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Dienstag, 27. Dezember 2011

youbeQ - Unsere Erde als virtuelle Welt

Ich wollte ja hier im Blog auch ab und zu über andere virtuelle Welten berichten. Das habe ich bisher sehr selten gemacht (Minecraft, Blue Mars Lite, oder OpenSim).

Startbildschirm von youbeQ
Heute habe ich auf YouTube ein kurzes Video von Google Earth Ableger "youbeQ" gesehen und mich auf der noch im Alpha-Stadium befindlichen Browser-Plattform angemeldet. Klarnamenzwang gibt es hier nicht, und deshalb habe ich mich mein SL-Pseudonym verwendet. Damit youbeQ im Browser läuft, ist das Earth Plugin notwendig. Einmal installiert, funktioniert es sowohl für Firefox, als auch für den Internet Explorer. Bei mir lief der Firefox 9.01 allerdings fehlerhaft, weshalb ich den IE 9 benutzte. Der funktionierte dann recht gut.

youbeQ ist ein 3D-Chat in einer virtuellen Umgebung, in dem die gesamten Geodaten von Google Earth als 3D-Raum dienen. Die Avatare sind in der Alpha sehr einfach gestaltet und erinnern an Playmobil Figuren. Jeder Avatar steht auf einem Segway, der als Fortbewegungsvehikel dient. Trifft man unterwegs auf einen anderen Avatar, muss man ihn lediglich mit der Maus anklicken, um ein Chatfenster zu ihm zu öffnen. Direkt nach meiner Ankunft, wurde ich auf diese Weise von einem Google Mitarbeiter angesprochen, der mir seine Hilfe anbot.

Start-Tutorial im Central Park
Der erste Startpunkt ist im New Yorker Central Park, in dem ein kleines Tutorial zur Handhabung von youbeQ aufgebaut ist. Dort habe ich auch meinen ersten Ausflug gemacht, denn die Bäume sind im Augenblick noch das Komplexeste, was es in dieser Welt zu sehen gibt. Die Entfernungen sind dabei enorm, weil eben alles 1:1 unserer realen Erde entspricht.

Die Bäume sind ganz gut gemacht

Im Central Park gab es auch ein kleines Spiel. Eine Meldung im Chat sagte, ich solle möglichst schnell einen irgendwo im Park ausgesetzten Hasen fangen. Die Position wird auf der kleinen Karte oben rechts mit einem roten Punkt angezeigt. Zweimal habe ich diesen Hasen gefangen und irgendwelche Punkte gesammelt. Diese sollen mir künftig Zugang zu erweiterten Funktionen geben. Im oberen Menü ist bereits jetzt ein Button für Spiele zu finden, die laut Textmeldung ab Januar 2012 zur Verfügung stehen.

Frankfurt sieht ziemlich beknackt aus

Nach dem Central Park bin ich ein bisschen durch New York gefahren. Doch die Häuserblocks sehen alle wie Schuhkartons aus. Wirklich aufregend ist das nicht. Das liegt daran, dass alle 3D-Gebäude von privaten Google Earth Nutzern erstellt wurden. New York ist dabei noch einer der Orte, die ziemlich komplett bebaut wurden. Bei irgendwelchen Dörfern vom Land, ist nicht mehr als die Bodentextur eines Satellitenbildes zu sehen.

Im Anschluss habe ich den Teleport in meine Heimatstadt Frankfurt genommen. Hier sind nur wenige 3D-Gebäude zu finden. Besser bestückt ist wiederum Berlin, wo ich mir die Gegend rund um den Alex angesehen habe.

Das Alexa in Berlin

Am Ende meines ersten Ausflugs, habe ich als TP-Ziel den Mount Everest eingegeben. Leider wurde ich nicht genau am Gipfel abgeworfen, was mich zu einem langen Aufstieg nötigte. Mit einem Segway gar nicht so einfach.^^

Maddy auf dem Everest......ganz ohne Sauerstoffmaske^^

Mein erster Eindruck von youbeQ ist unterm Strich relativ unaufgeregt. Die Plattform ist eben noch Alpha und wird mit Sicherheit noch verbessert. Sollte diese virtuell-reale Welt auf Interesse stoßen und viele Nutzer generieren, dann wird auch der 3D-Ausbau in den Städten schnell zunehmen. Und der Aspekt, dass man sich in einer virtuellen Welt von der Größe unserer Erde bewegt, lässt viele Möglichkeiten offen.

Für das Aussehen der Avatare, sowie Darstellung von Gewässern, besteht noch Verbesserungsbedarf. Außerdem wäre es für Chat-Hotspots auch nicht schlecht, wenn es ausgebaute Gebäude gebe, die eine rein virtuelle Umgebung simulieren (z.B. einen Musik-Club). Ich werde dort ab und zu wieder reinschauen und mir ansehen, was Google damit in Zukunft alles anstellt.

>> Homepage youbeQ
>> youbeQ auf Facebook

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