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Samstag, 27. April 2019

Infos vom TPV-Treffen am 26. April 2019

Quelle: Pantera Pólnocy / YouTube
Am Freitag, den 26. April 2019, gab es ein weiteres Treffen der TPV-Entwickler in Second Life. Es dauerte etwas mehr als 48 Minuten und war zudem auch ziemlich gut besucht.

Allerdings ist seit dem vorletzten TPV-Treffen erneut nur wenig passiert, da Linden Lab hauptsächlich damit beschäftigt war, die Server-Probleme mit der Teleport-Abmeldung, sowie die falsch angezeigten Windlights durch den EEP Code zu beheben.

In den letzten 14 Tagen gab es deshalb im Bereich der Linden Viewer nur die Übernahme des Estate Access Management RC Viewers in den offiziellen SL Viewer. Außerdem ein Update für den Maintenance RC Viewer, der ebenfalls den Code aus dem EAM Viewer bekommen hat.

In der zweiten Hälfte des Treffens gibt es eine längere Ruhephase, in denen fast nur gechattet wird und Grumpity Linden irgendwas vor sich hin murmelt. Das lag an einem Crash, den Oz Linden hatte, weil sein lokales Internet für ein paar Minuten nicht mehr lief.

Die Informationen hier im Beitrag stammen wie immer aus dem Video von Pantera Pólnocy, das am Ende auch eingebettet ist. Die Themen sind weitgehend in der Reihenfolge aufgelistet, in der sie während dem Treffen angesprochen wurden.

Viewer Updates


Generelle Kommentare zu den RC- und Project-Viewern

Der in den offiziellen Viewer übernommene Code des Estate Access Management RC Viewers benötigt noch ein Simulator-Update, um alle vorgesehenen Funktionen zu aktivieren. Und zwar war das die folgende, in den Release Notes aufgeführte Option:
  • Aufzeichnung von Bann-Datum, Name des Nutzers der gebannt hat und des letzten Logins von jedem gebannten Account.

Der EEP RC Viewer hat immer noch einige Rendering Probleme und benötigt daher weitere Updates. Laut Vir gibt es aber auch noch ein paar "schnelle und kleinere Verbesserungen, die nun schon eine Weile auf ihren Einsatz warten".

Gegen Ende des Treffens, nachdem der offizielle Teil im Grunde durch war, wird dann von den anwesenden Lindens mehr oder weniger sarkastisch über den aktuellen Stand des EEP-Projekts hergezogen. Das hörte sich für mich etwas danach an, dass sie selbst nicht so genau wissen, wie man dieses Projekt nun sauber zu Ende bringen kann.

Viewer-Verbindung wird bei Teleport getrennt

Oz erwähnt noch einmal, dass viele Ressourcen zur Behebung des Teleport-Problems verwendet wurden. Linden Lab denkt nun, dass mit dem letzten Server-Update das Problem zum größten Teil behoben wurde. Bei der Lösung wurde auch die Qualität für den Informationsaustausch zwischen Viewer und Server während einem Teleport "drastisch" verbessert. Die Statistiken, die man seit dem letzten Server-Update gesammelt hat, schauen "ziemlich" gut aus.

Da man aber noch keine Daten im gleichen Umfang vor dem letzten Update gesammelt hatte, kann man laut Oz die aktuellen Zahlen nicht mit früheren vergleichen. Für die Zukunft würden die besseren Informationen aber dabei helfen, einen ähnlichen Fehler viel schneller zu erkennen und zu beheben.

Etwas später fragte Torric Rodas vom London City Community Gateway, ob durch die Server Updates am 18./19. April, die ebenfalls dem Teleport Problem gegolten hatten, auch das Betriebssystem der Simulatoren geändert wurde, da die Skript-Laufzeiten seitdem drastisch schlechter geworden sind (statt 100% nur noch 60% auf Full Regionen und 20% auf Homesteads). Oz sagte dazu, dass Änderungen am Betriebssystem durchgeführt wurden. Er ist sich aber nicht bewusst, dass dies Auswirkungen auf die Skript-Laufzeiten hätte. Nun will Oz die Metriken vor und nach dem Update miteinander vergleichen.

Oz sagte, dass durch den Umzug von Second Life in die Cloud generell das Betriebssystem noch weiter angepasst werden muss. Und verminderte Skriptzeiten müssten nicht unbedingt etwas mit dem Betriebssystem zu tun haben.

Probleme mit abgelegten Attachments nach einem Teleport

Dieses Problem betrifft Avatar-Attachments, die nach einem Teleport oder einem Regionswechsel nicht mehr am Avatar hängen. Linden Lab hat nun endlich einen ersten Ansatz zur Behebung dieses Problems. Mit der Anwendung auf den Viewer- oder Server-Code, will man aber noch ein paar Wochen warten, um sicherzustellen, dass das Teleport-Abmeldeproblem auch tatsächlich behoben ist.

Probleme beim Foto-Transfer aus dem Viewer direkt zu Flickr

Gestern hatte ich das Problem noch in einem eigenen Blogpost behandelt, weil Linden Lab bisher dazu keine offizielle Meldung veröffentlicht hat. Beim TPV-Treffen wurde Oz Linden gefragt, ob LL etwas deswegen unternimmt.

Oz sagte, dass man das Problem untersucht aber noch keine konkreten Ergebnisse hat. Linden Lab hätte auf ihrer Seite nichts geändert. Das würde darauf deuten, dass jemand am anderen Ende der Übertragung etwas geändert hat.

Im Zusammenhang mit diesem Problem sagte Grumpity Linden, dass man den Code für die ebenfalls nicht mehr funktionierende Verbindung zu Facebook nun aus dem Viewer Code entfernt hätte. Dazu gab es allerdings auch eine offizielle Meldung von Linden Lab.

Bakes on Mesh Viewer verwendet Avatar-kompatible Texturen

Auf die Frage, ob man SL Erstellern den Zugriff auf die Bake Texturen geben könnte (das sind die kombinierten Texturen aus allen Einzeltexturen am Körper eines Avatars), sagte Vir Linden, dass die Bake on Mesh Texturen die gleichen Berechtigungen hätten, die heute schon die normalen Avatar Bake Texturen haben. Demnach können sie auch auf allen Meshes und Mesh-Bodies dargestellt werden. Irgendwie habe ich Frage und Antwort hier wohl nicht richtig verstanden.

Geplante Änderung für E-Mail Versand von inworld Meldungen

Grumpity Linden erklärte beim Treffen, dass Linden Lab darüber nachdenkt, das aktuelle Verfahren zum Weiterleiten von IMs und Gruppenmeldungen aus Second Life an die E-Mail Adresse eines Nutzers zu ändern. Dieser Dienst wird immer dann genutzt, wenn ein SL-Nutzer nicht online ist und dieser IMs oder Gruppenmeldungen bekommt. Als Grund für die gewünschte Änderung gibt Grumpity an, dass der Inhalt in verschickten Gruppenmeldungen von vielen Nutzern und Providern als Spam angesehen und gemeldet wird. Folglich wird irgendwann auch die Domain des Absenders (secondlife.com) als Spam-Quelle eingestuft.

Aktuell werden Gruppenmitteilungen an das IM-Fenster übermittelt und dort angezeigt. Hat ein Nutzer für sich "IM zu E-Mail" als Option ausgewählt, werden sowohl normale IMs als auch besagte Gruppenmeldungen als E-Mail weitergeleitet. Linden Lab will nun die Weiterleitung von Gruppenmeldungen als E-Mail unterbinden, so dass man nur noch normale IMs zugeschickt bekommt.

Die Gruppenmeldungen gehen natürlich nicht verloren. Bei jedem Login werden sie weiterhin im Gesprächsfenster aufgelistet. 

Oz ergänzt noch, dass durch das bisherige Verfahren die Domain secondlife.com so stark als Spam-Quelle betrachtet wird, dass fast alles was man über die Domain verschickt, als Spam eingestuft wird.

Einige der anwesenden Teilnehmer beim Treffen fanden diese angedachte Änderung nicht sehr lustig. Zum Beispiel haben viele Leute wegen fehlender Gruppenplätze einige Alts für Gruppen angelegt, die ausschließlich als Relaisstation dienen, um von bestimmten Gruppen die Meldungen an eine E-Mail weiterzuleiten. Wenn allerdings nichts am derzeitigen Verfahren geändert wird, könnte es in Zukunft auch passieren, dass wirklich jede E-Mail aus Second Life in den Spam-Ordnern der Provider wandert.

Im Zusammenhang mit dieser Änderung (die vielleicht irgendwann in der Zukunft kommen soll), wurde dann noch diskutiert, ob man Inworld-Events nicht über eine API zur Verfügung stellen könnte. Denn die Gruppenmeldungen von Eventveranstaltern würden durch die kommende Änderung ja auch nicht mehr als E-Mails weitergeleitet. Oz sagte, dass dies eine gute Idee sei. Kitty Barnett würde zum Beispiel aktuelle Events gerne auf der Login-Seite ihres Catznip Viewers auflisten, was mit einer API recht einfach wäre.

Windows 10 beendet in zukünftigem Update die 32-Bit Unterstützung

Mit einem der nächsten großen Windows 10 Updates wird Microsoft die Unterstützung für 32-Bit Systeme beenden. Das bedeutet auch, dass dann der 32-Bit SL Viewer sterben wird. Oz wurde gefragt, ob es dazu schon konkrete Pläne gibt. Der sagte dazu nur, dass er lieber nichts dazu sagt. Seine Empfehlung lautet, auf 64-Bit zu aktualisieren.

