Zu sehen gibt es 18 Fotos von Gebäuden und anderen Behausungen aus Second Life. Insgesamt dreht sich aber nicht alles in der Ausstellung um das Second Life von Linden Lab, sondern um "Second Life" als Begriff für ein alternatives Leben, Denken oder Gefühl. Es geht um Träume von Menschen, die mit Hilfe von Plattformen, Objekten, Zeichnungen usw. zum Ausdruck gebracht werden.
Quelle: Trompe Loeil / Flickr |
Der Traum, den Anforderungen des täglichen Lebens zu entkommen, ist ein Traum, der von gemeinsamen Leiden - Staus, Schuluniformen oder schlechtem Wetter - inspiriert ist. "Second Life" sucht nach den jeweiligen Orten - real, erdacht und virtuell -, die außerhalb von gewöhnlicher Zeit und Raum existieren, nicht nur als Ergebnis von Träumen, sondern auch als Ergebnis der natürlichen Lebensphasen.
Durch eine Auswahl von Zeichnungen, Fotografien, Spielzeugen und Videospielen aus der CCA-Kollektion bietet "Second Life" sieben konkrete Einblicke in die Welt der Abkehr von allem. Während Erholung ein gemeinsames Thema unter ihnen ist, variieren die Mittel stark, um diese zu erreichen, vom Besuch von Rockkonzerten auf dem Musikfestivalgelände Phun City von Cedric Price über den Blick vom Muskoka-Boathouse von Shim-Sutcliffe bis hin zum Bau virtueller Viertel in SimCity 2000.
Quelle: Canadian Centre for Architecture
Quelle: Trompe Loeil / Flickr |
Es gibt mehrere Schaukästen zu jeweils einem Hilfsmittel, das zur Verwirklichung der eigenen Träume genutzt wurde. Der Schaukasten mit den SL-Fotos heißt "A place for an avatar" und er enthält neben SL‑Fotos auch noch Referenzen zu SimCity 2000, SimTown und Die Sims (siehe zweites Foto oben). Eine Liste der Objekte, die aus Second Life zu sehen sind, kann man sich auf diesem Foto ansehen.
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