Im Laufe der vergangenen Woche hatte ich auf New World Notes gelesen, dass Linden Lab einen Compliance Analyst für Sansar sucht. In der Stellenausschreibung wird jedoch nicht speziell erwähnt, dass der Job für Sansar vorgesehen ist. Deshalb vermute ich, dass die Ausschreibung für Linden Lab allgemein gilt. Denn Compliance Regelungen dürften für Second Life und Sansar identisch sein.
Bei der Compliance Analyse in Bezug auf eine virtuelle Welt geht es darum, alle Dienste und Funktionen dieser Plattform auf Möglichkeiten zu prüfen, mit denen man gegen geltende Gesetze verstoßen könnte. Das betrifft zum Beispiel Geldwäsche durch Kauf von virtueller Währung und späterem Rücktausch in reale Währung. Oder die Erkennung, ob sich kriminelle Vereinigungen in einer virtuellen Welt treffen, um sich dort ohne Überwachung zu koordinieren.
Ich will jetzt keine Details aus der Stellenausschreibung hier übersetzen. Stattdessen eher noch auf eine andere Schlagzeile eingehen, die im August dieses Jahres durch die SL-Blogosphäre ging (ich berichtete hier und hier darüber). Thema war die Klage von Kavya Pearlman gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber Linden Lab wegen einer unrechtmäßigen Kündigung. Dazu gab es eine ganze Liste von Vorwürfen gegen Linden Lab in Bezug auf Diskriminierung, Sicherheitsmängel und Compliance‑Verstöße.
Im Grunde ist der Job, den Linden Lab jetzt ausschreibt, genau die Stelle, die Kavya bis zu ihrer Entlassung inne hatte. Das brachte mich nun dazu, mal nach dem Stand der Klage zu sehen. (Zum Öffnen des Links muss man zwei Mal ein Captcha bestätigen.) Da hat sich seit August ein wenig getan.
Zunächst hat Kavya am 3. September alle Dokumente eingereicht, die für eine Vorladung von Linden Lab als Angeklagten erforderlich sind (siehe Dokument "2019-09-03 SUMMONS ON COMPLAINT"). Das ist dann auch tatsächlich geschehen. Denn im Dokument vom 21. Oktober nimmt Linden Lab dann Stellung zu den insgesamt 99 Vorwürfen, die über sechs Anklagepunkte verteilt sind (siehe Dokument "2019-10-21 ANSWER TO 1ST AMENDED COMPLAINT").
Natürlich kann ich das hier nicht zusammenfassen. Dafür habe ich weder Zeit noch genug Kenntnisse über das US-amerikanische Recht. Aber beim Überfliegen wird schnell klar, dass Linden Lab bei der Anhörung alle strafrechtlich relevanten Vorwürfe bestritten hat. Insgesamt ist es ganz interessant zu sehen, was Linden Lab alles vorgeworfen wird. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Klägerin sich das alles so detailliert ausgedacht hat.
Geschadet hat die ganze Aktion Kavya Pearlman jedenfalls nicht. Wie man auf ihrem sehr aktiven Twitter‑Kanal sehen kann, ist sie inzwischen CEO der Firma XR Safety Initiative und Strategin für Cybersicherheit auf der Plattform Wallarm. Es dürfte also spannend werden, wie der Rechtsstreit mit Linden Lab ausgehen wird. Ich melde mich dazu wieder, wenn es etwas Neues gibt.
Bei meinem letzten Blogpost zu Star Citizen habe ich an der Anzahl der Seitenaufrufe gesehen, dass scheinbar recht viele an diesem Thema interessiert sind. Keine Ahnung, ob das Besucher waren, die über Google den Beitrag gefunden haben, oder ob das reguläre Blogleser waren.
Jedenfalls hat die Entwicklerfirma Robert Space Industries (RSI) letzte Woche ein paar Statistiken zu Star Citizen veröffentlicht. Ich finde das immer ganz interessant. Leider macht Linden Lab das nur alle zehn Jahre mal, wie zuletzt zum SL10B.
Hier nun ein paar Statistiken aus Star Citizen. Alle Zahlen beziehen sich nur auf den Zeitraum vom 1. Januar bis 28. Oktober 2019:
Die gesamte Spielzeit, die alle eingeloggten Nutzer zusammen in Star Citizen verbracht haben, beträgt 1.064 Jahre. Diese Zahl wird auch noch in Minuten, Stunden und Tagen angegeben. Siehe dazu die Grafik unten rechts.
Wo haben die Nutzer prozentual ihre Zeit in Star Citizen verbracht, wenn sie nicht gerade in Raumschiffen unterwegs waren?
Wie viele Kills gab es gegen computergesteuerte (PvE) und gegen echte (PvP) Spieler?
PvE: 14.785.456 (83,5%)
PvP: 2.903.008 (16,5%)
Hier bin ich ziemlich stolz darauf, dass von mir kein einziger Kill zur Statistik beigesteuert wurde.
Mit welchen Waffen wurden die meisten Kills durchgeführt?
1.391.118 Kills: Behring P4-AR Ballistic Rifle
483.546 Kills: Gemini S71 Assault Rifle
418.575 Kills: Behring P8-SC Ballistic SMG
373.229 Kills: Klaus & Werner Demeco Energy LMG
Mit welchen Schiffen wurden die meisten Abschüsse durchgeführt?
1.490.491: Anvil Arrow
1.180.439: Drake Cutlass Black
914.253: Anvil Hornet F7C-M
874.520: Aegis Vanguard
Zum Schluss eine Grafik der 20 Länder mit den meisten eingeloggten Nutzern. Diese Grafik gilt nur für den Monat Oktober. Deutschland ist auf Platz 2 hinter den USA.
Heute gibt es wieder 'nen Quickie, was meine textlichen Ausführungen betrifft. Zu "The Last Dove" kann ich gar nicht viel schreiben, da es kaum etwas zu beschreiben gibt. Und dennoch ist diese Region in mehrerer Hinsicht ungewöhnlich.
Owner dieser Homestead-Region mit moderater Einstufung ist Erythro IsBack (Erythro Resident). Das ist niemand anderes als Erythro Asimov, der mit seinen Machinimas vor einigen Jahren Dauergast in meinem Blog war. Denn er hat so SL-Machinima-Klassiker wie The Visitors by Cica Chost oder auch meinen persönlichen Favoriten Our Land (in Kooperation mit Pepa Cometa) erstellt. Dass Erythro sich den Displaynamen "IsBack" gegeben hat, lässt auf eine längere SL‑Pause schließen.
The Last Dove ist eine typische und sehr schlichte Westernstadt-Kulisse. In der Land‑Info steht der folgende Text:
Mit Liebe im Geiste von West-Texas erstellt, um diejenigen zu ehren, die vorher gekommen sind, die mit uns sind, und die in Zukunft kommen werden. "Lasst die Cowboys einfach nur Cowboys sein."
Wer sich bei meinen bisherigen Bildern wundert - ich habe diesmal alle Fotos mit aktiviertem Depth of Field (DoF) aufgenommen. Das Ganze von ganz schwacher bis sehr starker Fokussierung. Bei einigen Fotos erkennt man das DoF kaum. Zum Beispiel wenn zu wenig verschwommene Objekte im Hintergrund zu sehen sind. DoF schien mir für diese Landschaft aber einfach am passendsten zu sein.
Aufmerksam auf die Region wurde ich durch dieses Foto auf Flickr. Darauf ist die Verfremdung allerdings extrem stark und nicht mehr mit Viewer-Optionen erzeugt worden. Unter dem Foto steht, dass die Region nur für den Monat November geöffnet bleibt.
Besonders gelungen ist das flache Sim-Surround, das die Landschaft ins schier unendliche erweitert. Auf einigen meiner Fotos sieht man ganz weit im Hintergrund so etwas wie eine Bergkette. Die scheint 50 Kilometer entfernt zu sein.
Ebenfalls gut gemacht sind Staubwolken, die vom Wind aufgewirbelt werden. Dazu rollen Kugeln aus Steppengras über die Prärie. Und schließlich will ich noch die sehr große Gruppe von Animesh‑Pferden erwähnen, die ziemlich lebhaft am Wasser herumturnt. Es macht Spaß, den etwa 15 Pferden zuzuschauen, denn die einzelnen Tiere bewegen sich alle unvorhersehbar.
Bei den Pferden habe ich übrigens den Wasserpegel von der üblichen 20 Meter SL-Standardhöhe auf 19,6 Meter abgesenkt. Denn die Pferdegruppe stand bei mir komplett im Wasser. Da sich gelegentlich einige Pferde auch auf den Boden legen, schien mir das im Wasser falsch zu sein. Deshalb sieht man sie bei meinem Foto auf dem Trockenen stehen.
Es gibt auf Last Dove auch etwa sechs bis sieben Bots (so genau kann ich das nicht sagen, denn ein vermeintlicher Bot hat mich plötzlich per IM angeschrieben). Die Bots tragen passende Western‑Kleidung und sie sind zum Teil auf meinen Fotos zu sehen. Das erhöht die Immersion im sonst sehr schlichten Kaff doch ein gutes Stück.
The Last Dove ist eine typische Westernkulisse aus den USA des 19. Jahrhunderts. Fast wünscht man sich Clint Eastwood herbei, der zur pfeifenden Musik von Ennio Morricone zu einem Duell antritt.
Am Freitag, den 1. November 2019, gab es ein weiteres Treffen der TPV-Entwickler in Second Life. Es war mit etwas mehr als 27 Minuten etwa so kurz wie vor zwei Wochen.
In dieser Woche war Oz Linden wieder anwesend, nachdem er das letzte Mal durch Vir Linden vertreten wurde. Oz ist zwar auch keiner, der Wert auf klare Aussprache legt, aber er ist bei weitem besser zu verstehen als Vir.
Was die Viewer betrifft, hat sich mal wieder etwas mehr getan als in den letzten Monaten. Unter den vier RC Viewern haben seit dem letzten TPV‑Treffen fast alle Varianten ein Update erhalten.
Die Informationen hier im Beitrag stammen wie immer aus dem Video von Pantera Pólnocy, das am Ende auch eingebettet ist. Die Themen sind weitgehend in der Reihenfolge aufgelistet, in der sie während dem Treffen angesprochen wurden.
Generelle Kommentare zu den RC- und Project-Viewern
Irgendwie hat es diesmal keinen Rückblick von Oz auf die Updates der RC- und Project‑Viewer gegeben (oder es wurde vor der Aufzeichnung des Videos schon gesagt). Deshalb verweise ich auf meine obige Liste. Ich habe jedes Update, das seit dem letzten TPV‑Treffen durchgeführt wurde, mit einem orangefarbenen Datum versehen.
Übernahme des Voice RC Viewers in den offiziellen Viewer
Am 29. Oktober wurde der Voice Update RC Viewer in den offiziellen Viewer übernommen. Oz wiederholte noch einmal, dass dieses Update eine neue SLVoice.exe als ausführbares Programm erhalten hat und dass nun die Erkennung, ob jemand gerade spricht, verbessert wurde. Außerdem ist Oz der Ansicht, dass man die SLVoice.exe auch in den Programmordner anderer Viewer kopieren kann, wenn diese den aktuellen Hauptcode verwenden. Damit würden die Verbesserungen dann auch in diesen TPVs wirksam werden.
Die Verbesserungen sollen vor allem bei Mac Nutzern zu merken sein, aber auch Windows Nutzer sollten ein besseres Verhalten bei der Voice‑Funktion feststellen.
Im nächsten Jahr werden wahrscheinlich weitere Voice Verbesserungen umgesetzt. Diese haben aktuell aber keine hohe Priorität. Deshalb die lange Pause bis zum nächsten Voice Projekt.
Neues Projekt zur Verbesserung der Inventar-Synchronisation
Oz kündigte ein neues Viewer-Projekt an, bei dem es Änderungen bezüglich des Verhaltens bei fehlerhafter Synchronisation des Inventars mit den Asset‑Servern geben soll. Als Beispiel nennt Oz das derzeitige Verhalten des Viewers, wenn für ein Outfit der zugehörige Outfit‑Ordner fehlt. Dann erstellt der Viewer einfach einen neuen Ordner, was das falsche Vorgehen wäre. Denn so kommt es zu doppelten Outfit‑Ordnern, sobald die Synchronisation wieder funktioniert.
Das gesamte Projekt hat zum Ziel, das Inventar stabiler zu machen und Situationen zu vermeiden, in denen die Daten korrupt werden können. Das betrifft vor allem die Phase beim Login, wenn der Viewer versucht, das Inventar mit den Servern abzugleichen. Dazu soll es nicht nur Änderungen am Viewer geben, sondern auch serverseitig, um eben zu verhindern, dass der Viewer beim Versuch, das Inventar zu reparieren, dieses eher kaputt macht. Die neue Strategie von Linden Lab lautet "Repariere es auf dem Server und nicht im Viewer".
Ein erster Viewer mit diesen Verbesserungen soll "sehr bald" erscheinen. Ein von Oz ausgesprochenes "sehr bald" bedeutet demnach irgendwann in den nächsten zwölf Monaten.^^
Umstellung auf Visual Studio 2017 / Xcode 10.3
Aktuell wird zum Kompilieren des Windows Viewers die Entwicklungsumgebung Visual Studio 2013 und für den Mac wird Xcode 8 verwendet. Beides funktioniert zur Zeit nur bei lokalen Viewer Builds aber nicht bei der Linden Lab Build Farm. Deshalb arbeitet Linden Lab seit einiger Zeit daran, sowohl Visual Studio 2013 als auch Xcode 8 auf eine neuere Version zu aktualisieren.
Nachdem dieses Thema seit sechs Wochen nicht beim TPV‑Treffen erwähnt wurde, sagte Oz diesmal, dass es in Kürze einen ersten Viewer geben wird, der mit Visual Studio 2017 / Xcode 10.3 kompiliert wurde. Etwas Ähnliches sagte er auch vor sechs Wochen. Angeblich sei dieser Viewer bereits in der Testabteilung (QA), um auf mögliche Fehler hin überprüft zu werden.
Sobald dann der neue Viewer durch den Release Kandidat Prozess gelaufen ist, soll auch das Chromium Embedded Framework (CEF) im Viewer ein Update erhalten. Diese Bibliothek ist für das Anzeigen von Videos und Internetseiten im Viewer zuständig.
Aktuelle Probleme beim Kompilieren des Linux Installers
So ganz habe ich dieses Problem nicht verstanden. Aber Nicky Perian, einer der Kokua Entwickler, fragte, warum beim Kompilieren eines Installers mit dem neuesten LL-Code für den Mac Viewer keine Fehlermeldung erscheint, wenn eine aufgerufene Bibliothek nicht vorhanden ist. Das Ergebnis ist dann nämlich eine fertig kompilierte Datei, die nicht lauffähig ist.
Oz bestätigt dieses Verhalten, das aufgrund seiner eigenen Änderungen entstanden wäre. Er ergänzt noch, dass man statt dem expliziten Bibliotheksnamen auch einen Platzhalter (z.B. ein Asterisk *) einsetzen kann. Dann werden alle verfügbaren Bibliotheken eingebunden, die zum Platzhalter passen. Sollte im Suchordner allerdings auch damit keine Übereinstimmung gefunden werden, gibt es erneut einen Fehler, der nicht angezeigt wird.
Oz scheint dieses Verhalten scheinbar so zu akzeptieren, denn er stellte keine Korrektur in Aussicht. Sein abschließender Kommentar: "Wenn ihr etwas aufruft, dann sollte das Aufgerufene auch vorhanden sein."
Austausch von Cygwin durch WSL
Kitty Barnett fragte beim Treffen, ob man die Cygwin Bibliothek im Viewer Build System gegen das Windows Subsystem for Linux (WSL) austauschen könne. Dazu sei nur eine kleine Änderung notwendig. Beide Systeme sind sogenannte "Kompatibilitätsschichten", die das Ausführen von Linux‑Programmen auf Windows 10 ermöglichen.
Oz sagte dazu, dass man schon damit experimentiere und man möchte das WSL bis Ende des Jahres auch einsetzen. Aber es sei nicht so einfach wie es aussieht.
Viewer friert in Verbindung mit Intel 620/630 ein
Bei einem PC mit Intel HD 620 oder 630 Grafikchip und Windows 10, friert der Viewer beim Laden der 3D‑Umgebung nach einem Login häufig ein. Dazu gibt es einen etwas älteren JIRA-Report mit der Nummer BUG-225655.
Whirly Fizzle schrieb beim Treffen dazu, dass der Firestorm als einziger Viewer einen Fix für das Problem hat. Linden Lab will sich das mal ansehen und eventuell in den offiziellen Viewer aufnehmen, was ja dann auch in alle anderen TPVs einfließen würde.
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Hier das Video vom TPV-Treffen:
Second Life: Third Party Viewer meeting (01 November 2019)
Heute hat Patch Linden im Linden Homes Forum die zweite Runde seiner kleinen Bellisseria‑Hunt gestartet. Die erste Runde lief vom 14. September bis 31. Oktober.
Ich habe ebenfalls versucht, das erste Hunt-Päckchen zu finden. Gefunden habe ich auch etwas, ich weiß nur nicht, ob es das von Patch versteckte Geschenk war.
Und zwar habe ich in einer der Unterwasserhöhlen auf Bellisseria in einer Holzkiste drei Poster mit dem Namen "LDPW Poster Collection - The Oodle Attack" gefunden. Darauf stellen Patch und Keira Linden ein bekanntes Filmplakat nach. Vielleicht kann ja ein Leser hier bestätigen oder dementieren, dass dies das Hunt-Geschenk von Patch war.
Der Hinweis von Patch zum Versteck des zweiten Hunt-Objekts lautet wie folgt:
♫ Ich werde deine Kerze auf dem Wasser sein.
Diese Flamme in mir wird stärker.
Halte durch, du schaffst es.
Hier ist meine Hand, also nimm sie.
Schau, wie ich nach dir greife, um zu zeigen,
So sicher wie Flüsse fließen,
Werde ich dich nie wieder gehen lassen...♫
Das Ganze ist eine Strophe aus dem Song Candle on the Water (oder deutsche Version) aus dem Film "Elliot, das Schmunzelmonster". Die deutsche Version weicht jedoch haarsträubend vom Original ab, nur damit der Reim erhalten bleibt. Ich habe hier deshalb das Original wörtlich übersetzt, auch wenn es sich dann nicht mehr reimt. :)
Irgendwo in Bellisseria...
Versteckt ist das Geschenk wieder auf irgendeiner Region auf dem Bellisseria Kontinent. Patch möchte erneut, dass man nicht den Ort des Hunt‑Objekts bekannt gibt oder den Inhalt zeigt, bevor die Runde zu Ende ist.
Eine Vermutung kann ich aber sicher anstellen, schon bevor ich selbst mal auf die Suche gehe. Ich vermute, dass man in der Nähe einer Struktur suchen sollte, die auch im Video zum Disney‑Film zu sehen ist. Oben ist ein ganz unverfängliches Foto dazu. Selbst damit ist es immer noch schwer genug, das Objekt zu finden... ;-)
Die Region "Carolina" hatte ich schon einmal im Juli dieses Jahres vorgestellt. Denn nach langer Pause hatte Arol Lightfoot im Sommer wieder eine neue Landschaft gestaltet. Jetzt habe ich auf Flickr gesehen, dass die Region einen Komplettumbau erhalten hat.
Die sommerliche Strandregion vom Juli war in meinen Augen sowieso nicht ganz Arol Style. Jetzt hat sie eine Herbstlandschaft erstellt, die ihren alten Installationen von 2016 und 2017 wieder gerecht wird. Eingestuft ist die Homestead-Region unter Moderat.
Der Landepunkt ist auf einem Weg vor dem größten Haus auf der Region. Dieser Weg verläuft einmal rund um einen See herum. Dabei kommt man an allerlei Szenen mit und ohne Tieren vorbei. An Tieren findet man Pferde, Hunde, Rehe, Eulen, Reiher, Schwäne, Gänse und noch einiges mehr.
In der Nähe des Landepunkts steht auch die gute alte Quietschmühle, die alle drei Sekunden einen nervigen Ton abgibt. Deshalb habe ich die als erste Aktion gleich mal gemutet. Danach war Ruhe und ich konnte all die anderen Naturgeräusche hören, die auf der Region verteilt sind.
Umgeben ist Carolina jetzt von einem hohen, bergigen Sim-Surround, das für die meisten Motive den passenden Hintergrund liefert. Das Windlight ist sehr angenehm. Es ist hell und erzeugt warme Farben.
Arol hat auf ihrer Region sehr viele Birken verwendet. Das hat mir besonders gefallen, denn die weißen Stämme bilden einen guten Kontrast zu den bunten Blättern.
Und natürlich darf auch nicht das Skye River Set fehlen. Diesmal entspringt der Fluss am Fuße eines Wasserfalls und schlängelt sich etwa 50 Meter bis zum zentralen See. Ich habe auf meinem letzten Foto nur das Ende aufgenommen, an dem sich zwei Pferde erfrischen.
Bald wird der Herbst in Second Life durch den Winter abgelöst. Eine erste bekannte Region hat bereits umgestellt, wie ich heute auf Flickr gesehen habe. Ich selbst brauche aktuell noch keinen Schnee. Gerade nach einem grauen und verregneten RL-Tag wie heute, finde ich so bunte Regionen wie Carolina sehr entspannend.
Gestern hatte ich hier über den Hello Kitty Event berichtet, der heute um 22 Uhr in Second Life gestartet wurde.
Heute hat auch Linden Lab das Thema im Second Life Blog vorgestellt, inlusive einem Video von Draxtor Despres und einer neu angelegten SL Destination Seite.
Ich werde heute den Blogpost von Linden Lab nicht übersetzen, da ich die meisten Informationen ja gestern schon weitergegeben hatte. Deshalb hier nun eine kurze Zusammenfassung der zusätzlichen Infos.
Unter anderem schreibt Linden Lab das Folgende:
"Second Life Creator Astralia hat hart daran gearbeitet, eine Feier zu organisieren, welche die Freude und den Reiz eines Charakters verkörpert, der Millionen von Menschen viele Male begeistert hat. Dieser offizielle Sanrio-Event bietet ein interaktives, immersives Spiel sowie Fahrgeschäfte, Essen, Unterhaltung und Abenteuer, die absolut purr‑fekt sind."
Die Second Life Produkte von Hello Kitty wurden in Zusammenarbeit mit dem RL-Designer JimmyPaul und seinem Label "Difuzed" erstellt. Verschiedene Artikel zu JimmyPaul sind bereits in Magazinen wie dem Vogue, Elle und dem Paper Magazine erschienen. Zudem hat er Kleidung für Kylie Minogue, Lady Gaga, Paris Hilton, Rihanna, Fatboy und die Sesamstraße entworfen.
Hier nun das kurze Video von Draxtor Despres:
Second Life Destinations - Astralia x Hello Kitty
Und schließlich wurde auch noch angekündigt, dass bereits am Montag, den 4. November um 10 AM SLT (19:00 Uhr MEZ) die nächste Lab Gab Sendung mit Xiola und Strawberry Linden stattfinden wird. Das wird eine Sonderfolge mit Event-Veranstalterin Astralia als Interviewgast.
Wie immer, kann man die Sendung auch live auf drei verschiedenen Plattformen verfolgen. Und zwar auf YouTube, Mixer und Facebook. Da diesmal die Uhrzeit europafreundlich ist, werde ich wohl auch mal kurz dort reinschauen.
Auch Vloggerin Novata hat bereits ein Video mit Impressionen vom Event veröffentlicht. Sie macht eine Rundgang über die Regionen und zeigt, was es dort alles gibt.
Nur eine Woche nach dem letzten Update, ist am 1. November der Kokua Viewer 6.3.3 erschienen. Das liegt in erster Linie daran, weil die Kokua Entwickler möglichst nah am offiziellen Second Life Viewer bleiben möchten. Und der hatte vor drei Tagen ja auch ein Update erhalten.
Deshalb sind nun bereits die Verbesserungen für die Voice-Funktionen in den Kokua eingeflossen. Zusätzlich hat das Kokua Team auch noch ein paar eigene Fehlerbereinigungen und Verbesserungen dazu gebracht.
Als Verbesserungen gibt es die folgenden Änderungen:
Verbesserungen an der Minimap
Parzellen, die zum Verkauf stehen, werden bei Auktionsangeboten nun in derselben Farbe wie in der Weltkarte angezeigt.
Zum Aktivieren der Anzeige wurde die neue Option "Land Owners" unter > World > Show hinzugefügt. Wird sie aktiviert, werden alle Parzellen nach dem folgenden Farbcode angezeigt:
Gelb = zum Verkauf, Violett = wird versteigert, Grün = eigenes Land, Cyan = Land im Gruppenbesitz, Rot = im Besitz von anderen.
Zum Verkauf gesetzte Parzellen überschreiben den Farbcode für im Besitz befindliche Parzellen.
Der Status des Leute-Fensters (z.B. Einstellungen für die Icon Anzeige) bleibt jetzt auch nach einem Viewer‑Neustart erhalten.
Der 64-Bit Linux Kokua verwendet nun unter Wine die 64‑Bit Windows Voice Bibliothek/SDK.
Die Einstellungen für FSShowInboxFolder werden nun erkannt.
Das war auch schon alles für dieses Update. Ab heute gebe ich nur noch den Download-Link für die Übersichtstabelle aller Downloads an. Es scheint so, dass die Entwickler zumindest diese Seite nicht mehr auf eine neue Webadresse verschieben.