftet. Und abseits dieses Modells, ist auch ganz ohne inworld Einkommen und/oder Ausgaben sehr viel in SL möglich. So ist es durchaus üblich, dass erst wenn Second Life bei Neueinsteigern zu einem Nutzungsschwerpunkt geworden ist, diese sich dann entscheiden, ob und wieviel Geld sie in dieses Hobby investieren wollen. Beau meint, auch mit Free-to-Play macht Second Life eine Menge Spaß.

Quelle: massively.joystick.com

Das ebenfalls in diesem Arikel betrachtete Pocket Legends, ist ein typisches Free-to-Play MMO. Es gibt 15 Spielzonen, von denen 6 kostenpflichtig sind. Auch in den kostenfreien Bereichen besteht jederzeit die Möglichkeit, durch Zukauf von Items die Spielfigur besser ausstatten zu können und demnach Geld auszugeben.

Als Fazit werden von Beau beide MMOs als Freemium bezeichnet, also als ein Geschäftsmodell, bei dem Basisdienste gratis angeboten werden und für weitere Dienste ein Preis verlangt wird. Beide bieten jedoch in der Basis schon sehr viele Inhalte kostenfrei an. So wird zum Beispiel erwähnt, dass SL komplett erkundet werden kann, ohne dafür etwas bezahlen zu müssen. Und selbst anfallende Kosten können, bei entsprechender eigener Initiative, innerhalb der virtuellen Wirtschaft selbst verdient werden, ohne von außen Geld beizusteuern.

Quelle: free for All: Comparing the payment models of Second Life and Pocket Legends

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Anm.:
Ok, am Ende meiner Zusammenfassung frage ich mich selbst, wieso ich daraus jetzt einen Blogpost gemacht habe. Aber da ich das nicht wieder rausschmeißen will, voilà. Ich freue mich halt immer, wenn auf der sehr bekannten und vielgelesenen Seite von Massively wieder ein SL-Artikel erscheint. Früher, als Tateru Nino noch für Massively geschrieben hat, war dies meist mehrmals pro Woche der Fall :-)

1 Kommentar:

  1. Och, ich find es gut, wenn man auch mal auf Artikel abseits der Hetze gegen SL aufmerksam gemacht wird... Danke dir dafür. :)

    Liebe Grüsse
    Ly

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