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Vor einiger Zeit hatte ich hier im Blog ein paar
Tipps aus der Firestorm-Wiki übersetzt, mit denen man Probleme beheben kann, die beim SL-Viewer in Verbindung mit dem neuen Windows 10 entstehen könnten. Seitdem sind dort einige Kommentare mit zusätzlichen Infos hinzugekommen. Der jüngste Kommentar vom Dienstag hat jetzt mit Windows 10 nicht direkt etwas zu tun, aber dreht sich um ein Thema, das ich schon länger selbst mal ausprobieren wollte. Und da das vielleicht auch anderen so geht, habe ich daraus nun eine kleine Anleitung gemacht.
In der
Wiki des Catznip Viewers wird ganz verständlich erklärt, wie man eine RAM-Disk für Windows einrichten kann, um sie dann als Laufwerk für den Cache des SL Viewers zu verwenden. Bei einer RAM-Disk wird einfach ein Teil des vorhandenen Arbeitsspeichers im PC abgezweigt und als Extra-Laufwerk in das Betriebssystem eingehängt (
siehe auch Wikipedia). Der Vorteil ist, dass eine RAM-Disk um ein Vielfaches schneller ist als eine herkömliche Festplatte und immer noch ein klein wenig schneller als ein Solid-State-Drive (SSD). Gegenüber dem SSD hat eine RAM-Disk aber auch noch den Vorteil, dass damit nicht die Lebensdauer der Speicherzellen durch permanente Schreibvorgänge im SL-Cache verringert wird.
Für die Anleitung aus der Catznip-Wiki wird das Programm
RAMDisk von Dataram verwendet. Die Vorteile dieses Programms sind manuelles Ein- und Ausschalten der RAM-Disk, so dass man ohne SL-Nutzung wieder das gesamte RAM des PCs für andere Zwecke zur Verfügung stehen hat. Außerdem lässt sich beim Ausschalten der RAM-Disk der Inhalt in einer Image-Datei auf Festplatte speichern, so dass er beim nächsten Start wieder zur Verfügung steht.
Da die Anleitung in der Catznip-Wiki schon etwas älter ist, ist auch die damals verwendete Freeware-Version nicht mehr aktuell. Mit dieser Version konnte man eine RAM-Disk mit bis zu 4 GB Speicher anlegen. Leider unterstützt die aktuelle Version nur noch bis zu 1 GB Speicher. Außerdem sehen inzwischen die Fenster und Registerkarten anders aus. Deshalb habe ich neue Screenshots erstellt.
Für meine Anleitung habe ich dann die vorletzte Version von RAMDisk installiert, da sie noch 4 GB Speicher unterstützt. Diese Version gibt es allerdings nicht beim Hersteller Dataram, sondern nur noch über einen Filehoster. Alternativ gebe ich noch den Link zur Downloadseite auf der Dataram-Homepage an. Dort kann man halt nur die neueste Version runterladen, die nur 1 GB Cache unterstützt. Aber sicherheitsbewusste Nutzer haben dann eben die Software direkt vom Hersteller.
Da die Anleitung mit den Screenshots doch ziemlich lang geworden ist, beginnt sie nach dem folgenden Link zur Unterseite: