Registerkarten

SimtippViewerServerKunstLL-BlogVideosVehikelAnleitungARC

Montag, 9. März 2020

Tivoli Cloud VR: Neue Welt basierend auf High Fidelity

Logo / Quelle: Tivoli Cloud VR
Schon am 15. November 2019, etwa einen Monat bevor Philip Rosedale das faktische Ende von High Fidelity ankündigte, stellte Caitlyn Meeks auf einer Webseite mit dem Namen "Tivoli Cloud VR" eine Plattform vor, die auf dem Open Source Code von High Fidelity aufbaut.

Caitlyn war zuvor knapp vier Jahre lang Leiterin für Content bei High Fidelity. In Second Life ist sie seit 2009 unter dem Account "Lemondrop Serendipity" unterwegs.

Caitlyn hat zusammen mit ihrer Partnerin Maki Deprez diese neue Plattform gegründet, nachdem abzusehen war, dass HiFi seinem Ende entgegengeht. Ihre Firma befindet sich im sonnigen Teneriffa, eine der Kanarischen Inseln, die durch einen Vulkan gebildet wurde. Deshalb lautet ihr Motto "Wir bauen ein räumliches Metaverse auf einer Vulkaninsel".

Im Eröffnungsbeitrag schreibt sie das Folgende:
"Gemeinsam bauen wir ein räumliches Metaverse auf den architektonischen Grundlagen auf, die zuerst von der Open-Source-Virtual-Reality-Firma High Fidelity gelegt wurden. Wir glauben, dass diese Architektur und ihre zukünftigen Nachkommen die Grundlage für das räumliche Metaverse-Netzwerk werden, auf das wir alle gewartet haben."

Objekt-Manipulation in Tivoli Cloud
Ich werde jetzt nicht die ganzen Details zusammenfassen, wie Tivoli Cloud einmal werden soll. Aktuell ist die Plattform noch in der Entwicklung und man kann sie noch nicht ausprobieren.

Seit dem Start des Projekts wurden auch insgesamt erst drei Blogposts mit Vorberichten geschrieben. Caitlyn und Maki wollen den "VR Winter", der aktuell bei fast allen VR‑Plattformen vorherrscht, praktisch mit der Entwicklung ihrer neuen Plattform überdauern.

Ende Februar gab es im neuesten Blogpost dann erste Screenshots und zwei Videos. Die Videos zeigen zwei Features, auf die man sich bisher konzentriert hat. Das erste Video widmet sich der Stimmenerkennung im Stil von Alexa. Man kann der virtuellen Welt quasi Befehle per Sprache geben.

Das zweite Video, das ich hier unten eingebettet habe, zeigt ein sehr genaues Augen-Tracking über die VR-Brille. Die Augen des Avatars blicken in die gleiche Richtung wie der Träger der Brille.

Tivoli has eye tracking!



Grafisch sieht Tivoli Cloud bis jetzt nicht besser aus als High Fidelity. Da es auf demselben Code beruht, ist das aber auch relativ verständlich. Statt dem Anime Avatar von Caitlyn, hätte man auch einen fotorealistischen Menschen verwenden können. Die Plattform soll wohl noch in diesem Jahr mit einer zugänglichen Beta starten. Ich werde mir das wahrscheinlich dann auch mal ansehen und wieder darüber berichten.

Links:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen