Vor einem Monat hatte Linden Lab verkündet, dass seit dem 5. Dezember 2018 Sansar auch über Steam genutzt werden kann. Heute hat Bixyl Shuftan auf SL Newser noch einmal einen Blick auf die Nutzerstatistiken von Sansar geworfen, um zu prüfen, ob das etwas gebracht hat.
Sansar wird auf Steam unter dem Begriff "Early Access" angeboten, da die Plattform von Linden Lab aktuell noch als Beta läuft. Dennoch hatten viele die Hoffnung, dass die wirklich schlechten Nutzerstatistiken von Sansar mit Steam deutlich besser werden würden. Dem ist aber leider nicht so.
Nach einem anfänglichen Peak von etwa 76 eingeloggten Steam-Nutzern in der ersten Woche, fiel die Zahl dann in den folgenden Wochen auf ca. 25 Nutzer zurück (siehe Grafik oben links). Betrachtet man nur die letzte Woche vom 1. Januar bis heute, beträgt der Schnitt sogar nur um die 20 Nutzer (siehe Grafik unten, gestrichelte Linie). Diese Statistik bezieht sich allerdings nur auf Leute, die sich über Steam eingeloggt haben.
Für eine Gesamtübersicht aller Nutzer, die auf öffentlichen Sansar Experiences eingeloggt haben, gibt es die Seite Metaverse Machines. Dort ist der von Steam kommende Peak Anfang Dezember 2018 ebenfalls aufgezeichnet worden. In den Statistik Grafiken sind zusätzlich auch die Nutzer enthalten, die nicht über Steam eingeloggt haben.
Das Verwunderliche daran ist nun, dass die Anzahl der gesamten Nutzer mit Steam nicht größer geworden ist, sondern eher geringer. Das Einzige was in Sansar wächst, ist die Anzahl der Experiences.
Diese Entwicklung ist alles andere als gut für Linden Lab. Die pumpen nun seit anderthalb Jahren etwa die Hälfte der Einnahmen aus Second Life in die Entwicklung von Sansar und es kommt nichts dabei heraus. Dazu kommt auch noch, dass von 80 Sansar-Bewertungen auf Steam fast die Hälfte negativ ausfällt. Das erkennt man auf dieser Seite ganz gut an den roten Daumen nach unten.
Ich denke, dass 2019 für Sansar ein Schicksalsjahr wird. Entweder findet Linden Lab eine Möglichkeit, mehr Nutzer an Bord zu holen, oder es könnte Konsequenzen haben. Denn auch die Ex-Plattformen Patterns, Dio, Versu, Creatorverse und Desura wurden wegen Belanglosigkeit wieder eingestampft. Lediglich Blocksworld hat den Expansionswahn vom vorherigen CIO Rod Humble überlebt.
Am 6. Januar gab es nach mehr als zweieinhalb Jahren mal wieder ein Lebenszeichen im Blog vom Singularity Viewer. Es erschienen zwar nach dem letzten öffentlichen Release im Hintergrund weiterhin Alpha Builds zu diesem Viewer, aber auch da wurde das letzte Update vor neun Monaten veröffentlicht.
Im gestrigen kurzen Blogpost schrieb Liru Færs, dass die neuesten Alpha Builds des Singularity auch Bento unterstützen. Außerdem soll es in Kürze ein Update für den Viewer geben. Ich vermute, dass dann auch Animesh hinzugefügt wird.
Gegen Ende schreibt Liru, dass die Alpha Builds so etwas wie die Vollversion des Singularity geworden sind. Und dass die Alphas stabiler laufen als der letzte "normale" Release, den es 2016 mit dem Singularity 1.8.7 gegeben hat. Wobei es dann doch auch so klingt als würde demnächst eine reguläre Vollversion erscheinen. Jedenfalls dürfte das alle freuen, die immer noch an der Benutzeroberfläche des alten SL-Viewers 1.23 hängen.
Der aktuellste Download des Singularity ist der Build 6994 vom 9. April 2018. Er steht für Windows und Linux zur Verfügung:
Hier noch ein Screenshot vom letzten offiziellen Release 1.8.7. Da hatte ich den Skin "Kisten Dark Nv" ausprobiert, den es in einem Zusatzpaket mit 36 Skins für den Singularity gibt.
Singularity Viewer 1.8.7 mit Skin "Kisten Dark Nv"
Über einen Blogpost von Ryan Schultz bin ich auf ein Video-Tutorial von Lacie Linden aufmerksam geworden. Sie erklärt in drei Teilen (und auf Englisch), wie man mit dem Marvelous Designer (kurz MD) Kleidung für Avatare erstellt.
Die Tutorials sind für Sansar gedacht, da MD schon das passende Exportformat anbietet. Jedoch lässt sich mit einem zusätzlichen Programm wie Blender oder 3ds Max, die erstellte Kleidung auch nach Second Life konvertieren. Das ist allerdings fast so aufwendig, wie die Kleidung gleich im erwähnten zusätzlichen Programm zu erstellen.
Dennoch dachte ich mir, dass ich auf die Tutorials aufmerksam mache. Vielleicht sind ja einige in Sansar oder wollen im Sansar Store Kleidung anbieten. Denn mit dem MD ist das Erstellen von Kleidung (verglichen mit Blender) ziemlich einfach. Das dreiteilige Tutorial von Lacie Linden läuft zusammen nur etwas mehr als 27 Minuten.
Hier ist Teil 1, der mit 19 Minuten auch am längsten ist.
In Teil 3 wird leider das Exportfenster nicht im Video angezeigt, obwohl Lacie die Maus so bewegt als wäre es zu sehen. Wenn man zuhört was sie sagt, findet man die Einträge aber auch so im Exportfenster.
Bis 18. Februar 2019 gibt es die zeitlich uneingeschränkte Version vom Marvelous Designer zum halben Preis (240 US$ oder ca. 210 Euro). Oder man kann auch einfach eine kostenlose Testversion für 30 Tage ausprobieren.
Am Freitag, den 4. Januar 2019, gab es das erste Treffen der TPV-Entwickler im neuen Jahr. Es dauerte etwa 27 Minuten. Da es in Sachen Viewer in den letzten beiden Wochen keine Aktivitäten von Linden Lab gegeben hat, gab es nicht viel Neues zu besprechen. Man diskutierte hauptsächlich die offenen Themen aus dem letzten Jahr.
Entsprechend kurz fällt auch meine Zusammenfassung aus. Ich möchte in Zukunft sowieso nur noch über die Punkte berichten, die tatsächlich neu sind. Den gerade bei den TPV-Treffen wird überwiegend immer wieder das Gleiche erzählt. Meistens abgeschlossen mit Oz Lindens patentiertem Spruch "Das wird bald fertig sein...".
Die Informationen hier im Beitrag stammen wie immer aus dem Video von Pantera Pólnocy, das am Ende auch eingebettet ist. Die Themen sind weitgehend in der Reihenfolge aufgelistet, in der sie während dem Treffen angesprochen wurden.
Viewer Updates
Seit dem letzten TPV-Treffen gab es keine Updates für Project‑, RC‑ oder Release Viewer. Allerdings wurden kurz zuvor die meisten Viewer auf den Stand des offiziellen Viewers 6.0.1 (522263) gebracht, der am 13. Dezember erschienen ist und den Maintenance Code mit dem Projektnamen "Spotykach" enthielt.
Hier die Liste der aktuellen Viewer mit dem letzten Update‑Datum.
Info:
Mit Bakes on Mesh wird es bald möglich sein, die Skin- und Kleidungslayer von Standard-Avataren auf die Oberfläche von Mesh Bodies zu übertragen.
Aussage:
Bakes on Mesh hat aktuell einige Fehler, die noch behoben werden müssen.
Kommentar zum EEP Project Viewer
Info:
EEP ist die Abkürzung für "Environmental Enhancement Project", womit neue, verbesserte Windlight-Einstellungen gemeint sind.
Aussagen:
EEP ist nun bald soweit, in die Gruppe der Release Kandidaten aufgenommen zu werden.
Es werden aktuell noch letzte Funktionen fertiggestellt. Darunter Atmosphären-Einstellungen und ein verbessertes Fenster für den Umgebungseditor.
Kommentar zum BugSplat RC Viewer
Info:
Der BugSplat RC Viewer enthält eine Änderung, die im Fall eines Viewer‑Crash den Absturzbericht nicht mehr an das alte Berichterstattungssystem von Linden Lab schickt, sondern an den neuen, externen Dienstleister BugSplat.
Aussage:
Dieser Viewer läuft nun gut genug, um den Code in den offiziellen Viewer zu übernehmen.
Kommentar zum Estate Access Management RC Viewer
Info:
Der EAM Viewer enthält Verbesserungen für das Estate Management Fenster. In erster Linie für die Bannliste.
Aussage:
Dieser Viewer funktioniert sehr gut. Laut Oz Linden gibt es keinen Grund, ihn nicht in den offiziellen Viewer zu übernehmen.
Kommentar zum Love Me Render RC Viewer
Info:
Dieser Viewer enthält Verbesserungen für das Rendering der Grafik in Second Life. In erster Linie werden aber Fehler behoben.
Aussage:
Der Rendering Viewer hat ein paar Probleme und benötigt ein Update. Das soll laut Oz aber "schon bald" kommen.
Aktuelle Crash-Statistiken für TPV-Entwickler
Eigentlich hatte Oz schon vor Weihnachten zugesagt, den TPV-Entwicklern die neuesten Crash-Statistiken für SL-Viewer zukommen zu lassen. Gestern sagte er, dass er in Urlaub war und er es vorher schlicht vergessen hatte. Nun will er das im Laufe der kommenden Woche nachreichen.
Code Einreichungen von Open Source Entwicklern
Während der Weihnachtsferien wurden von Open Source Entwicklern mehrere Code-Pakete für den SL Viewer eingereicht. Diese wird man in einem der kommenden Maintenance RC Viewer einbauen und testen.
Fehler beim Kompilieren des Viewers
Kitty Barnett berichtete beim Treffen, dass aktuell beim Kompilieren des Viewer Codes im Debug Modus Fehler gemeldet werden. Der Grund seien zwei nicht erreichbare Code-Pakete. Oz sagte, das könnte daran liegen, dass interne Code-Pakete von Linden Lab in die Gruppe der Open Source Pakete gerutscht sind. Eine andere Möglichkeit könnte aber auch einfach nur ein Problem an der Softwareumgebung zum Kompilieren bei Kitty Barnett sein.
Größerer Texturspeicher für den Viewer
Einige Entwickler haben beim Treffen das Problem angesprochen, dass der maximal einstellbare Speicher für Texturen mit 512MB zu klein ist und es auf vielen Regionen damit zu Problemen kommt. Oz sagte dazu, dass Linden Lab im Projekt zur Verbesserung des Textur-Cache (Project "TCO") auch den Texturspeicher im Viewer anpassen würde. Im Project TCO will Linden Lab den Textur-Cache insgesamt verbessern. Er soll größer, schneller und zuverlässiger werden. Ein neuer RC Viewer soll in den "nächsten paar Wochen" erscheinen.
Das Herunterladen und Speichern von Texturen im Cache soll laut Oz beschleunigt werden, indem man einmal einen neuen HTTP2 Code dazu einsetzt und zum anderen die Texturen nicht mehr im JPEG 2000 Format speichert, sondern in einem dekodierten (unkomprimierten) Zustand.
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Hier das Video vom TPV-Treffen:
Second Life: Third Party Viewer meeting (4 January 2019)
Vor dem Jahreswechsel habe ich überwiegend Winterregionen besucht. Doch seit Silvester habe ich nun wieder Lust auf Frühling oder Sommer. Das ist wie mit Lebkuchen. Vor Weihnachten esse ich die ganz gern. Jetzt habe ich noch zwei Schachteln im Schrank und ich habe irgendwie keinen Bock mehr, die zu essen. *g*
Gestern hatte ich ja schon mit "Rummu" einen recht sommerlichen Ort hier vorgestellt. Und heute reiche ich mit "Wild Edge" noch einen weiteren Sommersim nach.
Wild Edge wurde von Funky Banana gestaltet und schon Mitte Dezember eröffnet. Insgesamt war Funky in 2018 ziemlich fleißig, denn ich habe im letzten Jahr schon zweimal einen Simtipp zu seinen Regionen geschrieben (hier und hier). Wobei ich von Banana Bay nur eine der vielen Inkarnationen besucht habe.
Der Landepunkt auf Wild Edge liegt an einem Weg in der Nähe eines kleinen Kornfelds mit Traktor. Die Optik der Landschaft ist typisch für Funky und erinnert sofort an seine vorherigen Installationen. Auch das sommerliche, leicht pastellfarbene Windlight gehört zu seinen Gestaltungsmerkmalen.
In der Land-Info steht nur ein kurzer Satz, der übersetzt so lautet:
"Eine ruhige und entspannende Wildnis zum Genießen, Erkunden und Entfliehen. Mit Stränden, Feldern und Bergen in einer abgelegenen Umgebung."
Die Berge nehmen etwa die Hälfte der gesamten Region ein und dienen nur als Hintergrundkulisse. Sie sind schneebedeckt und wurden mit Hilfe von SL-Terraforming erstellt. Das sieht man heute auf privaten Estate Regionen eher selten. Meist wird für so was heute ein Mesh-Landscape verwendet.
Da die Region sommerlich grün und die Berge verschneit sind, gibt es eine interessante Zone, in der das eine in das andere übergeht. Hier ein Foto von diesem Bereich.
Ansonsten habe ich jetzt gar nicht mehr viel zu schreiben. Aber da ich meine Simtipps eh kürzer gestalten will, ist das okay.
Ich kann ja noch erwähnen, dass mir die Pflanzen auf Wild Edge gut gefallen haben. Vor allem die Osterglocken, bei denen ich mal wieder ein Depth of Field Foto geschossen habe. Und da ich das gerade aktiviert hatte, habe ich gleich beim Rotkehlchen weitergemacht. :)
Das war es nun aber und ich verabschiede mich wie immer mit den üblichen Links.
Linden Lab hat gestern auf all seinen Social Media Kanälen gemeldet, dass im indischen Vogue Magazin ein Artikel veröffentlicht wurde, der unter anderem über virtuelle Kunst in Second Life und Sansar berichtet. Zum Beispiel hier auf Google+ oder hier auf Twitter.
Es gab schon einmal 2011 einen ähnlichen Artikel, damals allerdings in der italienischen Ausgabe des Vogue Magazins. Beim aktuellen Bericht geht es mehr um das Thema Virtual Reality und virtuelle Kunst im Allgemeinen. Dazu werden verschiedene Projekte vorgestellt, die sich mit virtueller Darstellung von Kunst befassen. Unter anderem gibt es je ein Foto zu den Installationen "Lady Carmagnolle" von Bryn Oh (SL) und "No Spectators: The Art of Burning Man" vom Smithsonian American Art Museum (Sansar).
"No Spectators: The Art of Burning Man" / Quelle: Vogue India
Nur der letzte Absatz im Artikel dreht sich dann tatsächlich um Second Life und Sansar. In Bezug auf Kunst wird die chinesische Künstlerin Cao Fei erwähnt, die in Second Life als China Tracy verschiedene Projekte durchführte. Und zu Sansar wird auf die Experiences vom Smithsonian American Art Museum und von Roddenberry Entertainment hingewiesen.
Zum Schluss gibt es dann noch die Aussage, dass es in diesem Jahr weitere Neuerungen in Second Life geben wird, die es Erstellern ermöglichen werden, ihre Kreationen besser zu individualisieren.
Alles in allem nicht viel, aber Linden Lab scheint es für wichtig zu halten, da sie eben auf all ihren Kanälen darauf hinweisen.
Serene Footman und Jade Koltai haben nur einen Tag nach Schließung ihrer Winterregion "Isle of May" am 1. Januar schon die nächste Homestead Region eröffnet. Sie heißt "Rummu" und die beiden folgen auch diesmal wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung und haben einen kargen und skurrilen Ort aus dem RL in Second Life nachgebaut. Dazu hat Serene in seinem gestrigen Blogpost die Geschichte von Rummu mit vielen Bildern und Videos ausführlich beschrieben.
Rummu ist ein Ort in Estland, in dem nach Ende des zweiten Weltkriegs von den sowjetischen Besatzungsbehörden ein Gefängnis mit dem Namen "Murru Vangla" errichtet wurde. Dort saßen bis zu 1.600 Straftäter ihre Haft ab. Wobei auch einige "Lebenslängliche" dort einsaßen.
Neben dem Gefängnis war Rummu auch noch für seinen Steinbruch bekannt, in dem von 1930 bis Anfang 1990 Kalkstein und Schotter abgebaut wurde. Verrichtet wurde diese Arbeit von den Gefangenen und dabei soll es recht grausam zugegangen sein. Verstöße gegen die Menschenrechte sollen von der US-Regierung hier dokumentiert worden sein.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde das Gefängnis von Rummu geschlossen, während der Betrieb im Steinbruch fortgesetzt wurde. Irgendwann wurde dann das gesamte Abbaugebiet durch den Einbruch von Grundwasser überflutet, so dass ein großer Teil der Gefängnisgebäude unter Wasser versank.
Da das Wasser des Sees im Steinbruch glasklar ist, wurde im Laufe der Jahre aus Rummu ein beliebter Badeort für Estländer und sonstige Touristen. Im Sommer dienen die Ruinen über Wasser als Kletter- und Sprungplattformen und unter Wasser als Erkundungsbereich für Taucher. Dieses Foto aus dem RL zeigt, was an einem Sommertag am See so los ist.
Inzwischen wurde auch der Steinbruch geschlossen. Allerdings ist Schwimmen im Gefängnissee dennoch offiziell verboten. Denn es gibt unter Wasser viel rostigen Stacheldraht und weitere gefährliche Überreste. Das scheint aber kaum jemanden davon abzuhalten, trotzdem baden zu gehen. Und neben Baden und Tauchen, haben die Besucher von Rummu auch fast alle Mauern oberhalb der Wasseroberfläche mit Graffiti besprüht.
Serene und Jade haben bei der Umsetzung von Rummu wieder sehr gute Arbeit geleistet. Wenn man die vielen RL-Fotos im Blogpost von Serene mit der Second Life Region vergleicht, ist es verblüffend, wie exakt sie manche Details nachempfinden konnten (wenn auch im wesentlich kleineren Maßstab).
Ich empfehle vor einem Besuch zumindest die RL-Fotos von Rummu im Blogpost von Serene einmal anzusehen. Seien es die Gefängnisgebäude, die vielen Graffitis, die schroffen Kalksteinhügel, die durch Erosion wie eine Ziehharmonika aussehen, oder einfach nur das klare Wasser im See - Serene und Jade sind Meister des virtuellen Nachbaus.
Wie immer bei Regionen von Serene, findet man wieder viele unterschiedliche Stühle und Sessel auf der Region verteilt. Manche stehen einfach nur am Strand, andere auf einem Dach eines Gebäudes. Stühle sind quasi ein Markenzeichen von Serene.
Ein kleines Stück Black Bayou Lake wurde auch auf Rummu untergebracht. Ein Schilfbereich mit Wasservögeln und dazu jede Menge Naturgeräusche (Foto oben). Ach ja, und nicht vergessen, auch mal in den See zu springen, denn unter Wasser befindet sich ein großer Komplex des ehemaligen Gefängnisses. Das Licht unter Wasser ist allerdings sehr dunkel. Meine beiden Fotos hier im Beitrag habe ich etwas aufgehellt, sonst hätte man nicht viel erkannt.
Insgesamt hat mich Rummu auch stark an Furillen erinnert, den Ort, mit dem Serene Footman in Second Life bekannt wurde. Gefühlt ist das schon zehn Jahre her, aber tatsächlich war das erst Ende 2015. Seitdem hat Serene viele Regionen gestaltet. Nicht nur RL-Nachbauten, sondern auch eine Trilogie mit Star Wars Regionen, die ich alle geil fand (siehe hier, hier und hier). Der Mann ist wahrlich ein kreativer Künstler.
Heute wird mein Neujahrsgruß nur kurz. Ich habe heute Nacht ab etwa 1 Uhr wieder traditionell meine Bootstour durch die Blake Sea gemacht. Diesmal mit der Bandit 380 MV, ein Powerboot, das hier oben und unten auf den Fotos zu sehen ist.
Als ich am Leuchtturm auf Crows Nest vorbeigefahren bin, konnte ich auf einem Schild lesen, dass es dieses Jahr wieder einen "Ring of Fire" in der Blake Sea gegeben hat. Zwölf Orte wollten ab 2 PM SLT (23 Uhr MEZ) auf ihren Regionen ein Feuerwerk zünden. Per Klick auf das Schild gab es eine Notecard und die Landmarken.
Honah Lee Trudeau
Leider haben nur fünf von den Ring of Fire Regionen auch um 1 Uhr noch ein Feuerwerk gehabt. Entweder haben einige das echt nur eine Stunde laufen lassen, oder sie haben es schlicht ganz vergessen und erst gar kein Feuerwerk gezündet. Eigentlich schade, denn zu Silvester könnte man ruhig das Feuerwerk die ganze Nacht durchlaufen lassen.
Nantucket Yacht Club
Letztendlich hatten zwischen 1 und 2 Uhr nur die beiden Honah Lee Regionen, der Nantucket Yacht Club, Blake Diego und der Hollywood Sim noch ein Feuerwerk laufen. Ein paar Fotos dazu sind hier im Beitrag zu sehen.
Blake Diego
Auch der Leuchtturm auf Crows Nest hatte kein Feuerwerk. Da sich das Motiv aber gut für eine Grußkarte mit Text eignet, habe ich dort ein Attachment angezogen und selbst ein Feuerwerk gestartet.^^
Zum Schluss gibt es noch zwei Fotos von der schönsten Insel, an der ich heute Nacht vorbeigefahren bin. Sie liegt im langen Blake Sea Kanal gegenüber den Second Norway Sims. (Teleport)
Falconbridge Region 1
Falconbridge Region 2
Ich wünsche allen ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2019. Egal, ob nun mit oder ohne Vorsätze. Ich habe keine Vorsätze, da das bei mir noch nie funktioniert hat. 😃