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Sonntag, 1. April 2012

Dies und Das aus dem Web (KW 13)

Als erstes möchte auf eine Ergänzung zu meinem Blogpost Gesammelte Infos zu Fehlern auf dem SL Marketplace vom letzten Freitag hinweisen. In einem neuen Post des Linden Commerce Team von letzter Nacht, wurde der Zeitplan für die Umstellung auf die Direktlieferung verschoben. Zitat Commerce Team Linden:
"Während wir an den aktuellen Problemen auf dem Marketplace arbeiten, werden wir von keinem Händler verlangen, vor dem 1. Juni 2012 die Anzeigen von Magic Boxen auf Direktlieferung umzustellen."
Ich habe diese Info auch in meinem o.a. Blogpost als Update ergänzt.

Hervorhebenswerte Beiträge in meinem Blog aus der vergangenen Woche waren:
Sanity Falls - neues SL-Spiel von MadPea, das heute am 1. April startet. Dann hatte ich einen kleinen Frühlingsanfall in SL, mit anschließendem Simtipp zum Shiratori Tei En Garden. Ich habe mit dem Minikin Mesh Avatar und dem Classic 43S GT Vehikel zwei Freebies vorgestellt, die sich aus der Masse herausheben. Und schließlich wurde die Pathfinding Beta im Main Grid gestartet und ich habe einige Infos dazu zusammengestellt.

Nun folgen weitere Fundstücke der vergangenen Woche.

Weiter geht es nach dem Link:


Kalenderwoche 13



Quelle: chelseahotelblog.com
Bemühungen zum Erhalt des Chelsea Hotels

In meinem letzten Wochenrückblick hatte ich darüber geschrieben, dass Bemühungen im Gange sind, das Hotel Chelsea in Second Life zu erhalten. Das Thema lief auch in der vergangenen Woche weiter. Sowohl auf der Seite des RL-Hotels, als auch auf verschiedenen anderen Webseiten wurden Artikel gepostet, die darauf aufmerksam machten (siehe Linkliste unten). Unter anderem wurde ein Spendenfond eingerichtet, bei dem für bestimmte Beträge der Name des Spenders in das Projekt integriert wird.

Inzwischen scheint die Initiative erste Erfolge zu verzeichnen. Als ich unter der Woche die Region des Hotels besuchte, waren umfangreiche Bauarbeiten im Gang. Das Hotel selbst ist durch ein moderneres und detailreicheres Modell ersetzt worden und die gesamte Region scheint neu gestaltet zu werden. Wenn alles mal soweit fertig ist, werde ich versuchen, einen Bericht über das 'neue' Hotel zu schreiben.

Hier ein paar Links, die das Thema weit ins RL getragen haben:



Quelle: Second Life Newser
Fashion Week auf Bay City

Second Life Newser berichtete am Mittwoch, dass vom 14. bis zum 22. April 2012 auf dem Mainland Teilkontinent Bay City zum ersten Mal eine Fashion Week veranstaltet wird. Im Mittelpunkt steht dabei Kleidung aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts (1940 bis 1965). Auch die Umgebung auf Bay City soll für die Modewoche dieser zeitlichen Epoche angepasst werden.

Designer sind dazu aufgerufen, wenn möglich, neue Kreationen zu präsentieren und weniger aus ihrem Altbestand zu verwenden. Das ist aber keine Voraussetzung zur Teilnahme. Der Blog von BOSL meldet in seinem Artikel zwar, dass die zur Verfügung stehenden Parzellen weitgehend schon ausgebucht sind, jedoch könne man als Designer trotzdem bei Organisatorin Marianne McCann nachfragen, ob noch was geht. Ich werde kurz vor dem Start der Messe hier im Blog nochmal darauf hinweisen.

Quelle: Press Release: Bay City to Host First Fashion Week in April



Quelle: Modem World
Essay zur Kommunikation von LL

Inara Pey hat am letzten Dienstag auf Modem World ihre Gedanken zur Kommunikation zwischen Linden Lab und den Nutzern von Second Life gepostet. Anlass waren die oft völlig überzogenen Kommentare enttäuschter SL-Nutzer zur Einführung der neuen Regelungen für alternative Viewer und der Marketplace Direktlieferung.

Inara ist zwar auch der Meinung, dass Linden Lab oft das nötige Feingefühl im Umgang mit seinen Nutzern fehlt, jedoch tragen die Nutzer aus ihrer Sicht mindestens den gleichen Anteil daran, dass eine negative Stimmung zwischen LL und SL-Bewohnern entsteht. Viele stellen LL bei fast jeder Änderung von gewohnten Strukturen als bösartige Firma hin, die mit Absicht den Nutzern das Leben schwer machen wolle.

Als Beispiel pickte Inara die Kommentare von Tateru Ninos Artikel zum Received Items Inventarordner heraus. Dieser Ordner hatte bei Einführung für drei Tage eine Störung einer (nicht offiziellen) Funktion bei Viewern mit RLV Unterstützung hervorgerufen. LL reagierte, nahm die verursachende Server-Software mit einem Rollback zurück und das Problem war behoben. Selbst die Entwickler der RLV-Funktionalität sahen das Thema nicht als großes Problem. In den Kommentaren wurden dann aber Zusammenhänge und Rückschlüsse gezogen, die es eigentlich gar nicht gegeben hat. Diese wurden so oft wiederholt, bis auch andere dies als Tatsache angesehen haben und in die gleiche Kerbe schlugen.

Inara hat in ihrem Artikel dieses Verhalten einer bestimmten Gruppe von Blog- und Forenpostern jedenfalls sehr gut beleuchtet und durch ihre anschauliche Darstellung der eigentlichen Vorgänge das Ganze ziemlich relativiert. Ich sehe das ähnlich, genauso wie die meisten, die diesen Artikel kommentiert haben. Personen, die so argumentieren, wie in Inaras Post beschrieben, denen liegt eigentlich an Second Life gar nichts mehr. Warum sie dann aber soviel Energie, Hass und Frust in ihre bewusst destruktiven Kommentare stecken, ist für mich ein Rätsel.

Quelle: Communications: It isn’t always the Lab



Inside the Designing Worlds Studio in Garden of Dreams 2
Quelle: Treet TV
Geschäftsmodelle virtueller Welten

Am letzten Dienstag wurde auf Treet TV eine Episode von Designing Worlds online gestellt, die als Thema die verschiedenen Geschäftsmodelle virtueller Welten behandelte. Zu Gast waren Mal Burns von Metaverse Broadcasting, Ilan Tochner von Kitely und Maria Korolov von Hypergrid Business.

Obwohl damit die Runde etwas OpenSim-lastig war, wurde entgegen meiner Erwartungen gar nicht so doll auf Second Life eingeschlagen. Vor allem Frau Korolov scheint im Live-Gespräch ihre Anti-SL Propaganda nicht so stark in den Vordergrund zu stellen, wie in ihren oft fragwürdigen Blogartikeln. Die Aufzeichnung ist 100 Minuten lang und für eine Zusammenfassung einfach zu umfangreich.

Generelle Aussagen: SL ist zu teuer, hat den meisten Content, ist geeignet für privates Business, hat das beste Nutzer/Land-Verhältnis und ist als Treffpunkt für einfache Freizeitgestaltung am besten geeignet. OpenSim ist günstig, für Schul- und Lernbereiche deshalb gut geeignet, ist Spielplatz für Kreative und Tüftler, unterstützt die Sicherung von erstelltem Content, wird immer mehr von Firmen zu Meeting- und Konferenzzwecken genutzt, hat aber kein einheitliches Währungssystem.

Wer Englisch versteht und am Thema interessiert ist, kann sich die Aufzeichnung hier ansehen:
>> Business Models in Virtual Worlds

Quelle: Designing Worlds explores Business Models in Virtual Worlds



Quelle: NiranV Dean
Nirans Viewer Release 1.32

Auch in der vergangenen Woche hat NiranV Dean wieder eine neue Version seines Niran Viewers veröffentlicht. Gleich zu Beginn wird deutlich darauf hingewiesen, eventuelle Einstellungen von älteren Versionen zu löschen, da sonst bei Glow-Objekten ein neonartiger Effekt auftreten könnte.

Änderungen im Vergleich zur vorherigen Version:
  • Login Bildschirm zeigt nun ein Video. Das kann aber auch ausgeschaltet werden.
  • Gesturen kann man nahezu jede Buchstaben- oder Nummern-Taste der Tastatur zuweisen.
  • Die Merchant Outbox hat einen Fix für den Fehler mit unterschiedlichen Viewersprachen. Kann also jetzt auch mit Viewer in deutscher Sprache genutzt werden.
  • Kritische Funktionen im Videomenü wurden mit einem (!) versehen, um auf Probleme hinzuweisen.
  • Fix für IM und IM Historie bezüglich der Möglichkeiten von Username, Displayname oder beidem in der Fensterüberschrift.
  • Angehängte Lichtquellen (Facelights) können über die Einstellungen ausgeschaltet werden.
  • Fix für Schatten in Verbindung mit Alpha Texturen.
  • Änderungen an der Grundeinstellung des Rendering.
  • Kleiner Fehlerbereinigungen, wie z.B. die Erkennung von ATI Grafikkarten.

>> Download Nirans Viewer

Quelle: Release 1.32



Quelle: MDR Figaro
Kurzer MDR Radiobeitrag über SL

Am Dienstag wurde im Radiosender des Mitteldeutschen Rundfunks ein 4-minütiger Kurzbericht mit der Überschrift "Second Life - war da was?" gesendet. Diesen Beitrag kann man sich auf der MDR Homepage anhören (siehe Quellenlink). Entgegen meiner Erwartung beim Lesen der Überschrift, waren die Aussagen gar nicht so negativ. Das allerdings heute kein "echtes Geld" mehr in SL verdient werden könne, ist dem fehlenden Durchblick eines "ich schau mal kurz, was in SL noch los ist" Redakteurs geschuldet. Vielleicht hätte er mal einen Blick auf die Hersteller von Amaretto, Meeroos oder coldLogic werfen sollen.

In einem Kurzinterview kommt auch Angelika Gelende (SL: Angie Ling) zu Wort und stellt ihr Projekt "Virtuelles Leipzig" vor. Nach einem kurzen Blick in die zukünftige 3D Medienlandschaft, dann am Ende die Aussage des Moderators: "Wohl möglich werden dann auch noch virtuelle Welten wie Second Life ihren ganz großen Durchbruch erleben".

Quelle und Audioplayer: Second Life - war da was?



Quelle: insuedthueringen.de
Leben in einer Schein-Welt

Auf "in.Südthüringen.de" ist am Freitag ein Artikel über Onlinesucht erschienen. Im Mittelpunkt stand Second Life. Auch wenn ich das Schicksal der dort beschriebenen Person nachvollziehen kann und er sicher kein Einzelfall ist, sind meiner Meinung nach die Ursachen für einen solchen Verlauf nicht in irgendeiner Onlineplattform zu suchen, sondern in der gesellschaftlichen Umgebung des realen Lebens, sowie der Willenskraft und Selbstkontrolle der Person selbst. Als "Ersatzalltag" kann man ja eigentlich alles nehmen, was man selbst irgendwie als befriedigend empfindet. In diesem Beispiel war es eben Second Life, andere flüchten sich in den Alkohol, werden zum Fernsehjunkie, oder gehen in eine Spielothek.

Eigentlich hat Gero G. in einem einzigen Satz des Artikels bereits alles gesagt, was aus dem Thema rauszuholen ist: "Eines Morgens wachte ich auf, sah mein blasses, übernächtigtes Gesicht im Spiegel und wusste: Das kann es nicht gewesen sein. Ich muss aufhören!"

Quelle: Leben in einer Schein-Welt



Quelle: Linden Endowment for the Arts
Neues Media Theater der LEA

Am 15. April 2012 wird das neue Media Arts Center auf den LEA-Regionen eröffnet. Dieses 4-Sim Veranstaltungsgebäude kann von bis zu 240 Avataren gleichzeitig besucht werden. Es wurde relativ flexibel gestaltet und ermöglicht neben dem Abspielen von Machinima auch eine Chatbrücke, die mit beliebigen Regionen Verbindung aufnehmen kann, um mit dortigen Avataren eine Textkonversation zu führen. Die Videobildschirme werden transparent, sobald sie nicht mehr genutzt werden und AviewTV hat sein AV1000 System dort installiert, das verschiedene Aktionen zwischen Video-, Audio- und Web-Kanälen ermöglicht.

Entworfen hat das Theater Werner Kurosawa, der auch schon das vorherige Gebäude erstellt hatte. Das Design folgt dabei den Prinzipien des Voronoi-Diagramms. Zur Eröffnung am 15. April, wird Chantal Harvey die bisherigen Einreichungen zum diesjährigen Machinima 48 Hour Film Project präsentieren, bei dem nur Videos erlaubt sind, die innerhalb von 48 Stunden Arbeitszeit erstellt wurden. Ich werde kurz vor der Eröffnung noch einmal einen Hinweis hier im Blog posten.

>> Teleport zum Media Arts Center
>> Webseite LEA Media Arts Center

Quelle: April 15: Linden Endowment of the Arts Opens LEA Theatre



Quelle: Bryn Oh
Bryn Oh beginnt Arbeiten an Virgina Alone

Im Blog von Bryn Oh ist zu lesen, dass sie heute, am 1. April, ihre Installation "Standby" auf Immersiva abbauen wird. Im Anschluss will sie mit dem Aufbau ihres neuen und schon lange angekündigten Projektes "Virginia Alone" beginnen.

Was ich bisher zum Inhalt dieses Projektes gelesen habe, lässt mich mit Spannung auf die Fertigstellung warten, denn hier wird ein RL-Erlebnis von Bryn virtuell umgesetzt, das mehr als ungewöhnlich ist.

Laut Bryn dauert der Aufbau mehrere Monate, jedoch will sie versuchen, bis zum Start des International New Media Festival in Santa Fe am 22 Juni fertig zu sein, da Teile von Virginia Alone dort präsentiert werden sollen.

Quelle: Standby-->Virginia Alone



Quelle: avameo.de
Pia Piaggio bei den Mayas

Und wieder war Pia Piaggio in Second Life unterwegs, diesmal bei den Mayas. Maya Island ist ein Projekt der Universität von Washington, bei dem sich die Studenten um die Vermittlung von Wissen in virtuellen 3D-Umgebungen bemüht haben. Die Region ist deshalb nicht nur optisch an die alte Welt der Mayas angelehnt, sondern bietet auch viele Informationen über die damals sehr fortschrittliche Kultur dieses Volkes.

Unter anderem wird auch der Kalender der Mayas erklärt, auf dem ja das oft erwähnte Datum 21.12.2012 eine große Rolle spielt.

>> Teleport zu Maya Island

Quelle: Pia Piaggio bei den Mayas



Mein Video der Woche

Mein Video der Woche ist heute ein bisschen surreal und wurde auch stark nachbearbeitet. Das Video ist eine Einreichung von Pallina60 Loon zum diesjährigen MachinimUWA Wettbewerb, der unter dem Motto "Seek Wisdom" ("Auf der Suche nach Weisheit") steht.

Gezeigt wird im Zeitraffer der Verlauf eines Lebens und unter diesem Aspekt enthält das Video viele symbolische Abschnitte, die zu Gedanken anregen. Oberflächlich ein einfaches Machinima, aber doch irgendwo hintergründig.

Aus der YouTube Beschreibung:
Was ist die Farbe der Weisheit?
Meine Schule ist die Welt.
Mein Lehrer ist das Leben.
Meine Weisheit ist ein Regenbogen.



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