Smalltalk

Das Ende dieses Treffens war eher eine lockere Unterhaltung zwischen den Lindens und den anderen Teilnehmern. Dabei sagte Oz, dass LL nicht aufhören wird, neue Funktionen zu entwickeln, da sonst alle denken, dass Second Life stirbt. Damit meinte er wohl unterschwellig, dass man auch mal Dinge entwickelt, die eigentlich keiner will oder die nicht funktionieren. Hauptsache man kann vorweisen, dass etwas getan wurde.
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Hier das Video vom TPV-Treffen:

Second Life: Third Party Viewer meeting (26 April 2019)



Quelle: [YouTube] - Second Life: Third Party Viewer meeting (26 April 2019)

Linden Lab hat Teleport-Problem behoben - Teil 2

Teleport im SL Grid funktioniert wieder besser
Die andere Kurzmeldung, bei der ich eigentlich eine öffentliche Stellungnahme von Linden Lab erwartet hätte, ist die vermeintliche Behebung des Teleport-Problems. Also die Verbindungs-abbrüche in Second Life während einem Teleport oder einem Regionswechsel zwischen zwei angrenzenden Regionen.

Vor einer Woche hatte ich nach einem eigenen Test schon angenommen, dass das Problem vielleicht behoben ist. Doch ziemlich schnell gab es danach Rückmeldungen, dass die Verbindungsabbrüche weiterhin bestehen.

In dieser Woche hat Linden Lab alle Regionen im SL Main Grid mit einem weiteren Patch aktualisiert. Wie gewohnt nur mit bruchstückhaften Informationen im Deploy Thread. Die wurden erst nach und nach ergänzt, was ich dann jeweils in meinem Blogpost nachgeführt habe.

Diesmal waren die Rückmeldungen nach den Rolling Restarts positiver. Einige schreiben zwar, dass sie immer noch abgemeldet werden, aber wenn man es genau nimmt, hatten wir auch gelegentlich Verbindungsabbrüche, bevor dieses spezielle Problem aufgetaucht ist. Gerade bei den Vehikel-Nutzern ist es deshalb schwer zu sagen, ob das nicht einfach die ganz "normalen" Abstürze sind, die man schon immer bei längeren Touren über Regionsgrenzen hinweg hatte.

Obwohl Linden Lab keine offizielle Meldung herausgegeben hat, dass das Teleport Problem behoben ist, wurde am 25. April dennoch die Störungsmeldung auf der SL Grid Status Seite als "behoben" geschlossen. Diese Meldung war immerhin seit dem 8. April ein Dauerthema.

Der kurze Abschlusskommentar im Grid Status lautet:
"Wir haben die Aktualisierung der Main Grid Regionen mit einem Fix abgeschlossen, der die Häufigkeit von Teleport-Trennungen reduzieren sollte. Vielen Dank für eure Geduld in dieser Zeit."

Damit ist für Linden Lab das Thema erst einmal erledigt. Die Rückmeldungen im Deploy Thread und im Sim-Crossing Thread ab hier, sind überwiegend positiv. Einer hat sogar mit verschiedenen Viewern verschiedene Yava Pod Touren abgefahren, die sich ja teilweise über einhundert Regionen erstrecken. Auch seiner Ansicht nach, sollte das Problem nun weitgehend behoben sein.

Nun kann sich Linden Lab wieder seinen ganzen anderen Problem-Projekten zuwenden, die bisher auch nicht so gelaufen sind, wie es mal angekündigt war (z.B. EEP, Bakes on Mesh, Avatar-Nachnamen,...).

Links:

Foto-Transfer vom SL Viewer zu Flickr funktioniert nicht

Ich habe für heute noch zwei kurze Meldungen, die eigentlich eine offizielle Stellungnahme von Linden Lab im SL-Blog verdient hätten. Da nun aber Freitagabend ist und nichts veröffentlicht wurde, schreibe ich eben kurz etwas zu diesen beiden Themen.

Das erste Thema betrifft den direkten Transfer von SL-Fotos aus dem Viewer-Fotofenster nach Flickr. Am 19. April hatte Linden Lab zwar gemeldet, dass der Transfer zu Facebook nicht mehr funktioniert, aber zu Flickr haben sie nichts geschrieben. Und das, obwohl das Problem mit Flickr schon mindestens seit dem 17. April besteht.

Denn da wurde im SL-Forum ein Thread gestartet, mit den ersten Meldungen, dass der Transfer nicht mehr geht. Einer der Gründe dafür könnte der Umzug der Flickr-Daten von den Yahoo Servern in die Amazon Cloud sein. Zusätzlich wird auch noch die Infrastruktur von Flickr geändert. Dazu hat Flickr Chef Don MacAskill hier etwas geschrieben.

In einem weiteren Thread zum gleichen Thema, findet man auch einen Link zu einem JIRA-Report (BUG-226826), in dem das Problem am 21. April gemeldet wurde. Der Report wurde bereits als "Accepted" eingestuft, allerdings hat noch kein Linden einen Kommentar dazu geschrieben. Eigentlich hatte ich erwartet, dass sie wie beim Facebook Problem, auch wieder im SL-Blog auf diesen aktuellen Fehler hinweisen.

Ich habe mich in die Watchlist in dem JIRA-Report eingetragen. Sollte das Problem behoben werden, gibt es hier im Blog ein kurzes Update.

Links:

Freitag, 26. April 2019

Neues Linden Homes Sicherheitssystem wurde veröffentlicht

Foto vom Bellisseria-Kontinent
Patch Linden hat heute das neue Sicherheitssystem für die Linden Homes auf dem Bellisseria-Kontinent vorgestellt. Diese Änderung wurde bereits am 16. April angekündigt, worüber ich hier berichtet hatte.

Direkt nach der Ankündigung wurde die Möglichkeit für Bannzäune um die Linden Homes entfernt. Eigene Security Orbs sollten nur noch so lange einsetzbar sein, bis das neue Sicherheitskonzept fertig ist. Das hat Linden Lab allerdings wieder revidiert. Wenn ein eigener Security Orb den Vorgaben der neuen Regelung entspricht, dürfen sie vorerst weiter genutzt werden.

Hier die Übersetzung des ziemlich langen Thread-Beitrags:


Es ist Zeit, euren neuen Häusern etwas zugelassene Sicherheit von Linden zu verleihen!

Um ein einladenderes Gemeinschaftserlebnis zu schaffen und gleichzeitig die persönliche Sicherheit zu gewährleisten, haben wir das offizielle Linden Homes Sicherheitssystem für eure Content Creation Packs in allen neuen Linden Homes freigegeben. Es ist über euren Haus-Controller vor eurem Grundstück zugänglich. Dieses neue System ermöglicht es euch, euer Grundstück privat zu halten, ohne die Navigation auf dem Bellisseria-Kontinent insgesamt zu beeinträchtigen.

Euer neues Linden Homes Sicherheitssystem kann zum Platzieren an der Wand montiert werden. Wenn es aktiviert ist, scannt es eure Parzelle bis zu 400m über und unter der Steuereinheit nach unbefugten Besuchern. Wenn unerwünschte Gäste gefunden werden, erhalten sie eine Warnung, den Bereich zu verlassen, gefolgt von einem Hinauswurf, wenn sie nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit (mindestens 15 Sekunden) gehen. Ihr könnt euren Scann-Bereich anpassen und eure Warnzeit höher als 15 Sekunden einstellen. Ihr könnt euer System auch so anpassen, dass es Mitglieder eurer Gruppe ignoriert oder bestimmte Personen, die ihr in die Whitelist hinzugefügt habt.

Wir haben ein Minimum von 15 Sekunden und eine maximale Höhe von 400 Metern gewählt, damit diejenigen, die nur durchreisen (entweder am Boden oder in der Luft in der Nähe eures Hauses), nicht sofort von ihrem Kurs abgebracht werden (während diejenigen, die verweilen, hinausgeworfen werden). Das Hinauswerfen anstelle von "Nach-Hause-schicken" ermöglicht es Ersttätern auch, den Hinweis zu erhalten und dennoch ihre Reise fortzusetzen.

Foto vom Bellisseria-Kontinent
Für den ordnungsgemäßen Gebrauch müsst ihr das Linden Homes Sicherheitssystem entweder in eurem Linden Home oder in eurer Skybox auf oder über 2000m Höhe platzieren. Das System funktioniert nicht zwischen 100m und 2000m über dem Meeresspiegel, um einen freien Luftraum zu schaffen und tiefliegende Skyboxen zu verhindern.

Eine Anleitung zur Bedienung eures Linden Homes Sicherheitssystems findet ihr auf der dem Gerät beiliegenden Notizkarte, und eine gekürzte Version der Anleitung findet ihr, indem ihr auf die Schaltfläche "System Help (?)" des Gerätes klickt.

Privatsphäre und die Förderung einer offenen, einladenden Community können nicht immer gleichzeitig existieren, aber wir glauben, dass dieses neue Sicherheitssystem das Beste aus beiden Welten ermöglichen wird. Zusätzlich zu diesem System könnt ihr über das Bedienfeld eures Hauses kontrollieren, wer euer Haus betreten und die Funktionen zum Ändern des Hauses nutzen darf. Ihr könnt auch die Registerkarte "Optionen" im Viewer Menü >> Welt >> Landinformationen verwenden, um zu bestimmen, wer Objekte auf eurer Parzelle rezzen darf und ob Personen außerhalb der Parzelle sehen und hören können, was ihr tut. Die Nutzung von Bannlinien ist generell deaktiviert, aber ihr könnt immer noch Einzelpersonen von eurer Parzelle ausschließen, indem ihr eure Parzellen-Bannliste verwendet.

Wir halten es für einen Kompromiss, dass ihr aktuell nur noch andere Sicherheitssysteme verwenden könnt, die den gleichen Standard wie das Linden Homes Sicherheitssystem haben (Warnzeit nicht kürzer als 15 Sekunden, keine größere Reichweite als 400m senkrechte Höhe, darf nur innerhalb der Grenzen eurer Parzelle funktionieren, anstelle von "Nach-Hause-teleportieren" nur "Hinauswerfen"). Wenn wir zu viele Probleme mit fehlerhaften Sicherheitssystemen haben, werden wir die Richtlinie aktualisieren, um die Verwendung aller nicht von Linden bereitgestellten Sicherheitssysteme in den neuen Regionen von Linden Homes zu verbieten.

Wir haben auch einige zusätzliche Funktionen für das Sicherheitssystem geplant, um euch in Zukunft das beste Heimerlebnis zu bieten, also bleibt dran für weitere Informationen darüber, was mit unserer nächsten Version kommen wird.

Quelle: [Patch Linden] - Linden Homes Security System

Siehe auch:
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Anm.:
Das hört sich alles recht vernünftig an und sollte vor allem die Erkundung von Linden Homes Land weniger stressig machen. Denn erst gestern wurde im Forum über einen Orb berichtet, der Leute ohne Warnung nach 0 Sekunden nach Hause geschickt hat.

Ob aber die Idee gut ist, dass die Bewohner ihre privaten Orbs nun weiter benutzen dürfen, wird sich noch zeigen. Anders als bei den Linden Orbs, gibt es da ja weiterhin keine technische Beschränkung der Wartezeit.

Donnerstag, 25. April 2019

Simtipp: Missing Melody (April 2019)

Mein heutiger Simtipp ist noch kürzer als der von gestern. Wobei "Missing Melody" aktuell auch keine komplett ausgebaute Region ist, sondern seit einiger Zeit einem permanenten Wandel unterliegt, was man in der zugehörigen Flickr-Gruppe ganz gut verfolgen kann.


Die aktuelle Gestaltung wurde von Ownerin Bambi (Norahbrent Resident) mit diesem Flickr-Foto am 22. April eröffnet. Mit der zusätzlichen Info, dass sie weiterhin an der Gestaltung arbeitet. Bei meinem Besuch war sie auch tatsächlich am Einrichten eines Hauses, das auf einer kleinen Insel steht. Deshalb habe ich von diesem Haus keine Fotos gemacht.


Die aktuelle Gestaltung ist aus meiner Sicht auch eine Abkehr von den früheren Landschaften, die Bambi bisher auf "Missing Melody" und davor auf "Oh Deer" präsentiert hat. Regelmäßige Leser meines Blog wissen, dass ich schon oft ihre Regionen vorgestellt habe. Zuletzt im Herbst 2018.


Das Windlight ist etwas speziell. Ich war mir nicht sicher, ob es wegen dem EEP-Problem falsch angezeigt wird, oder ob das so gewollt ist. Denn im Himmel waren diese großen Bälle zu sehen, die eigentlich Sterne sein sollten. Ich habe die Bälle im Sky-Editor mit Sternenleuchtkraft = 0 ausgeblendet.


Der Himmel ist grau und das Umgebungslicht ist sehr hell (fast schon zu hell). Schatten werden keine erzeugt, obwohl die Sonne auf 7 Uhr morgens steht, also ziemlich schräg reinkommt. Am Ende fand ich die Einstellung dann aber doch nicht so schlecht, weil die knalligen Farben mit dem grauen Himmel einen guten Kontrast bilden.


Der Landepunkt ist auf einer Treppe vor einer bunten Häuserzeile. Diese Zeile ist auch gleichzeitig der Mittelpunkt der Region. Alles drumherum verblasst ein wenig neben diesen Häusern.


Es gibt zwei kleine Inseln. Die eine hatte ich schon erwähnt (Bambi baut dort noch das Haus aus). Die andere Insel ist ein Memorial für Conni, eine gute Freundin von Bambi, die Ende März im RL verstorben ist. Wer dazu mehr erfahren will, kann den Text unter diesem Flickr-Foto lesen. Das Haus enthält eine Galerie von Bildern, die Conni erstellt hat. Außerdem auch ein RL-Foto. Ich habe allerdings nur Fotos von Szenen außerhalb des Hauses gemacht. Denn auch das soll an die Vorlieben von Conni erinnern.

Eine Szene mit den Pandas hatte ich schon oben als Bild. Hier noch zwei weitere Szenen, die um das Haus gestaltet wurden.



Rezzen ist auf der Region übrigens erlaubt, mit einer Auto-Return Zeit von 30 Minuten. Und hinter der Häuserzeile findet man dann doch etwas Vertrautes aus den früheren Installationen. Den kleinen Kinderspielplatz, der diesmal auf einer saftig grünen Wiese platziert ist.


Es gibt ein paar Regionsgestalter, die ich immer wieder besuche. Dazu gehören zum Beispiel Luane Meo, Iska (Sablina Resident), Cica Ghost sowieso, und eben auch Bambi. Denn schon ihre alte Region Oh Deer hatte etwas, das ich anziehend fand.

>> Teleport zu Missing Melody

Links:

Kleiner Nachtrag zum Interview mit Ebbe Altberg

Ebbe beim Interview im März 2019
Quelle: Wagner James Au / YouTube
Anfang April hatte ich hier ein Interview mit Ebbe Altberg zusammengefasst, das Wagner James Au mit ihm im Hauptbüro von Linden Lab geführt hat. Im Originalartikel wurden in den Kommentaren noch weitere Fragen vorgeschlagen, die man Ebbe hätten stellen können.

Die Fragen hat Wagner dann per E-Mail an das Kommunikationsteam von Linden Lab geschickt. Und die haben dann auch geantwortet. Am 24. April hat Wagner auf New World Notes fünf Antworten veröffentlicht. Das ist zwar nicht viel, aber heute und morgen habe ich eh nur Zeit für kurze Beiträge.

Fragen von Wagner und Antworten von Linden Lab

Wagner: Wird man mit SL zu einer neuen Engine wie Unreal oder Unity wechseln und wenn ja, wird unser Scripting etc. dann noch funktionieren? Wenn nein, warum nicht?
LL: Es gibt derzeit keine Pläne, mit Second Life auf eine andere Engine umzusteigen. Wir konzentrieren unsere technischen Anstrengungen lieber darauf, unsere bestehende Engine weiter zu verbessern, um sicherzustellen, dass es keine Unterbrechung der bestehenden Kompatibilität für unsere Millionen von Einwohnern gibt.

Wagner: EEP hat Teleports und Regionswechsel für viele Menschen ruiniert. Neben dem TP‑Verbindungsabbruch, haben auch Abstürze und das "aus dem Sitz werfen" bei Vehikeln um ein Vielfaches zugenommen, seit EEP im März in den Servercode eingefügt wurde. Wann wird das behoben sein?
LL: Wir sind uns bewusst, dass einige Bewohner während eines Teleports eine Zunahme von Verbindungsabbrüchen hatten. Diese treten auf, wenn ein Avatar versucht, sich in eine neue Region zu teleportieren (oder eine Regionsgrenze zu überschreiten, was intern ähnlich behandelt wird) und der Teleport oder die Überquerung der Region länger als üblich dauert. Wir arbeiten schnell, um das Problem zu beheben. Übrigens, während die weite Verbreitung dieses Fehlers, von dem wir glauben, dass er hinter den TP-Abbrüchen steckt, mit der Bereitstellung des EEP-Servercode zusammenfiel, steht er eigentlich in keinem Zusammenhang mit den EEP-Funktionen. Leser können unseren Tools & Technology-Blog nach Updates durchsuchen, während wir weiterhin alle Korrekturen durchführen.

Wagner: Gibt es Pläne für die Überarbeitung des Viewers?
LL: Wir überarbeiten, aktualisieren und reparieren den Viewer ständig wie auch den Rest von Second Life. Eine komplette Überholung des Viewers ist derzeit nicht geplant.

Wagner: Die Einschränkungen von Second Life, wenn es um maximale Avatare pro Region geht, wurden erwähnt, was mich dazu brachte, über Instanzen und Veranstaltungen nachzudenken. Hat Linden Lab jemals über eine Form von Sim-Instanzen nachgedacht?
LL: Wir sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, die Anzahl der Avatare in jeder Region zuverlässig zu erhöhen.

Wagner: Werden wir Optionen zur Änderung der SL-Namen erhalten?
LL: Es gibt noch einige weitere Back-End-Änderungen für SL, die vorgenommen werden müssen, bevor Nachnamen wieder eingeführt werden können (im Grunde sind es die tatsächlichen Namensänderungen, die das Problem darstellen), aber wir arbeiten daran und hoffen, die Änderung später im Jahr 2019 fertig zu haben.
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Anm.:
Die "Millionen von Einwohnern" sind zwar ziemlich übertrieben (aktuell gibt es etwa 800.000 aktive Nutzer), aber ansonsten sind die Antworten wohl recht ehrlich.

Quelle: [NWN] - Linden Lab Responds to Second Life User Reader Questions About EEP Failures...

Siehe auch:

Mittwoch, 24. April 2019

Simtipp: {fae forest} - (April 2019)

Und noch ein schneller Simtipp. Über die Landschaften von Uma Fae Dust (Zuma Jupiter) habe ich schon häufiger in meinem Blog etwas geschrieben. Zum ersten Mal 2017, als Uma eine komplette Homestead mit dem Namen Mystical Fae Forest gestaltet hatte.


Dann ist Zuma im April 2018 auf eine viertel Homestead umgezogen und hat fast genau ein Jahr lang auf einer Plattform in 1.000 Meter Höhe eine kleine Version ihrer Fantasy Landschaft präsentiert. Die war aber so gut, dass ich hier und hier darüber berichtet habe.


Jetzt ist Zuma wieder auf eine komplette Homestead zurückgekehrt. Allerdings nicht mit ihrem alten Stil, der irgendwo zwischen Fantasy und abstrakter Kunst angesiedelt war, sondern mit einer relativ realistischen Urwald-/Mangroven-Landschaft. Ein paar Fantasy-Elemente sind aber geblieben.


Beim Namen der Region ist nun das "Mystical" verschwunden und sie heißt in der Land-Info nur noch {fae forest}. Die Flickr-Gruppe hat dagegen noch den alten Namen. Also nicht verwirren lassen. Eröffnet wurde die Region erst letzten Sonntag mit diesem Foto in Zumas Flickr-Stream.


Der Landepunkt befindet sich in einem offenen Haus. Das ist auch gleich eines der Highlights dieser Region. Denn anders als der Name {fae forest} vermuten lässt, liegt für mich der Schwerpunkt der Gestaltung auf der Einrichtung in den Gebäuden. Das Haus am Landepunkt ist nur ein Beispiel dafür. Hier zwei Fotos aus diesem Haus.



Ein weiteres Gebäude (Haus würde ich es nicht nennen), liegt ziemlich versteckt in einer Ecke der kleinen Insel, die nur etwa die Hälfte der gesamten Region abdeckt. In diesem rechteckigen Steinbau, der mehrere Öffnungen nach außen hat, gibt es viele Dinge, die man mit der Kamera untersuchen kann. Die nächsten drei Fotos sind alle aus dem erwähnten Flachbau.


Das Windlight ist früher Morgen. Eigentlich eine helle Umgebung, wenn man mit der Kamera mal aus dem Dickicht herauszoomt. Doch zwischen den vielen Bäumen und Felsen ist es dann an einigen Stellen doch etwas dunkel. Dort habe ich wieder mit einem höheren Gamma-Wert für bessere Sicht gesorgt.


Insgesamt ist das Zoomen für Fotos auf {fae forest} schwierig, weil viele Alpha-Prims von Lichtstrahlen, Nebelwänden und Lianen den eigentlich anvisierten Zoompunkt versperren. Will man mit Alt + linker Maustaste die Kamera bewegen, gibt es oft ein ungewolltes Verhalten.


Auch die Orientierung auf der Region ist ziemlich schwierig. Da man fast nirgendwo den Rand der Insel sieht und auch nur selten den Himmel zu Gesicht bekommt, hat man nicht so viele Orientierungspunkte, um sich zu merken, wo man schon gewesen ist. Am besten ging das bei mir anhand der Häuser.


Für eine Homestead ist diese Region ganz schön vollgepackt. Texture Thrashing hatte ich jedoch gar nicht. Der Hauptgrund liegt für mich am fehlenden Sim-Surround. Denn immer wenn bei mir diese nachladenden Texturen auftreten, gibt es um die Region auch ein Sim-Surround. Für mich sind das die Hauptverursacher für Texture Thrashing.


Insgesamt finde ich die neue Region von Zuma schon gut gemacht, aber so wie das "Magical" nun im Namen fehlt, fehlt mir das auch ein wenig bei der Gestaltung. Sowohl ihre alte Homestead als auch die Plattform danach, hatten etwas Zauberhaftes, das in den Sümpfen des neuen "Feenwaldes" etwas verloren gegangen ist. Aber unterm Strich ist das immer noch eine sehr schöne Region.

>> Teleport zu {fae forest}

Links:

Podcast Interview mit Philip Rosedale

Philip Rosedale / Quelle: Stayin' Alive In Technology
Anfang April hatte Philip Rosedale bei einem inworld Treffen in High Fidelity eine Neuausrichtung für seine VR-Plattform bekanntgegeben. Unter anderem, weil er der Ansicht ist, dass Virtual Reality doch noch nicht so massentauglich ist, wie vor ein paar Jahren viele noch angenommen hatten.

Bei diesem Treffen in High Fidelity, das ich mir fast komplett in einem Video angehört habe, wirkte Philip auf mich relativ geknickt. Ich hatte fast den Eindruck als hätte er seine Vision aufgegeben, die er seit der Entwicklung von Second Life verfolgt.

Nun hat Wagner James Au auf New World Notes ein Podcast Interview zusammengefasst, das von Stayin' Alive In Technology mit Philip geführt wurde. Dass dieses Interview ganz gut war, erkennt man an den Kommentaren unter dem NWN-Artikel.

Ich habe aktuell nicht die Zeit, dieses Interview, das über eine Stunde gedauert hat, in eigenen Worten zusammenzufassen. (Dazu müsste ich den Podcast hören und immer wieder anhalten.) Deshalb übernehme ich die Zusammenfassung von Wagner.

Interessant ist ein Satz, den Wagner ziemlich am Ende äußert. Er lautet: "Aber ich bin ein wenig traurig, dass Philip so viel darüber spricht, wie am Anfang der Fokus darauf lag, Second Life zu einer lebendigen, atmenden Welt mit einem simulierten Ökosystem und realistischen Ozean-, Sonnen- und Mondzyklen und so weiter zu machen". Und Philip schrieb gleich in den ersten Kommentar von Wagners Artikel: "Ich stimme dem magischen Reiz der "lebendigen, atmenden Welt" so sehr zu - aber warum ist sie so reizvoll? Ich denke viel darüber nach, und obwohl ich es auf die leidenschaftlichste Weise fühle, frage ich mich immer noch, woher das Gefühl kommt". Das klingt fast so für mich, als ob Philip bedauert, dass er Linden Lab verlassen hat.

Melinda Byerley / Quelle: Twitter
Nun die kurze Zusammenfassung des Interviews, das Melinda Byerley mit Philip geführt hat. Melinda war früher übrigens Leiterin für den Second Life Marketplace bei Linden Lab.
  • Philip wollte als Kind immer Astronaut werden.
  • Er konzentrierte sich zunächst auf Physik anstatt auf Programmieren. Second Life begann als Simulation von Wellen auf dem Wasser über mehrere Server hinweg.
  • Die Schaffung virtueller Welten wurde eine Berufung in Philips Leben. Der Wunsch, eine Welt zu simulieren, die "im Vergleich zur realen Welt ebenso real und detailliert ist".
  • Aussage zur Frage, warum niemand anderes dieses Ziel versucht hat zu erreichen? "Es ist schwer zu sagen, wofür eine neue Welt gut ist...Ich denke immer noch, dass diese Frage eine der Herausforderungen virtueller Welten ist."
  • Der Wunsch nach Vereinfachung für das menschliche Bewusstsein ist ein wesentlicher Aspekt. Dies weckt den Wunsch nach vereinfachten, vorhersehbaren Spielen. "Ehrlich gesagt, das wirkliche Leben, so wie es ist...ist etwas stressiger, als wir es mögen."
  • Aus den allerersten Ursprüngen von Second Life, die "einem biblischen Schöpfungszyklus folgten" und als LindenWorld bekannt waren, entstanden dann allmählich menschliche Avatare und der "Aha"-Moment durch dynamische, kollaborative und von Benutzern erstellte Inhalte.
  • Aussage zu benutzerdefinierten Inhalten und Minecraft vs. Second Life/High Fidelity. "Die Leute sagen immer zu mir: "Wir müssen nur Minecraft von der Größe eines Planeten machen", und ich schaue sie an und sage: "Wie oft benutzt du Minecraft?...Diese farbigen Würfel sind so begrenzt, dass Erwachsene sie nicht benutzen werden."
  • Aussage zur einzigartigen Vielfalt der Mitarbeiter von Linden Lab in Bezug auf Rasse, Geschlecht und Herkunft. Philip bezieht sich bei seiner Antwort auf die Vielfalt der Nutzerbasis von Second Life. "Wenn du jemanden triffst, der demografisch identisch mit dir ist, gibt es nicht viel zu lernen...wir wären am besten bedient, wenn wir ein so vielfältiges Unternehmen wären, wie wir denken, dass unsere Nutzer es sein würden."
  • Philip erwähnt die Nutzung von Second Life durch Behinderte, wie sie in diesem Dokumentarfilm dargestellt wird. Philip hat mit High Fidelity selbst Inhalte zu dieser Doku beigetragen.

Philip im Dokumentarfilm "Our Digital Selves: My Avatar is Me"
  • Diskussion über das frühere nicht-hierarchische Managementsystem von Linden Lab und seine Vor- und Nachteile.
  • Was hat Philip in den letzten zwei Jahrzehnten über die Erstellung virtueller Welten gelernt? "Wenn du denkst, dass du dir die bestmögliche Welt ausgedacht hast, dann hast du es wahrscheinlich nicht."
  • Philips Gedanken über den Aufbau des 3D-Webs und warum es die falsche Terminologie ist, virtuelle Welten "das 3D‑Web" zu nennen. "Ich bin etwas skeptisch in Bezug auf das 3D‑Web...Ich habe noch nie gesehen, wie man eine Webseite in ein 3D-Ding verwandeln kann, von dem ich dachte, dass es für einen Menschen nützlich wäre." Stattdessen sagt Philip, dass wir eines Tages 2D-Inhalte in einer virtuellen Welt konsumieren werden.
  • Aussage zum ultimativen Ziel einer sozialen virtuellen Realität: "Ich glaube, dass wenn man VR, Stimme, Sound und Headsets richtig in 3D-Welten zusammenbringt...zwei Menschen, die 2.000 Meilen voneinander entfernt sind, in die Lage versetzt werden, sich von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen, Augenkontakt herzustellen und sich zu umarmen. Und zwar auf eine Weise, die identisch ist mit dem von Angesicht zu Angesicht im realen Leben."
  • Der beste Rat, den Philip im Laufe der Jahre erhalten hat: Als Philip sich bei Linden Lab darum Gedanken machte, ob er Führungskräfte auf der ganzen Welt haben sollte, sagte ihm der berühmte Silicon Valley Trainer für Führungskräfte, Bill Campbell: "Willst du Führungskräfte auf der ganzen Welt? Dann mache es einfach." Ein weiterer Ratschlag, insbesondere für Jungunternehmer: "Trotz all dieser Daten muss man seinem Herzen noch folgen. Arbeitest du an etwas, das wirklich interessant ist?" Dann erzählt Philip noch ein wenig über die Bedeutung der emotionalen Intelligenz bei der Führung von Unternehmen.

Okay, meine Übersetzung von Wagners Zusammenfassung klingt sehr hölzern, aber das ist sie zum Teil auch im Original. Wer gut Englisch versteht und sich für Philip interessiert, sollte das Podcast einfach anhören.

Hier der Podcast zum Selberhören:




Quellen: