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Sonntag, 7. März 2021

[SLEA3] - "Alternative Worlds" von Melodie Heart und Barry Richez

Seit die SLEA am 1. Januar 2021 eröffnet wurde, habe ich lediglich eine Installation von dort vorgestellt. Eigentlich hatte ich mir mehr vorgenommen, aber irgendwie spricht mich das neue SLEA-Programm nicht so an, wie die alte LEA, die im August 2019 eingestellt wurde. SLEA bedeutet "Second Life Endowment for the Arts". Das sind insgesamt neun Regionen, von denen sieben jeweils für eine festgelegte Zeit an Künstler vergeben werden. Die können dann dort eine Installation aufbauen, mit der sie sich auch für die Landzuteilung beworben haben. Linden Lab stellt dafür die Regionen kostenlos zur Verfügung.

Die Installation "Alternative Worlds" von Melodie Heart und Barry Richez auf der Region SLEA3 habe ich besucht, weil mir Leonorah Beverly das per IM empfohlen hatte. Das war für mich dann der Anlass, doch mal wieder auf den SLEA-Regionen vorbeizuschauen. Ich glaube ein Grund dafür, dass ich die SLEA bisher nicht so auf dem Schirm habe, ist der etwas konfuse Blog. Im alten Blog wurde eine Installation vorgestellt, wenn sie eröffnet wurde. Und das ganz oben auf der Hauptseite. Im SLEA-Blog werden neue Installationen scheinbar gar nicht vorgestellt. Stattdessen gibt es riesige Banner und viel Eigenwerbung.

"Alternative Worlds" wurde bereits am 15. Januar eröffnet. Geöffnet bleibt diese Installation nur noch bis Ende März 2021. Es handelt sich dabei um eine Multi-Level-Installation, die sowohl auf dem Simboden als auch in verschiedenen Skyboxen und Plattformen aufgebaut wurde. Als Windlight wird Mitternacht empfohlen. Automatisch stellt sich das nicht ein. Man muss es also manuell auswählen. Außerdem sollte man das erweiterte Beleuchtungsmodell, Sound, Partikel und den Medienstream aktivieren.

Der Landepunkt befindet sich in der nordwestlichen Ecke der Region. Dort gibt es eine Notecard mit den wichtigsten Informationen. Man kann sich auch ein kostenloses Attachment geben lassen, mit dem der Avatar an einem Origami-Vogel hängend ein Stück über dem Boden fliegt.

Sobald man losläuft, wird im Chat ein Text ausgegeben. Der steht aber auch in der Notecard. Hier die Übersetzung:

Im März wird die Installation auf dem Simboden allmählich schmelzen, bis sie vollständig verschwunden ist... Wir wollen das Bewusstsein für Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit durch Kunst schärfen. Unseren Planeten bewahren, recyceln, die Umweltverschmutzung kontrollieren, das Selbstverständliche überdenken. Sucht einen Kompromiss zwischen Öko-Logik und Öko-Nomik. Vergesst nicht, die Weltrauminstallationen, den Biogarten und die Wissenschaftslabore zu besuchen.

Auf dem Boden befinden sich laut Notecard: "Ein künstlicher Wald. Ein großer Ventilator, der Wind erzeugt. Eine organische Origami-Pflanze, die aus gewöhnlichen Prims Papierblumen herstellt". Die ersten vier Fotos in meinem Bericht sind vom Simboden. Besonders gut sieht die Weltraum-Offsim-Sphäre aus, die den Prim-Look der Installation gehörig aufwertet. Betrachtet man die einzelnen Szenen, kann man in jede etwas zum Thema Klima und Nachhaltigkeit hineininterpretieren.

Die unteren sechs Fotos hier im Beitrag sind von verschiedenen Raumstationen und Plattformen, die man über einen Teleporter erreicht. Es gibt insgesamt 10 Teleportziele. In der Notecard steht dazu lediglich das hier: "Eine Weltraumkolonie. Ein Bio-Gewächshaus im Himmel. Ein Agrarforschungslabor". Bei fast jeder Szene auf dem Boden und im Himmel gibt es Soundemitter, die irgendwelche Geräusche erzeugen. Das kann auch schon mal ein Kinderlachen sein, oder Naturgeräusche im Space-Garten.

Die Besichtigung von "Alternative Worlds" fand ich ganz witzig, auch wenn das Thema gar nicht so lustig ist. Wenn wir unser Klima erst einmal zerstört haben, wird wohl tatsächlich nur noch ein Space-Garten, oder ein Garten in einer geschlossenen Biosphäre möglich sein. Das Waldsterben in Deutschland ist bereits jetzt alarmierend hoch.

Zusammenfassung:

Links:

Samstag, 23. Januar 2021

[SLEA] - First Annual Celebration of the Arts Event

Quelle: Second Life Blog

Nachdem am 1. Januar bereits die Regionen der neuen SLEA (Second Life Endowment for the Arts) geöffnet wurden, findet am 23. und 24. Januar die "Erste jährliche Feier der Künste" (First Annual Celebration of the Arts) auf den SLEA‑Regionen statt. Diese Feier soll der offizielle jährliche Event zum Start dieses Programms sein. Also so etwas wie eine Geburtstagsfeier.

Der Event beginnt am Samstag, 23. Januar, um 1 PM SLT (22 Uhr MEZ) und läuft dann durchgehend bis Sonntag, 24. Januar, 8 PM SLT (Montagmorgen 5 Uhr MEZ). In diesem Zeitraum werden viele momentan aktive Künstler je eine Stunde etwas vorführen bzw. präsentieren. Aufgelockert durch einige Livekonzerte, Tanz- und Theateraufführungen. Das komplette Programm ist unten auf dem Poster zu sehen. Oder im Kalender, den ich am Ende dieses Beitrags eingebettet habe.

Die Ankündigung zu diesem Event enthält je einen Abschnitt zu jedem Programmpunkt. Zu viel, um das hier auch nur zusammenzufassen. Deshalb jetzt hier einfach nur der Programmplan:

Quelle: SLEA-Blog

Gestern gab es auch eine Lab Gab Folge zur SLEA und zu diesem Event. Zusätzlich waren Patch und Brett Linden mit dabei, allerdings haben sie aus meiner Sicht im Grunde nicht viel zum Thema beigetragen. Ihr Auftritt passt zum aktuellen Auftreten von Linden Lab - bloß keine Informationen weitergeben, mit denen SL-Nutzer wirklich etwas anfangen können.

Hier das Video zur Show:



In einem weiteren Beitrag im SLEA-Blog ist auch zu lesen, dass die Macher von Designing Worlds am Wochenende auf dem SLEA-Event Videoaufnahmen machen werden, um darüber in einer der kommenden Shows zu berichten.

>> Teleport zum SLEA Hauptlandepunkt

Links:


Hier noch der SLEA-Kalender mit allen Terminen in mitteleuropäischer Zeit:


Samstag, 2. Januar 2021

[SLEA4 SE] - "Ant Farm Light Gallery" von Regi Yifu

Etwa zweieinhalb Jahre nach meinem letzten Blogpost zu einer LEA-Installation, gibt es heute wieder einen Bericht zu dieser Kunstinitiative, die von Linden Lab gesponsert wird. Nur dass es jetzt nicht mehr LEA sondern SLEA heißt.

Der Informations-HUB auf SLEA7

Am 1. Januar um Mitternacht wurde die SLEA eröffnet. Was Linden Lab selbst zur LEA sagt, hatten sie bereits letzten September in einem eigenen Blogpost erklärt.

Ich habe mir heute eine von den kleinen Installationen herausgesucht, die auf der SLEA-Region 4 erstellt wurden. Diese Region enthält vier gleichgroße Parzellen, die an verschiedene Bewerber vergeben wurden. Deshalb steht hier oben in der Überschrift auch "SLEA4 SE". SE bedeutet "Southeast" (Südost) und gibt die Lage der Parzelle an. Da dies mein erster Besuchsbericht zu den neuen SLEA-Regionen ist, gibt es heute ein paar zusätzliche Informationen.

Der Eingang in die "Ant Farm Light Gallery"


Auf der Informationsregion SLEA7 gibt es ein "HUB" genanntes Gebäude, in dem alle fertiggestellten Installationen und sonstigen Anlaufpunkte präsentiert werden. Vor jedem Schild zu einem Anlaufpunkt befindet sich ein Experience-Teleporter.

Das SLEA-Experience HUD

Gleichzeitig wird man bei seinem ersten Besuch im HUB gefragt, ob man der Experience zustimmen will. Antwortet man mit "Ja", braucht man mit dem Avatar nur noch in den Teleport-Beam zu laufen und wird automatisch zum Ziel befördert. Gleichzeitig wird auch automatisch ein HUD auf dem Bildschirm sichtbar (siehe Bild rechts), über das man per einfachen Klick jedes Ziel ansteuern kann. Klickt man auf das Haus-Symbol, kommt man wieder zurück in das HUB-Gebäude.

Ich habe mir heute die Installation "Ant Farm Light Gallery" von Regi Yifu herausgesucht, weil ich das Plakat ansprechend fand. Wie gesagt ist das auf einer Viertelregion aufgebaut. Mit "Ant Farm" ist ein langer Gang gemeint, der im Stil eines Ameisenbaus gewunden ist. Und die Gallery besteht aus leicht erotischen Handzeichnungen von Bachi Cheng, einer französischen Malerin und Designerin aus Marseille, die im RL mit ihrem Partner unter dem Künstlernamen Alias Et Alias arbeitet. In ihrer kurzen Bio steht, dass sie es liebt, einen Augenblick in einem Bild einzufangen. Augenblicke des Lebens und der Liebe. Momente, die so tief gehen, dass man sie niemals vergessen möchte.

Der Ameisengang mit den Bildern ist gekachelt mit Material-Texturen, die über verschiedene Lichtquellen in Rot, Pink, Grün und Blau schnell wechselnde Muster erzeugen. Die ausgestellten Bilder sind zunächst nicht zu erkennen, da sie in ihre Rot-, Grün- und Blau-Bestandteile zerlegt wurden und seitlich versetzt übereinander angezeigt werden. Nähert man sich einem Bild, sollte man stehenbleiben, sobald eine Animation beginnt. Man sieht dann die RGB-Bilder einzeln nebeneinander in kleinem Format, bevor sie anschließend korrekt übereinandergelegt werden. Erst dann sehen die Bilder so aus, wie auf meinen Fotos hier zu sehen ist.

An mehreren Stellen in der Röhre wurde mein Avatar jeweils ein paar Meter nach vorn oder zurück teleportiert. Manchmal auch nur um 180° gedreht. Damit verliert man völlig die Orientierung. Ich weiß nicht, ob das ein technisches Problem ist oder vom Ersteller mit Absicht so gewollt wurde. Jedenfalls bin ich an zwei Stellen nur durchgekommen, indem ich mit dem Avatar ganz rechts oder links am Rand der Röhre gelaufen bin.

Schafft man es bis zum anderen Ende der Röhre, kommt man in einen kleinen Raum mit extremen Projektorlicht (siehe letztes Foto unten). Da wird selbst der Avatar verfremdet dargestellt. Läuft man in diesem Raum ein paar Schritte nach vorn, wird man wieder zum Eingang der Röhre teleportiert.

Am besten geht man durch die Röhre im Mouselook. Das ist dann schon recht aufregend. Als Windlight habe ich die Vorgabe der Region verwendet. Die passt gut. Ich gebe hier unten sowohl den direkten Teleport als auch den Teleport zum SLEA-HUB an. Ich glaube, die Experience bekommt man nur im HUB auf SLEA7.

Zusammenfassung:


Links:

Donnerstag, 31. Dezember 2020

[SLEA] - Start der Ausstellungen mit Silvesterparty

Quelle: Second Life Blog

Am 12. September hat Linden Lab in einem Blogpost die Wiederaufnahme des alten LEA‑Programms bekanntgegeben. Die neue Initiative heißt nicht mehr LEA sondern SLEA (Second Life Endowment for the Arts).

Das neue Programm ist wesentlich kleiner als die alte LEA, die am Ende aus 29 Regionen zusammengesetzt war. Bei der SLEA sind es nur 7 Regionen, von denen eine Region als Landepunkt und Informationszentrum dient und sechs Regionen für unterschiedliche Zeitintervalle an Künstler vergeben werden, die sich mit einem Thema beworben haben.

Wer die ersten Installationen auf den SLEA-Regionen gestaltet hat, hatte ich hier schon im November vorgestellt. Deshalb lasse ich das jetzt in diesem Beitrag weg.

Poster zur SLEA Eröffnung / Quelle: SLEA-Blog

Der eigentliche Grund meines heutigen Beitrags ist der Hinweis auf die Eröffnungsparty, die um Mitternacht SLT (9 Uhr morgens MEZ) mit dem Durchschneiden des roten Bandes auf meinem nächsten Foto startet. Das rote Band gibt den Weg zu einer toll gestalteten Brücke frei, die insgesamt drei Regionen miteinander verbindet. Natürlich gibt es zur Eröffnung um Mitternacht SLT auch ein Feuerwerk.

Das rote Band vor dem Zugang zur großen Verbindungsbrücke

Zur Eröffnung legt DJ Gorilla (Livio Korobase) auf. Wer Fragen zur irgendeinem Thema in Bezug auf die SLEA hat, kann sich an jeden Avatar wenden, der ein SLEA‑T‑Shirt trägt. Mein Teleport hier unten führt direkt auf die zentrale Informationsregion, die auf meinem nächsten Foto zu sehen ist. Die DJ‑Bühne dürfte der Bereich auf dem übernächsten Foto sein.

Die zentrale Informationsregion der SLEA

Wie lang die Silvesterparty läuft, ist im SLEA-Blog nicht angegeben. Am 1. Januar geht es aber um 12 PM SLT (21 Uhr MEZ) mit der Party weiter. Da legen DJ Yifu (Regi Yifu) und DJ Verdant (Verdant Homewood) für mindestens vier Stunden weiter auf. Und den gesamten 1. Januar hindurch wird es Partikelshows und Feuerwerk geben.

Der Partybereich für die Eröffnungsparty

Die Silvesterparty ist die offizielle Eröffnung der SLEA. Zusätzlich gibt es am 24. Januar 2021 auch noch eine formale Eröffnungsfeier, die dann "Erste jährliche SLEA Jubiläumsfeier der Künste" heißen wird und jedes Jahr wiederholt werden soll. Ich werde dann im Laufe der Woche erste Installationen von der SLEA vorstellen. Denn vor dem Ende der alten LEA, war das einer der zentralen Themen hier im Blog.

>> Teleport zur SLEA Silvesterparty

Links:


Freitag, 20. November 2020

[SLEA] - Bekanntgabe der ersten Landzuteilungen für 2021

Quelle: Second Life Blog
Am 11. September hatte Linden Lab im Second Life Blog die Wiederaufnahme des LEA-Programms angekündigt. Ich hatte das auch bei mir im Blog zusammengefasst. Das neue Programm heißt nun "Second Life Endowment for the Arts" (SLEA) und wird Anfang Januar 2021 starten.

Mit sieben Regionen ist es wesentlich kleiner als das frühere LEA-Programm, dass am Ende 29 Regionen umfasste. Aber da Linden Lab diese Regionen kostenfrei zur Verfügung stellt, sollte man auch mit diesen sieben zufrieden sein.

Mit der Ankündigung im September startete auch die Bewerbungsphase für Künstler und Kreative, die am Programm teilnehmen wollen. Im Falle einer Zustimmung erhalten sie dann eine Landzuteilung von der SLEA-Verwaltung. Heute wurden die Teilnehmer bekanntgegeben, die zum Start der SLEA entweder eine Region oder eine Viertelregion erhalten werden.

Die Bekanntgabe erfolgte im neu gestarteten SLEA-Blog. Außerdem wurde seit der Ankündigung auch ein Flickr-Fotostream und eine Facebook-Seite angelegt. Unter den Teilnehmern findet man sowohl bekannte Namen, die auch schon am alten LEA-Programm teilgenommen haben, als auch (zumindest für mich) noch unbekannte Namen oder Leute, die bei der früheren LEA nicht beteiligt waren.

Die ersten Teilnehmer im SLEA-Programm / Quelle: SLEA-Blog
Im Blogpost zur Landvergabe schreibt Cheforganisatorin Tansee, dass es 19 Bewerber gab und die meisten von ihnen eine Viertelregion für drei Monate wollten. Um dies zu ermöglichen, hat Tansee alle Bewerber in das Programm aufgenommen und gleich den Terminplan bis Ende Juni 2021 aufgefüllt (siehe Grafik oben). Das gilt sowohl für die Viertelregionen als auch für die Komplettregionen. Lediglich Region 6 und 7 wurden durchgehend mit einem Bewerber belegt.

Zum Schluss schreibt Tansee noch, dass die LEA-Regionen am Silvesterabend mit einer Zeremonie (Band durchschneiden) eröffnet werden. Dazu gibt es ein Feuerwerk auf fünf Regionen, Partikelshow und DJ-Party. Zusätzlich gibt es dann am 24. Januar 2021 auch noch eine formale Eröffnungsfeier, die dann "Erste jährliche SLEA Jubiläumsfeier der Künste" heißen wird.

Ich werde dann wieder zur Eröffnung von der SLEA berichten.

Links:

Mittwoch, 16. September 2020

[Video] - Designing Worlds: Start der SLEA

Quelle: Second Life Blog
Am 11. September hatte Brett Linden im Second Life Blog angekündigt, dass ab 1. Januar 2021 ein Nachfolger des LEA-Programms mit dem Namen "Second Life Endowment for the Arts" (SLEA) gestartet wird. Dazu gab es am 14. September eine Diskussionsrunde im Studio von Designing Worlds.

Teilgenommen haben Patch und Brett Linden, sowie die beiden zukünftigen Betreuer der SLEA, Tansee und Hannington Xeltentat. Moderiert wurde die Show wie immer von Saffia Widdershins und Elrik Merlin.

Das Video dauert 1 Stunde und 20 Minuten, allerdings mit einem sehr langen Rückblick auf die alten LEA-Installationen, die in unzähligen Designing Worlds Shows präsentiert wurden. Das Ganze noch einmal unterteilt in Videoaufnahmen und Fotos von Wildstar Beaumont. Der Videorückblick läuft von Minute 0:15:40 bis 0:49:48 und der Fotorückblick von Minute 0:50:18 bis 1:01:55. Als regelmäßiger LEA-Besucher waren da für mich schon einige schöne Erinnerungen mit dabei.

Ich fasse diese lange Diskussion nicht komplett zusammen. Ich habe seit heute ein größeres Problem mit Blogger (siehe meinen Rant unter dem Beitrag) und ich habe den halben Abend versucht, damit klarzukommen.

Im Bild: Eine Karte der SLEA-Erfahrung mit sieben Regionen, einschließlich des zentralen Hubs und verbundener Kunstregionen sowie der Sandbox. (Mit freundlicher Genehmigung von Tansee und Hannington).

Hier nur ein paar Informationen aus dem Video:

  • Brett und Patch Linden sind mit Tansee und Hannington als zukünftige Betreuer des SLEA-Programms sehr zufrieden. Sie loben die gute Zusammenarbeit mit den beiden.
  • Das neue Programm der SLEA soll in etwa die gleiche Mischung aus 3D- und 2D-Kunst, Machinima, simweiten Themeninstallationen und Live-Performance enthalten, wie es bei der früheren LEA der Fall war. Es sollen aber auch ein paar neue Ideen umgesetzt werden, die es so im LEA-Programm nicht gab. Genaueres wollte Tansee dazu noch nicht erzählen.
  • Man will auch Lernkurse im Rahmen der SLEA anbieten und vor allem neuen SL-Nutzern zeigen, welche Möglichkeiten zur Erstellung von Kunst zur Verfügung stehen und wie man diese Werkzeuge anwendet.
  • Tansee und Hannington wollen keine Konkurrenz für bestehende Kunst-Kuratoren in SL sein, sondern sie dazu animieren, mit der SLEA gemeinsam Projekte zu starten, die dann auch auf den zur Verfügung gestellten Regionen zu sehen sind. Tansee nennt es "Cross-Collaborations".
  • Vieles, was jetzt im SLEA-Programm umgesetzt wird, wurde im letzten Jahr von einer Gruppe von Künstlern im Rahmen der LEA 2.0 Initiative vorgeschlagen. Unter anderem, dass es nicht gut ist, vier zusammenhängende Regionen zu nutzen, weil die Installation der einen Region die Installation auf einer Nachbarregion optisch stört. Deshalb sind nun alle Regionen einzeln im Grid platziert.
  • Es wird einen Laufweg von der zentralen Landeregion SLEA7 zur Sandbox auf SLEA5 und der in vier Bereiche aufgeteilten Region SLEA4 geben (siehe Bild oben). Die Wege, die über Wasserregionen verlaufen, dienen gleichzeitig als Galerie mit 2D-Kunst auf beiden Seiten.
  • Die zentrale Landeregion wird einen "Artist-Club" enthalten, in dem sich Künstler treffen und austauschen können.
  • Die Gebäude und die Einrichtung auf der zentralen Region sollen von Künstlern gebaut und dekoriert werden. Die Moles sind hier nicht involviert.
  • Die Sandbox wird wohl eine Mesh-Platte auf dem Wasser sein, so dass man auch unter dieser Platte unter Wasser bauen kann.
  • Die Bewerbungen für eine Landzuteilung im SLEA-Programm sollen im Oktober 2020 starten. Bekanntgabe der ausgewählten Künstler ist dann Mitte November. Und bauen kann man auf dem zugeteilten Land ab Dezember. Eröffnet wird die SLEA am 1. Januar 2021.
  • Für die Auswahl der Künstler soll ein transparentes Jury-Punktesystem verwendet werden, das bereits im RL bei großen Auswahlverfahren genutzt wird.
  • Es wird sowohl eine Webseite als auch die üblichen Social-Media-Kanäle für die SLEA geben. Dort werden Ankündigungen und Informationen geteilt.

 

DW423 - Launch of the SLEA

DW423 - Launch of the SLEA from Richard Elen on Vimeo.

Links:

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Off-Topic:

Irgendwann im Mai hat Google für Blogger eine neue Verwaltungsseite und einen neuen Blog-Editor eingeführt. Es gab aber die Option, die alte Oberfläche weiter zu nutzen. Das habe ich und wahrscheinlich fast alle anderen Blogger-Nutzer auch gemacht, denn vor allem der neue Editor ist im Grunde nicht nutzbar. Ich habe noch nie einen so schlechten Beitragseditor gesehen.

Heute hat nun Google auf die neue Oberfläche zwangsumgestellt. Ich habe zwar noch den Link, um auf die alte Oberfläche zu wechseln, aber der wird seit heute auf die neue Verwaltungsseite umgeleitet. Ich habe an diesem Beitrag hier jetzt etwa drei Stunden gesessen, damit er einigermaßen sauber aussieht.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich machen soll. Mit diesem Editor blogge ich jedenfalls nicht wie bisher weiter. Es gibt im Google Forum auch schon viele Beschwerden zu dieser Nötigung, aber wie schon beim Spam-Problem, schert sich Google einen Scheiß um den kleinen Retail-Nutzer. Eigentlich wollte ich heute auch noch eine sehr schöne Region vorstellen, aber da würde ich wahrscheinlich bis 6 Uhr morgens dran sitzen.

Aktuell bin ich so schlecht gelaunt, dass ich mit dem Gedanken spiele, das Bloggen einzustellen. Ein Umzug auf Wordpress geht auch nicht, weil die Beitragsexportfunktion von Blogger schon seit Monaten nicht mehr funktioniert. Ich würde knapp 7.000 Beiträge verlieren und auf Wordpress wieder bei Null anfangen. Nein danke.

Mich wundert es immer wieder, wie dämlich die Entwickler bei Google wohl sein müssen. Ich hatte schon 1990 auf dem Amiga einen besseren Webeditor als der, den Google jetzt hier jedem aufzwingt. Dabei war der alte Editor wunderbar. Es gab nichts, was ich damit nicht umsetzen konnte. Die Begründung von Google für die neue Verwaltung und den Editor ist, dass man damit viel besser auf mobilen Geräten arbeiten kann. Klar, ich schreibe meine Blogposts ja auch mit Vorliebe auf einem Smartphone, während ich morgens mit dem Auto an einer Ampel warten muss...

Gute Dinge schlechter zu machen, scheint aber gerade bei vielen Firmen voll hip zu sein. Ich erlebe ähnliche "Verbesserungen" in letzter Zeit häufiger. Ich weiß jetzt noch nicht, wie es weiter geht hier im Blog. Vielleicht erbarmt sich Google doch noch und schaltet die alte Oberfläche wieder frei. Oder sie geben uns einen Editor, mit dem man auch editieren kann. Aber der aktuelle Zustand ist unmöglich.

 

Samstag, 12. September 2020

[SL Blog] - Vorstellung der SL Endowment for the Arts

Quelle: Second Life Blog
Brett Linden am 11.09.2020
um 10:00 AM PDT (19:00 Uhr MESZ)
- Blogübersetzung -

Linden Lab ist erfreut, die Second Life Endowment for the Arts (SLEA) vorzustellen, eine neue Community-Kunstinitiative, die in Zusammenarbeit mit Tansee und Hannington Xeltentat entwickelt wurde.

Was ist die SLEA?

Die SLEA ist der spirituelle Nachfolger der ehemaligen Linden Endowment for the Arts (LEA), einer zehn Jahre dauernden Partnerschaft mit der Künstlergemeinschaft, die darauf abzielte, neuen Künstlern zu helfen, Kunst in SL zu unterstützen und Innovation, Zusammenarbeit und Bildung zu fördern. Die neue SLEA soll ab Januar 2021 für die Öffentlichkeit zugänglich sein und es wird ein mehrere Regionen umfassendes Erlebnis, das Möglichkeiten bieten soll, das Interesse für etablierte und aufstrebende Künstler in Second Life weiter zu steigern und ihre Arbeit hervorzuheben.

Man hofft, dass die in SLEA vorgestellten Kreationen und Kunstwerke dazu beitragen werden, die Aufmerksamkeit auf die gesamte Kunstgemeinschaft in Second Life zu lenken, einschließlich der Steigerung der Besucherzahlen und des Bewusstseins für viele der etablierten Künstler und Ausstellungen, die in Second Life zu finden sind. Darüber hinaus möchte SLEA neue Bewohner von SL erreichen und ihnen helfen, die Künste in SL und alle angebotenen kreativen Werkzeuge zu entdecken, damit sich eine neue Generation von Kreativität entfalten kann.

Im Bild: Eine Karte der SLEA-Erfahrung mit sieben Regionen, einschließlich des zentralen Hubs und verbundener Kunstregionen sowie der Sandbox. (Mit freundlicher Genehmigung von Tansee und Hannington).
Seit dem Ende der LEA im August 2019 haben viele Mitglieder der Community Interesse bekundet, die Idee wiederzubeleben und ein weiteres offizielles Schaufenster für die Künste in Second Life einzurichten. Insbesondere haben sowohl Tansee als auch Hannington den Grundstein für die Wiederbelebung der LEA gelegt, was Ende 2019 zur Gründung der Hannington Endowment for the Arts führte. Diese Initiative, die das Interesse, den Respekt und die Beteiligung vieler Künstler an SL geweckt hat, bestätigte das Konzept und die Nachfrage der Kunstszene in Second Life. SLEA verspricht der Second Life Community noch mehr Zugang zu interessanten Veranstaltungen, Ausstellungen und künstlerischen Erlebnissen. Es wird erwartet, dass die HEA als eigenständige Einheit für diejenigen fortbesteht, die an dessen Aktivitäten teilnehmen möchten.

Im Zentrum der SLEA-Präsenz in Second Life steht ein neues zentrales Lande- und Informationszentrum mit einer Teleportstation, mit der Besucher aktuelle Ausstellungen auf einfache Weise entdecken können, sowie ein öffentlicher Park, eine "Art Challenge Corner", ein Kunst- und Kulturzentrum und ein SLEA‑Theater.

Hier ein Blick auf das in Arbeit befindliche Layout:

Bild mit freundlicher Genehmigung von Tansee und Hannington.
 Wie können Künstler und Ersteller teilnehmen?

Konkrete Einzelheiten darüber, wie sich die Community an der SLEA beteiligen kann, werden in naher Zukunft bekannt gegeben. Haltet Ausschau nach der Anmeldemöglichkeit, mit der sich Künstler und Ersteller bei der SLEA für die Nutzung vollständiger oder unterteilter Regionen bewerben können. Es gibt auch eine neue SLEA-Gruppe inworld, der sich Interessenten anschließen können. Um noch mehr über die SLEA zu erfahren, schaut euch nächste Woche eine spezielle Folge von "Designing Worlds" an, um ein aufschlussreiches Interview mit Tansee, Hannington und den leitenden Führungskräften von Linden Lab, Patch und Brett Linden, zu sehen.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Tansee und Hannington.
Hinweis: Linden Lab und die SLEA möchte allen in der Community, die Künste in Second Life im Laufe der Jahre unterstützt und gefördert haben, unseren tiefen Dank aussprechen. Insbesondere möchten wir uns bei den vielen Freiwilligen bedanken, die während der fast zehnjährigen Laufzeit von 2010 bis 2019 etwas zur ursprünglichen Linden Endowment for the Arts beigetragen haben. Wir sind dankbar für eure anhaltende Leidenschaft und Unterstützung - und wir können es kaum erwarten zu sehen, was das neue Jahr mit SLEA 2021 bringen wird.

Quelle: Introducing the Second Life Endowment for the Arts
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Anm.:
Nun also doch. Eigentlich wollte man nach ersten Gesprächen im August 2019 das LEA-Programm Anfang 2020 schon wieder aufnehmen. Aber es gab da wohl ein paar Streitpunkte, die man nicht sofort klären konnte. Die Gespräche im vergangenen Jahr wurden auch noch von Tansee und Riannah Avora Baron mit LL geführt. Riannah wurde nun durch Hannington Xeltentat abgelöst. Und der hat ja bereits mit der HEA gezeigt, dass er ein Projekt im Sinne der SLEA betreuen kann.

Anhand der letzten Grafik hier oben im Blogpost ist auch zu erkennen, dass von den fünf Regionen, die an Künstler vergeben werden, die folgenden Zuteilungen geplant sind:
  • Region 1: Vergabe für 1 Monat
  • Region 2: Vergabe für 2 Monate
  • Region 3: Vergabe für 3 Monate
  • Region 4: Vergabe von je einer Viertelregion für 3 Monate
  • Region 5: Das ist eine Sandbox, auf der jeder etwas erschaffen kann.
  • Region 6: Vergabe für 6 Monate

Jetzt sind erst einmal noch dreieinhalb Monate Pause, bis die SLEA startet. Ich werde das Programm hier im Blog dann wieder verfolgen, so wie ich das schon acht Jahre lang bei der LEA gemacht habe.

Siehe auch: