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Mittwoch, 18. November 2020

Ebbe Altberg im Interview mit E-Crypto News

Quelle: Ebbe Altberg / Twitter
Ebbe Altberg hat sich seit seinem Interview auf dem SL17B im Juni ziemlich rar gemacht, was öffentliche Auftritte betrifft. Vor einer Woche hatte ich hier darüber berichtet, dass die virtuelle Estate Trading App "Upland" den Geldwechsel über Tilia Pay begonnen hat.

In diesem Zusammenhang hat Ebbe am 13. November ein Interview mit E-Crypto News geführt, genauso wie Dirk Lueth, den Mitbegründer von Upland. Ich werde hier nur die Aussagen von Ebbe übersetzen. Die von Dirk Lueth spare ich mir. Dafür gibt es einen kurzen Auszug aus der Einleitung von E-Crypto Autor Christopher Hamman.

Es geht um das Thema Blockchain-Echtgeld-Zahlungen (im Artikel "Blockchain-Fiat-Partnerschaft" genannt). Dabei wird Papiergeld in Kryptowährung oder Kryptowährung in Papiergelt umgetauscht. Es gibt nur wenige Plattformen, auf denen dies bisher nahtlos möglich ist. Tilia Pay ist diesen Schritt gegangen und hat das Konzept, das bereits mit Second Life funktioniert, für das Upland-Metaverse angepasst.

Hier nun die Antworten von Ebbe zu den Fragen von Christopher Hamman.

CH: Ist diese Blockchain-Fiat-Partnerschaft eine Premiere für Linden Lab? Wie verlief bisher der Weg zu dieser Partnerschaft?
Ebbe: Tilia ist ein wachsendes Unternehmen für Linden Lab, das als Ersteller der beliebten virtuellen Welt Second Life bestens bekannt ist.

Unser Wissen aus Second Life hat dazu beigetragen, das Fundament von Tilia Pay zu formen, da wir unsere mehr als zehnjährige Erfahrung und Expertise bei der Bereitstellung sicherer Transaktionen in großem Maßstab nutzen und ausbauen konnten.

Zum Beispiel treibt Tilia bereits die virtuelle Second Life Wirtschaft an, die 2019 auf einen Umsatz von über einer halben Milliarde US‑Dollar angewachsen ist.

Wir haben Jahre und Millionen von Dollar in Tilia investiert, um die Infrastruktur aufzubauen und die Lizenzen zu erhalten, die erforderlich sind, um das einzigartige Angebot von Tilia Pay bereitzustellen.

Wir freuen uns, Partnern wie Upland unsere vertrauenswürdige und getestete Plattform anbieten zu können, damit sie ihre eigenen virtuellen Volkswirtschaften aufbauen können.

CH: Wie sieht die Zukunft für diese Art von Geldwechseltransfers aus?
Ebbe: Wir erwarten, dass in Zukunft mehr Menschen von Upland und ähnlichen Blockchain-basierten Spielen angezogen werden.

Eine der größten Möglichkeiten besteht darin, die Konsumenten darüber zu informieren, dass ihre digitalen Einkäufe und Transaktionen bei Blockchain-basierten Spielen sicher und legal sind.

Die Partnerschaft zwischen Upland und Tilia ist ein wichtiger Schritt, um der Öffentlichkeit zu zeigen, wie unterhaltsam und lukrativ diese Spiele sein können, während die Vorschriften für die Geldübertragung vollständig eingehalten werden.

Quelle: Tilia Pay
CH: Was denkst du über die Entstehung von Blockchain-basierten Spielen?
Ebbe: Wir sind unglaublich begeistert über den Erfolg von Blockchain-basierten Spielen wie Upland.

Wir wissen, dass die Konsumenten ein großes Interesse daran haben, diesen Sektor zu erkunden. Daher bieten Blockchain-basierte Spiele für viele Menschen, die sonst möglicherweise nicht an Blockchain-Themen teilhaben, einen unterhaltsamen und einfachen Einstiegspunkt.

CH: Glaubst du, dass die Metaverse-Nische das Spielen beherrschen wird? Bitte nenne uns die Gründe für deine Antwort.
Ebbe: Die Pandemie hat wirklich gezeigt, wie wichtig und wertvoll virtuelle Welten und das Metaverse sowohl für Organisationen als auch für Einzelpersonen sein können.

Es hat uns Mut gemacht zu sehen, wie Second Life dazu beiträgt, Menschen in dieser Zeit großer Angst und körperlicher Distanz zusammenzubringen. Täglich finden Hunderte von Veranstaltungen statt, darunter Live-Musik, Club-DJ-Veranstaltungen, Einkaufsmessen, Lesungen von Büchern und Gedichten, akademische Vorträge, Modeschauen und Kunstausstellungen.

Wir glauben, dass die Pandemie das Bewusstsein und die Nutzung virtueller Welten und des Metaverse in den Mainstream gebracht hat und dass diese Dynamik auch nach dem Ende der Pandemie anhalten wird.

CH: Welche anderen Anwendungsfälle für Tilia Pay werdet ihr in Betracht ziehen? Gibt es weitere Interessenten?
Ebbe: Wir gehen davon aus, dass sich viele Unternehmen mit Tilia Pay befassen werden, um eine sichere und legale Lösung für die Monetarisierung virtueller Ökonomien bereitzustellen. Insbesondere sprechen wir mit vielen Herausgebern von Videospielen, VR‑Plattformen und virtuellen Welten darüber, wie Tilia ihnen helfen kann, Inworld-Volkswirtschaften zu schaffen, Benutzerinteraktion zu monetarisieren, Benutzerakzeptanz zu steigern und Innovationen voranzutreiben, indem finanzielle Anreize für Dritte geschaffen werden, die Inhalte erstellen.

Tilia Pay erleichtert Unternehmen den Start ihrer virtuellen Volkswirtschaften mit einer konformen, sicheren Lösung, die regulatorische Belastungen beseitigt, indem Inworld-Währungen im Auftrag von Verlagen verwaltet werden und die Einlösung von Echtgeld-Währungen gemäß den US-amerikanischen Regulierungsanforderungen ermöglicht wird.

Tilia ist in allen 50 US-Bundesstaaten sowie in Puerto Rico und auf den US-amerikanischen Jungferninseln lizenziert. Wir freuen uns, mit Upland als erste von vielen Partnerschaften mit Drittanbietern zusammenzuarbeiten - und wir werden 2021 weitere bekannt geben.

CH: Wie können Menschen virtuelle Volkswirtschaften nutzen? Was müssen sie tun, um von diesem aufstrebenden Markt zu profitieren?
Ebbe: Um loszulegen, müssen sich die Leute einfach anmelden und spielen! Ob Second Life oder Upland, es gibt derzeit so viele Möglichkeiten für Konsumenten, Teil dieser aufstrebenden virtuellen Volkswirtschaften zu sein.

Zum Beispiel monetarisieren die Nutzer von Second Life ihre Kreativität bereits mit über 65 Millionen US‑Dollar, die im vergangenen Jahr für eine Vielzahl virtueller Waren und Dienstleistungen an die Community gezahlt wurden.

Eines der beliebtesten Dinge, die wir in Second Life sehen, ist die virtuelle Modewirtschaft, in der Ersteller virtuelle Kleidung für Avatare entwerfen und verkaufen - aber das ist nur die Spitze des Eisbergs.


Okay, das meiste hatte Ebbe auch schon in früheren Interviews von sich gegeben. Da ich auf diesen Artikel heute aber durch einen Retweet von Linden Lab aufmerksam wurde, habe ich mir das als Beitrag herausgesucht, denn übersetzen ist eine einfache Angelegenheit. :)

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