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Donnerstag, 14. September 2017

Second Life Grid-Statistiken - September 2017

Gleichzeitig eingeloggte SL-Nutzer in den letzten 14 Tagen
Quelle: Tateru Nino
Gestern hat Daniel Voyager in seinem Blog wieder die aktuellen Statistiken zu den Second Life Regionen gebloggt. Das macht Daniel eigentlich alle drei Monate. Aus irgendeinem Grund ist er aber diesmal einen Monat früher dran.

Eigentlich blogge ich nicht so oft über die SL‑Statistiken, es sei denn, es passiert etwas Ungewöhnliches. Doch das ist aktuell nicht der Fall. Nur gibt es zur Zeit so wenig Meldungen über Second Life, dass ich Schwierigkeiten habe, etwas zum Bloggen zu finden. Und jeden Tag einen Simtipp, schaffe ich einfach zeitlich nicht.

Wie schon in den vergangenen Jahren, gibt es für die Statistikzahlen aus Second Life leider nur den Dauertrend abwärts. Immerhin hat die Öffnung von Sansar den Verlust von Second Life Regionen nicht noch beschleunigt, sondern der Abwärtstrend bleibt auf seinem jährlichen Durchschnittstempo.

Die Zahlen zu den Statistiken kommen wie immer von Tyche Shepherd. Sie werden einmal auf ihrer Second Life Grid Survey Seite veröffentlicht und zum anderen fast jede Woche auf SLUniverse zusammengefasst. Von dort sind auch die Zahlen vom 10. September 2017.

Hier die Quartalszahlen aus Daniels Blogpost als Tabelle:

   1. Januar 2017 2. April 2017 5. Juli 2017 10. September 2017
Regionen gesamt 24.002 23.806 23.649 23.537
Private Estates 16.783 16.586 16.414 16.312
Linden Regionen 7.219 7.220 7.235 7.225

Seit dem letzten Update sind sowohl die privaten Estate Regionen als auch die von Linden Lab betriebenen Regionen weniger geworden. Bei den Linden Regionen waren es allerdings nur 10 Stück in den letzten acht Wochen. Die Anzahl schwankt immer so um die 7.220 herum. Daraus ergibt sich insgesamt ein Rückgang von 471 SL-Regionen in den ersten acht Monaten 2017. In Prozent macht das einen Verlust von 2,8% gemessen an der Anzahl der Regionen am 1. Januar 2017. Das liegt etwa auf dem Niveau von 2015 und 2016.

Gut ist, dass Sansar wohl keinen negativen Einfluss auf den Rückgang der Second Life Regionen hat. Schlecht ist, dass die Umstellung auf den Grandfathered Status und die Erhöhung der Primkapazitä keinen positiven Effekt für die Statistikzahlen gebracht hat.

Auch die Anzahl der gleichzeitig eingeloggten SL-Nutzer geht weiter zurück. Von daher ist der Rückgang der Regionen fast schon logisch (denn weniger Nutzer = weniger Regionen). Innerhalb eines Tages schwankt die Zahl der gleichzeitig eingeloggten Nutzer zwischen 46.733 maximal und 27.281 minimal. Der Durchschnitt liegt zur Zeit bei 37.324 Nutzern. Das sind beim Maximalwert 2.500 Nutzer und beim Minimalwert 800 Nutzer weniger als noch im Juli 2017.

Gleichzeitig eingeloggte SL-Nutzer / Grün = im Maximum / Blau = Durchschnittlich / Rot = Minimum
Die Landfläche aller Second Life Regionen im Grid betrug am 10. September zusammengenommen 1542,52 Quadratkilometer. Das ist etwa doppelt so groß, wie die reale Hansestadt Hamburg.

Die einzige Statistik, die stets nach oben geht, ist die Anzahl der Anmeldungen von Accounts in Second Life. Am 3. Juli 2017 waren es 50.819.989 und heute, am 14. September 2017, sind es 51.654.354 Also fast eine Millionen mehr als vor zwei Monaten. Leider sind von diesen vielen Accounts nur etwa 1,5% in Second Life aktiv. Nach den letzten Zahlen, die ich von Linden Lab vernommen habe, dürfte Second Life noch etwa 600.000 bis 800.000 aktive Nutzer haben, die mindestens einmal in vier Wochen einloggen.

Die Aufteilung der Regionen nach Alterseinstufung und Serverklassen, die Daniel in seinem Post noch aufführt, lasse ich hier mal weg, da das wenig Aussagekraft hat.

Links:

Kommentare:

  1. Wenn es auch in der Statistik nicht sichtbar ist, so spürte man deutlich die positive Auswirkung der erhöhten Primkapazität.
    Homesteads mit den nun 5000 Prims, sind beliebter den je. Selbst das große Sommerloch bei frei stehenden Sims, schrumpfte eher zu einem Löchlein.
    Ich denke, ohne der Mehrprims wären mehr Sims zurück gegangen.

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    1. Die Auswirkung hat sich vielleicht positiv auf die Anzahlf der Homesteads ausgewirkt, aber auch das ist für Linden Lab eher negativ. Da die Anzahl aller Regionen in SL weiter rückläufig ist, dürfte für die meisten neuen Homesteads eine Full Region weggefallen sein. Das bedeutet nicht nur weniger Einnahmen durch die abnehmende Anzahl aller Regionen, sondern auch durch Umschichtung von den teuren zu den günstigeren Regionen.

      Aktuell dürfte Sansar für Linden Lab keinen einzigen Dollar Gewinn einbringen. Die laufenden Entwicklungskosten und die Kosten für den Betrieb der Server, werden m.E. ausschließlich durch die Einnahmen von SL gedeckt. Bei diesem Konstrukt gibt es irgendwann einen Punkt, an dem Linden Lab insgesamt draufzahlen wird. Und wenn die Einnahmen aus SL weiter zurückgehen, kommt dieser Punkt früher als gedacht. Ich hoffe, dass der Umzug von SL in die Cloud soviel Kosten spart, dass LL noch eine Zeit lang rentabel ist, wenn Sansar nicht den gewünschten Erfolg bringt.

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