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Mittwoch, 11. November 2020

Die UWA Gratitude Art Show ist eröffnet

Vor einem Monat hatte ich hier über einen Aufruf zur Beteiligung an der UWA Gratitude Art Show berichtet. Dieser Event ist die Abschiedsveranstaltung für die UWA-Region (Universität von Westaustralien), die seit 2009 die virtuelle Kunst in Second Life unterstützt und ausgestellt hat. Ende des Jahres wird sie aus Second Life verschwinden.

Die Gratitude Art Show Plattform

Am 11. November wurde die Gratitude Art Show um 21 Uhr unserer Zeit eröffnet. Aktuell läuft die Eröffnung noch bis 1 Uhr nachts mit einer Partikelshow und drei aufeinanderfolgenden Livekonzerten. Die Ausstellung bleibt bis zum 31. Dezember 2020 geöffnet. Dann wird sie zusammen mit der UWA-Region entfernt.

3D Arbeit von Sharni Azalee

Organisiert wurde die Art Show von Chuck Clip und Mariposa Upshaw. Chuck ist der Owner von Sinful Retreat, ebenfalls eine Region der Künste, die aktuell ein ähnliches Programm hat wie die UWA in ihrer Glanzzeit.

3D-Arbeit von Patrick Moya

In der UWA Art Show gibt es sowohl Exponate von aktuellen Künstlern als auch von bekannten Namen aus vergangenen Tagen zu sehen. Allen voran eine Skulptur von Starax Statosky aus dem Jahr 2004 (siehe nächstes Foto). Das ist eines der Features von Second Life, die Linden Lab bei allen Änderungen am System immer im Auge behält. Man kann auch heute noch ein Objekt rezzen, das vor 16 Jahren in Second Life erstellt wurde.

Historische Skulptur von Starax Statosky (2004)

Insgesamt gibt es Werke der folgenden Künstler zu sehen:

Alpha Auer, Asperix Asp, Bryn Oh, Cala Rossini, Cheen Pitney, Cherry Manga, Chic Aeon, Chuck Clip, Ciottolina Xue, Corcosman Voom, Deyanira Yalin, Domitalia Jinx, Dusty Canning, Eifachfilm Vacirca, Elle Thorkveld, FreeWee Ling, Glyph Graves, Good 2 Go, Gracie Kendal, Harry Cover & Jaz, Haveit Neox & Lilia Artis, Higher Enoch, Ilyra Chardin, Jennifer Steele, Jimmy Debruyere, JudyLynn India, Kayly Iali, Kee Llewellyn, Kerupa Flow, LikaCameo, London Junkers, Luna  Larsen, Merranda Ginssberg, Milly Sharple, Monroe Snook, Moya Patrick, Nebulosus Severine, Pixels Sideways, Pumpkin Tripsa, Samara Barzane, Secret Rage, Sharni Azalee, Sheba Blitz, Starax Statosky, Stormy Roentgen, Suzanne Graves, Thoth Jantzen, Treb Larkham, Vroum Short.
Eine beeindruckende Liste der Second Life Kunsthistorie.

3D-Arbeit von Vroum Short

In der Mitte der Ausstellungsplattform, die sich auf 70 Meter Höhe befindet, ist ein großer Ausschnitt, so dass man auch nach unten auf die altehrwürdigen UWA-Gebäude schauen kann, die ja in sieben Wochen für immer verschwinden werden.

3D-Arbeit von Luna Larsen

Organisator Chuck Clip schrieb gestern in einem Blogpost das Folgende:

Dies ist ein großes Finale, ein trauriger Abschied, um UWA unseren Dank zu erweisen und alles, was sie für uns als Künstler, Kuratoren und Bewohner von SL getan haben. Ihre Arbeit brachte uns allen Leben und Schönheit und machte die Kunstwelt in Second Life zu einem unvergesslichen Erlebnis...

3D-Arbeit von Haveit Neox und Lilia Artis

...Seit über einem Jahrzehnt ist die University of Western Australia in den Köpfen vieler Einwohner von Second Life ein Synonym für Kunst und deren Unterstützung. Ihre Arbeit im Grid war beispiellos und sorgte für Wellen in der Kunstwelt, die sogar noch schwingen, während sich die Region darauf vorbereitet zu schließen...

3D-Arbeit von Ilyra Chardin

...Es gibt so viele Menschen, deren Leben sie auf die eine oder andere Weise berührt haben. So viele Künstler fanden Inspiration in ihren 3D Art Challenge Themen und Unterstützung in der Förderung der von ihnen geschaffenen Community.

Verschiedene 2D-Werke unterschiedlicher Künstler

Chuck erwähnt noch, dass der größte Teil der ausgestellten Exponate von aktiven Künstlern persönlich beigesteuert wurde. Der kleinere Teil stammt aus dem Inventar von ihm oder Mariposa.

Insgesamt ist das ein würdiger Abgang der UWA. Ich war in den letzten elf Jahren auch viele Male dort und habe hier im Blog sicher an die 50 Blogposts darüber geschrieben. Deshalb werde ich am kommenden Wochenende auch noch mal eine langsame Runde durch die Ausstellung drehen.

>> Teleport zur UWA Gratitude Art Show

Links:


Donnerstag, 15. Oktober 2020

[UWA] - Die "Gratitude Art Show" als Finale

Früher habe ich hier im Blog oft über Events und Ausstellungen auf den Regionen der Universität von West-Australia (UWA) berichtet. Mein letzter Blogpost dazu war vor über zweieinhalb Jahren. Danach gab es ein ständiges Hin und Her, ob die Universität die Regionen weiterhin bezahlen wird. Letztendlich wurde dann entschieden, die Präsenz der UWA in Second Life im Dezember 2020 zu beenden.

Zu diesem Anlass gibt es nun eine letzte große Kunstausstellung mit dem Namen "Gratitude Art Show" (übersetzt "Kunstausstellung der Dankbarkeit"). Dazu wurde am 14. Oktober ein langer Beitrag im UWA-Blog veröffentlicht. Es geht zunächst darum, Einreichungen für die Ausstellung zu sammeln. Mir ist dieser Blogpost zu lang, um ihn zu übersetzen. Ich fasse jetzt nur die wichtigsten Punkte zusammen.

Der Landepunkt auf der UWA-Region. Links von der Mitte ist die Box zum Einreichen von Kunstwerken.
Einleitung:
"Dies ist ein großes Finale, ein trauriger Abschied, um der UWA unseren Dank zu zeigen für alles, was sie für uns als Künstler, Kuratoren und Bewohner von SL getan haben. Ihre Arbeit hat uns Leben und Schönheit gebracht und die Kunstwelt in Second Life zu einer sehenswerten Sache gemacht."

Das Thema ist "Dankbarkeit"

Diese Kunstausstellung steht allen offen. Das Thema lautet "Dankbarkeit" mit einem Prim-Limit von 150 pro Kunstwerk und einer Einreichung pro Künstler. Die Einreichungen können 2D, 3D und/oder ein Machinima sein.

Warum das Thema "Dankbarkeit"?
Weil die University of Western Australia seit über einem Jahrzehnt ein Synonym für Kunst und deren Unterstützung in Second Life gewesen ist. Es gibt viele Menschen, deren Leben die UWA auf die eine oder andere Weise berührt hat. Viele Künstler fanden Inspiration in den 3D Art-Challenge-Themen und Unterstützung in der von ihnen geschaffenen Community. Dies soll eine letzte Zusammenkunft sein, um den Mitarbeitern der UWA für all die Jahre zu danken.

Zwei der aktuell aufgebauten Installationen auf der UWA Region

Fragen zu den Einreichungen


Die wichtigsten Regeln zur Gratitude Art Show

  • Eingereichte Kunstwerke sollten erkennbar das Thema repräsentieren. Wenn dies nicht der Fall ist, sollte in einer beiliegenden NC darauf verwiesen werden.
  • Es gibt eine Land Impact Limit von 150 Prims.
  • Das Kunstwerk kann 2D oder 3D sein.
  • Machinima-Künstler wenden sich bitte an Chuck Clip oder Mariposa Upshaw, um Informationen zur Einreichung zu erhalten.
  • Nur eine Einreichung pro Künstler.
  • Einsendeschluss ist der 1. November 2020.
  • Eröffnung der Veranstaltung ist am 11. November 2020, ab 12 Uhr SLT (21 Uhr MESZ).
  • Die Ausstellung wird am (oder vor dem) 31. Dezember 2020 abgebaut, bevor die Region schließt.
  • Alle Fragen sollten in einer Notecard an Chuck Clip oder Mariposa Upshaw in SL gesendet werden.

Die Informationsgalerie zu vergangenen UWA-Projekten.
Wie reicht man etwas ein?
  • Das Kunstwerk sollte in der UWA Art Show Submissions Box am Landepunkt der UWA-Region abgelegt werden: Teleport zum Landepunkt der UWA
    ODER
    Am Landepunkt der Sinful Retreat Region: Teleport zum Landepunkt auf Sinful Retreat
  • Es sind keine besonderen Berechtigungen erforderlich, aber eine Copy-Version wäre von Vorteil.
  • Wenn man Probleme mit der Box hat, dann kann man sein Werk auch an Chuck Clip zusammen mit einer Notecard des Künstlers einreichen.
  • Um Kunstwerke in der Box einzureichen, den Eintrag im Inventar auswählen (linke Maustaste) und dann STRG drücken. Die Maus mit dem Eintrag dann in die Box ziehen, während man die STRG-Taste gedrückt hält. Wenn sich der Cursor über der Box befindet (rote Umrisse sollten um die Box herum angezeigt werden), die linke Maustaste loslassen und die Einreichung sollte in der Box liegen. Danach das Gleiche mit der zugehörigen Notecard machen.


Ganz unten im UWA-Blogpost stehen dann noch einmal Regeln, die aber im Wesentlichen nur das wiederholen, was zuvor schon geschrieben wurde. Ich werde dann irgendwann nach der Eröffnung der Ausstellung hier mal darüber berichten. Die Box zum Einreichen ist oben auf meinem ersten Foto zu sehen.

Links:


Freitag, 14. September 2018

[Video] - "Metaphor"-Trailer von Basile & Jegathesan

Quelle: UWA in SL
Von der University of Western Australia in Second Life (UWA) hat man seit dem Ende der Machinima Challenge: Art of the Artists im März 2018 nichts mehr gehört. Gestern hat nun Jay Jay Jegathesan, der Betreiber der UWA-Regionen in Second Life, wieder einen Beitrag im hauseigenen Blog veröffentlicht.

Demnach werden die UWA-Regionen nach einem mehrfach angekündigten Ende in den vergangenen beiden Jahren nun am 31. Dezember 2018 tatsächlich aus Second Life verschwinden. Ich glaube auch nicht, dass noch jemand in letzter Sekunde als Retter einspringen wird, so wie es bisher zweimal geschehen ist. Dennoch will Jay Jay im Rahmen seines Lehrstuhls bei der UWA auch weiterhin Second Life in seine Studien mit einbeziehen.

In den vergangenen zwei Jahren hatte Jay Jay bereits zwei Filme mit den Namen "Journey" und "iRony" auf insgesamt sieben Filmfestivals weltweit vorgestellt. Und zwar in Tokio, Bukarest, New York, Kalifornien, Chicago, Seattle und St Louis. Wie Jay Jay schreibt, war das nur ein Schritt entfernt von einer Qualifizierung als "Animierter Kurzfilm" für die großen Oscar Academy Awards.

Jetzt hat sich Jay Jay mit dem Filmregisseur Basile Vignes zusammengetan, um einen weiteren Second Life Kurzfilm zu produzieren und ihn weltweit auf internationalen Filmfestivals zu präsentieren. Der Film heißt "Metaphor" und erzählt davon, dass jeder Mensch zwei Gesichter hat. Das eine, das wir nach außen hin zeigen und das andere, das wir verborgen halten.

Das Video hier unten ist nur ein Trailer, also ein Ausschnitt. Denn ganz so kurz ist dann selbst ein Kurzfilm am Ende nicht. Zu Metaphor wurde auch eine Facebook Seite angelegt, auf der man in den nächsten zwei Jahren verfolgen kann, was alles rund um die Produktion des Films und die Aufführungen auf den Filmfestivals passiert.

Metaphor - A Short Film



Unter dem Video auf YouTube, gibt es auch ein Kurzbeschreibung der Handlung, sowie eine lange Liste der beteiligten Second Life Bewohner an dieser Produktion.

Hier die Kurzbeschreibung:
Der Protagonist in diesem Film verwendet den Avatar und Decknamen "Fallen God", wenn er auf soziale Medien und virtuelle Welten zugreift. Auf seinen virtuellen Reisen begegnet er der geheimnisvollen, schönen und bezaubernden Encre. Wird diese Begegnung zu einer Beziehung führen, die vom Funken des Unendlichen berührt ist?

Dieser animierte, französisch-australische Film, der auf wahren Begebenheiten basiert, welche 2017 geschehen sind, untersucht die vielen Masken, die wir tragen, sowie die Frage nach Identität und Beziehungen in der heutigen Welt, mit all ihren Ausprägungen und Formen.

Links:

Quelle: [UWA] - Metaphor: Launch of a Basile - Jegathesan Production

Montag, 26. März 2018

Gewinner der UWA Machinima Challenge: Art of the Artists

Quelle: UWA in Second Life
Im Juli 2017 hatte die University of Western Australia (UWA) eine Machinima Challenge mit dem Namen Art of the Artists gestartet. Das Ganze nur zwei Wochen, nachdem sie bekanntgegeben hatte, dass zwei von ehemals vier UWA-Regionen für weitere zwei Jahre in Second Life verbleiben werden, weil finanzkräftige Sponsoren eingesprungen sind.

Die Teilnehmer an der Machinima Challenge, konnten ihre Beiträge bis zum 31. Dezember 2017 einreichen. Im Januar 2018 hatte ich dann hier die nur 17 Beiträge vorgestellt.

Am Sonntag, den 26. März, wurde die Awards Zeremonie durchgeführt und die verschiedenen Gewinner wurden bekanntgegeben. Verschiedene Gewinner, weil neben den drei ausgeschriebenen Awards im Verlauf der Challenge noch weitere Sponsoren dazugekommen sind, wie zum Beispiel Pooky Amsterdam, die nochmal Preise in Höhe von 50.000 L$ zusteuerte.

Ich liste hier nun alle vergebenen Preise auf und bette zusätzlich jeweils ein Video pro Preis ein.

UWA Machinima Challenge - Art of the Artists

Platz 1: "Adaptive Resonance Theory (ART) and Intrusion Detection System (IDS)"
              von Glasz DeCuir (75.000 L$)



Platz 2: "Serendipity" von Tutsy NAvArAthnA (50.000 L$)
Platz 3: "The River of Forgetting" von Natascha Randt und Karima Hoisan (40.000 L$)
Platz 4: "Before the World was Made" von Isabelle Cheren (30.000 L$)
Platz 5: "Cerulean" von Bryn Oh (20.000 L$)


"Merlion" Spezialpreis

Hier gab es drei erste Plätze, die sich die 50.000 L$ teilten zu je 16.666 L$.

Ich habe mich hier für das Video von Lampithaler entschieden.




"UWA" Spezialpreis

Auch hier wurden drei erste Plätze vergeben. Sie erhielten je 17.000 L$.

Und hier gibt es das Video von Suzie Anderton.




"Pookymedia" Preis

Platz 1: "Cerulean" von Bryn Oh (25.000 L$)



Platz 2: "Serendipity" von Tutsy NAvArAthnA (15.000 L$)
Platz 3: "Never Say Never" von Suzie Anderton. (5.000 L$)

Je 1.000 L$ gehen als Auszeichnung an:

UWA Craft Awards

Hier wurden jeweils 7.000 L$ für verschiedene Machinimas vergeben, die eine vorgegebene Kategorie am besten zum Ausdruck gebracht haben.

Machinima mit dem meisten Zauber:
Innovativstes Machinima:



Machinima mit der besten Kunstfertigkeit:
Preis für den besten Rhythmus:
  • "Happy von Iono Allen (7.000 L$)
Preis für den besten Humor:
Der Anton Messmer Award:
Preis für die beste Fotografie:
  • "MemesZ" von Tantra Sangha und Minnotaur (7.000 L$)
Der Experimental Film Award:
Preis für den besten dokumentarischen Kunstfilm:

So, das wars dann. Ganz schön viele Preise. Am Ende dürfte fast jeder Teilnehmer an der Challenge etwas bekommen haben. Wer will, kann unter dem Quellenlink hier unten, noch die gesamte Ansprache der Awards Zeremonie durchlesen. Das ist aber ziemlich viel.

Links:

Quelle: The Long Kiss Goodnight - Finale @ UWA

Mittwoch, 3. Januar 2018

Alle Einreichungen zur UWA Machinima Challenge

Quelle: UWA in Second Life
Am 31. Dezember endete die Slartist@UWA Machinima Challenge mit dem Namen "Art of the Artists". Gestartet wurde der Wettbewerb am 21. Juli 2017. Bei der Challenge werden insgesamt 350.000 L$ an Preisgeldern vergeben (etwa 1.400 Euro). Zur Verfügung gestellt wird das Geld von Slartist und dem Writers Centre in Singapur.

Das Thema für das einzureichende Machinima lautete: "Erstelle einen Film mit einem Kunstwerk von den UWA-Regionen". Es spielte dabei keine Rolle, ob man sich eine der permanenten Installationen aussuchte, die sich seit 2009 dort angesammelt haben, oder ob man eine der Einreichungen aus der aktuellen Ausstellung "Transformations" verwendete. Ebenso war es möglich, mehrere Kunstwerke in sein Machinima einzubauen und daraus eine Geschichte zu bilden. Wichtig war, dass das Kunstwerk (die Kunstwerke) im Mittelpunkt des Machinima stehen und nicht nur beiläufig gezeigt werden.

Wie ich vor einer Woche schon vermutet hatte, haben kurz vor dem Ende des Wettbewerbs noch einige Leute ihr Machinima eingereicht. Ich liste hier unten jetzt alle 17 Einreichungen auf. In den kommenden Tagen wird eine Jury daraus dann 12 Gewinner bestimmen. Fast etwas schade für die fünf, die dann leer ausgehen.

Das gibt es zu gewinnen:
  • Platz 1: 75.000 L$
  • Platz 2: 50.000 L$
  • Platz 3: 40.000 L$
  • Platz 4: 30.000 L$
  • Platz 5: 20.000 L$
  • Platz 6 - 10: je 7.000 L$
  • "Merlion" Spezialpreis: 50.000 L$
  • "UWA" Spezialpreis: 50.000 L$

Slartist@UWA Machinima Challenge - Die Einreichungen

Bryn Oh -
"Cerulean"


Joseph Nussbaum -
"Alcyon and Ceyx"


Gerhard Helmut -
"RRR 3rd Eye Open"


Isabelle Cheren -
"Before the World was made"


Suzie Anderton -
"Never Say Never"


Chic Aeon -
"The Amalgamation of Objects"


Veyot -
"Staring Into the Aperture"


The Secret Rage -
"A Night of TV"


Amelie Marcoud -
"For Love and Art"


Tutsy NAvArAthnA -
"Serendipity"


Elle Thorkveld -
"Change Dreams"


Natascha Randt & Karima Hoisan -
"The River of Forgetting"


Diana Rose -
"A Journey from The Past: Singapore"


Iono Allen -
"Happy"


Lampithaler -
"Art and Transformation - a dialogue..."


Glasz DeCuir -
"ART & IDS"


Tatra Sangha -
"memesz"


  • Anm.:
    Das Video von Chic Aeon ist nur auf Slartist zu finden und diese Videos lassen sich im Blog nicht skalieren. Am besten einfach einen Doppelklick auf das Fenster machen und es öffnet bildschirmfüllend. Das geht natürlich auch mit jedem anderen Video.

Links:

Quelle: Slartist@UWA Machinima Challenge (final)

Dienstag, 26. Dezember 2017

[Video] - "The River of Forgetting" von Natascha Randt und Karima Hoisan

Quelle: Karima Hoisan / YouTube
Am 22. Dezember haben Natascha Randt und Karima Hoisan ihr fünfundzwanzigstes gemeinsames Machinima veröffentlicht. Es heißt "The River of Forgetting" und wurde für die UWA Machinima Challenge "Art of the Artists" produziert. Diesen Wettbewerb hatte ich im Juli 2017 auch bei mir vorgestellt. Einzige inhaltliche Vorgabe lautet: "Erstelle einen Film mit einem Kunstwerk von den UWA-Regionen".

Ausgewählt haben Natascha und Karima das "Funerary Ship" von Silas Merlin. Übersetzt bedeutet es in etwa "Begräbnisschiff". Silas hatte es irgendwann gebaut, um sich damit von einem Gefühl der Besorgnis abzulenken. Seine Sorgen zu "begraben". Und in diese Richtung zielt auch das Gedicht von Karima, das im Video zu hören ist. Auf dem "Fluss des Vergessens" (Übersetzung des Filmtitels) wird alles über Bord geworfen, was einen persönlich belastet, um wieder nach vorne zu schauen und neue Dinge zu beginnen.

Natascha hat zu diesem Video einen langen Blogpost geschrieben. Auf den verweise ich einfach mal. Dort wird noch viel mehr zur Entstehungsgeschichte des Films erklärt. Und auf Seite 2 des Beitrags, gibt es auch die deutsche Übersetzung des Gedichts von Karima.

The River of Forgetting



Eingereicht werden können Videos bei diesem UWA Wettbewerb nur noch bis zum 31. Dezember 2017. Aktuell sind seit Juli erst 13 Beiträge eingereicht worden. Sie können alle auf dieser Seite angesehen werden. Es kann zwar sein, dass ein paar Teilnehmer bis zum letzten Tag mit der Einreichung warten, aber ich glaube, so viele werden nicht mehr hinzukommen. Es gibt jedenfalls 12 ausgeschriebene Preise beim Wettbewerb zu gewinnen. Die Chance ist also gar nicht schlecht, einen davon mitzunehmen.

Links:

Freitag, 21. Juli 2017

UWA Machinima Challenge: Art of the Artists

Quelle: UWA in Second Life
Am 21. Juli wurde im Blog der University of Western Australia (UWA) eine neue Machinima Challenge gestartet. Erst vor zwei Wochen wurde bekanntgegeben, dass man zwei der vier UWA-Regionen für weitere zwei Jahre in Second Life betreiben werde, nachdem die UWA eigentlich im Juli 2017 ihre Präsenz in SL beenden wollte.

Einer der Gründe für den Verbleib der UWA in Second Life, ist die Machinima Challenge, die nun gestartet wurde. Die Sponsoren dieser Challenge scheinen dafür so viel Geld zur Verfügung zu stellen, dass man damit nicht nur die Preisgelder, sondern auch einen Teil der Tier für die beiden Regionen bezahlen kann. So wurde es zumindest vor zwei Wochen angedeutet.

Bei der Challenge, die voll ausgeschrieben "Art of the Artists: Slartist@UWA Machinima Challenge" lautet, werden insgesamt 350.000 L$ an Preisgeldern vergeben (etwa 1.400 Euro). Zur Verfügung gestellt wird das Geld von Slartist und dem The Writers Centre in Singapur.

Das Thema für die einzureichenden Machinimas lautet ganz einfach: "Erstelle einen Film mit einem Kunstwerk von den UWA-Regionen". Es spielt dabei keine Rolle, ob man eine der permanenten Exponate verwendet, die sich seit 2009 dort angesammelt haben, oder ob man eine der Einreichungen der aktuellen Ausstellung "Transformations" auswählt. Ebenso ist es möglich, mehrere Kunstwerke zu nutzen und daraus eine Geschichte zu bilden. Wichtig ist, dass das Kunstwerk im Mittelpunkt des Machinima steht und nicht nur beiläufig gezeigt wird.

Einen Extrapreis gibt es von The Writers Centre für ein Machinima, das die Skulptur The Merlion als Hauptthema hat. Weitere Anlaufstellen für Kunstwerke auf den UWA-Regionen gibt es hier:

Aktuell sind noch alle vier Regionen der UWA im Grid. Ab 31. Juli sollen dann zwei Regionen abgeschaltet werden. Die meisten Kunstwerke werden bis dahin auf die verbleibenden Regionen transferiert. Einreichungen für ein Machinima, können von jetzt an bis zum 31. Dezember 2017 gemacht werden. Das Machinima sollte nicht länger als 8 Minuten sein. Zur Teilnahme das fertige Video auf YouTube oder Vimeo hochladen und den Link sowohl an Jayjay Zifanwe als auch LaPiscean Liberty schicken. Für weitere Fragen zum Wettbewerb, kann Jayjay Zifanwe angeschrieben werden.

3D Kunst von Noke Yuitza / Ausstellung Transformations
Die Preisgelder:
  • Platz 1: 75.000 L$
  • Platz 2: 50.000 L$
  • Platz 3: 40.000 L$
  • Platz 4: 30.000 L$
  • Platz 5: 20.000 L$
  • Platz 6 - 10: je 7.000 L$
  • "Merlion" Spezialpreis: 50.000 L$
  • UWA Spezialpreis: 50.000 L$

Links:

Quelle: Art of the Artists: Slartist@UWA Machinima Challenge (L$350,000 Prize Pool)

Dienstag, 4. Juli 2017

UWA-Regionen wurden erneut um zwei Jahre verlängert

"Transformations" - aktuelle Ausstellung der UWA
Ich habe letztes Jahr ein paar Mal darüber gebloggt, dass die vier Regionen der University of Western Australia (UWA) in Second Life aufgegeben werden sollen, weil die Universität die Kosten für die Gebühren nicht mehr weiter bezahlen wollte.

Dann wurden im Oktober 2016 durch viel positives Feedback die Verantwortlichen dazu bewegt, ihre Zahlungen an Linden Lab noch einmal bis Ende Juli 2017 zu verlängern. Also hätte in vier Wochen die Schließung der Regionen angestanden. Heute wurde nun im UWA-Blog gemeldet, dass es erneut einen Aufschub für zwei der vier Campus-Regionen gibt. Und zwar für volle zwei Jahre.

Aktuell läuft dort noch immer die Ausstellung "Transformations", die im Februar 2017 gestartet wurde und die ich in meiner G+ Phase auch nur dort angekündigt hatte.. Laut UWA-Blog, wird diese Ausstellung noch bis Ende des Jahres aufgebaut bleiben. Das wird in erster Linie gemacht, weil es eine Anfrage für einen Machinima Wettbewerb gegeben hat, der gleichzeitig mit Sponsorengeldern verbunden ist. Das Thema des Wettbewerbs soll die Kunstwerke auf den UWA-Regionen in den Mittelpunkt stellen. Und da ist es eben von Vorteil, wenn die Exponate von der Transformations Ausstellung noch vorhanden sind. Weitere Infos dazu, sollen später noch folgen.

Behalten will man von den vier Regionen zum einen die Region "University of WA", auf der sich die Winthrop Hall befindet. Das ist das Hauptgebäude der RL-Uni. Und zum anderen die Region "UWA", auf der sich die Ausstellungsplattform befindet. Zusätzlich gibt es dort am Boden einige Langzeit-Kunstwerke und ein paar Bereiche für Weiterbildung und Unterricht.

Die rot eingerahmten Regionen bleiben erhalten
Da es kurz vor Weihnachten 2016 die Erhöhung der Primkapazität von 15k auf 20k pro Full Region gegeben hat, schreibt UWA Verwalterin FreeWee Ling, dass man dadurch den größten Teil der Objekte von den beiden Regionen die geschlossen werden, auf die anderen beiden Regionen holen kann. Darunter viele von den bekannten Kunstwerken, die ich zum Teil auch bei mir mal vorgestellt hatte. Im Map-Ausschnitt rechts, sind die beiden Regionen rot eingerahmt, die für weitere zwei Jahre in Second Life bleiben werden.

Unter den Exponaten, die verloren gehen, gehört leider der große, bunte Wald von Soror Nishi. Er hat wohl zu viele Prims für den Transfer auf die verbleibenden Regionen. Auch dazu hatte ich ein Foto in meinem oben verlinkten Bericht gepostet. In der UWA-Meldung (siehe Quellenlink) sind weitere Fotos der Arbeiten enthalten, die wohl mit den zwei Regionen aus dem Grid verschwinden werden.

Auch das sehr bekannte BOSL Amphitheater von Patch Thibaud muss aufgegeben werden, da dies eine Vier-Sim Bühne ist, die genau im Schnittpunkt der vier Regionen platziert wurde (weit oben im Himmel über der UWA). Die beiden Regionen, die aufgegeben werden, verbleiben noch bis Ende Juli 2017 im Second Life Grid.

Zum Schluss hier noch drei Fotos aus der aktuellen Transformations Ausstellung. Einige 3D-Arbeiten sind wirklich sehenswert.

* Name des Künstlers: Hankvoight Resident (Xavier )
* Name der Einreichung: The Face of Time                 
* Name des Künstlers: Rosie Dimanovic      
* Name der Einreichung: Ad vitam æternam
* Name des Künstlers: Noke Yuitza                                         
* Name der Einreichung: Transcendence Despite Poison Rain
Links:

Quelle: Ch-Ch-Ch-Changes

Sonntag, 9. Oktober 2016

UWA-Regionen bleiben bis Mitte 2017 erhalten

Installation von Scottius Polke
Ich hatte am 11. September hier darüber berichtet, dass die University of Western Australia in Second Life (UWA) sich von vier ihrer fünf Regionen trennen will, da sich die reale Uni in Australien in einer Umstrukturierung befindet und die Unterstützung einer virtuellen Welt offenbar nicht mehr in den Haushaltsplan passt.

Am 5. Oktober hatte FreeWee Ling im UWA-Blog noch so etwas wie einen Abschiedsbeitrag geschrieben. Zwei der vier Regionen hätten heute, am 9. Oktober abgeschaltet werden sollen. Eine weitere Region am 9. Januar 2017, da sie durch Spenden für die SL-Tier so lange bezahlt werden konnte.

Heute hat sich nun erneut FreeWee gemeldet und geschrieben, dass alle Regionen noch bis zum 31. Juli 2017 erhalten bleiben. Offenbar haben viele SL-Bewohner Briefe oder E-Mails an die UWA geschickt und ihre finanzielle Unterstützung angeboten. Ebenso gab es viele, die den aktuellen Stand der Installationen auf den Regionen in Videos und Fotoserien dokumentiert haben, um somit den Wert hervorzuheben, den die UWA-Regionen für den Kunstbereich in Second Life haben. Das scheint die Verantwortlichen der Universität vorübergehend zum Umdenken bewegt zu haben.

Installation von Rebeca Bashly
Auch Designing Worlds hat seine aktuelle Sendung den UWA-Regionen gewidmet und ein langes Interview mit Jayjay Zifanwe und FreeWee Ling geführt. Dazu gibt es reichlich Aufnahmen von den Installationen und es kommen einige Künstler zu Wort, die in den vergangenen Jahren auf die eine oder andere Weise am UWA-Programm beteiligt waren. Diese Sendung habe ich hier unten eingebettet.

Im Beitrag des UWA-Blog sind noch weitere Videos von Secret Rage enthalten, die nahezu jedes Kunstwerk auf den fünf Regionen festgehalten hat. Darunter auch ein Video zur letzten Galerie mit dem Namen "IMMATERIAL". Über diese Galerie hatte ich ja mehrfach auch bei mir berichtet.

Auch wenn jetzt der Erhalt bis Mitte 2017 nur eine Gnadenfrist ist, zeigt es doch, dass die Verantwortlichen im RL nicht völlig ignorant sind. Und wer weiß, ob es nächstes Jahr nicht eine weitere Verlängerung gibt. Nur müsste inworld Verwalterin FreeWee Ling vielleicht bis dahin einen aufsehenerregenden Event oder Wettbewerb veranstalten, der den Geldgebern zeigt, dass ihre Investition eine lohnende Sache ist.

Designing Worlds Folge 315 - UWA Farewell


DW315 - UWA Farewell from Richard Elen on Vimeo.

Siehe auch:

Quelle: UWA SIMS SAVED THROUGH 31ST JULY 2017!!!

Sonntag, 11. September 2016

Die UWA trennt sich von vier ihrer fünf Regionen

Heute haben Jayjay Zifanwe und FreeWee Ling im Blog der University of Western Australia in Second Life (UWA) eine nicht so erfreuliche Meldung gepostet. Die Universität, die bisher fünf Regionen in Second Life betrieben hat, trennt sich von vier dieser Regionen. Das bedeutet auch, dass die Kunstwerke, die Jayjay über sieben Jahre lang gesammelt und dort ausgestellt hat (viele davon als permanente Exponate), ebenfalls zum größten Teil verschwinden werden, denn sie können nicht alle auf der einen, verbleibenden Region gerezzt werden.

"The Last Ocean" von Nish Mip
Die geplante Abschaltung der vier Regionen, ist für den 9. Oktober 2016 vorgesehen. Jayjay, der bis April 2016 die Regionen der UWA verwaltet hat, zeigt in seiner Bekanntmachung von heute das Bild zur Installation "The Last Ocean". Diese Arbeit war eine der ersten, die im Rahmen des siebenjährigen UWA 3D Art Programms eingereicht wurde. Es soll laut den Angaben des Künstlers, das Ende einer virtuellen Welt darstellen. Die letzten Avatare sammeln sich auf dem letzten verbliebenen Sim, unter einer sterbenden Sonne, auf der Suche nach einer neuen Welt.

Jayjay schreibt, dass er all die Jahre dieses Werk im Kopf hatte für den Fall, dass auch einmal das Ende der UWA in Second Life kommen würde. Ganz so weit ist es zwar noch nicht, aber der Verlust der Regionen geht Jayjay dennoch sehr nah.

Installation von Rebeca Bashly
Die Region, die in SL verbleiben wird, ist University of WA, auf der auch der Winthrop Clocktower steht, dem Wahrzeichen der einhundert Jahre alten RL-Universität.

Die Regionen, die vrschwinden werden, lauten:

Installation von Luigi Mocha (blue.tsuki)
Das bedeutet auch, dass die IMMATERIAL Galerie, die ich mehrfach vorgestellt hatte, verschwinden wird. Obwohl die Regionen erst im Oktober abgeschaltet werden, schreibt Jayjay, dass alle Galerien, Ausstellungen und Einzelwerke nur noch zwei Wochen gerezzt bleiben. Danach wird FreeWee versuchen, durch Umstrukturierung der verbleibenden Region, die besten Stücke aller anderen Regionen dort unterzubringen.

Ich selbst war heute auch noch einmal auf den UWA-Regionen und habe mir "The Last Ocean" und ein paar weitere Installationen angesehen. Die Fotos hier im Beitrag, zeigen einige davon.

Installation von Scottius Polke
Als Begründung für die Aufgabe der Regionen, schreibt Jayjay lediglich, dass vor einiger Zeit (dunkle) Wolken über der RL-Universität in Australien aufgezogen sind, in Bezug auf die Strukturierung. Deshalb war es für ihn schwierig geworden, die Dinge zu tun, die er bisher gemacht hatte, um die Regionen am Laufen zu halten, bzw. "zu finanzieren". Oder anders ausgedrückt (und das ist meine eigene Interpretation), hat wohl ein Verantwortlicher der RL-Uni gesagt, dass man für so etwas kein Geld mehr bereitstellen werde.

Installation von Claudia222 Jewell
FreeWee schreibt dann auch noch kurz ihre Ansichten in den Blogpost von heute, aber sie will das noch ausführlicher in einem separaten Beitrag machen. Alle Künstler, die auf den Regionen ein Objekt installiert haben, das sie gerne abbauen würden, bevor die Regionen schließen, sollen sich mit FreeWee in Verbindung setzen. Gemeint sind damit wohl No Copy Objekte, denn alles andere ist ja kein Verlust. Die Ausstellung IMMATERIAL will FreeWee auch noch dokumentieren und einen SiVA-Katalog daraus erstellen.

Bäume von Sorror Nishi
In den Kommentaren zu dieser Ankündigung von heute, haben schon einige Leute ihr Bedauern ausgedrückt. Außer SaveMe Oh, die ihre Arschlochrolle unbedingt pflegen musste. Ich denke, dass in den nächsten Tagen dort noch viele Künstler etwas schreiben werden, die in den letzten sieben Jahren mit der UWA zu tun hatten.

Sky-Sphäre von Rebeca Bashly
Wenn die umgebaute, einzelne Region fertig ist, werde ich sie hier dann vorstellen. Vor allem, was von den vielen Ausstellungen noch übriggeblieben ist. Wenn jemand in den nächsten zwei Wochen noch einmal die Regionen besuchen will, dann empfehle ich, einfach auch mal weit nach oben zu fliegen. Es gibt dort noch einige interessante Plattformen mit Kunst, die unten auf dem Sim gar nicht mehr über Teleports erreichbar sind.

Quelle: UWA's LAST OCEAN - ONE SIM WILL REMAIN

Montag, 1. August 2016

UWA: Beiträge zur Ausstellung "IMMATERIAL" - Teil 4

Quelle: UWA in SL
Heute, am 31. Juli, endet die Abgabefrist für die Ausstellung IMMATERIAL, die von FreeWee Ling im Rahmen des UWA-Programms vor fünf Wochen gestartet wurde. Wenn man bedenkt, dass es eben nur fünf Wochen waren, sind doch in Summe ziemlich viele Arbeiten eingereicht worden. Ich hatte bisher schon in drei Beiträgen einige dieser Werke gezeigt. Heute gibt es noch einmal ein paar Fotos, auch wenn ich aufgrund der vielen Einreichungen nicht alles zeigen kann.

Noch einmal kurz zum Thema dieser Ausstellung. Es lautet "IMMATERIAL", bzw. auf deutsch "Immaterialität" oder auch "nicht stofflich existent". Dieses Thema hat vielen gefallen, wie ich in einigen der Notecards gelesen habe, die es zu jedem Ausstellungsobjekt gibt. In Second Life lässt sich auf sehr vielfältige Weise etwas Immaterielles erzeugen. Da ist eine virtuelle Welt der physischen klar im Vorteil.

Zuerst gibt es ein Foto von einer Szene, die Kuratorin FreeWee selbst in der Galerie platziert hat. Von diesen Szenen gibt es gleich mehrere an unterschiedlichen Stellen. Diese Figuren reagieren auf Annäherungen des Avatars und einige Szenen haben auch einen Poseball eingebaut, wie die auf meinem Foto. Diese Serie hat FreeWee "Thinking Of You" genannt und alle vier Exponate in der Galerie sind mit einem Partikeleffekt verbunden, was man bei Mitternacht-Windlight ganz gut sieht.

FreeWee Ling - "Thinking Of You"
Die nächste Einreichung kommt von HOLALA Alter und heißt "Huntress Diana". In der Notecard steht nicht viel, nur dass es sich um "Speere in Form von Partikeln" handelt. Das Ganze ist animiert und am besten bei Mitternacht zu betrachten.

HOLALA Alter - "Huntress Diana"
Von iSkye Silverweb kommt eine Installation mit dem Namen "Windy Memories". Hier geht es um das Immaterielle einer verblassten Erinnerung. iSkye schreibt, dass ihre Erinnerung an einen windigen Tag, mit Sonnenlicht, grünem Gras, flatternder Wäsche und Wolken, die über all das hinwegziehen, nur noch verschwommen ist. Und genau das hat sie mit ihrer Einreichung auch ganz gut übertragen.

iSkye Silverweb - "Windy Memories"
In der nächsten Arbeit von Myra Wildmist geht es um die Immaterialität von Schatten. In der Installation "Dancer" kann man sich in der Mitte auf einen Animationsball setzen, was den Avatar in Ballett-ähnliche Bewegungen versetzt. Ein Projektor wirft dann den Schatten des eigenen Avatars auf jede zweite Fläche, die um den Mittelpunkt rotiert. Auf der anderen Hälfte der Flächen sind statische Balletttänzerinnen als Schatten-Silhouette zu sehen. Hier sollte unbedingt das Erweiterte Beleuchtungsmodell aktiviert und Projektoren eingeschaltet sein. Außerdem sollte man das dunkelste Windlight verwenden, das man hat (z.B. "NoLight")

Myra Wildmist - "Dancer"
Hierzu gibt es auch ein Video, bei dem man von der Bewegung eine bessere Vorstellung bekommt.

Dancer


Dancer from Kimika Ying on Vimeo.

Von Dusty Canning kommt die Einreichung "Thoroughly Irrelevant". Sie hat einfach alles, was sie an Second Life inworld Bautechniken gefunden hat, in ein interaktives Multi-Exponat gepackt. Man kann bunte Buttons anklicken, die den Avatar verschiedene Animationen durchführen lässt, oder man stellt sich auf den Tennisschläger vor der Installation, was den Avatar ebenfalls in Bewegung versetzt. Da auch hier Projektoren und Materialien verwendet werden, gilt für die Einstellungen das gleiche wie zum vorherigen Foto.

Dusty Canning - "Thoroughly Irrelevant"
Ronin1 Shippe hat mit "Pink Block" eben genau das eingereicht. Ein Würfel mit sechs unterschiedlichen Motiven in Pink. Klickt man den Würfel an, dreht er sich immer ein kleines Stück weiter. Das Immaterielle kommt dann durch die Interpretationsfähigkeit der Motive und ihrem Zusammenspiel, wenn man mehr als eine Würfelfläche gleichzeitig betrachtet.

Ronin1 Shippe - "Pink Block"
Von FogDog (Ferdia Glenfadden) kommt die Installation 'What I Barely Recall from Ny Childhood'. Sie besteht aus acht halb-transparenten Platten, die mit animierten SL-Fotos versehen sind. Die Struktur ist Phantom, so dass man durchlaufen kann, was ein paar weitere Effekte erzeugt.

FogDog (Ferdia Glenfadden) - "What I Barely Recall from Ny Childhood'
Auch Haveit Neox hat etwas eingereicht. Sein "Flight from the Scroll" ist ein typischer Haveit, was die Formen betrifft. Inhaltlich geht es irgendwie darum, dass die Landschaften der Erde durch die Texte menschlicher Geschichte ersetzt wurden. Die Tiere versuchen sich dagegen zur Wehr zu setzen, was nicht gelingt, da sie Teil der Geschichte sind. Symbolisch wird das mit scrollenden Texten auf den Oberflächen des Exponats dargestellt. Auch hier sollte man wieder Erweitertes Beleuchtungsmodell aktivieren und das Windlight auf Mitternacht stellen.

Haveit Neox - "Flight from the Scroll"
Von Hypatia Pickens kommt ein eingereichtes Machinima, das sie auf einer Unterrichts-Region in SL gedreht hat und in der es um ein mittelalterliches Gedicht aus Wales geht.

The Spoils of Annwn



Mal sehen, ob in letzte Minute noch weitere Arbeiten eingereicht wurden. Vielleicht poste ich dann noch einen Beitrag. Die Ausstellung kann insgesamt bis zum 30. September 2016 auf den UWA-Regionen besichtigt werden.

>> Teleport zum Landepunkt der Galerie

Links:

Mittwoch, 27. Juli 2016

UWA: Beiträge zur Ausstellung "IMMATERIAL" - Teil 3

In den letzten Tagen wurden im UWA-Blog gleich zwei Beiträge mit Updates zu den Einreichungen für die Ausstellung "IMMATERIAL" veröffentlicht. Die Galerie füllt sich jetzt ziemlich rasant und die ganzen Neuzugänge der letzten Woche kann ich heute gar nicht alle zeigen. Ich habe nur ein paar herausgesucht und da ich mich zeitlich schon wieder verzettelt habe, zeige ich die Einreichungen nur mit ein paar Infos aus den zugehörigen Notecards.

Der räumlich größte Neuzugang kommt von Takni Mistwalker und Misio2 und nennt sich "Pistons Soup". In der Kurzbeschreibung steht: "Alien-Technologie wurde zurückgelassen und niemand kennt ihren Zweck." Es gibt zwei Ebenen zwischen denen man mit kleinen Aufzügen hin- und herfahren kann. Zu dieser Installation führt ein Teleporter, da es unten in der Galerie nicht genug Platz gibt.

"Pistons Soup" - Takni Mistwalker und Misio2
Von Almut Brunswick kommt der Beitrag "Behind the Canvas". Nachdem mit Moewe Winkler schon zuvor jemand aus der deutschsprachigen Community etwas abgegeben hatte, ist mit Almut noch jemand dazugekommen.

In ihrer Notecard gibt es eine längere Beschreibung. Hier nur ein Auszug daraus: "Mein Beitrag ist ein Versuch, die typischen Stufen eines kreativen Prozesses in eine allegorisch-abstrakte Interpretation zu fassen. Ausgehend von einem einfachen Arrangement der denkbar einfachsten Elemente - zehn Standard-Würfeln -, tritt das Ausgangsmaterial in ein Wechselspiel aus Regeln und Zufall, Bedingungen und Fügungen."

Vielleicht noch die Info, dass Almuts Rahmen nicht statisch ist, sondern sich nach einem Klick verändert. Eben ein Wechselspiel.

"Behind the Canvas" - Almut Brunswick
Krystali Rabeni hat mit "If Wishes Were Kisses" ein immaterielles Schattenspiel erzeugt. Auch eine mögliche Interpretation des Ausstellungsthemas. Objekte werden mit einem Strahler angeleuchtet und werfen einen unerwarteten Schatten.

"If Wishes Were Kisses" - Krystali Rabeni
Etwas sehr Surreales kommt von Corcosman Voom und heißt "Monoton". Auch dieses Objekt ist animiert. Durch Klick auf einen kleinen Sockel vor der Installation, wird ein Gedicht vorgelesen. Teilweise verwischen die Konturen, dann werden sie durch schwarze Linien wieder deutlicher.

"Monoton" - Corcosman Voom
LEA-Komitte Mitglied Secret Rage hat mit "Inconsequentia" eine alltagsbezogene Arbeit eingereicht. In der Notecard steht: "Definition von Inconsequentia: Dinge ohne Belang, Momentum oder Bedeutung; Lappalien." Es geht um die gelegentlich auftretende Banalität des Lebens und wie diese einen nach unten ziehen kann.

"Inconsequentia" - Secret Rage
Von Elle Thorkveld kommt das "Kinetic Hues". Tanzende Farben und Formen in drei Rahmen. Laut Elle existiert so etwas nur als immaterielle Form in einem Computer. Diese Arbeit ist ebenfalls animiert und sieht bei dunklem Windlight sehr gut aus.

"Kinetic Hues" - Elle Thorkveld
Ich werde sicher noch weitere Beiträge zu dieser Ausstellung bloggen und dann auch die Einreichungen vorstellen, die ich bisher noch nicht abgelichtet habe. Da die Abgabefrist für Einreichungen am 31. Juli 2016 zu Ende geht, habe ich dann ja etwas Luft, um die noch fehlenden Arbeiten zu zeigen. Aufgebaut bleibt die Galerie dann bis zum 30. September 2016.

>> Teleport zum Landepunkt der Galerie

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