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Donnerstag, 11. Februar 2021

[Star Citizen] - Red Festival 2951, Free-Fly und mehr

Heute, am 11. Februar, hat Cloud Imperium relativ überraschend das Red Festival 2951 in Star Citizen gestartet. Es läuft bis zum 26. Februar und beinhaltet auch eine Free-Fly Week vom 15. bis 25. Februar, in der man ohne kostenpflichtiges Starterpaket in Star Citizen einloggen kann. Zudem stehen in solchen Freiflugwochen viele unterschiedliche Raumschiffe zum Ausprobieren bereit. Das ist dann nicht nur für Neueinsteiger interessant, sondern für jeden, der ein Schiff ausprobieren will, das noch nicht in seinem Besitz ist.

Red Festival 2951 / Quelle: Roberts Space Industries

Das übergeordnete Red Festival 2951 läuft fünf Tage länger und ist die Art von Star Citizen, den Jahreswechsel zu feiern, auch wenn der inzwischen in den meisten Ländern schon sechs Wochen zurückliegt. Scheinbar orientiert sich der SC-Kalender am chinesischen Neujahr, das ja heute begonnen hat. In der Ankündigung zum Event steht das Folgende in der Einleitung:

Versammelt eure Freunde und Familie um euch und startet 2021 mit dem Jahr des Ochsen und feiert im Spiel das Jahr des Widder beim Red Festival 2951! 
Wagen wir uns gemeinsam ins neue Jahr, verabschieden wir uns von 2020 und schlagen mit dem Red Festival vom 11. bis 26. Februar ein neues Kapitel auf. Um dies zu feiern, verstecken wir rote Umschläge in den Landezonen von Stanton und wir bieten eine Vielzahl von Schiffen an, einschließlich exklusiver 2951 Red Festival Farben für die Citizen-Favoriten Nomad und Freelancer! 
Lest weiter für die Details und wir wünschen euch ein erfolgreiches 2021.
新年 快樂
새해 복 많이 받으세요
Chúc Mừng Năm Mới
Die roten Umschläge, die man in den Landezonen suchen soll, sehen so aus:

Diese roten Umschläge müssen bei der Red Festival Hunt gefunden werden. Quelle: Roberts Space Industries

Hat man Umschläge gefunden, soll man sie an einem der Kioske verkaufen, die es in jeder Landezone gibt. Ich vermute, damit sind die Terminals gemeint, die man auch zum Verkauf von Rohstoffen nutzen kann. Was es dafür dann gibt (Geld, Objekte oder gar nichts) weiß ich nicht, da ich es noch nicht ausprobiert habe.

Die roten Paintings für die Schiffe "Freelancer" und "Nomad" finde ich aber ganz nett. Denn das bringt mal etwas Farbe ins All. Beide Paint Packs zusammen werden aktuell für 14,73 Euro angeboten. Außerdem gibt es auch einige komplette Schiffe in roter Lackierung, aber zum normalen (und oftmals viel zu hohen) Preis. Zum Beispiel die Caterpillar.

Hier noch das Promo Video zu den Event-Wochen: 

Lunar New Year: Red Festival 2951



Zur Free-Fly Woche sind noch keinen detaillierten Informationen bekannt. In der Monatsvorschau für Februar steht nur das Datum. Wer Star Citizen während dieser Aktion ausprobieren will, kann ja bei der Anmeldung meinen Referral Code eintragen. Der lautet "STAR-6CCM-WPQ9". Der neue angemeldete Account bekommt dann 5.000 UEC zusätzliches Taschengeld und ich bekomme einen Referral Punkt, den ich zum Beispiel für Avatar-Zubehör eintauschen kann.

Was auch noch in Bezug auf Star Citizen interessant ist. Anfang Februar wurde im Live System der "Xenothreat Dynamic Event" eingeführt. Ist man in SC eingeloggt, erhält man gelegentlich eine Meldung, dass man bei der Verteidigung des Stanton Systems gegen die XenoThreat Banditen helfen und bestimmte Fracht von einm zerstörten Schiff bergen soll. Der Trailer hier unten zeigt nur einen Bruchteil, was bei diesem Kampf gegen KIs so abgeht. Ein Nutzervideo mit echt geilen Aufnahmen hat vor zwei Wochen DTOX TV auf YouTube hochgeladen. Am Ende dieses Videos wird eine Javelin zerstört, das größte Schiff in Star Citizen.

Star Citizen: Assault on Stanton – Incoming Threat



Links:


Montag, 21. Dezember 2020

[Star Citizen] - Alpha 3.12.0 im LIVE-System veröffentlicht

Bereits am 17. Dezember wurde für Star Citizen das Update 3.12.0 veröffentlicht. Die zugehörigen Patch Notes sind lang. Deshalb werde ich hier nur die wichtigsten Neuerungen aufzählen. Wirklich bahnbrechende Neuerungen gibt es eh nicht, aber viele kleine Verbesserungen vor allem im Bereich des Mining (Bergbau).

Also fange ich auch gleich damit an. Im Stanton System wurden mehrere Raffinerie-Anlagen zu den sogenannten Rest Stops hinzugefügt. Die Rest Stops sind Raumstationen, die ein Star Citizen Bewohner anfliegen kann, um Fracht zu verkaufen, sein Schiff aufzutanken oder um eine der Shops aufzusuchen, in denen es Zubehör für Schiffe und Avatare gibt. Die Raffinerien sind von außen gesehen sehr große Strukturen, die etwas ungelenk an den sonst schönen Rest Stops angeflanscht wurden. Hier ein Foto, auf dem ich mit meiner Mole gerade einen solchen Rest Stop anfliege.

Mit der Mole zur Station HUR L2

Bisher sind mir die folgenden Rest Stops bekannt, bei denen Raffinerien hinzugefügt wurden: ARC L1 (Wide Forest Station), CRU L1 (Ambitious Dream Station), HUR L1 (Green Glade Station), HUR L2 (Faithful Dream Station), und MIC L1 (Shallow Frontier Station). Die Station auf meinem Bild oben ist HUR L2. Hier ein Foto aus einer der großen Hallen in der Raffinerie. Rechts unten ist mein Avatar zu sehen.

Die Raffinerie auf HUR L2

Hat man nun Gestein mit Erzen abgebaut, kann man in einer Raffinerie entweder das Rohmaterial verkaufen wie bisher (siehe kleines Bild unten links) oder man lässt das Rohmaterial raffinieren. Das kostet zwar Geld, aber dafür wird der Betrag aus dem Rohverkauf verdoppelt (siehe kleines Bild unten rechts). Um dieses Vorgehen schmackhafter zu machen, wurde er Erlös für das Rohmaterial gegenüber der Alpha 3.11 einfach halbiert. Wählt man raffinieren, muss man warten, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Der läuft allerdings auch weiter, wenn man sich ausloggt, so dass dann beim nächsten Login das veredelte Material bereitsteht. Das muss man dann von der Raffinerie noch zu einem Ankauf-Kiosk in einer der großen Städte bringen.

Terminals zum Verkaufen (links) oder Raffinieren (rechts) von Erzen
 

Die zweite größere Änderung betrifft das Mining selbst. Das Mining-HUD in Vehikeln wurde komplett überarbeitet. Deshalb habe ich mich auch mit meinem Mining-Schiff "Mole" mal wieder auf einen Mond begeben, um das zu testen. Obwohl die Anzeigen zum Aufspalten und Einsammeln von Gestein nun anders aussehen, ist der ganze Vorgang immer noch dem alten Verfahren sehr ähnlich. Unterm Strich kann man nun schneller Gestein aufbrechen und der optimale Energiebereich lässt sich besser halten. Hier zwei Screenshots vom Aufspalten (Mining Mode) und Einsammeln (Extraction Mode).

Mining Mode

Extraction Mode
Zusätzlich zum neuen Mining Interface wurde auch die Zusammensetzung von abbaubarem Gestein neu definiert. Und um alle Mining Änderungen in Einklang zu bringen, wurden Mining-Laser und Schiffserweiterungen für das neue Mining angepasst.

Es gibt auch wieder zwei neue Schiffe, die man kaufen kann. Die Esperia Talon und die Esperia Talon Shrike. Beide werden auf dieser Seite vorgestellt. Die Preise reichen von 105,56 Euro für die Warbond-Version bis 121,39 Euro für das reine Standalone Schiff.

Esperia Talon und die Esperia Talon Shrike / Quelle: Roberts Space Industries

Nun gibt es weitere Neuerungen als Liste:
  • Im Sonnensystem wurden Gasnebel hinzugefügt. Einige davon sind direkt um eine Raumstation herum.
  • Neues Reputationssystem. Das bedeutet, dass eine Logik den eigenen Umgang mit NPCs oder Organisationen bewertet, zum Beispiel in Bezug auf durchgeführte Missionen. Die Reputation kann je nach Ausführung dann steigen oder fallen. Steigt sie, bekommt man aktuell Missionen mit höherer Bezahlung angeboten. Fällt die Reputation, ist es genau anders herum. Das ist eine erste Version dieses Systems. Es soll weiter angepasst werden.
  • Neue Funktion für die Nullstellung von Waffen. Damit lässt sich die Zielgenauigkeit auch für weiter entfernte Ziele verbessern.
  • Neues Tractor Beam Attachment für das Multi-Tool. Damit lassen sich Gegenstände bewegen, ohne sie mit dem Avatar aufzunehmen. Und in Schwerelosigkeit kann man den Avatar damit zu einem anvisierten Punkt hinziehen.

Multi-Tool mit Tractor Beam Attachment
  • Es gibt eine neue Anzeige für erleichtertes Auffinden der Einstiegsöffnung in ein Vehikel.
  • Die Antriebseinheiten von Schiffen erzeugen nun einen physischen Ausstoß, sodass damit andere Objekte "weggeblasen" werden, wenn sie nah am Triebwerk sind.
  • Zwei neue Waffen wurden veröffentlicht. Die Gemini A03 Sniper Rifle und die Behring FS-9 LMG.
  • Die Planeten und Monde wurden mal wieder optisch verbessert. Bessere Wolken, mehr Pflanzen, natürlicheres Aussehen, usw.
  • Die Bedienpaneele für Aufzüge wurden erneuert.
  • Änderung der waffenfreien Zonen um die Spaceports auf Lorville und Area18.
  • Die Bedienung von fahrbaren Vehikeln mit Rädern wurde angepasst, um sie der Bedienung in den Schiffen ähnlicher zu machen.
  • Es gibt Anpassungen für die Gegenmaßnahmen bei einem Kampf.
  • Besseres Head-Tracking und Unterstützung des Tobii Eye Tracker 5. Das ist ein Gerät, das die Augenbewegung des Nutzers verfolgt und den Avatar entsprechende Kopfbewegungen ausführen lässt. Eigentlich eine geile Sache, aber das Teil kostet 206 Euro. Rein vom Aussehen hat das produktionstechnisch für mich einen Wert von vielleicht 20 Euro. 

Der Tobii Eye Tracker 5 wird jetzt unterstützt.
  • Verzögertes Aufstehen aus Pilotensitzen. Man muss nun "Z" etwas länger drücken (250ms), bis der Avatar aufsteht. Vermutlich, um versehentliches Aufstehen zu verhindern.
  • Mehrere kleinere Änderungen bei Maus- und Tastatureingaben. Die zähle ich nicht alle auf.
  • Verschiedene Schiffe wurden aktualisiert.


Es gab auch eine sehr lange Liste mit behobenen Fehlern. Auch die zähle ich nicht einzeln auf. Ich hatte in den etwa drei Stunden, die ich heute in Star Citizen Alpha 3.12 verbracht habe, den Eindruck, dass alles etwas stabiler läuft. Denn normalerweise hatte ich beim Mining öfter mal einen Crash. Heute lief alles reibungslos, bis hin zum Verkauf des Gesteins in einer der neuen Raffinerien.

Das Update auf Version 3.12.0 hat eine Größe von etwa 13,5 GB. Es dauert also ein wenig, bis es heruntergeladen ist. Zum Schluss noch ein Foto, auf dem ich mit meiner neuen Mercury Star Runner die Raffinerie wieder verlasse. 

Die Mercury Star Runner hat auch ein Update für die Flugeigenschaften bekommen.

Was ich etwas enttäuschend finde ist, dass es immer noch keine Sternentore in andere Sonnensysteme gibt. Die wurden vor über einem Jahr auf der CitizenCon 2949 vorgestellt. Doch CIG betreibt weiterhin diese Kleinkram-Updates. Wenn das mit der Entwicklung so weitergeht, werde ich wohl an Altersschwäche sterben, bevor Star Citizen als Vollversion veröffentlicht wird.

Links:


Sonntag, 22. November 2020

[Star Citizen] - Besuch auf der Intergalactic Aerospace Expo

Heute habe ich nur zwei kurze Blogposts. Mich hat nun doch das Star Citizen Fieber gepackt und ich war den ganzen Tag dort eingeloggt und nicht in Second Life. Also gibt es heute auch keinen Simtipp. Die Intergalactic Aerospace Expo 2950 hat ja am 20. November begonnen und inzwischen sind die ersten beiden Aussteller parallel auf der Expo aufgebaut. Ich habe mir alle Schiffe, bei denen es möglich war, in mein Inventar geholt und einige auch schon ausprobiert. Da ich das noch fortsetzen möchte, fasse ich mich heute recht kurz hier im Blog.

Die Halle von ARGO

Das Foto oben ist aus der Apex Halle 1 am Eröffnungstag. Dort hatte ARGO seine drei Schiffe ausgestellt. Wobei die "Mole" eine der Juwelen in Star Citizen ist (meine Meinung). Die Überraschung gab es jedoch in der benachbarten Halle, in der Consolidated Outland mit der "Nomad" ein neues Schiff vorstellt, das zuvor nicht angekündigt war (nächstes Foto). Die Nomad wird als Premium Starter Schiff bezeichnet. Damit kann es von neuen Star Citizen Nutzern im Anmeldepaket ausgewählt werden.

Die Nomad von Consolidated Outland

Die Nomad ist schon etwas merkwürdig, denn zum einen hat sie einen außenliegenden Frachtraum und zum anderen keine Standfüße. Sie schwebt etwa einen Meter über dem Boden. Landet man mit ihr auf einem stürmischen Planeten oder Mond, schaukelt sie wie ein Ruderboot im welligen Wasser hin und her. Auf der anderen Seite ist sie innen ganz nett ausgestattet, mit Einstiegsraum, Wohnraum und Pilotenkanzel. Hier ein Foto vom Wohnraum.

Wohn- und Schlafraum in der Nomad

Leider konnte man die Nomad nicht auf der Expo mieten. Laut Betreiber Cloud Imperium Games (CIG) war das ein Fehler, den sie beheben wollten, doch aktuell geht es immer noch nicht. Als Ersatz hat CIG die Nomad jedem Nutzer ins Inventar gepackt, so dass sie am Hangar-Terminal angezeigt wird.

Um bei den Pannen zu bleiben: Als die Expo am Freitag um 17 Uhr starten sollte, sind alle Server von CIG abgestürzt. Logins funktionierten nicht und nicht einmal die Homepage war erreichbar. Ich konnte mich erst um etwa 19 Uhr einloggen. Danach lief es aber immer noch nicht rund. Zum Beispiel sind die Türen vom Schnellzug an der Expo-Haltestelle nicht aufgegangen. So musste ich eine Station weiter fahren, auf die Gegenseite umsteigen und wieder zurück.

Hier zwei weitere Fotos von den Expo-Hallen am zweiten Tag. Da wurde AEGIS hinzugefügt:

Die AEGIS Reclaimer - immer wieder beeindruckend

Die AEGIS Eclipse (links) und die AEGIS Retaliator (rechts)

Ich habe dann die Nomad auch als erstes ausprobiert. Dazu habe ich einen dieser neuen Lieferaufträge angenommen, bei der man entweder drei Kisten von verschiedenen Standorten zu einem Ziel bringen muss, oder drei Kisten von einem Standort zu drei verschiedenen Zielen. Dabei hat sich der außenliegende Frachtraum als Nachteil herausgestellt. Denn zwei meiner Abholstationen waren auf microTech und da ist es so kalt, dass man mit einem normalen Outfit recht schnell erfriert. Bei der ersten Kiste hatte ich keine Zeit mehr die Laderampe herunter zu lassen, also habe ich die Kiste in den Innenraum der Nomad mitgenommen. Bei der zweiten Kiste hatte ich dann meine polartaugliche Rüstung angelegt, in der man kaum noch erfrieren kann. Das sieht dann auf der Laderampe so aus:

Hier noch zwei weitere Fotos von der Nomad. Einmal beim Anflug auf New Babbage und eine Innenaufnahme vom Pilotensitz. Dort sieht man das HUD, das auf die Cockpitscheibe projiziert wird.

Die Nomad über mircroTech

Das HUD der Nomad beim Anflug auf einen microTech Außenposten

Nach Abschluss meines Auftrags bin ich zur Raumstation Port Tressler geflogen und habe auf eine Avenger Titan Renegade gewechselt. Damit bin ich zwar nur zurück nach New Babbage, aber dort gab es schon wieder eine lustige Überraschung. Mir wurde am Spaceport ein Hangar zugewiesen, in dem bereits ein Schiff stand. Auch das ist ein aktueller Bug, der allerdings alle Newbies, die den Free-Fly Event nutzen, ziemlich verwirren dürfte. Ich habe die Avenger dann einfach neben dem vorhandenen Schiff aufgesetzt. Nun drei Fotos zum oben geschilderten Ablauf.

Die Avenger Titan Renegade beim Verlassen von Port Tressler...

Und beim Anflug auf den zugewiesenen Hangar. Man sieht schon, dass da bereits ein Schiff steht.

Parken in zweiter Reihe

Was mir noch aufgefallen ist: Der Avatar muss ja ab und zu etwas essen und trinken in SC, um sein Wohlbefinden zu erhalten. Früher habe ich mich totgesucht nach etwas Nahrung. Jetzt gibt es meist direkt nach dem Verlassen des Aufzugs vom Hangar eine Snack Bar.

Fast Food im Weltall

Mein letztes Foto zeigt den Anflug auf Port Tressler in der Nomad. Ich finde das optisch beeindruckend, weil die Dimensionen der Raumstation, mit dem Planeten microTech im Hintergrund, bei der Annäherung voll zur Geltung kommen.

Anflug auf Port Tressler

Noch eine Kritik an der Intergalactic Aerospace Expo. Die vielen Hallen auf unterschiedlichen Ebenen liegen dieses Jahr definitiv zu weit auseinander. Man rennt ewig mit dem Avatar von Halle zu Halle. Würde man normales Spaziergehtempo verwenden, wäre die Mietzeit der Schiffe abgelaufen, bevor man überhaupt den Spaceport erreicht.^^ Da sollte sich CIG in Zukunft etwas anderes einfallen lassen. Das ist einfach verbrannte Zeit, die ich viel lieber in einem Schiff verbringen würde.

Hier noch schnell die Informationen, die ich erst nach dem Start der Expo meinem ersten Blogpost hinzugefügt hatte: Start war am 20. November um 17 Uhr MEZ. Das bedeutet, jeden Tag um 17 Uhr wird auch ein neuer Aussteller der Expo hinzugefügt. Jeder Aussteller bleibt für 48 Stunden in einer der beiden Expo-Hallenkomplexe aufgebaut. Somit sind ab dem zweiten Tag immer mindestens zwei Aussteller gleichzeitig auf der Expo.

Links mit Infos für Free-Flight Teilnehmer (nur in Englisch):


Links:


Mittwoch, 18. November 2020

[Star Citizen] Intergalactic Aerospace Expo ab 20. November

Am Freitag, den 20. November 2020, beginnt in Star Citizen wieder die jährliche Intergalactic Aerospace Expo (IAE), Nach SC-Zeit ist es das Jahr 2950. Da diesmal wegen COVID-19 die Citizen Con im RL ausfällt, ist die IAE in diesem Jahr der größte Event, der im Rahmen von Star Citizen stattfindet. Er läuft bis zum 2. Dezember 2020.

Quelle: IAE 2950 Homepage
Die Hauptfunktion der IAE ist die Ausstellung aller in Star Citizen verfügbaren Schiffe. Jeder Hersteller stellt für jeweils 24 Stunden seine Produkte aus. In dieser Zeit kann man die Expo-Hallen in New Babbage auf dem Planeten microTech besuchen und sich jedes der ausgestellten Schiffe kostenlos ausleihen. Fährt man danach zum Spaceport, kann man die Schiffe in einem Hangar spawnen lassen und losfliegen.

Die neue "Mercury Star Runner"
Es gibt insgesamt 15 verschiedene Aussteller und über 100 verschiedene Schiffe. Einige von denen kosten im Star Citizen Pledge Store mehr als 1.000 Euro.

Zumindest ich leihe mir gerne mal das eine oder andere Schiff aus, das ich für so einen Preis niemals kaufen würde. Allerdings wird am 23. November von Crusader Industries die neue "Mercury Star Runner" vorgestellt (siehe Foto rechts), die mir sehr gefallen würde. Mal sehen, zu welchem Preis sie während der Expo im Store angeboten wird.

Hier ist eine Übersicht, wann welcher Aussteller auf der Expo seine Schiffe aufbaut. Das Kleingedruckte unter jedem Termin (graue Leiste) gibt an, in welchen Hallen die Schiffe zu finden sind.

Aussteller- und Event-Terminplan

Parallel zur IAE, wird es auch wieder einen Free-Fly Event geben, bei dem jeder kostenlos in Star Citizen einloggen und alle Schiffe ausprobieren kann. Man muss also kein Starterpaket kaufen, um Zugang zu Star Citizen zu erhalten. Das ist eine gute Gelegenheit, diese Plattform auszuprobieren, ohne etwas dafür zu bezahlen. Allerdings ist die Lernkurve am Anfang recht steil, sodass man sich auf der Expo erst mal ein einzelnes Schiff holen sollte, um dann zu versuchen, es in den Weltraum zu befördern.

Die Informationsseite zum Free-Fly Event ist aktuell noch nicht veröffentlicht worden. Dort wird dann erklärt, wie man kostenlos in Star Citizen einloggen kann. Inworld sollte man dann den Plakaten zur Intergalactic Aerospace Expo 2950 folgen. Sie hängen überall herum und weisen den Weg zum Beförderungssystem in New Babbage, das dann auch am Expo Center vorbeifährt. Sobald die Free-Fly Seite erscheint, werde ich sie hier unten bei den Links noch hinzufügen.

Hier schaue ich mir mit einer C8X Pisces im PTU das Expo-Gelände in New Babbage an
In den letzten vier Tagen auf der IAE wird eine Auswahl der besten Schiffe und Waffen ausgestellt, die von der Community bei einer Abstimmung die meisten Punkte bekommen haben. Bei der letzten Abstimmung waren diese vier Schiffe in der Endrunde: Anvil Carrack, Anvil Valkyrie, Aegis Eclipse und Drake Cutlass Black.

Hier ist ein grober Lageplan der Expo Hallen. Es gibt diesmal zwei Gebäudekomplexe, die jeweils fünf Ausstellungshallen haben. Zusätzlich gibt es in jedem Komplex auch eine Holosuite, in denen Studien oder die ganz großen Schiffe gezeigt werden.

Lageplan vom Expo-Gelände

Wenn es so läuft wie letztes Jahr, wird alle 24 Stunden jeweils von 15 Uhr MEZ bis zum darauffolgenden Tag zur gleichen Uhrzeit eine Ausstellerrunde laufen. Kurz vorher wird Star Citizen aktualisiert. Das ist mit einem zwangsweisen Logout des Avatars verbunden, wenn man gerade inworld unterwegs ist. Weitere Infos, wie man zum Beispiel ein Schiff mietet, hatte ich vor einem Jahr hier beschrieben. Dort sind auch ein paar Fotos, wie es auf so einer IAE aussieht.

Hier noch der sehr kurze Teaser zur diesjährigen IAE:

Star Citizen: IAE 2950 Teaser




Update 20.11.2020:

Start ist am 20. November um 17 Uhr MEZ. Jeden Tag um 17 Uhr wird ein neuer Aussteller hinzukommen. Jeder Aussteller bleibt für 48 Stunden in einer der Expo-Hallen aufgebaut. Somit sind ab dem zweiten Tag immer mindestens zwei Aussteller gleichzeitig auf der Expo.

Links mit Infos für Free-Flight Teilnehmer (nur in Englisch):


Links:


Sonntag, 11. Oktober 2020

[Star Citizen] - Letter from the Chairman

Chris Roberts / Quelle: Roberts Space Industrie Press Kit

Ich weiß, schon wieder Star Citizen. Aber im Vergleich zu Second Life hält sich die Anzahl meiner Beiträge zu dieser Plattform insgesamt noch stark in Grenzen.

Heute war halt der SC8B, also der achte Geburtstag von Star Citizen. Und da hat CEO Chris Roberts einen "Letter from the Chairman" genannten Beitrag zum Stand der Entwicklung veröffentlicht. Den fasse ich jetzt relativ kurz zusammen, da ich weiterhin mein Abhängwochenende habe.

Im ersten Abschnitt schreibt Roberts über das bisherige Jahr 2020. In den vergangenen neun Monaten wurde die Schwelle von 300 Millionen US‑Dollar an Einnahmen (Crowdfunding und Verkauf von Star Citizen Assets) überschritten. Seit Beginn des Jahres haben sich 250.000 neue Nutzer angemeldet. Insgesamt bezeichnet Roberts 2020 als das bisher beste Jahr seit dem Start von SC.

Auf der anderen Seite betont er aber auch, wie schwierig die aktuellen Monate sind, denn eigentlich hätte in dieser Woche die CitizenCon in Los Angeles stattfinden sollen. Stattdessen schreibt er diesen "Brief vom CEO" von zu Hause aus. Auch die fünf Studios, die weltweit an Star Citizen entwickeln, erledigen ihre Arbeit seit März in Heimarbeit.

Im zweiten Abschnitt gratuliert Roberts dann seiner Plattform und allen Nutzern zum achtjährigen Bestehen. Ursprünglich sollte Star Citizen nicht so komplex werden, doch im Laufe der Zeit haben sich die Entwickler dazu entschieden, ein virtuelles Universum zu erschaffen, das in allen Bereichen Maßstäbe setzt und von dem viele geglaubt haben, dass so etwas gar nicht möglich wäre.

Quelle: Roberts Space Industries
Roberts betont, dass in SC alles möglich ist. Man kann alles tun und überall hingehen, ohne eine Unterbrechung im Spielablauf. Und alle bisherigen Nutzer hätten sich zu einer weltumfassenden Community zusammengefunden, bei der geographische Grenzen und Sprachbarrieren nicht mehr vorhanden sind. Als Beweis seiner Aussage verlinkt er auf ein heute veröffentlichtes Video, in dem SC‑Nutzer aus der ganzen Welt zu Wort kommen (zwei davon auch in deutscher Sprache).

Dann zählt Roberts einige Dinge auf, die man bisher schon erreicht hat:
  • Mathematische Präzision mit 64bit.
  • Sowohl millimetergenaue Details als auch einen Maßstab von Milliarden von Kilometern.
  • Einzigartige Planetentechnologie mit Simulation ganzer Planeten und Monde bis hinunter zum kleinsten Felsen oder zur kleinsten Blume.
  • Physics Grid-Technologie mit nahtlosem Wechsel zwischen verschiedenen physikalischen Simulationen wie zum Beispiel zwischen lokaler Schwerkraft im Raumschiff über Null-G Schwerkraft des Weltraums bis hin zur Schwerkraft eines um seine Achse rotierenden Planeten.
  • Item-Port-System mit diskreten Komponenten wie Kraftwerke, Schildgeneratoren, Lebenserhaltung, Türen, Sitze, Triebwerke, Geschütztürme, Geschütze und vielem mehr. Damit lassen sich diese Komponenten überall wiederverwenden.
  • Vereinheitlichte Charakter-Skelette ermöglichen es, die gleichen Animationen und Details in der ersten und dritten Person-Ansicht zu haben.
  • Object Container Streaming ermöglicht einen gezielten Stream des Universums um den Spieler herum entweder im Client oder auf dem Server, so dass nur die Teile des Universums angezeigt und simuliert werden, die der Spieler sehen muss.
  • DNA-Gesichtstechnik ermöglicht verschiedene gescannte menschliche Merkmale realistisch miteinander zu vermischen, um glaubwürdige menschliche Köpfe für den In-Game-Charakter zu erstellen.
  • Face-over-IP-Technologie ermöglicht es, die Gesichtsbewegungen des In-Game-Charakters über Mimik und Stimme des Nutzers zu steuern.


Am Ende dieses Abschnitts erwähnt Roberts noch, dass das Unternehmen inzwischen mehr als 640 Mitarbeitern hat, die sich auf fünf Studios in vier Zeitzonen verteilen.

Quelle: Roberts Space Industries
Der nächste, recht lange Abschnitt, ist die Aussicht nach vorn. Auch hier nur eine Listenaufzählung von mir:
  • iCache wird es ermöglichen, den Zustand jedes beliebigen dynamischen Gegenstandes im Universum aufzuzeichnen, so dass man z.B. auf einem Planeten landen kann, eine Kaffeetasse in einem abgelegenen Wald fallen lässt und einen Monat später zurückkommt und die Kaffeetasse immer noch dort ist. Damit wird dann also echte Persistenz in SC eingeführt. Durch iCache wird es dann auch nicht mehr notwendig sein, Gegenstände in Taschen oder Containern mit sich zu führen. Man legt den Gegenstand einfach im Schiff oder seinem Schlafraum ab und holt ihn sich wieder, wenn man ihn braucht.
  • Server-Meshing. Diese Technologie ist von iCache abhängig. Daran wird bereits seit mehreren Jahren gearbeitet und man hofft, die erste Iteration bis zum nächsten Jahr zu veröffentlichen. Damit wird es möglich, die Anzahl gleichzeitiger Spieler von aktuell 50 auf Tausende in derselben Instanz zu erhöhen. Diese Technik schaltet einfach zusätzliche Server mit zunehmender Spieleranzahl hinzu.
  • Background-Universe-Simulation heißt die dritte kommende Technologie. Sie soll Backend-Dienste einführen, welche die Kommunikation zwischen den einzelnen Spielservern und der gesamten Universum-Simulation ermöglichen. Dies schafft Ursache und Wirkung in den Rohstoffpreisen, den erstellten Missionen und den KI-Zielen, weil alles auf den Handlungen der Spieler basieren wird.

Diese drei Schlüsseltechnologien sollen die wichtigsten technischen Säulen vervollständigen und es ermöglichen, ein dynamisches und nahtloses Universum mit hoher Detailgenauigkeit und Größe zu liefern. Alle sind bereits in der Entwicklung und die Frage ist nicht mehr "ob", sondern "wann" sie kommen werden. Sobald das geschehen ist, soll sich der Ausbau von Star Citizen stark beschleunigen.

Am Ende dieses Abschnitts betont Roberts, dass man sich so viel Zeit mit der Entwicklung lässt, damit Star Citizen noch einzigartiger wird. Sich wiederholende Spielabläufe, wie in anderen MMOs, will man in SC vermeiden. Jede Aktion, Mission und Handlung soll eine einzigartige Erfahrung sein.

Quelle: Roberts Space Industries
Die Intergalactic Aerospace Expo 2020 in Star Citizen soll diesmal in New Babbage auf dem Planeten microTech stattfinden. Roberts erwähnt hier ein paar "störende Übertragungen von Pyro...". Pyro soll das nächste Sonnensystem in SC werden, das dann über ein Jump-Point Tor mit dem vorhandenen Sonnensystem Stanton verbunden wird. Vielleicht wird dieser Jump-Point mit der Expo in SC eingeführt.

Als nächstes geht Roberts kurz auf die Roadmap, also den Fahrplan für die künftige Entwicklung ein. Eigentlich sollte bereits ein neues Layout für die Roadmap eingeführt werden, das im August hier vorgestellt wurde. Doch das verzögert sich, weil man sich wohl mit dem Aufwand der Umstellung etwas verschätzt hat. Nun soll das bis zum Ende des Jahres fertiggestellt werden. Die neue Roadmap stellt die Entwicklungsschritte in Form von Sprints dar. Das ist eine Methode, die auch in anderen Arbeitsbereichen innerhalb von agilen Projekten immer mehr Einzug hält. Meine RL-Projekte werden exakt so dargestellt, wie es die Star Citizen Entwickler in Zukunft auch machen wollen.

Beispiel aus der zukünftigen Roadmap / Quelle: Roberts Space Industries
Jetzt folgt ein längerer Abschnitt zu Squadron 42. Das ist ein geplantes Einzelspieler Game auf Basis der Star Citzen Mechanik. Ich gehe darauf nicht ein, da es eben nicht direkt etwas mit Star Citizen zu tun hat. Wer sich dafür interessiert, sollte sich die beiden Videos ansehen, die am 10. Oktober erschienen sind. Das wären SQ42 Update & The Briefing Room Introduction und Squadron 42: The Briefing Room - Episode 1.

Im letzten Abschnitt geht dann Roberts noch einmal auf die Community ein und bedankt sich bei allen, die Star Citizen nutzen und vor allem bei denen, die auch im PTU testen und Rückmeldungen zu den Fehlern von neuen Funktionen geben. Es wird auch in Zukunft alle drei Monate ein großes Update geben und das Wachstum des spielbaren Universums soll sich zunehmend beschleunigen.

Er schreibt, dass Eve Online und World of Warcraft schon über eine Dekade erfolgreich sind. Mit Star Citizen hat Roberts aber noch einen wesentlich längeren Zeitraum im Sinn. Er sagt, solange es Leute gibt, die sich in diesem Universum verlieren wollen, um mit ihren Freunden zu spielen und neue Freunde zu finden, solange die Menschen Science-Fiction und die Fantasie von Reisen zu den Sternen lieben, solange soll auch Star Citizen existieren, um den Menschen genau das zu ermöglichen.

Quelle: [Chris Roberts] - Letter from the Chairman

Samstag, 10. Oktober 2020

[Star Citizen] - Alpha 3.11.0 im LIVE-System veröffentlicht

In den letzten zwei Tagen gab es eine Explosion an Meldungen rund um das virtuelle Universum von Star Citizen. Der Hauptgrund dafür ist der 8. Geburtstag der Plattform, der am 10. Oktober gefeiert wird. Eigentlich wurde die Entwicklung schon 2010 begonnen, aber die öffentliche Ankündigung von Star Citizen gab es eben erst am 10. Oktober 2012 auf der GDC. Seitdem hat Star Citizen den Status einer Alpha Software. Ob es jemals als Vollversion veröffentlicht wird, steht aktuell noch in den Sternen.

Quelle: Roberts Space Industries
Hier sind ein paar der zusätzlichen Meldungen, die zur aktuellen Geburtstagsfeier erschienen sind: 
  • Letter from the Chairman: CEO Chris Roberts wird am 10. Oktober den aktuellen Stand und einen Ausblick auf die kommenden Monate in der Entwicklung von Star Citizen geben.
  • Birthday AMA: Ask Me Anything (Frage mich irgendwas) ist eine Frage- und Antwortenrunde mit Chris Roberts, Todd Papy und Tony Zurovec, bei der SC-Nutzer hier Fragen einreichen konnten. Die Runde fand bereits am 9. Oktober um 19 Uhr MESZ statt. Ein Video dazu habe ich nicht gefunden. Aber eine Abschrift der Fragen und Antworten gibt es hier.
  • Digital Goodies Pack: Kostenloses Outfit- und Attachment-Paket für alle Nutzer, die irgendwann mit einem Starterpaket in SC eingestiegen sind. Enthalten sind die folgenden Dinge (siehe auch Bild unten).
    • Ein exklusiver Fluganzug inklusive Helm - erhältlich mit dem Update auf Alpha 3.11.
    • Iridescent Pistole - erhältlich mit dem Update auf Alpha 3.11.
    • Das microTech-Maskottchen Pico the Penguin: Birthday Edition - zur zukünftigen Dekoration von Schiffen oder Wohnräumen.

Der Digital Goodies Pack / Quelle: Roberts Space Industries
  • Origin 100 Series: Veröffentlichung von drei kleinen Origin-Schiffen, der 100i, der 125a und der 135c. Die Schiffe kosten zwischen 47,50 und 68,61 Euro. Alle Modelle sollen auch in Verbindung mit einem Starterpaket für neue Nutzer angeboten werden. Auch ein Video wurde zu den Schiffen veröffentlicht.

Die Origin 100er Serie / Quelle: Roberts Space Industries
  • Vote in the Imperator Election: Das ist eine Wahl des imaginären Imperators für des United Empire of Earth (UEE) für die nächsten zehn Jahre. Wählen dürfen alle SC‑Nutzer. Zur Wahl stehen sechs Kandidaten. Die Wahlen laufen vom 10. bis 24. Oktober. Ansonsten ist das sehr komplex aufgebaut, wie man unter dem obigen Link sehen kann.
  • Celebrate Day of the Vara: Die intergalaktische Version von Halloween. Es gibt einen Kürbis-Wettbewerb, eine spezielle Lackierung in Grün für die Drake Cutlass, einen Fieldsbury Helm in verschiedenen Farben und zwei Helme, die man sich nur inworld verdienen kann. Letzteres hat einiges an Kritik hervorgerufen, denn die Aufgabe lautet "töte 50 Mitspieler (keine KIs) in Star Citizen mit einem der beiden Schiffe Vanduul Glaive oder Aegis Gladius". Jetzt fliegen lauter Spackos durchs All und schießen auf jeden, der vor ihr Schiff kommt. Die beiden Schiffe hat nun jeder bis Ende Oktober in seinem Inventar. Ich habe sie mal ausprobiert. Fotos dazu gibt es weiter unten. 

Den Kopf in der Mitte kann man kaufen, die beiden außen muss man sich "verdienen". / Quelle: Roberts Space Industries

Die Star Citizen Con in diesem Jahr fällt wegen Covid-19 aus. Eigentlich hatten viele gehofft, dass es eine virtuelle Con geben würde, mit vielen Live-Präsentationen zur Entwicklung der kommenden 12 Monate. Aber es wird wohl nur bei der Ansprache von Chris Roberts am 10. Oktober bleiben.


Zusammenfassung der Star Citizen Alpha 3.11.0 Patch Notes

  • Neue Cargo Decks in den Rest Stop Raumstationen von Stanton. Dort kann man eigene Fracht einlagern oder wieder abholen. Und es gibt Shops zum Kaufen von Cargo-Zubehör. Hier ein Foto von einem dieser Cargo Decks:

Quelle: Roberts Space Industries
  • Die drei neuen Schiffe der Origin 100er Serie (siehe weiter oben).
  • Zwei neue Waffen: Der BEHR Grenade Launcher und die BEHR BR2 Shotgun.
  • Auf dem Wasser schwimmende Objekte folgen dem Wellengang.
  • Neuer Charakter-Creator mit neuen Designs für Avatar-Köpfe.
  • Einige Planeten und Monde haben neue Bodentexturen erhalten.
  • Neues Exterieur bei den Hursten Außenposten.
  • Die waffenfreien Zonen um Raumstationen herum wurden entfernt. Man kann jetzt auf Schiffe feuern, die gerade im Landeanflug sind. Und es gibt automatische Geschütztürme an den Stationen, die unter bestimmten Bedingungen auch auf ankommende Schiffe feuern können (siehe Foto unten). Damit verbunden sind viele Änderungen des Rechtssystems in Star Citizen. In den Patch Notes ist das der lange Textabschnitt am Ende der Patch Notes. Auf die Einzelheiten gehe ich hier nicht ein.

Geschütztürme feuern auf ankommende Schiffe / Quelle: Roberts Space Industries

Unter den bekannten Fehlern gibt es ein paar, die man auf jeden Fall berücksichtigen sollte, weil sie einem sonst viel Zeit kosten:
  • Fliegt man senkrecht nach oben während man das Schiff "Flight Ready" macht, kann das zur Zerstörung des Schiffs führen.
  • Wenn man ein Schiff auf New Babbage oder Lorville spawnt, zeigt der Monitor nicht an, in welchem Hangar das Schiff steht.
  • Im Visor-HUD wird der globale Chat gelegentlich nicht angezeigt.
  • Landet man mit einem Schiff in Lorville, kann es nicht eingelagert werden. Es bleibt im Hangar stehen.
  • Läuft man bei einem Schiff der Origin 100 Serie gegen die Einstiegsleiter während die Tür gerade öffnet, kann der Avatar durch den Boden fallen (im schlechtesten Fall bis zum Mittelpunkt des Planeten).

Der Download für das Update war bei mir etwa 13 GB groß.

Wie schon erwähnt, habe ich die beiden Schiffe ausprobiert, die man für den Oktober in seinem Inventar findet. Beide sind Einsitzer, aber recht gut bewaffnet. Hier zunächst die Gladuis beim Verlassen von ArcCorp.

Die Aegis Gladius

Mit der Vanduul Glaive bin ich dagegen gar nicht zurecht gekommen. Schon den richtigen Schalter für den Einstieg zu finden, dauerte bei mir Minuten. Als ich dann endlich drin war, hatte ich eine sehr merkwürdige Ansicht auf das Cockpit. Warum das so war, habe ich dann erst im Weltall gemerkt. Irgendwie wurde die Einstiegsluke nicht geschlossen. Mein Avatar hing dann an dieser offenen Luke fest und ist nach etwa 10 Minuten im All erfroren (siehe zweites Bild unten).

Die Vanduul Glaive

Merkwürdige Position des Piloten

Insgesamt ist das Update 3.11 nicht besonders umfangreich. Eigentlich hatte ich gehofft, dass noch in 2020 die Stargates zu anderen Sonnensystemen fertig werden. Aber wie bei allem was Star Citizen betrifft, steht deren Fertigstellung auch noch in den Sternen. Wenn man wie ich in SC einfach nur Handel treiben will, dann ist der Oktober ein schlechter Monat dafür. Denn durch die "Kille 50 Mitspieler"-Hunt ist mir ein volles Schiff mit teurer Fracht zu riskant.

Links:


Donnerstag, 10. September 2020

Star Citizen Free-Fly Wochen vom 9. bis 23. September 2020

Etwa drei bis vier Mal pro Jahr gibt es in Star Citizen eine sogenannte "Free-Fly Week". Meistens in Verbindung mit irgendeinem Ereignis, wie zum Beispiel die Intergalactic Aerospace Expo oder die Invictus Launch Week. Ich nehme das immer zum Anlass, mal wieder einen Beitrag zu dieser Plattform zu schreiben. Mehr bekomme ich aktuell zeitlich nicht hin.

Quelle Roberts Space Industries
Zur Zeit läuft eine Wahl für das beliebteste Raumschiff in Star Citizen. Das Ganze nennt sich Ship Showdown. In einer ersten Phase wurden mit einer Umfrage die 16 beliebtesten Schiffe ermittelt. Diese wurden nun auf einer Tunier-Tabelle in Zweiergruppen angeordnet. Jeden Tag treten dann zwei Schiffe gegeneinander an und man kann auf der Ship Showdown Seite einem der beiden Schiffe seine Stimme geben. Der Gewinner wandert dann in die nächste Runde, wo er gegen einen Gewinner eines anderen Tages antreten wird. Und so läuft das dann 14 Tage, bis am Ende nur noch ein Schiff übrig bleibt. Heute ist zum Beispiel die Abstimmung zur Caterpillar gegen die Prospector.

Quelle Roberts Space Industries
Parallel zu dieser Wahl läuft nun vom 9. bis 23. September 2020 auch die Free Flight Woche, die ja eigentlich zwei Wochen lang ist. Während dieser Zeit kann man sich auf dieser Seite kostenlos anmelden und durch Eingabe des Free Fly Codes "SHOWDOWN2950" auch in Star Citizen einloggen. Zum Fliegen stehen dann genau die 16 Schiffe kostenlos zur Verfügung, mit denen gerade die Wahl durchgeführt wird. Sollte man nach den zwei Wochen Lust haben, in Star Citizen zu bleiben, kann man sich ein reduziertes Starterpaket holen. Allerdings spart man da nur 5,28 Euro, was nicht gerade ein tolles Angebot ist.

Hier gibt man den Free Fly Code ein / Quelle Roberts Space Industries
Nutzer, die schon einen Account haben, müssen ebenfalls auf der o.a. Seite den Fly Code eingeben, sonst bekommen sie die 16 Schiffe nicht in ihr Inventar. Und man sollte auch nicht gleichzeitig eingeloggt sein (ist mir passiert), denn dann wird der Inventarstatus nicht geändert. Dazu muss man neu einloggen. Fliegen kann man in den zwei Wochen dann alle Schiffe so oft und so lange man will.

Ich habe heute nur die Caterpillar ausprobiert, da ich die erst einmal vorher geflogen bin. Das ist eines der besten Schiffe, wenn man in SC überwiegend Fracht befördern will. Allerdings bin ich nicht mehr auf dem Laufenden, was die aktuelle Entwicklung in Star Citizen betrifft. Ich wollte mit der Caterpillar den Planeten ArcCorp verlassen, wurde aber immer so in 1.000 Meter Höhe von einem Autopilot-Kontrollsystem wieder zurück zum Spaceport gezwungen. Es ist mir in 20 Minuten nicht gelungen, ArcCorp zu verlassen. Deshalb hier drei Fotos vom Hangar und meinem Kampf über dem Spaceport.




Wer sich Star Citizen ansehen will, sollte folgendes beachten:
  • Die Hardwareanforderungen sind hoch. Installation auf einer SSD ist aus meiner Sicht sogar absolut Pflicht.
  • Der Download für die Installation beträgt so rund 50 GB. Selbst mit VDSL50 dauert das ein bisschen.
  • Die Erstellung eines Account ist kompliziert. Eine englische Anleitung gibt es hier. Allgemeine Infos für Anfänger sind hier.
  • In einer Free‑Fly Woche kann man nur an der Oberfläche dieser Plattform kratzen. Das komplette Sonnensystem Stanton wird man in dieser Zeit kaum erkunden können.
  • Ich habe unten auf eine deutsche Tastaturbelegung verlinkt. Dort ist auch ein PDF-Download mit einer Grafik auf Seite 1 zu finden. Die sollte man sich ausdrucken und auf den Tisch legen.

Wer sich in den kommenden zwei Wochen in Star Citizen einen Account erstellt (auch wenn es kostenlos ist), kann ja unter "Referral Code" den Code von mir eintragen. Der lautet "STAR-6CCM-WPQ9". Der neue Account bekommt dann 5.000 UEC zusätzliches Taschengeld und ich bekomme eine Merlin P-52 (ein einsitziges, winziges Schiff für Kurzstreckenflüge).

Links: