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Freitag, 6. Mai 2016

Simtipp: Nusquam

Diese Region in Second Life, brauche ich eigentlich nicht mehr vorzustellen. Sie ist wohl der bisher am meisten erwähnte und fotografierte SL-Ort im Jahr 2016. Das war auch der Grund, warum ich nicht schon nach der Eröffnung von Nusquam Ende Februar, über diesen Sim berichtet habe. Wenn es jeder gleichzeitig macht, ist es irgendwie so gewöhnlich.


Ich werde heute auch gar nicht mehr so viel zu dieser Region schreiben. Zum einen bin ich schon müde, zum anderen liegt der Reiz dieser Region darin, dass es große Kornfelder gibt, auf denen nur Pferde, zwei Traktoren und ein paar Strohballen zu finden sind.



Ok, ganz so schlicht ist die Region dann doch nicht. Schon der Landepunkt ist in einer Scheune mit allerlei Krempel drin. Und mitten durch die Scheune führt ein Bahngleis. Das animiert dann auch gleich zum ersten Fotomotiv, das so ziemlich in jedem Bericht über Nusquam zu sehen ist. Also gibt es das auch von mir.


Ein weiteres Haus befindet sich auf der anderen Seite des Kornfelds. Mittendurch führt ein Weg mit einem einzelnen Baum am anderen Ende. Dieser Abschnitt war für mich das Herz dieser Region. Im Grunde sieht das wie ein klassisches Gemälde aus und neben dem Bahngleis, ist dieses Feld wohl das am zweithäufigsten fotografierte Motiv.


Das erwähnte zweite Haus, ist umfangreich eingerichtet. Dahinter befindet sich ein langer Steg ins Meer hinein. Aber auch da habe ich mit einer animierten Möwe ein gutes Motiv gefunden.



Nusquam ist eine Homestead. Das Windlight ist (glaube ich) "Morning Glory", eine der Standard-Einstellungen im Viewer. Ich habe es für alle Fotos verwendet, aber bei den Außenaufnahmen gelegentlich das Tone Mapping aktiviert, das die Farben ganz leicht ausbleicht, so wie bei einem alten Polaroid-Foto.



Über den Owner der Region gibt es auf Nusquam nur wenig bis gar keine Infos. Selbst die Zeile für den änderbaren Regionsnamen in der Land-Info ist leer. Die Region heißt einfach so, wie sie auch im SL-Grid heißt (was in SL eher die Ausnahme ist). Auf Flickr habe ich dann herausgefunden, dass Nusquam von Randi Lenroy und ihrer Freundin Clementine Ishtari gestaltet wurde. Beide zusammen betreiben das Label Paper Tree Designs, das Landschaftsgestaltung als Dienstleistung anbietet. Auf der Homepage sind auch noch andere Beipspielregionen zu sehen, die von den Beiden gestaltet wurden.


Einen interessanten Bereich auf der Region hatte ich noch nicht erwähnt. Das ist die steile Klippe im Südwesten des Sim. Dort endet das Bahngleis abrupt an einer zerstörten Brücke. Ich habe dort viel mit dem Kamerazoom gespielt, da der Hintergrund bei starkem Zoom undeutlich wird. Fast so als hätte man DoF aktiviert.

Also, sollte jemand diese Region tatsächlich noch nicht besichtigt haben, hier ist das Taxi:

>> Teleport zu Nusquam

Links:

Donnerstag, 5. Mai 2016

Dies und Das aus dem Web - KW 18 / 2016

Ich habe in den letzten Tagen wieder einige Links gesammelt, die von Meldungen stammen, zu denen ich jetzt keinen einzelnen Blogpost schreiben möchte. Und da ich heute auch einen längeren Fahrradausflug gemacht habe, hatte ich sowieso keine Zeit, irgendwas ausführlicher zu recherchieren.

Im Rhein-Main-Gebiet war heute super Wetter und die Apfelblüte ist gerade in ihrem Höhepunkt angekommen. Jedenfalls habe ich einen richtigen Farben- und Geruchskick bei meiner Tour bekommen. Manchmal ist es ganz aufregend, auch mal eine RL-Simulation zu erkunden.^^


Quelle: MadPea Blog
UNIA schließt am 31. Juli 2016

Am 2. Mai wurde im Blog von MadPea bekanntgegeben, dass das vor etwas mehr als einem Jahr gestartete Abenteuerspiel UNIA am 31. Juli 2016 geschlossen wird. UNIA zählte bei seinem Start zu den komplexesten Games in Second Life. Es wurde fast zwei Jahre lang entwickelt und nutzt in großem Umfang die Experience Tools, die beim Start noch relativ neu in Second Life waren.

Eigentlich wollte MadPea die Geschichte aus UNIA noch mit einem zweiten Teil fortsetzen, aber im August 2015 gab der Spiele-Entwickler dann bekannt, die Entwicklungen für UNIA einzustellen. Zu diesem Zeitpunkt wollte man das Spiel noch so lange weiterlaufen lassen, wie die Einnahmen durch HUD-Verkauf und Tips die Kosten für die zwei Regionen decken. Offensichtlich ist man nun an diesem Punkt angelangt.

Bis zum 31. Juli bekommt man jetzt das Gold-HUD zum halben Preis. Statt 1000 L$ kostet es nur noch 500 L$. Die anderen beiden HUDs (Bronze und Silber) wurden aus dem Vendor entfernt, so dass man nur noch mit dem am besten ausgestatteten HUD ins Spiel einsteigen kann.

Wer also UNIA noch nicht besucht hat, das aber noch möchte, sollte es in den nächsten drei Monaten tun.

>> Teleport zum Start von UNIA

Quelle: Every Dream Has To End – UNIA to Close July 31st

Weitere Infos bei mir im Blog:

Quelle: Lab Chat Homepage
Lab Chat #03 am 6. Mai

Heute hat Linden Lab erneut im SL-Blog die Meldung gepostet, dass am Freitag, den 6. Mai 2016 um 10:30am SLT (19:30 Uhr MESZ) das nächste Lab Chat stattfindet. Da sie das schon einmal vor 10 Tagen gepostet hatten, übersetze ich die Meldung nicht noch einmal.

Diesmal werden mit Ebbe, Oz und Troy gleich drei Lindens im LEA-Theater auf Fragen antworten, die aus dem zugehörigen Forenthread ausgewählt wurden. Bisher wurden 32 Beiträge gepostet, allerdings mit vielen Fragen, auf die schon in den vorherigen Lab Chats geantwortet wurde. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die gleichen Fragen nicht erneut gestellt werden.

Hier die drei Teleports zu jeweils einem Viertel des Theaters. Im letzten Viertel sitzen dann die Lab Chat Teilnehmer und ein paar special friends der Lindens.

Die einstündige Show soll diesmal nur als Audio aufgezeichnet und zur Verfügung gestellt werden. Ich versuche auch wieder hinzugehen, aber die Zusammenfassung werde ich erst anhand des Audio-Mittschnitts schreiben.

Quelle: Lab Chat Returns Friday with Ebbe, Oz and Troy Linden!

Siehe auch:

Quelle: Sanders Parzelle in Second Life
Noch mehr Presse zum US-Wahlkampf

Vor fünf Tagen hatte ich hier unter anderem einen Artikel aus der ZEIT ONLINE vorgestellt, der sich um den in Second Life entbrannten Streit zwischen den beiden Präsidentschaftskandidaten Trump und Sanders gedreht hat. Der weitgehend sachliche Ereignisbericht, wurde dann leider vom Autor durch unqualifizerte Aussagen über Second Life wieder zunichtegemacht.

Am 1. Mai hat dann auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung nachgezogen. Der Inhalt zu den Ereignissen entspricht im Wesentlichen dem aus ZEIT ONLINE. Und auch bei den unrecherchierten Bemerkungen in Richtung SL, steht die FAZ der ZEIT um nichts nach.

Beispiel:
"Während in der realen Welt noch über den Einfluss von digitalen Plattformen wie Facebook auf den amerikanischen Wahlkampf debattiert wird, finden in den Nicht-Orten der totgeglaubten digitalen Ruine „Second Life“ politische Affronts gegen den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Bernie Sanders, statt."
Quelle: Trump-Anhänger tyrannisieren Bernie Sanders
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Der zweite deutschsprachige Artikel ist dann am 4. Mai bei unseren österreichischen Nachbarn erschienen. Dort schreibt der Standard "Second Life": Trump-Dämonen mit Hakenkreuzen belagern Fans von Bernie Sanders.

Im Standard ist der Autor jedoch nicht völlig ahnungslos, was den generellen Zustand von Second Life betrifft. Immerhin kann man im letzten Absatz lesen:
"Obwohl der Hype um "Second Life" längst verflogen ist, wird die Plattform immer noch rege genutzt."
Quelle: "Second Life": Trump-Dämonen mit Hakenkreuzen belagern Fans von Bernie Sanders


Quelle: Simtipp: Furillen
Furillen Sim wieder geschlossen

Im November 2015 hatte Serene Footman den Sim Furillen in Second Life eröffnet. Das war ein Nachbau der gleichnamigen RL-Insel aus Schweden. Seitdem fanden auf dieser Region durchgehend Partys, Kunstausstellungen und Wettbewerbe statt. Serene dokumentierte diese Ereignisse oft mehrmals täglich in seinem Blog. Und in der Flickr-Gruppe wurden in sechs Monaten 4.600 Fotos zur Region gepostet.

Aber wie ein altes Sprichwort schon besagt: Sterne, die am hellsten brennen, verlöschen auch am schnellsten. Und so hat Serene am 30. April angekündigt, Furillen wieder zu schließen. Und am 1. Mai war die Region bereits nicht mehr zugänglich.

Serene bleibt aber weiter aktiv in SL und will auch über Events und seine eigenen Gedanken weiterhin bloggen. Irgendwann im Herbst will er dann eine neue Region gestalten, die er schon länger als Idee im Kopf hatte. Da sich die Trauer der regelmäßigen Besucher von Furillen in Grenzen hält, war dieser Schritt von Serene wohl insgesamt auch gar nicht so verkehrt.

Quelle: Important Announcement

Siehe auch:

Quelle: Fantasy Faire 2016 - The Golden Delta
Fantasy Faire erfolgreich für RFL

Die Fantasy Faire ist zwar seit einigen Tagen vorbei, aber ich wollte hier noch schnell die Zahlen der Einnahmen für den Relay For Life (RFL) bekanntgeben. Die FF war von allen RFL-Veranstaltungen in diesem Jahr die bei weitem erfolgreichste, was das Einspielen von Spenden betrifft.

Nachdem am Sonntagnacht auch die Auktionen beendet waren, erzielte die Faire insgesamt 7.706.070 Linden Dollar für den RFL. Das sind umgerechnet 30.824 US-Dollar. Dass am letzten Tag noch einmal über eine Millionen L$ dazu kamen, lag an den fetten Auktionsobjekten. Unter anderem wurde die komplette Installation auf der Region Breeze versteigert. Oder auch der hohe Turm auf der Region Danganon.

Ein weiteres Indiz, dass die FF sehr erfolgreich war ist, dass im zugehörigen Blog seit Sonntag immer noch jeden Tag neue Blogposts geschrieben werden. Viele Gastblogger erzählen zum Beispiel ihre RP-Geschichten weiter, die sie auf der Faire begonnen haben.


Quelle: Relay For Life Of Second Life - Totals Page


Quelle: Play Blocksworld
Blocksworld jetzt auch online spielen

Ebbe Altberg hat auf Twitter eine Meldung von Josh Carpenter geteilt, in der Josh auf eine WebVR Anwendung aufmerksam machte, die Linden Lab auf ihrer Blocksworld Homepage installiert hat. Für alle, die das noch nie gehört haben: Blocksworld ist eine App für das iPhone, mit der Kinder eine einfache 3D Welt im Playmobil-Stil erhalten, in der sich einfache Spiele und Anwendungen über Drag & Drop erstellen lassen.

Bisher konnte man Blockworld eben nur auf einem iPhone oder iPad spielen. Nun hat Linden Lab mit besagter WebVR-Technologie diese App als Webseite eingerichtet. Als Browser wird der Firefox empfohlen, bei mir hat aber der Chrome besser funktioniert.

Eigene Anwendungen kann man auf der Webseite nicht erstellen, aber eben die Anwendungen anderer Nutzer ausprobieren. Manches ist Käse und manches ist ganz lustig. Am besten von dem, was ich selbst probiert habe, fand ich noch Jurassic park Indominus Rex fight.

Damit das im Firefox funktioniert, muss man in den "about:config" Einstellungen die Variable "dom.max_script_run_time" auf 60 Sekunden erhöhen. Auf eine detaillierte Anleitung verzichte ich aber. Beim Chrome muss man das nicht machen. Zu den Spielen geht es über den Quellenlink.

Quelle: Play Blocksworld


Drax Files Radio Hour #114: Ebbe (SVVR 2016 Part 1)

Quelle: the drax files radio hour [with jo yardley]
Als die Drax Files Radio Hour noch relativ neu war, hatte ich öfter mal eine Sendung zusammengefasst. Das ist aber aus verschiedenen Gründen immer seltener geworden. Einmal, weil es einfach sehr zeitaufwändig ist, eine Radiosendung von einer Stunde Länge in einem Text zusammenzufassen.

Ein weiterer Grund war die zunehmende VR-Verlagerung der Sendung. Es gab oft mehrere Folgen hintereinander, die nur noch Oculus Rift, Vive, Leap und Co zum Inhalt hatten. Eigentlich steht auf der About-Seite, dass die Sendung sich mit Second Life und dem Metaverse beschäftigt. Dazu zähle ich die reinen VR-Brillen erst mal nicht.

Da aber die Sendung vom letzten Freitag nur die halbe Länge hatte, ein Interview mit Ebbe Altberg über Sansar enthalten ist und weil im Banner zur Sendung ein Foto aus meinem Blog verwendet wurde (ohne das aber dort zu erwähnen), gibt es heute mal wieder eine kurze Zusammenfassung der Podcast Show.

Das Interview von Draxtor Despres mit Ebbe Altberg startet gleich zu Beginn der Sendung. Es wurde während der SVVR 2016 in San Francisco geführt, kurz nachdem Ebbe aus New Orleans von der Collision Konferenz kam. Dazu stellt Drax dann auch gleich seine ersten Fragen. Ich werde jetzt aber nicht Fragen und Antworten hier auflisten, sondern nur die Antworten, die man auch ohne Fragen verstehen sollte.

Aussagen von Ebbe Altberg während des Interviews
  • Ebbe hat die Collision Konferenz genutzt, um den Start der Bewerbungsphase für einen frühen Zugang zu Sansar bekanntzugeben.
  • Obwohl man bei der Bewerbung auch andere 3D Programme zu Erstellung von Sansar-Content ankreuzen kann, wird aktuell noch immer ausschließlich Maya zum Hochladen von Inhalten unterstützt. Wenn aber im Sommer dann die ersten Bewerber Zugang erhalten, wird allgemein das Hochladen im FBX-Format unterstützt, das fast jedes gute 3D Programm erzeugen kann.
  • Das Video, das Ebbe auf der Collision gezeigt hat und aus dem ich auch die erwähnten Screenshots erstellt habe, wird voraussichtlich nicht veröffentlicht.
  • Das Erstellen von Objekten innerhalb von Sansar wird nicht, wie in Second Life, während der laufenden Simulation möglich sein, sondern man muss sich dazu in einen Bearbeitungsmodus begeben, der nicht gleichzeitig für andere Nutzer sichtbar oder benutzbar ist. Oder anders ausgedrückt: Der Bearbeitungsmodus ist eine Einzelnutzer-Umgebung. Hat man seine Bearbeitung fertig, wird es in die "live" Welt übertragen und dabei wird eine Optimierung der Mesh-Struktur vorgenommen. Ebbe sagt, in SL würde das direkte inworld Bauen viel Performance kosten. Das soll mit dieser ausgelagerten Methode vermieden werden. Denn wegen den VR-Brillen muss Sansar mit 90 FPS laufen.
  • Ebbe hofft, dass man bis Ende des Jahres auch die Möglichkeit hinbekommt, dass mehrere Avatare gleichzeitig in den gleichen Bearbeitungsmodus gehen können. Linden Lab will auf jeden Fall irgendwann auch Multi-Nutzer-Umgebungen für gemeinsames Bauen in Sansar haben.
  • Zu Beginn wird es im erwähnten Bearbeitungsmodus nicht möglich sein, Mesh-Objekte zu bearbeiten.
  • Interaktionen mit dynamischen Objekten sind jedoch jederzeit direkt in Sansar möglich. Also einen Stuhl verrücken oder einen Ball werfen.
  • Solange der Bearbeitungsmodus nicht voll funktionsfähig ist, wird der Content in Sansar fast ausschließlich durch Importieren von bestehenden Elementen aus dem Web, oder von Maya-Projekten der Sansar-Nutzer erzeugt.
Draxtor Despres und Ebbe Altberg beim Interview während der SVVR 2016
  • Ohne einen genauen Termin zu nennen, erwähnt Ebbe dann, dass es irgendwann auch mal möglich sein soll, ein Mesh-Objekt inworld zu bearbeiten.
  • Ebbes Gleichnis: Alles, was man im RL nutzt, wie die Kleidung, die Wohnungseinrichtung, das Auto, usw., stellt man ja auch nicht selbst her. Man kauft sich die Objekte und stellt sie sich nach den eigenen Vorstellungen zusammen. Also bestimmte Jacke mit Hose, Eßtisch im Wohnzimmer nah ans Fenster, usw. Dadurch fühlen sich die gekauften Objekte wie etwas Eigenes an. Und genau das will Linden Lab in Sansar auch ermöglichen und zwar so, dass es super leicht von jedem durchgeführt werden kann.
    Anm.: Vielleicht ist ja gerade der Reiz, dass man in virtuellen Welten ein Haus auch komplett selbst bauen kann, der Grund für viele, in einer solchen Umgebung einzuloggen.
  • Ebbes Philosophie: In einen Laden gehen und sich eine bestimmte Jacke zu kaufen, ist der kreative Prozess eines Erstellers. Weil man sich ja etwas aussucht, das zu einem passt und was der eigenen Persönlichkeit Ausdruck verleiht. (*hm*)
  • Philip Rosedale und Ebbe sind Freunde. Sie pflegen einen regen Austausch von Informationen, auch über Dinge, die bei Linden Lab und High Fidelity gut oder schlecht funktionieren. Ebbe sieht High Fidelity nicht als Konkurenz. Er meint, viele Welten können gleichzeitig nebeneinander existieren. Es wird keinen Gewinner geben, der dann das Metaverse beherrschen wird.
  • In Sansar wird es den Anbietern von Spaces (Gebieten, Umgebungen, etc.) überlassen, wie sich die Nutzer identifizieren müssen, die ihren Bereich betreten. Vielleicht reicht ein Pseudonym dafür aus, vielleicht will der Anbieter aber auch die RL-Daten.
  • Ebbe naiv: "Ich vertraue Facebook. Die Leute dort machen einen wirklich guten Job."
  • Wenn Sansar nur für anonyme Nutzer konzipiert werden würde, bliebe die Plattform immer ein Nischenprodukt. Deshalb wird es wohl auch eine Idenfizierung in Sansar über einen Facebook Account geben.
  • Verhaltensweisen von Sansar-Nutzern werden von Linden Lab ausgewertet, um den Anbietern von Experiences statistische Daten zu liefern und auch, um für die eigene Entwicklung der Plattform wichtige Erkenntnisse zu sammeln. Gezielte Werbung aufgrund der Auswertung, soll es aber nicht geben.
  • Linden Lab erhält aus den L$-Umsätzen, die inworld in Second Life gemacht werden, keine Provisionen. In Sansar wird Linden Lab dafür eine Gebühr verlangen. Dafür wird dann eben Land günstiger.
Ebbes Präsentation auf der SVVR / Quelle: draxfiles.com
  • Es wird auch verschiedene Nutzer-Level geben. Wer zum Beispiel eine gewisse Anzahl an Inventarobjekten überschreitet, muss ein Level höher gehen, was dann mehr Gebühren kostet. Die richtig interesannten Tools für Sansar (z.B. direktes Importieren aus Maya heraus), gibt es ebenfalls nur über ein Abo, das Geld kostet.
  • Als reiner Konsument oder Besucher ist der Zugang zu Sansar kostenlos.
  • Ein erster Login in Sansar könnte zukünftig so aussehen: Auf der Webseite des Anbieters ist ein Link zur Experience in Sansar. Klickt man ihn an, wird der Viewer automatisch heruntergeladen und anschließend öffnet sich eine Maske, die nach Logindaten fragt. Das kann von "Anonymer Gast" bis zu "RL-Daten mit Kreditkartennummer" variieren. Bei anonymer Gast klickt der Nutzer einfach auf den Login-Button und rezzt dann in der gewählten Experience.
  • Ebbe ist großer VR-Fan. Er sagt, mit einer VR-Brille ist man selbst sein Avatar. Man nimmt seine Identität an.

Hier kann man sich die Sendung anhören, genauso wie auf der Seite zum Quellenlink:



Links:

Quelle: show #114: ebbe (svvr 2016 part1)
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Anm.:
Auweia, mit zunehmenden Informationen über Sansar sinkt mein Interesse daran immer weiter. Man merkt deutlich, dass Linden Lab Sansar nicht für die SL-Nutzer entwickelt, sondern eher für die Genration Facebook. Wenn ich mal alle Infos zusammenfasse, die ich bisher gelesen und gehört habe, dann dürfte sich die Kreativität, die wir von SL her kennen, in Sansar m.E. nicht entwickeln.

Mittwoch, 4. Mai 2016

[LL Blog] - Aktualisiert euren Webbrowser, um sichere Zahlungen zu gewährleisten

von Linden Lab am 04.05.2016 um 10:16am PDT (19:16 Uhr MESZ)
- Blogübersetzung -


Quelle: SL Brand Center
Im Rahmen unserer laufenden Arbeiten, Second Life Transaktionen sicher und in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften zu halten, aktualisieren wir nun die Browser-Anforderungen für den Second Life Web-Cashier (das Serviceprogramm, das ihr seht, wenn ihr euch im Web anmeldet und eine Zahlung vornehmt).

Bis zum 15. Juni 2016, müsst ihr einen Webbrowser verwenden, der TLS 1.2 unterstützt, um auf den Second Life Web-Cashier zugreifen zu können. Wenn euer Browser TLS 1.2 nicht unterstützt, werdet ihr nach diesem Datum nicht mehr in der Lage sein, auf den Cashier zuzugreifen, um L$ zu senden, zu empfangen oder zu tauschen.

Bitte überprüft, dass eure Browser-Sicherheitsunterstützung auf dem neuesten Stand ist. Ihr könnt das einfach machen, indem ihr die Seite https://www.howsmyssl.com/ besucht und kontrolliert, ob TLS 1.2 im Abschnitt der Version erkannt wird:


Eine aktualisierte Sicherheitsunterstützung ist auch für den Zugriff auf den Cashier über den Second Life Viewer erforderlich. Die neueste Version des offiziellen SL-Viewers ist sicher. Ihr könnt ihn hier herunterladen: http://secondlife.com/support/downloads/.

Wenn ihr nicht die neueste Version des offiziellen SL-Viewers verwendet, dann prüft den Browser, der in eurem Viewer eingebaut ist, mit dem gleichen Test, wie oben beschrieben. Aktiv gepflegte Third Party Viewer sollten Versionen eingebaut haben, die die erforderliche Unterstützung enthalten. Ältere oder nicht gepflegte Viewer haben das möglicherweise nicht und ihr werdet nicht in der Lage sein, diese nach dem Ablauf der Frist für L$ Transaktionen zu verwenden, wenn ihr keine Aktualisierung dürchführt.

Wenn ihr euren Webbrowser aktualisieren müsst (oder nicht sicher seid), könnt ihr die neuesten Versionen der gängigen Browser über diese Links herunterladen:

Quelle: Update Your Web Browser to Ensure Secure Payments
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Anm.:
Eigentlich sollten alle TPVs in der Liste "Active Full Viewers" bereits TLS 1.2 unterstützen, denn Oz Linden hatte seit Beginn des Jahres bei jedem Treffen der TPV-Entwickler darauf hingewiesen. Die Umstellung ist für LL erforderlich, da dieser Sicherheitsstandard beim Zahlungsverkehr von der US-Finanzbehörde vorgeschrieben wurde.

Stichtag ist der 15. Juni 2016. Wer immer noch mit Viewern, wie dem Imprudence oder dem Singularity in SL einloggt, sollte entweder umsteigen oder sich bewusst sein, dass man nach dem Stichtag eben keine inworld Zahlungen mehr vornehmen kann. Was ja für so manch einen gar nicht mal die schlechtere Alternative ist. :)

Für den Test des Viewers ist es notwendig, den internen Browser im Viewer zu öffnen und dort ebenfalls die Seite aufzurufen, die in der LL-Meldung genannt wird. Jeder TPV bietet dazu verschiedene Möglichkeiten an. Jedoch sollte in jedem TPV der interne Browser über den folgenden Menüpunkt geöffnet werden können (hier am Beispiel Alchemy Viewer):
> Entwickler > UI > Webinhaltsbrowser
Wobei der eigentliche Menüpunkt auch Browser, Webbrowser, HTML-Browser oder sowas in der Art heißen kann.

Webbrowser im Alchemy Viewer öffnen

Dienstag, 3. Mai 2016

LEA 28: "Too near a Black hole" von Mandel Solano

In meinem Bestreben, alle 20 Regionen der laufenden LEA AiR-Runde hier im Blog vorzustellen, gibt es heute den vorletzten Bericht. Zu "Too near a Black hole" von Mandel Solano habe ich bisher eigentlich noch nirgendwo im Web etwas gelesen. Schon gar nicht im LEA-Blog. Doch diese Installation verdient auf jeden Fall eine Vorstellung, denn es werden dort drei technische Spezialitäten von Second Life auf eine Weise vereint, wie ich sie so auch noch nicht gesehen habe.

Der Eingang zum "Black Hole"
Die Region LEA 28, auf der die Installation aufgebaut ist, gehört zu einem Viererverbund, der sich "5 Dimensions" nennt und bei dem die Gestalter aller vier Regionen auf einer gemeinsamen Plattform auf 3000 Metern Höhe verschiedene Veranstaltungen durchführen. Zuletzt gab es am 1. Mai eine Partikelshow von Sky Fire.

Im Inneren des Black Hole - ziemlich am Anfang
Das Black Hole kurz vor dem Ende
"Too near a Black hole" ist eine Installation mit drei Bereichen. Die ersten beiden Abschnitte sind dabei noch nicht mal so aufregend, aber der dritte Teil hat mich dann doch erstaunt und ich muss da in den nächsten Tagen unbedingt noch einmal hin. Wichtig ist bei allen drei Abschnitten, das erweiterte Beleuchtungsmodell (ALM) zu aktivieren und auch Schatten mit Projektoren einzuschalten.

Im zweiten Teil der Installation gibt es lustige Materialtexturen
Die drei technischen Spezialitäten, von denen ich ganz oben gesprochen habe, sind Materialtexturen, Projektorlichter und Projektorreflektionen. Letzteres ist scheinbar bei den meisten SL-Bewohnern in Vergessenheit geraten. Bereits 2014 hatte nämlich Geenz Spad im Zuge eines JIRA-Reports diese Simulation von Spiegelungen der Umgebung für den SL-Viewer entwickelt. Ich hatte dazu hier mal einen längeren Bericht geschrieben. Und im dritten Teil von "Too near a Black hole" wird dieser Effekt in unglaublicher Itensität genutzt. Wirklich geil!

Schattenspiele
Doch zunächst zu den ersten beiden Abschnitten. Auf der Landeplattform befinden sich ein paar Infoprims und eben das im Namen der Installation benannte Schwarze Loch. Das ist eine spiralförmige Röhre, in der man einfach nur nach unten gehen muss. Im Inneren gibt es animierte Projektorlichter zu sehen. Die Farben ändern sich dabei vom anfänglich harmonischen Gelb-Orange nach unten hin zu einem psychodelischen Allerlei.

Mein T-Shirt ist eigentlich weiß :)
Der zweite Teil der Installation besteht aus vielen kleinen Räumen, die rund um den Ausgang des Schwarzen Lochs angeordnet sind. Die Wände dieser Räume sind phantom, so dass man einfach durchlaufen kann. Die Innenwände der Räume sind zum Teil mit Materialtexturen versehen, die bereits reflektieren, aber noch nicht spiegeln. Dazu gibt es in einigen Räumen auch noch Projektorlichter, die den Avatar anstrahlen. Damit kann man sich gut als Rainbow Warrior ablichten (siehe Foto oben).

Der dritte Teil der Installation. In jedem Würfel gibt es super Effekte
Zum dritten Teil kommt man dann über zwei Teleports. Direkt neben dem Ausgang des Black Hole ist eine Kugel. Ein Klick darauf bringt den Avatar zurück auf die Landeplattform. Und dort sollte man dann den Würfel mit dem Hovertext "Another Installation above" anklicken (oder sowas in der Art, ich habe es mir nicht gemerkt). Dann kommt man auf eine zunächst einfach wirkende Ebene, mit schlichten Primwürfeln in Hauswand-Optik. Jeder dieser Würfel hat aber eine Innentexturierung, bei der einem die Wahrnehmung zum Teil versagt.

Eleganz des Einfachen - einfach schön
Wie gesagt, fast alle Texturen in den Würfeln verwenden Projektorreflektionen. Deshalb erscheinen einige Würfel von innen viel größer als sie eigentlich sind. Im nächsten Bild sieht man ein Beispiel. Nicht nur alle vier Wände reflektieren den tatsächlich vorhandenen Raum in alle Richtungen noch einmal, sondern auch nach unten wird der gesamte Raum gespiegelt. Ich habe auf diesem pinkfarbenen Pad gestanden und einfach nur gestaunt. Wieso wird dieser Effekt so selten in Second Life eingesetzt?

Dieser Raum ist atemberaubend
Wer jetzt denkt, sowas kann man ja auch mit statischen Texturen ganz leicht machen, der sollte selbst mal in einen solchen Raum gehen und die Kamera in ihrer Position verändern. Denn bei Projektorreflektionen werden die Spiegelungen perspektivisch korrekt mitbewegt.

In einem anderen Raum ist der Boden mit einer zerknitterten Silberfolie bedeckt. Dazu stehen dort stylische Objekte herum und ein starkes, seitliches Licht erzeugt Schatten. Im hinteren Bereich wird der Raum durch eine Art holografische Projektion wiederum vergrößert. Aber da ist eben nichts. Will man da hineinlaufen, steht man stattdessen wieder draußen vor dem Würfel.

Im Labor mit Doktor M.
Im nächsten Bild sind die Wände eigentlich dort, wo sich die rechteckigen Rahmen befinden. Die grünen Flächen sind wieder Projektorreflektionen vom Feinsten.

Bildunterschrift hinzufügen
Wie ihr merkt, bin ich von so etwas ziemlich begeistert. Ich mag es, wenn meine Sinne getäuscht werden. Als vor langer Zeit diese Stereogramme (oder auch SIRDS) populär waren, fand ich das auch schon ziemlich lustig.

Auf dem letzten Foto ist nur die bunte Textur auf der rechten Seite tatsächlich auf der Primfläche vorhanden. Wie die anderen beiden bunten Flächen in der Mitte und links daraus entstehen, kann ich in diesem Fall nicht sagen, denn hier ist keine direkte Reflektion im Spiel.

Das Rechteck ist die Tür - dahinter das Spiegeluniversum...
Schade, dass diese Installation nicht auch andere begeistert. Denn ich würde gerne weitere Fotos sehen, schon allein, um sie mit der Optik aus meinem Viewer zu vergleichen. Für alle Licht-, Schatten-, Projektor- und Materialtexturen-Fans, ist eine Besichtigung wirklich zu empfehlen.

Zusammenfassung:

Too near a Black hole

Tabelle zur LEA Runde 10
Auf der Unterseite gibt es die aktualisierte Tabelle mit den Links zu meinen bisherigen Berichten aus der zehnten Runde des LEA-AiR-Programms. Man kann sie über den nachfolgenden Link öffnen.

Erste Zahlen für Umsteiger auf Grandfathered-Tier

Quelle: SL Grid Survey / Tyche Shepherd
Am 4. April hatte Linden Lab ein Angebot gestartet, bei dem Besitzer einer privaten Fullprim oder Homestead Region in Second Life, mit einer einmaligen Disagio-Gebühr ihre monatlichen Tier-Zahlungen an Linden Lab dauerhaft senken konnten. Heute habe ich im Blog von Ciaran Laval gesehen, dass Tyche Shepherd bereits am 27. April erste statistische Zahlen dazu in ihrem monatlichen Private Estate Survey präsentiert hat.

Demnach wurden vom 4. bis 27. April 2016 20,8% der Fullprim Regionen und 3,8% der Homestead Regionen auf die günstigeren Monatsgebühren umgestellt. Bei den Homesteads ist die Rate so niedrig, weil bereits vor dem Start des Angebots 85% aller Homesteads einen Grandfathered-Status hatten. In Stückzahlen macht das 1.960 umgestiegene Fullprim Regionen und 302 umgestiegene Homesteads, allerdings liegt hier die Fehlermöglichkeit bei +/- 145 bzw. 117 Regionen.

Mit den reduzierten Tier-Gebühren betragen die Einnahmen von Linden Lab an den Estate Regionen jetzt nur noch etwa 3.071.000 US-Dollar pro Monat. Im März waren es noch 3.385.000 US-Dollar. Das macht ein Minus von 205.000 US-Dollar, oder auch 9,3%.

Mit den etwa 2.262 umgestiegenen Regionen im April, hat Linden Lab geschätzte 1.096.000 US-Dollar an zusätzlichen Einmalzahlungen eingenommen. Das gleicht natürlich die 205.000 US$ Verlust durch geringere monatliche Tier-Einnahmen erst einmal aus, aber eben nur für etwa fünf Monate. Danach wird es für sie ein Minusgeschäft.

Im Private Estate Report von Tyche werden noch weitere Zahlen zu allgemeinen Statistiken privater Regionen aufgeführt, die aber mit dem Grandfathered Downgrade nicht direkt etwas zu tun haben. Stattdessen zeige ich lieber noch die aktuellen Gesamtzahlen zu den privaten Regionen vom 1. Mai 2016, die Tyche erst gestern veröffentlicht hat.

Quelle: Tyche Shepherd / SLU
Demnach gab es vergangene Woche einen Zuwachs von einer privaten Region im SL-Grid. Insgesamt war es von den 17 Wochen seit Jahresanfang die vierte Woche, in der es ein Plus bei den Regionen gab. Dennoch ist die Gesamtzahl seit dem 1. Januar um 270 Regionen zurückgegangen (1,5%). Verglichen mit den gleichen Zeiträumen vorheriger Jahre, ist hier allerdings eine Verlangsamung des Rückgangs zu sehen. Die vier Wochen mit einem Plus, waren alle innerhalb der letzten acht Wochen.

Insgesamt gab es am 1. Mai 2016 im SL-Grid 24.553 Regionen. Davon waren 17.505 private Regionen und 7.048 Linden Regionen (Mainland). Bei diesen Zahlen brauchen wir uns aktuell noch keine Sorgen darum machen, dass SL in nächster Zeit langweilig wird. :)

Ich werde versuchen, auch den Private Estate Report von Ende Mai hier wieder vorzustellen, denn das Angebot von Linden Lab zum Umsteigen gilt ja noch bis 4. Oktober 2016 und sehr wahrscheinlich werden noch weitere Regionen nachziehen, wenn die Owner zum Beispiel erst mal die Umsteigergebühr irgendwie auftreiben müssen.

Links:

Montag, 2. Mai 2016

UWA: Ausstellungskatalog "Pursue Imposible" erschienen

Quelle: UWA Catalog
Heute ist es bei mir im Blog etwas kunstlastig, aber ich habe aktuell kein anderes Thema. Bis Ende 2015 war die University of Western Australia (UWA) einer der treibenden Unterstützer von virtueller Kunst und Machinima in Second Life. Mit ihren vielen Wettbewerben hatte die Universität stets SL-Nutzer dazu ermutigt, sich auch mal in diesem Bereich zu versuchen. Der letzte große Wettbewerb dieser Art war "Pursue Imposible", der vom 1. August bis 31. Oktober 2015 gelaufen ist.

Bei der Preisverleihung am 13. Dezember wurden dann 500.000 Linden Dollar an diejenigen Teilnehmer vergeben, die von der Jury auf einen der vorderen Plätze gewählt wurden. Leider hatte bereits einige Tage vor der Preisverleihung die UWA in Second Life bekanntgegeben, ihr Wettbewerbsprogramm zu beenden. Jegathesan Jegasothy (Jayjay Zifanwe in SL), der bis dahin verantwortliche Manager für die virtuellen Aktivitäten der UWA, hat sich aus privaten Gründen aus der aktiven Betreuung des Programms zurückgezogen und offenbar ist niemand da, der ihn ersetzen könnte.

"An Ibis In Pursuit" von Corcosman Voom
Die Verwaltung der weiterbestehenden Second Life Regionen der UWA, hat ab 2016 dann FreeWee Ling übernommen, von der aber seit Dezember auch nichts mehr zu hören war.

Heute hat sie sich jedoch im UWA-Blog gemeldet und den Ausstellungskatalog für den "Pursue Imposible" Wettbewerb veröffentlicht. Ein solcher Katalog wurde zu jeder der acht großen 3D Art Challenge und MachinimUWA Veranstaltungen erstellt. Dazu noch weitere Kataloge von anderen Ausstellungen. Alles zusammen ist auf der Seite UWA Studies in Virtual Arts (UWA-SiVA) zur Ansicht hinterlegt.

"RACE: Human - PLANET: Earth" von Sharni Azalee
Ich habe den Katalog nur mal schnell durchgeblättert. Bis Seite 132 werden alle 59 Kunstinstallationen noch einmal gezeigt und danach gibt es Screenshots aller 45 Machinimas mit Link auf die entsprechenden Videoseiten zum Anschauen.

Interessant sind auch die ersten paar Seiten, auf denen Hintergrundinformationen und Statistiken gegeben werden, wie zum Beispiel die Anzahl der Teilnehmer aus den verschiedenen Ländern. Da wird ganz gut erkennbar, wie international die Bewohner von Second Life doch sind.

Den Katalog kann man für 50 US$ auch als gedruckte Version erwerben. Allerdings ist die Auflage sehr klein. Wer einen haben will, muss sich bei Jayjay Zifanwe per IM melden und im Fall einer Zusage den Betrag in L$ an ihn zahlen.

Ich habe hier unten den Katalog mal eingebettet, aber besser kommt er in voller Größe über den Direktlink. Die zwei kleinen Fotos hier im Beitrag habe ich bei meinem Besuch der Ausstellung selbst geschossen.



>> Direktlink zum Katalog

Quelle: [UWA] - PURSUE IMPOSSIBLE Exhibition Catalog

Links:

Windlight Magazine Mai 2016

Quelle: Windlight Magazine
Am 1. Mai 2016 wurde eine neue Ausgabe des Windlight Magazine veröffentlicht. Nachdem im April nur sieben Themen im Magazin enthalten waren, sind es im Mai wieder die üblichen zehn Artikel. Wie immer, mit den Schwerpunkten Kunst, Gestaltung und etwas Fashion.

In der Titelstory gibt es im Mai ein Interview mit Rebeca Bashly, die in den letzten Wochen mit "Chronophobia" und "Queen's Gambit Declined" zwei größere Installationen in Second Life präsentierte. Letztere kann auf MetaLES auch immer noch besichtigt werden. Begonnen hatte Rebeca ihre künstlerische SL-Laufbahn zusammen mit Igor Ballyhoo beim Aufbau von "Snow Crash" auf der damaligen Region UTSA ArtSpace. Neben einem Foto von diesem Sim auf Seite 30, gibt es auch ein Foto von Rebecas Passwort-Mechanismus aus dem Mad Pea Spiel UNIA auf Seite 34. Ansonsten ist das Interview allerdings recht kurz für eine Titelstory.

Weitere Themen in der aktuellen Ausgabe drehen sich um die "Peace Is A Choice Gallery" von TheDove Rhode. Dann gibt es je ein Interview mit Kat Feldragonne und Reven Rosca. Anschließend folgt ein Bericht über den Starboards Yacht Club in der Blake Sea, mit schönen Fotos von Schiffen. Dann kommt noch ein Interview mit Romanautorin Netera Landar. Und anschließend gibt es einen Simtipp von Vee Tammas zur Region "Embryo".

Die letzten drei Artikel kommen dann alle aus der Rubrik "The Edge" von Eleseren Brianna. Bei "Styling In The Age Of Mesh" geht es um Fashion als künstlerischen Ausdruck, bei "Men's Fashion: Do Or Don't" wird über das Ungleichgewicht beim Angebot von Männermode gegenüber Frauenmode geschrieben (das Verhältnis im Angebot ist etwa 1 zu 5). Und im letzten Bericht gibt es ein kurzes Interview mit der Miss Virtual Latinomerica 2016, die eigentlich gatubela88 Glom in SL heißt, im Interview aber als Alexa vorgestellt wird.

Insgesamt ist mir aufgefallen, dass nun der Anteil an Werbung leider den Anteil mit redaktionellen Inhalten überflügelt hat. Bei einem Magazin, das sich überwiegend um Kunst in SL dreht, ist das schade.
Die Mai-Ausgabe des Windlight Magazins hat 220 Seiten.

Inhaltsverzeichnis:

  • Seite 26
  • Seite 50
  • Seite 68
  • Seite 84
  • Seite 100
  • Seite 124
  • Seite 142
  • Seite 162
  • Seite 176
  • Seite 188

Hier geht es zur Online-Ausgabe:

>> Windlight Magazine Mai 2016

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