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Montag, 9. September 2019

[Star Citizen] - Patch 3.6.2 und die Origin 890 Jump

Seit Mitte November 2018 bin ich in Star Citizen unterwegs. Das ist ein virtuelles Universum von Wing Commander Entwickler Chris Roberts. Genutzt wird als Engine das kostenlose Lumberyard von Amazon Web Services (AWS). Ich wiederhole das nur kurz, weil ich ja relativ selten Beiträge zu Star Citizen schreibe. Ich schaue mir aber weiterhin jede Neuerung an.

Bei meinem letzten Bericht habe ich mich ziemlich aufgeregt über die Neuerungen für die Raumschiffsteuerung. In Version 3.6.0 wurde der Hover-Modus eingeführt, der eine Landung in einem Hangar für mich zur Crash-Orgie werden ließ. Nachdem ich nun sechs Wochen üben konnte, habe ich gelernt, wie man auch ohne das Schiff explodieren zu lassen, im Hangar landen kann. Dennoch kommen Landungen wie auf dem folgenden Bild, immer noch gelegentlich vor.

Missglückte Hangar-Landung mit meiner Jumpworks 300i. Immerhin ist mein Avatar da noch lebend herausgekommen.
Inzwischen gab es zwei Patch-Updates für Star Citizen. Bei Patch 3.6.1 wurden im Wesentlichen Fehler behoben, die aus der 3.6.0 zurückgemeldet wurden. Am 5. September ist nun Patch 3.6.2 erschienen und mit diesem Update wurde das Schiff "Origin 890 Jump" eingeführt. Das ist eine Luxus-Weltraum-Yacht, die ich auch gerne hätte. Aber RSI will dafür 1.025 Euro haben (reduziertes Frühkäuferangebot). Für ein virtuelles 3D-Objekt. Das liegt dann doch weit außerhalb meiner Schmerzgrenze.

Die Origin 890 Jump / Quelle: Robert Space Industries
Aktuell ist der Verkauf der 890 Jump bis morgen früh ausgesetzt. Dann startet Wave 2 mit einem erhöhten Preis. Deshalb kann ich die Verkaufsseite zur Zeit nicht verlinken. Aber die Werbeseite, die auch schon einige Einblicke gibt, ist weiterhin online.

Die Änderungen in Patch 3.6.2 betreffen dann auch weitestgehend Anpassungen für die 890 Jump. Zum Beispiel wurden auf den zwei bisher erschlossenen Planeten weitere XL-Hangars angelegt, damit das Schiff überhaupt starten und landen kann. Denn mit 123 Meter Länge, 52 Meter Breite und 24 Meter Höhe, gehört es zu den "Capital Size" Schiffen in Star Citizen.

Die Origin 890 Jump / Quelle: Robert Space Industries
Ansonsten gab es in Version 3.6.2 noch ein paar kleinere Anpassungen für die Auswirkungen von Waffen auf die Schilde von Schiffen und es wurden einige Performance Optimierungen vorgenommen. Das wird jedoch bei jedem Update angegeben und ist so etwas wie die internen Fehlerbereinigungen von Linden Lab.

Hier das neueste Werbevideo von RSI für die Origin 890 Jump. Die Animationen der Avatare und die Kameraführung sind CGI. Die allgemeine Grafik sowie das Interieur des Schiffes, sehen in Star Citizen aber tatsächlich so aus.

Star Citizen: Origin 890 Jump



Wer einen ausführlichen Walkthrough mit deutschen Kommentaren durch die 890 ansehen will, kann dieses Video der Crash Academy aufrufen. Allerdings ist das teilweise mit sehr hektischer Kamera.

Hier noch drei Fotos von einer meiner Erkundungsreisen in SC. Auf dem ersten Bild fliege ich mit einer Kruger P-72 Archimedes von Kruger Intergalactic. Das ist eines der kleinsten Schiffe die es in SC derzeit gibt. Entsprechend günstig ist auch der Preis. Ich bin damit in ArcCorp City auf einem Hausdach gelandet und habe mir die Stadt mal aus einer anderen Perspektive angesehen. Das ist optisch schon ziemlich gut gemacht.

Die Kruger P-72 Archimedes

Sonnenuntergang über ArcCorp City

Bis Ende 2019 soll dann der letzte Planet des Stanton Systems fertiggestellt werden. Das ist der Planet microTech mit der Megastadt namens New Babbage. Spätestens dann gibt es von mir wieder einen längeren Bericht.

Links:

Kommentare:

  1. Uff, stolzer Preis! Ich würde ein Zehntel davon schon ordentlich teuer nennen.....

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    1. Auf der anderen Seite sind wir ja auch von Second Life schon viel gewohnt. Dieses Schiff gibt es für den gleichen Preis wie eine Full-Region für vier Monate kostet. Zahlt man in SL danach nicht weiter, ist die Region wieder weg. Die 890 Jump bleibt aber so lange im Besitz des Käufers, bis Star Citizen irgendwann abgeschaltet wird. Das wird aber sicher noch zehn bis zwanzig Jahre dauern.

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    2. Das ist wohl wahr, aber ein ziemlich hinkender Vergleich. Das teuerste virtuelle item das ich je angeschafft habe, war ein Haus in ESO für etwa sechzig Euro. Klar gibt es Leute die bereit sind nen Tausender für ein Raumschiff hinzulegen, ich denke aber sie wären besser beraten es billiger anzubieten und dann durch "Masse" mehr Gewinn zu machen weil es sich für nen Hunni eventuell viel mehr User gönnen würden. 1000 Euro, das ist mehr als ein Monatseinkommen für viele Menschen.....

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